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Maschine zum Einwickeln von Rasierklingen. Die Erfindung bezieht sich
auf die, zum Einwickeln von Rasierklingen dienende Maschine nach Patent 4..17 713
und betrifft insbesondere andere Ausführungsformen derjenigen Vorrichtungen, welche
zum Zuführen und Beleimen der .äußeren Papierumhüllung und zum Fortführen der fertig
verpackten Klingen aus der Maschine dienen.
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Diese Ausführungsformen sind auf den Zeichnungen beispielsweise veranschaulicht.
Abb. i ist eine Aufsicht auf denjenigen Teil der Rasierklingen-Einwickelmaschine
nach Patent 447 713, welcher für die genannten Vorrichtungen im wesentlichen in
Betracht kommt.
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Abb. 2 veranschaulicht die Blattzuführungs-und Beleimungsvorrichtung
sowie die Antriebsvorrichtung für die Klingenausstoßvorrichtung im Aufriß; Abb.3
ist eine Stirnansicht auf Abb.2 von links, unter Fortlassung des Stapels und der
Vorrichtung zum Abheben des Blattes aus diesem; Abb. q. und 5 veranschaulichen die
KUngenausstoßvorrichtung im Aufriß und in Stirnansicht.
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Die äußeren Papierumschläge a sind, wie beim Hauptpatent, zu einem
Stapel i in einem Etikettbehälter bekannter Art aufeinandergeschichtet. Unterhalb
des Vorderlappens des untersten Umschlages ist ein Luftsauger 3 zwischen diesem
Lappen und einer Walze 6 schwingbar angeordnet. Das Saugrohr steckt in einer drehbar
gelagerten Hohlwelle q., welche durch einen Schlauch 5 an eine Luftpumpe 7 angeschlossen
ist, die in bekannter Weise von der Antriebswelle 38 betrieben und gesteuert wird.
Die Schwingbewegung wird der Hohlwelle q. durch einen auf dieser befestigten Arm
8, ein Gelenk 9 und einen doppelarmigen Hebel i o .erteilt, welcher auf einem Bolzen
i i drehbar gelagert ist und mit einer Rolle 13 durch eine Feder 14 in Eingriff
mit einem Exzenter ioo (Abb.3) der Antriebswelle 38 gehalten wird.
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Die Walze 6 ist mittels der Welle 15 in den Böcken 12 gelagert und
wird durch ein Stirnrad 16 von einem auf der Welle i8 befestigten Stirnrad i9 ständig
gedreht. Die Drehung der Welle 18 erfolgt mittels des Stirnrades 35 von dem
Stirnrad i o2 der Welle 27 (Abb.2), die mittels eines Kettenrades 28 und
einer Kette 29 von einem Kettenrad 3o der Welle 38 ständig gedreht wird. Die Spannung
der Kette erfolgt durch ein Kettenrad 31, welches auf dem Zapfen 32 eines schwingend
aufgehängten Armes 33 drehbar ist. Die Walze 6 ist mit einer Ringnut 6' zum Eintritt
des Saugers 3 versehen und wirkt mit einer Walze 2o zusammen, welche aus der in
Abb.2 gestrichelten
Stellung in die voll ausgezogene Arbeitsstellung
und zurück geschwungen werden kann. Die Walze 2o ist drehbar zwischen zwei doppelarmigen
Hebeln 21 gelagert, welche auf einer in den Böcken 12 gelagerten Welle 22 befestigt
sind. Einer dieser Arme wird mit einer Leitrolle 23 durch Federn 24, welche an den
unteren Enden der Hebel21 angreifen, in Eingriff mit einem Exzenter 25 der Welle
18 gehalten.
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Bei der Entnahme dies untersten Papierumschlages befindet sich der
Sauger 3 in der ausgezogenen und die Rolle 2o in der gestrichelten Stellung der
Abb.2. Nach dem Ansaugen der Vorderkante des untersten Papierumschlages wird der
Sauger 3 in die gestrichelte Stellung geschwungen, wobei er in den Einschnitt 6'
der Walze 6 eintritt, und gleichzeitig die Walze ao in die gestrichelte !Stellung
bewegt, wodurch der vordere Lappen de;si Papierumschlages durch die Walze 2o gegen
die ständig gedrehte Walze 6 angedrückt und der Papierumschlag vollständig von dem
Stapel i angezogen und der Leimwalze 26 zugeführt wird. Diese ist auf der bereits
erwähnten Welle 27 in den Böcken 12 drehbar gelagert. Der Umfang der Leimwalze ist
an solchen Stellen, wo auf die Lappen des vorbeigeführten Umschlages Klebstoff aufgebracht
werden soll, mit entsprechend geformten Erhöhungen versehen. Das Andrücken des Umschlages
gegen die Leimwalze erfolgt durch eine Gegenwalze 34, welche durch das bereits erwähnte
Stirnrad 35 von dem Stirnrad 1o2 der Leimw,-.lzenwelle 27 ständig gedreht wird.
Der Leimauftrag auf die Auftragwalze 26 erfolgt durch die Leimwalze 36, welche mittels
eines Stirnrades 103 ständig von dem Stirnrad 1o2 gedreht und aus dem Leimkasten
37 mit Leim versehen wird.
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Nachdem der Umschlag a unter der Auftragwalze 26 vorbeigegangen und
an den gewünschten Stellen b.eleimt worden ist, erfolgt sein Vorschub auf dem umlaufenden
Vorschubtisch los gemäß dem Hauptpatent durch Greifer, welche in Richtung des Vorschubes
eine hin und her schwingende Bewegun« ausführen können. Nach erfolgtem Durchgang
des Umschlagesa unter der Auftragwalze 26 fassen die Greifer hinter die Hinterseite
des Umschlages und schieben diesen, seitlich durch zwei Anschlagwinkel 170 geführt,
in die in Abb.2 dargestellte Stellung auf den Drehtisch 1o5 vor. In dieser Stellung
senkt sich, wie beim Hauptpatent, auf den Umschlag ein Festhalber 104, der an einem
Block 39 befestigt ist. Der Block 39 ist mittels Stangen 40, 41 in einem festen
Führungsstück 42 geführt und steht unter der Einwirkung von Druckfedern 43, welche
bestrebt sind, den Kopf 39 und damit den Festhalter 104 nach unten zu drücken. Zwecks
Steuerung dieser Bewegung greift in einem Schlitz des Kopfes 39 mittels Stift 44
ein Arm 45 an, der bei 46 ;drehbar gelagert ist und ;niit einer Leitrolle 48 durch
die Druckfedern 43 in Eingriff rrit einer auf der ,Welle 27 befestigten Hubscheibe
49 gehalten wird.
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Das Ausstoßen der fertig umhüllten Klingen erfolgt durch einen U-förmig
gebogenen Hochstößer 5o (Abb. 2, 4 und 5), der mittels der Stange 51 in einer am
Maschinengestell befestigten Hüse 52 senkrecht geführt ist und mit seinen Schenkeln
durch Öffnungen 53 der Matrize 11o des Drehtisches 1o5 Ihindurchtreten kann. Seine
Aufundabwärtsb.ewegung erhält der Hochstößer 5o durch einen Arm 55, der mittels
der Welle 56 drehbar gelagert ist und mit einem Stein 57 in eine an der Stange 51
befestigte Kulisse eingreift. Die zur Aufundabbewegung des Hochstößers 5o erforderliche
Schwingbewegung erhält der Arm 55 dadurch, daß der eine Arm 15o eines auf der Welle
56 befestigten Doppelhebels mit einer Leitrolle 153 durch eine am anderen Arm 151
angreifende Feder 152 in Eingriff mit einer Hubscheibe der Welle 18 gehalten wird.
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Oberhalb der Ausstoßstelle befindet sich ein Sammelkasten 58, dessen
freier Kanal der Rechteckfläche der eingepackten Klingen h entspricht. Am unteren
Ende des Sammelkastens 58 stehen um ein geringes in den Einstoßkanal Finger 6o vor,
die unten bei 61 zur Erleichterung des Vorbeitritts der Klingen abgeschrägt sind.
Die Finger 6o sind in seitlichen Ansätzen 63 mittels Bolzen 62 gelagert, auf denen
Arme 64 befestigt sind, welche durch eine Feder 66 gegeneinander bezogen werden,
so daß die Fänger 6o sich federnd gegen die Unterkante des Kastens 58 in der aus
Abb.4 und 5 ersichtlichen Weise anlegen.
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Beim Hochstoß der fertig gepackten Klinge durch den Stößer 5o wird
diese aus der Matrize i io nach oben in den Sammelkanal befördert, wobei sie, an
den Schrägen 61 vorbeitretend, die Finger 6o um das erforderliche Stück nach außen
drückt, worauf die Finger 6o wieder in ihre Normalstellung zurückschnappen und beim
Senken des Hochstößers 50 die Klinge zurückhalten. Diese Anordnung hat den
Vorteil, daß durch die übereinandergeschichteten Klingen ein Aufspringen der Klingenlappen
verhindert und das Zählen und Aufreihen der Klingen erleichtert wird.