DE265146C - - Google Patents

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DE265146C
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Germany
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strip
strips
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/12Removing separate labels from stacks

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 265146 KLASSE 81 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. September 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Anbringen von Steuerstreifen u. dgl. an Schachteln, kleinen Paketen u. dgl. Die Streifen sind in einem Behälter aufeinandergelegt, so daß sie einen Stapel bilden, und werden von diesem einzeln abgezogen. Ein Streifen nach dem andern wird von dem Stapel aus dem Behälter genommen, mit Klebstoff versehen an die Schachtel geführt
ίο und um diese herumgelegt. Von den verschiedenen Arbeitsvorgängen ist das Herausnehmen der einzelnen Streifen nacheinander aus dem Behälter der schwierigste, weil die Streifen sehr leicht sind und bei der Entnähme aus dem Behälter von dem Stapel einander gern folgen wollen. Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung soll diese Arbeit mit voller Sicherheit ausgeführt werden. Die Erfindung besteht darin, daß Anschläge für den wie gewöhnlich von einem beweglichen Boden im Behälter nach aufwärts gedrückten Streifenstapel an der einen Kante der oberen Öffnung des Behälters angebracht sind, so daß die Streifen nur am einen Ende gegen die Anschläge anliegen, aber am anderen Ende frei sind, ferner darin, daß ein Anheben des Streifens mittels eines Saugers an dem Ende der Streifen stattfindet, an dem sich die Anschläge befinden, und darin, daß ein heb- und senkbarer Presser vorgesehen ist, der, bevor der Sauger den Streifen anhebt, einen Druck auf den Stapel nach abwärts an dem freien Ende der Streifen ausübt, so daß der Stapel gesenkt und außer Berührung mit den Anschlägen gebracht und in niedergedrückter Lage gehalten wird, während der Sauger das nun freie Streifenende an den Anschlägen vorbei nach oben abhebt. Alsdann bewegt sich der Presser wieder nach aufwärts und läßt den Stapel seine frühere Lage einnehmen. Ein Messer dringt hierauf zwischen die beiden obersten Streifen ein und trennt sie vollständig, falls sie aneinander haften sollten. Eine zangenförmige Transportvorrichtung führt sodann den Streifen an die Schachtel an einer Klebstoffvorrichtung vorbei, so daß er mit Klebstoff versehen wird, worauf der Streifen um die Schachtel oder das Paket gelegt wird.
Fig. ι der Zeichnung ist eine Ansicht der Maschine, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 zeigt das obere Ende des Behälters, den Sauger, den Presser, das Messer und die Transportvorrichtung in vergrößertem Maßstab.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht und
Fig. 4 eine Oberansicht der Vorrichtung zum Bewegen des Messers, in der auch der Behälter erkennbar ist.
Fig. 5 und 6 zeigen von zwei verschiedenen Seiten eine Schachtel mit einem angeklebten Streifen 1.
Der Streifenstapel ruht im Behälter 5 auf dessen beweglichen Boden 6, der von einem Gewicht 9 nach aufwärts gedrückt wird. Das Gewicht hängt an einer an der Stange 10
des Bodens befestigten und über eine Rolle laufenden Schnur. Ein Sperrhaken ii, der in Einschnitte an der Stange io eingreifen kann, dient dazu, den Boden 6 in einer gesenkten Lage zu halten, wenn der Behälter gefüllt werden soll (Fig. i). Vorn am oberen Rande ist der Behälter mit kurzen Stiften 12 versehen, gegen die der Streifenpacken von dem von dem Haken 11 ausgelösten Boden 6 gedrückt wird (Fig. 2). Hinten am Behälter befindet sich der Presser 13, der aus einem quer über dem Behälter vorgesehenen, bügeiförmigen Querstück besteht. Der Presser kann sich heben und senken und wird durch eine Schlitzführung S geführt (Fig. 1). Der Presser 13 hat eine dem Gewicht 9 überlegene Schwere, um den Boden 6 und den Streifenpacken in einer etwas gesenkten Lage zu halten, so daß der Streifenpacken nicht gegen die Stifte 12 drückt, wenn das vordere Ende des obersten Streifens abgehoben werden soll. Oberhalb des Behälters 5 befindet sich der Zylinder 14, der unten mit einem der Form des Streifens entsprechenden Mundstück 16 versehen ist. Der Zylinder wird von der vertikalen Schiebestange 15 getragen (Fig. 1, 2 und 4). Diese wird durch die Vermittlung des Hebelarms 18 x von einer auf der Welle 17 befindlichen Daumenscheibe bewegt. Ein sich vom Zylinder 14 seitlich erstreckender Arm 19 umfaßt eine vom Presser 13 aufwärts ragende, mit Gewinde und verstellbaren Muttern 21 versehene Stange 20. Dadurch wird infolge der Auf- oder Abwärtsbewegung des Zylinders 14 auch ein Heben oder Senken des Pressers 13 herbeigeführt. Der Zylinder 14 ist mit einem luftdichten Kolben 22 versehen, der seine Bewegung im Zylinder von einer Daumenscheibe erhält, die auf den Hebelarm 24 wirkt. Der Hebelarm 24 hebt die vertikale Schiebestange 25, an der der Kolben befestigt ist, in die Höhe. Auch ist eine nicht dargestellte Feder vorgesehen, die das Bestreben hat, den Kolben abwärts zu führen.
Das Messer 26 ist an der vertikalen Drehachse 27 befestigt, und zwar in einer solchen Höhenlage, daß es über dem Behälter unter den gehobenen obersten Streifen eindringen kann (Fig. 1 bis 4). Die Bewegung des Messers wird von der Feder 28, die bestrebt ist, die Achse 27 in der einen Richtung zu drehen, und von der Stange 26 x, dem Hebel 29 und der Daumenscheibe 30 bewirkt. Das Messer 26 tritt bei gehobenem Zylinder 14 und gehobenem Presser 13 unter den angehobenen obersten Streifen, wobei die zangenförmige Transportvorrichtung 35, 36, 37 den angehobenen Streifen erfaßt hat. Nachdem dieser durch die Transportvorrichtung entfernt worden ist und das Messer sich rückwärts bewegt hat, senkt sich der Zylinder 14 und somit auch der Presser 13. Dieser drückt schließlich den Streifenstapel in dem Behälter so lange nieder, bis er zum Stillstand kommt, welcher Zeitpunkt von seiner Führung bestimmt wird. Dadurch gelangt der oberste Streifen 1 an seinem vorderen Ende außer Berührung mit den Stiften 12, so daß er frei auf dem Stapel ruht. Der Zylinder 14 senkt sich noch um eine kleine Strecke weiter. Dann bewegt sich der Kolben 22 nach aufwärts, so daß der Streifen an den' Zylinder gesogen wird. Hierauf erfolgt die Aufwärtsbewegung des Zylinders mit dem Kolben, wodurch der Streifen mitgenommen und nach oben, an den Stiften 12 vorbei, geführt wird. Schließlich wird auch der Presser 13 von dem Zylinder 14 gehoben, und zwar in die Lage nach Fig. 2, wodurch der Streifenstapel ebenfalls in die Ausgangslage gehoben wird und so der oberste Streifen von dem Stapel freigemacht wird. Alsdann dringt das Messer 26 unter den angehobenen Streifen, der, wie beschrieben, von der Transportvorrichtung erfaßt wird. Durch eine Bewegung des KoI-bens 22 nach abwärts wird der Streifen von dem Zylinder freigemacht, nachdem die Transportvorrichtung ihn erfaßt hat. Der Streifen wird somit erst an dem einen Ende und nachher an dem andern Ende freigemacht und ist immer in irgendeiner Weise geführt oder festgehalten.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Abziehen einzelner Papierstreifen von einem Stapel mit einem Behälter zur Aufnahme des Stapels, dessen Boden nachgiebig, gegen die Behälteröffnung hin verschiebbar angeordnet ist und an dessen Öffnung als Widerlager für den Stapel dienende Anschläge vorgesehen sind, mit einem Sauger zum Herausheben der Papierstreifen aus dem Behälter, mit einem zwischen die beiden obersten Streifen einzuführenden Trennmesser und mit einer Zange zum Weitertransport der Streifen für Maschinen zum Anbringen von Steuerstreifen an Schachteln u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (12) am einen Ende der Behälteröffnung angeordnet sind, so daß die Streifen nur am einen Ende abgestützt sind, während ihr anderes Ende frei ist, daß das Anheben der Streifen durch den Sauger (14) an dem durch die Anschläge abgestützten Ende erfolgt, und daß ein heb- und senkbarer Presser (13, 20) angeordnet ist, der, bevor der Sauger zum Abheben eines Streifens auf den Stapel auftrifft, an der Stelle der freien Streifenenden gegen den Stapel gedrückt wird und diesen mitsamt dem Behälterboden (6) so weit in den
    Behälter (5) hineinschiebt, daß der Stapel außer Berührung mit den Anschlägen (12) kommt, und denselben so lange in dieser Stellung hält, bis der Sauger das eine Streifenende aus dem Behälter herausgehoben hat, worauf der Presser, bei gleichzeitiger Rückkehr des Stapels in die Anfangslage, wieder vom Stapel abgehoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken des Pressers durch den Sauger bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20040007483A1 (en) * 2002-07-15 2004-01-15 Mamoru Hasebe Portable housing case for musical instrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US20040007483A1 (en) * 2002-07-15 2004-01-15 Mamoru Hasebe Portable housing case for musical instrument

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