DE1586152C - Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin aufeinander gestapelten Verpackungsteilen mit napfartigen Vertiefungen - Google Patents

Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin aufeinander gestapelten Verpackungsteilen mit napfartigen Vertiefungen

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DE1586152C
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DE
Germany
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gripper
magazine
packaging parts
cup
depressions
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Günther Dr.-Ing. 5927 Erndtebrück; Martin Eberhard 3550 Marburg Kaupert
Original Assignee
Kaupert, Günther, Dr.-Ing., 5927 Erndtebrück
Publication date

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin aufeinandergestapelten; etwa rechteckigen, flächigen Verpackungsteilen mit napfartigen Vertiefungen, mit Stützgliedern zum Abstützen von Flanschteilen des jeweils untersten Einsatzes im Magazin sowie mit einem dem Magazin zugeordneten, gesteuerten, zangenartigen Greifer, der von unten angreifend den untersten Einsätz in einem nicht abgestützten Bereich erfaßt, vom Stapel abzieht und einem Packband oder einer Verpackungsmaschine ίο zuführt. ■ , - ..... ,
Eine Maschine dieser Bauart ist bekannt (deutsche Patentschrift 1 244 049). Sie . dient zum Vereinzeln von Eier-Packschachteln, die mit nach oben weisenden Einlegeöffnungen aufeinandergestapelt sind. Zwisehen den einzelnen Schachteln sind Lücken vorhanden, in die konisch ausgebildete Trennfinger nach einem vorgegebenen Arbeitsrhythmus hineingeschoben werden können, um die jeweils unterste Schachtel gegenüber, dem restlichen Stapel zu lockern. Der Arbeitsrhythmus der Trennfinger ist auf den Arbeitsrhythmus von beweglichen Stützgliedern abgestimmt, die die unterste Schachtel freigeben, sobald diese von dem Greifer erfaßt worden ist.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der auch Verpackungsteile vereinzelt werden können, die sehr kompakt ineinandergestapelt sind, und die eine glatte Oberfläche haben.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß die mit ihren Öffnungen nach unten gestapelten Verpackungsteile durch die Stützglieder an zwei parallelen Seitenkanten teilweise abgestützt sind; wobei die Abstützungen wenigstens eine Napfbreite kürzer als die Seitenlangen der Verpackungs- teile sind, und daß die eine Greifklaue des Greifers mit einem Reibbelag versehen und bei geöffnetem Greifer in eine der seitlich nicht abgestützten napfartigen Vertiefungen einführbar, gegen deren senkrecht zu den abgestützten Seitenkanten der Verpakkungsteile verlaufende Wand andrückbar und nach unten führbar ist, und daß die Spitze der Gegenklaue des zangenartigen Greifers nach dem Einleiten der Abziehbewegung durch die mit dem Reibbelag versehene Klaue über den der erfaßten Wand zugeordneten Außenrand hinweg, von außen gegen die am Reibbelag anliegende Wand andrückbar ist.
Die Vorrichtung nach der Erfindung kommt mit nur einem beweglichen ,Arbeitselement, nämlich dem Greifer selbst, aus und gestattet daher die Anwendung sehr hoher Arbeitsfrequenzen. Sie ist vor allem zum Vereinzeln von Verpackungsteilen aus elastischen Kunststoffolien geeignet, die eine glatte Oberfläche haben und ohne Zwischenräume oder Lücken zu bilden gestapelt sind. : ! '
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch das zu entleerende Magazin mit dem zugeordneten Greifer und einem Packband, wobei die Greifersteuerung zur besseren Übersieht teilweise perspektivisch dargestellt ist;
Fig. 2 und 3 zeigen zwei verschiedene Arbeitsstellungen des Greifers nach Fig. 1.
Im oberen Teil der Fig. 1 ist das Magazin 1 zu sehen, bestehend aus zwei seitlichen Führungswangen 2 und 3 und zwei unteren, senkrecht zu den Wangen 2 und 3 verlaufenden, als Stützglieder dienende Randleisten 4. In dem Magazin 1 sind die zu einem Stapel 5 zusammengeschalteten Verpackungsteile 6 so eingelegt, daß derehiSapfartige Vertiefungen 7 nach oben weisen. Die befderi Randleisten 4, die über zwei Seitenkanten des untersten Verpackungsteils 6 das Gewicht des Stapels aufnehmen, enden etwa eine Napfbreite vor der Wange 2, so daß ein stützfreier Bereich 8 entsteht, unter dem der Greifer 9 angeordnet ist. Das untere Ende der Wange 2 ist gegenüber den Leisten 4 etwas hochgezogen.
Der Greifer 9 weist eine Schubstange auf, deren oberes Ende gleichzeitig als Greifklaue 10 dient und mit'einem elastischen Reibbelag 11 versehen ist. Die Gegenklaue 12 ist an der Stange 9 angelenkt und wird von einer Feder 13 in Schließstellung gedrückt.
Die Steuerung des Greifers geschieht folgendermaßen: Eine Antriebswelle 14 treibt über eine Kurbel 15 und ein Pleuel 16 die Schubstange 9 an. Diese Schubstange 9 ist .in einem Lager 17, das um einen Fixpunkt 18 schwenkbar angeordnet ist, entlang ihrer Längsachse verschieblich. Während der Aufwärtsbewegung der Schubstange 9 wird die Gegenklaue 12 von einem Steuerhebel 19 in Offenstellung gehalten, da dieser an einem Fixpunkt 20 angelenkte Hebel an seinem unteren Ende von einem auf der Welle 14 angebrachten Steuernocken 21 so ausgelenkt wird, daß er mit seinem oberen Ende auf einer Rolle 22 an der Gegenklaue 12 der Feder 13 entgegenwirkt. In der oberen Endstellung taucht das Stangenende 10 frei in eine Vertiefung 7 des untersten Verpackungsteiles 6 ein (F i g. 2) und wird durch Verschwenken des Lagers 17 um den Fixpunkt 18 gegen die eine Seitenwand 23 der Vertiefung 7 gedrückt. Diese Schwenkbewegung wird von einem ebenfalls auf der Welle 14 befestigten Nocken 24 gesteuert, der das untere Ende eines um den Fixpunkt 26 drehbaren Steuerhebels 25 auslenkt, so daß über ein Koppelglied 27 diese Auslenkung in eine entsprechende Schwenkbewegung des Lagers 17 überführt wird. Während der Abwärtsbewegung zieht die Greifklaue 10 über den an ihr befestigten Reibbelag 11 das unterste Verpackungsteil 6" aus dem Stapel heraus. Nachdem die Greifklaue 10 den Einsatz in dem stützfreien Bereich 8 etwa 5 bis 10 mm nach unten gebogen hat, gibt der Nocken 21 den Hebel 19 frei, so daß die Gegenklaue 12 über den Außenrand des Verpackungsteiles hinweg durch die Feder 13 in Schließstellung gedrückt wird und damit zwischen ihrer Spitze und dem Reibbelag 11 die Seitenwand 23 festhält (Fig. 3). ;Bei ,der weiteren Abwärtsbewegung wird das Verpackungsteil von den Randleisten 4 abgezogen und ganz aus dem übrigen Stapel abgelöst. In Höhe des als Rutsche ausgebildeten Packbandes 28 wird die Gegenklaue 12 geöffnet und das Verpackungsteil für den Weitertransport freigegeben. Da die Rutsche zwischen Magazin und Greifvorrichtung angeordnet ist, weist sie 'im Arbeitsbereich des Greifers 10 und dei 'Hebels 19 einen Schlitz 29 auf. In der unteren Endstellung unterhalb der Rutsche 28 wird die Schubstange 9 wieder um den Drehpunkt 18 in ihre Ausgangslage zurückgeschwenkt, so daß ein neuer Arbeitstakt beginnen kann.
In dem dargestellten Beispiel ist lediglich ein Greifer vorgesehen. Anstatt dessen ist es selbstverständlich auch möglich, im Bedarfsfalle mehrere Greifer parallel zu schalten. Es würden dann alle Greifer gleichzeitig die in Fig. 1 strichpunktiert gezeichnete Steuerkurve 30 beschreiben. Durch Verstellen der Kurbel 15 gegen einen oder beide Nocken
bzw. 24 läßt sich die Steuerkurve sehr einfach in gewünschter Weise beeinflussen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Vereinzeln von in einem Magazin aufeinandergestapelten, etwa rechteckigen, flächigen Verpackungsteilen mit napfartigen Vertiefungen, mit Stützgliedern zum Abstützen von Flanschteilen des jeweils untersten Einsatzes im Magazin sowie mit einem dem w Magazin zugeordneten, gesteuerten, zangenartigen Greifer, der von unten angreifend, den untersten Einsatz in einem nicht abgestützten Bereich erfaßt, vom Stapel abzieht und einem Packband oder einer Verpackungsmaschine zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren öffnungen nach unten gestapelten Verpackungsteile durch die Stützglieder (4) an zwei parallelen Seitenkanten teilweise abgestützt sind, wobei die Abstützungen wenigstens eine Napfbreite kürzer als die Seitenlängen der Verpackungsteile sind, und daß die eine Greifklaue (10) des Greifers (9) mit einem Reibbelag (11) versehen und bei geöffnetem Greifer (9) in eine der seitlich nicht abgestützten napfartigen Vertiefungen einführbar, gegen deren senkrecht zu den abgestützten Seitenkanten der Verpackungsteile verlaufende Wand andrückbar und nach unten führbar ist, und daß die Spitze der Gegenklaue (12) des zangenartigen Greifers (9) nach dem Einleiten der Abziehbewegung durch die mit dem Reibbelag versehene Klaue (10) über den der erfaßten Wand zugeordneten Außenrand hinweg, von außen gegen die am Reibbelag (11) anliegende Wand andrückbar ist.
2. Einrichtung zur Steuerung des Greifers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Magazins (1) eine Antriebswelle (14) mit einem Kurbeltriebwerk (15, 16) vorgesehen ist, das den Greifer (9) entlang seiner Längsachse verschiebt, wobei der Greifer in einem Lager (17) geführt ist, das um einen Festpunkt (18) verschwenkbar ist, und daß auf der Antriebswelle (14) Steuernocken (21 und 24) befestigt sind, die über an Festpunkten (20 bzw. 26) angelenkte Hebel (19 bzw. 25) und mechanische Koppelglieder (12 bzw. 27) die Schwenkbewegung des Lagers (17) und die Greifbewegung der Greifklauen des Greifers (9) in Abhängigkeit von der Winkelstellung der Kurbel (15) bewirken.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Rutsche (28) zur Aufnahme der vereinzelten Verpackungsteile zwischen Magazin (1) und Greiferantrieb vorgesehen ist und daß die Rutsche im Arbeitsbereich des Greifers einen Schlitz (29) aufweist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuernocken (21, 24) und die Kurbel (15) gegenüber der Antriebswelle (14) verstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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