AT118696B - Maschine zum Bekleben der Umhüllung von Kleinwaren, Päckchen u. dgl. mit Etiketten, Steuermarken (Banderolen) usw. - Google Patents

Maschine zum Bekleben der Umhüllung von Kleinwaren, Päckchen u. dgl. mit Etiketten, Steuermarken (Banderolen) usw.

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AT118696B
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Description


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  Maschine zum Bekleben der   Umhüllung'von Kleinwaren, päckchen   u. dgl. mit Eti- ketten, Steuermarken (Banderolen) usw. 



   In der Maschine nach der Erfindung werden Etiketten, Steuermarken (Banderolen) od. dgl. aus einem Behälter einzeln an ein Förderrad abgegeben, dessen an sich bekannte Schaufeln die zu beklebenden Päckchen od. dgl. einzeln einem Zubringerrade für die Etiketten zuführen, auf dessen Umfang für jedes Päckchen eine Etikette od. dgl. durch eine Saugvorriehtung niedergelegt wird, wobei das Päckchen auf seinem Wege auf einen Hebel wirkt, der ein Ventil der zugehörigen Saugpumpe   schliesst'und damit   die Saugvorrichtung betätigt. 



   Die durch Klemmfinger auf dem Zubringerrade festgehaltene Etikette wird von einem Klebstoffrade mit Klebstoff versehen, bevor sie auf das   Päckchen   gelegt wird. Befindet sich hierauf die Etikette auf dem Zubringerrade vor dem zu beklebenden Päckchen, so öffnen sich die Klemmfinger und die Etikette wird durch einen mechanisch gesteuerten Arm oben und auf einer Seite des Päckchens aufgeklebt, während ein Ende der Etikette noch lose bleibt, d. h. nicht festgeklebt wird. Das bis dahin auf dem Förderrade liegende Päckchen wird nunmehr, wie üblich, einer Abgaberinne zugeführt, während die leer werdende Schaufel des Rades umklappt und das Päckchen freigibt.

   Während nun das Päckchen im Eintrittende der Rinne so lange still liegt, bis es vom nächstfolgenden Päckchen in der Rinne weitergesehoben wird, legt sieh ein zweiter Arm auf das Päckchen und klebt das noch lose gebliebene Etikettenende fest, so dass die Etikette nunmehr auf drei Seiten des Päckchens aufgeklebt ist. Die Abgaberinne besitzt feste Seitenwände und eine Decke, die um ein Scharniergelenk beweglich ist, das mit einem mechanisch gesteuerten Hebel verbunden ist. Während sich die Päckchen in der Rinne fortsehieben, wird die Decke von ihnen abgehoben und senkt sich erst wieder, wenn die Päckchen stillstehen, so dass ein Verschieben oder Ablösen der aufgeklebten, aber noch nicht trockenen Etiketten nicht eintreten kann. Nach dem Eintritt in die Rinne wird jedes Päckchen von zwei mit Zungen versehenen Federn geführt.

   Die Zungen werden durch das eintretende Päckchen geöffnet und fallen nach dessen Durchgang hinter ihm wieder ein, so dass das Päckchen nicht in das Förderrad   zurückfallen.   kann. 



   Die Einzelheiten der Maschine sind in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführung dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht dazu, Fig. 3 eine Vorderansicht der Vorrichtung zum Abziehen der Etiketten od. dgl. aus ihrem Behälter und zum Überführen zu dem zu beklebenden Päckchen, in grösserem Massstabe, Fig. 4 eine Seitenansicht in   vergrössertemMassstabe   und teilweise im Schnitt nach der   Lin-e     4-4   der Fig. 3, worin ein   Päckchen   während des Aufklebens des vorderen und des mittleren Teils einer Etikette od. dgl. gezeigt wird, Fig. 5 eine Vorderansicht der Saugpumpenanordnung in grösserem Massstabe und Fig. 6 eine die Stellung des Päckchens beim Aufkleben des hinteren Endes der Etikette od. dgl. zeigende Ansieht teilweise im Schnitt. 



   In der Maschine befindet sich beispielsweise ein Förderrad zur ununterbrochenen Zufuhr der Päckchen zur Vorrichtung, die das Anbringen der Etiketten od. dgl. auf den   Päckchen   vermittelt, eine Vorrichtung zum absatzweisen Auflegen der noch zu beklebenden Päckchen auf das Förderrad sowie eine Abfuhrrinne, die die beklebten Päckchen vom Förderrade absatzweise in Empfang nimmt. Alle diese Vorrichtungen lassen sich verschiedenen   Walengattungen   usw. entsprechend verschiedenartig ausführen. 



  Die beispielsweise dargestellte Maschine dient insbesondere zum Etikettieren von   Zigarettenpäckchen     (Kaxtonkästehen)   od. dgl. 



     D ; e Päckchen   werden, mit ihren noch unverschlossenen Enden nach vorne übereinandergeschichtet in eiren Behälter 10 gelegt, wobei das unterste Päckchen auf einem an sich bekannten Stosskolben 11 

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 gestells 18 liegen. Im   Hebel-Mist   ein Kurvenschlitz   19,   in dem eine auf einer Kurbel 21 sitzende Rolle 20 spielt, vorgesehen. Die Drehung der auf einer durch Kegelräder 23,24 von der Hauptwelle 25 angetriebenen Welle 22 sitzenden Kurbel 21 erteilt dem   Hebel. M eine Schwingbewegung,   so dass der Stosskolben 11 
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 so sinken die Päckchen auf einen Tisch 26.

   Beim Rückgang des Stosskolbens 11 wird das unterste Päckchen vom Tisch, wie üblich, in eine Führungsbahn, hier in den bogenförmigen Kanal 27, gestossen, während die übrigen   Päckchen   der Säule wieder auf dem Kolben ruhen. So wird bei jedem   Hin-und Rückgang   des Stosskolbens je ein Päckchen dem Kanal zugeführt. 



   Auf dem Wege zum Kanal 27 wird das   Päckchen   durch eine senkrechte Leiste 28 geführt, die an dem auf einer Konsole 29 des Maschinenobergestells 30 ruhenden Tisch 26 so angeordnet ist, dass ihre obere Kante den unteren Lappen am offenen Ende des noch offenen, niedergehenden Päckchens, das beim Aufkleben der Etikette od. dgl. zugleich verschlossen wird, zum Päckchen hin biegt, den oberen   Schliesslappen   desselben dagegen inwaagreehte Offenlage bringt.    Der Kanal 27   besteht aus zwei bogenförmigen Seitenwänden   27'und   31 sowie einer Bogendecke 32, die durch Winkeleisen 33,34 und 35 am Tisch 26 und am Gestell 30 befestigt ist. 



   Nach'Eintritt in den Kanal 27 wird das   Päckchen vom Förderrad   36 aufgenommen, das, auf einer waagrechten Welle 37 angeordnet, durch ein Zahnradgetriebe 38, 39 mit einer Zwischenwelle 40 zwangläufig gekuppelt ist, deren   Kettenrad 4j ! durch   eine über das Kettenrad 43 der Hauptwelle 25 laufende Kette 42 mitgenommen wird. Die Welle 25 trägt eine Riemenscheibe 44 mit Riemen 45, der über die Scheibe 46 einer Vorgelegewelle 47 läuft, deren Riemenscheibe 50 durch einen Riemen 49 von der Welle des Motors 48 Antrieb erhält. 



   Das Förderrad, 36 besitzt an radialen Armen bei 52 angelenkte   Schub- oder Hubschaufeln 51,   die gewöhnlich in radialer Richtung gehalten werden. Auf den Gelenkzapfen 52 der Schaufeln sitzen Hebel 53 mit Rollen 54, die in einer am Gestell 30 befestigten Kurvenbahn 55 laufen. Jede Schaufel 51 nimmt ein Päckchen vom Tisch 26 weg und schiebt es durch den Kanal 27, wobei das Päckchen auf der Nase 56 des Armes ruht. An der höchsten Stelle des Kanals 27 befindet sich das Päckchen unmittelbar unter dem Zubringerrade 57 und empfängt von einem Arm 58 eine Etikette. Danach schiebt das Förderrad das Päckchen in die Abgaberinne 59, in der die nur erst zum Teil angeschlossene Banderole durch einen   Verschlussarm   60 völlig angeschlossen wird.

   Hierauf führt die Kurvenbahn 55 den Hebel 53 der betreffenden, oben senkrecht stehenden Schaufel 51 derart, dass diese Schaufel umgelegt wird, vom   Päckchen   zurücktritt und, ohne dieses weiter mitzunehmen, ihren Weg fortsetzt, bis sie, radial gerichtet, wieder zum Tisch 26 kommt. 



   Beim Eintritt des Päckchens in den Kanal 27 legt die Decke 32 mit ihrer unteren Endkante den vorstehenden oberen Sehliesslappen des Päckchens um und hält dann beide Lappen des noch offenen Verschlussendes des Päckchens so lange in der   Schliesslage,   bis die Etikette aufgeklebt ist. 



   Das Zubringerrad 57 wird durch ein Zwischengetriebe, das aus dem Zahnrade 61 auf einem Zapfen 62 und einem damit in Eingriff stehenden Zahnrade 63 auf der Welle 64 besteht, angetrieben. Das Rad 61 kämmt anderseits mit dem Ritzel 39 der Welle 40, die, wie erwähnt, von der Welle 25 Antrieb empfängt. Diese Welle 25 ist mit einem Handrade 65, dem Kegelrad 24, einer Kurvenscheibe 66, einer Kupplungsmuffe 67 und mit einer in der Riemenscheibe 44 angeordneten Kupplung 68 ausgestattet. 



  Welle 40 und Zapfen 62 sitzen in einem Anguss 69 des Gestells 30. 



   Wird das Päckchen durch das Förderrad im Kanal   27 hochgeführt,   so gleitet es unter den Hebel 70 und hebt ihn an. Der Hebel 70 sitzt auf einer   Welle'11,   die in Armen 72 und 73, welche am Behälter 10 und an einem Pumpengehäuse 74 befestigt sind, gelagert ist und einen Hebel 75 mit einem Zapfen 76 trägt, der bei der gewöhnlichen Tiefstellung des Hebels 70 an einem Ventilhebel 77 angreift, dessen Drehzapfen 75 im Pumpengehäuse 74 sitzt und damit ein Luftventil 79 der Saugpumpe öffnet, so dass die Pumpe in diesem Zeitpunkt Luft einzieht. Wird aber der Hebel 70 durch ein vorbeigehendes Päckchen angehoben, so gibt der Zapfen 76 den Ventilhebel 77 frei, das   Ventil 79 schliesst   und die Pumpe saugt nun die Luft durch ein Rohr   80,   das zur Etikettenabgabe führt.

   Die Pumpe 74 wird von der Welle 40 angetrieben, deren Kurbel 81 unmittelbar durch eine   Stange 82   mit dem Pumpenkolben 83 verbunden ist. 



   Die Etiketten od. dgl. liegen übereinander in einem Behälter   84,   dessen Boden von einer Platte 85 nur halb geschlossen ist, die aber genügt, um ihr Herausfallen zu hindern. Am Behälter 84 sitzt ein Arm 86 mit einem Lagerzapfen 81 für einen zweiarmigen Hebel, dessen Arm 88 einen durch einen Schlauch 91 mit dem Rohr 80 verbundenen Luftstutzen 90 trägt, während der andere Arm 89 des Hebels, gabelförmig ausgebildet, einen Zapfen 92 im Anguss 93 des Gestells 30 umfasst. Erhält der Behälter 84 eine Schwingbewegung, so schwingt auch der Hebel 88, 89, dessen Arm 89 vom Zapfen 92 gehalten wird, um seinen Lagerzapfen 8'1 und erteilt den Enden der an den Luftstutzen 90 angeschlossenen gebogenen Bewegungsrohre 94 eine auf-und abschwingende Bewegung. 
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 starr verbunden ist.

   Eine am Zapfen 100 des Behälters 84 angelenkte Stange 101 und ein mit dieser gelenkig verbundener Hebel 99 erteilen dem Behälter 84 die erforderliche Schwingbewegung. Der Hebel sitzt zu diesem Zweck auf einer Welle 102, deren Lager 103 am Gestell befestigt ist, und wird durch einen Hebel 104 hin-und hergeschwungen, der mit einer Rolle 105 in einer Kurvennut im Zahnrade 106 auf der Welle 64 geführt wird. 



   Bei ihrer auf-und abschwingenden Bewegung kommen die Saugrohre 94 abwechselnd mit der untersten Etikette im Behälter 84 und mit der   Umfläche   des Zubringerrades 57 in Berührung. Saugt die Pumpe durch das Rohr 80, was jedesmal der Fall ist, wenn ein Päckchen durch den Kanal 27 geschoben wird, so ziehen die mit dem Etikettenstapel in Berührung stehenden Rohre 94 die unterste Etikette heraus, wobei die Klinke 107 verhindert, dass die nächstfolgende Etikette an der herausgezogenen haften bleibt. 



  Die Rohre 94 führen diese Etikette dann zur   Umfläche   des Rades 57, das mit drei Ringnuten versehen ist, in deren beide äusseren sich die Rohrenden legen, während in die mittlere Nut der Etikettenarm 58 reicht. Auf Zapfen 109 der seitlichen Nasen 110 des Rades 57 sind zwei Paar diametral angeordnete Klemmfinger 108 angelenkt, die zu beiden Seiten des Rades durch Lenkstangen 111, 112 so miteinander verbunden sind, dass immer ein Paar offen, das andere geschlossen ist. Am Rade 57 befestigte Blöcke 113   und 114tragen   auf Zapfen   115 zwei Schwinghebel 116und 117,   die mit den Stangen 111, 112 durch Stifte118 verbunden sind.

   Ein Zapfen 119 am Ende des Hebels 116 greift in das Gabelende des Hebels   117 und   überträgt so die Bewegung des Hebels 116 auf den Hebel   117,   während eine Zugfeder 120 beide Hebelenden verbindet. An jedem der Enden der Stange 112 ist eine Nase 121 vorgesehen, die mittels eines Anschlages 122 die Stellung der Stange 112 bei jeder halben Umdrehung des Rades 57 umkehrt. 



   Die durch die Saugarme 94 auf das Rad 57 niedergelegte Etikette wird durch das Klemmfingerpaar 108 festgehalten und macht eine halbe Umdrehung des Rades mit, wobei sie infolge Berührung mit dem Klebstoffrade 123 einen Klebstoffüberzug erhält. Am Ende der halben Umdrehung, sobald sich die Etikette über dem Päckchen befindet, wirkt der durch eine Kurvenscheibe 124 der Welle 40 gesteuerte Ansehlag 122 auf die Nase 121, öffnet die die Etikette haltenden unteren Klemmfinger und schliesst zugleich auf der andern Radseite die oberen Klemmfinger über der nächsten Etikette, die gerade vom Saugarm zugeführt wird (Fig. 3 und 4). 
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 gelagert ist und ist mit einem Zahnrade 129 vereinigt, das durch das Rad 106 der Welle 64 angetrieben wird.

   Zwei Ringnuten auf seinem Umfange sind so angeordnet, dass die dadurch gebildeten drei Ringrippen die drei Nuten im Zufuhrrade 57 decken und daher der Klebstoff mit der Umfläche dieses Rades, wenn keine Etikette daraufliegt, nicht in Berührung kommen kann. Am Klebstoffbehälter 128 befindet sich eine   Schiebeleiste   130, die in einer Nut der Schiene 131 des Gestells 30 läuft, so dass der Behälter zum Füllen und Reinigen von der Maschine entfernt werden kann. Auf dem Behälter 128 ist eine Strichleiste 132 vorgesehen, die über die Ringrippen sowie in die Nuten des Klebstoffrades 123 greift und den   Klebstoffüberschuss   von innen abstreicht, um ihn in den Behälter fallen zu lassen. An der Schiene 131 ist auch das Pumpengehäuse 74 befestigt. 



   Der Anschlag 122 sitzt an einem Kopf 133 auf einem Schieber 134, der durch einen mit einer Laufrolle 136 bewehrten Hebel 135 von der Kurvenscheibe 124 der Welle 40 her eine auf-und abschwingende Bewegung empfängt. Der   Schieber 2 34 erteilt   die gleiche Bewegung dem Etikettenarm 58, der das obere und vordere Ende der Etikette   anschliesst,   sowie den Arm 60, der das schon angeklebte Etikettenende glättet und zugleich das hintere Ende der Etikette festklebt. Die einstellbar zu beiden Seiten des Zubringerrades 57 angeordneten Finger 137 bringen das obere Ende des   Päckehenumschlages   (Karton, Papier) in den Bereich der Klebefinger 138 des Armes 60 und verhüten damit, dass diese Finger den Umschlag doppelt legen oder zerreissen, indem sie das hintere Ende der Etikette zwecks Ankleben anpressen. 



   Der Arm 58 ist einstellbar auf einem Hebel 139 angeordnet, der mit einer Rolle 140 in eine Führungsbahn des Kopfes 133 greift (Fig. 3 und 4). Der Hebel 139 ist an einem Zapfen 141 angelenkt, der durch einen Winkelhebel 142 hin-und herbewegt wird, dessen Drehachse der Zapfen 143 bildet und der durch eine mit einem Hebel 145 verbundene Stange Antrieb erhält. Der Hebel 145 hat seinen Drehpunkt bei 146 (Fig. 1), und seine Rolle 147 läuft in der Kurvenscheibe 66 auf der Hauptwelle 25.

   So führt der Arm 38 eine auf-und abgehende wie auch eine hin-und hergehende Bewegung aus, welch letztere ermöglicht, dass er während eines Teiles seiner   Vorwärts- oder Hinbewegung, nach   dem Anlegen der Etikette, mit dem Päckchen noch in Berührung bleibt, während erstere Bewegung ihn vom fertigen Päckchen abhebt und das Aufdrücken der nächsten Etikette auf das folgende Päckchen herbeiführt. 



   Der Verschlussarm 60 ist einstellbar an einen Gabelhebel 148 angeschlossen, dessen Drehzapfen 149 sich am Teile 150 des Gestelles befindet. Ein Stift   151   des Kopfes 133 greift in die Gabel des Hebels 148 ein und vermittelt die Auf-und Abbewegung des Schiebers 34. Durch Einstellen der Arme 58 und 60 auf ihren gekrümmten Hebeln können die Finger 152 bzw. 138 (Fig. 3) dieser Arme für Päckchen verschiedener Dicke eingestellt werden, während deren Breiteneinstellung derart erfolgen kann, dass man eine oder beide Seitenwände des Behälters 10, des bogenförmigen Kanals   27 und   der Abgaberinne 59 einstellbar anordnet. 

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   Will man die Maschine   auch noch für Päckchen verschie dener Länge einstellbar machen,   so ordnet man z. B. die Teile 56mit ihren Zapfen 52in Nuten der Förderradarme 36 verstellbar an, u. zw. so, dass durch eine einzige Bewegung gleichzeitig alle Arme, die Bodenplatte 153 der Rinne 59 sowie die Länge der   Hebel53ein-     gestellt werden, diefür diesenzweek aus zweiteleskopartigineinander verschlebbarenteilen bestehenkönnen.   



   Die Rinne 59 setzt sich aus der Bodenplatte 153, einer kurzen, festen inneren Oberplatte   154,   einer langen beweglichen äusseren Oberplatte 155 und Seitenplatten 59'und 156 zusammen. Die Seiten-   wand 59'ist mittels Scharnieren 257 befestigt und wird durch einen Riegel 25S gesichert. Diese An-   ordnung ermöglicht jederzeit eine Besichtigung der fertigen Päckchen, ohne den Arbeitsgang der Maschine 
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 Bodenplatte 153 verbunden, die auf einer Konsole 162 des Gestells 30 ruht. Zwei schmale Leisten 163 (Fig. 3 und 6) der Oberplatte 154 greifen zu beiden Seiten des Armes 58 über die Etikette und verhüten, dass der Arm beim Abgleiten vom Päckchen die frisch aufgeklebt Etikette abreisse oder verschiebe. 



   Auf der Konsole 162 ist ein Ständer 164 mit einem Bolzen 165 und Scharnier 166 angeordnet, an dem die verstellbare Oberplatte 155 befestigt ist, die auf einem Lager 167 des Hebels 168 ruht. Der   Hebel ist bei 169 am Ständer angelenkt und durch eir : e Stange 110 mit dem von der Kurvenscheibe 60   gesteuerten Hebel 145 verbunden. Ein Handgriff 171 am Scharnier 166 dient zum Abheben der Platte 155 vom Hebel 168. Während die Abwärtsbewegung des Hebels 145 mittels der Stange 144 den Arm 58 mit   einem frisch beklebten Päckchen vorbewegt, wird dabei zugleich auch durch die Stange 170 die Ober-   platte f55 so weit gehoben, dass alle in der Rinne angehäuften fertigen Päckchen weitergehen können, ohne dass ihre noch trocknenden Etiketten während der Fortbewegung durch aufliegende Teile beschädigt werden könnten.

   Sobald das mit der Etikette versehene Päckchen die Rinne betritt und ein neues Päckchen beldebt wird, bewirkt die   Aufwärtsbewegung   des Hebels 145 unter Rückwärtsbewegung des Armes 58 in die Stellung zur Zuführung einer Etikette zugleich auch ein Niedergehen der Stange   170,   wobei die Oberplatte 155 wieder auf die Päckchen niedersinkt und, solange diese stillstehen, diesen aufliegt. 



   Befinden sich die Arme 58 und 60 sowie die Platte 155 in der angehobenen Stellung, so bringt das Förderrad ein neues   Päckchen   in die Beklebestellung und führt das teilweise geschlossene Päckchen aus dieser in die Abgaberinne, wobei dieses Päckchen seinen Vorgänger in der Rinne vorschiebt und dessen . Stelle einnimmt. So werden die in der Rinne sich sammelnden   Päckchen   durch jedes neu hinzutretende vorwärtsgeschoben. 



   Die Maschine wird durch einen Handhebel 172, der bei 173 am Untergestell 18 angelenkt ist, angelassen und angehalten. Der Hebel   172ist   mittels einer Stange 174mit dem Kupplungshebel 175verbunden, der bei 176 am Gestell seinen Drehpunkt hat und auf die Kupplungshülse 67 auf der Hauptwelle 25 wirkt, welche die Zwischenhebel 177 der Kupplung steuert. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Bekleben der Umhüllung von Kleinwaren, Päckchen u. dgl. mit Etiketten,
Steuermarken (Banderollen) usw., mit einer ununterbrochen arbeitenden Vorrichtung zum Zuführen der einzelnen Päckchen zu einer Vorrichtung, welche die Etiketten od. dgl. aufklebt, einer Vorrichtung zum absatzweisen Einführen der einzelnen Päckchen aus einem Behälter in die   Zuführvorrichtung,   einer Vorrichtung zum allmählichen Befestigen der Etiketten auf den vorrückenden Päckchen, wobei eine durch das   Vorrücken   der Päckchen geregelte Vorrichtung die Entfernung je einer Etikette vom Vorrat und ihre Übertragung auf die Etikettenbefestigungsvorrichtung bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass das vorrückende   Päckchen   eine Vorrichtung betätigt, welche die Abgabe der Etiketten bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Zuführvorriehtung ein Hebel (70) vorgesehen ist, der durch je ein vorrückendes Päckchen aus seiner normalen Lage zur Seite gedrückt wird und auf diese Weise die Vorrichtung betätigt, welche die Abgabe der Etiketten bewirkt.
    3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Abgabe der Etiketten ein Ventil (79) aufweist, welches Luft in eine Saugvorrichtung einlässt, wenn sich der Hebel (70) in normaler Lage befindet. EMI4.2 der Etiketten ein oder mehrere gelenkig angeordnete Saugrohre (94) aufweist, welche die Etiketten auf ein umlaufendes Zubringerrad (57) bringen, dessen Umfläche mit, die Enden der Saugrohre (94) aufnehmenden Ringnuten versehen ist.
    5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Zubringerrad (57) mit Klemmfingern (108) versehen ist, welche die Banderolen während ihrer Bewegung auf dem Zubringerrade (57) festhalten und sie loslassen, wenn sie auf das Päckchen in der Zuführvorrichtung aufgeklebt werden.
    6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Zubringerrade (57) diametral angeordnete Klemmfinger (108) vorgesehen sind, die in solcher Weise gelenkig verbunden sind, dass immer ein Paar geschlossen, das andere offen ist.
AT118696D 1927-09-26 1927-09-26 Maschine zum Bekleben der Umhüllung von Kleinwaren, Päckchen u. dgl. mit Etiketten, Steuermarken (Banderolen) usw. AT118696B (de)

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