DE802628C - Vollautomatische Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke - Google Patents

Vollautomatische Etikettiermaschine fuer aufrecht stehende zylindrische Werkstuecke

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DE802628C
DE802628C DEP4589A DEP0004589A DE802628C DE 802628 C DE802628 C DE 802628C DE P4589 A DEP4589 A DE P4589A DE P0004589 A DEP0004589 A DE P0004589A DE 802628 C DE802628 C DE 802628C
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DE
Germany
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fully automatic
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labeling machine
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DEP4589A
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English (en)
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Johann Weiss
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Vollautomatische Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke 7.um 2nt,ringen von Etiketten dienen im allgemeinen Maschinen, die beispielsweise aufrecht stehende Flaschen von Transportbändern selbsttätig übernehmen, fertig etikettieren und wieder auf Transportbänder abgeben. Insbesondere sind Flaschenetikettiermaschinen bekannt, bei denen Rumpf-, Hals-, Hebel- und Stöpseletiketten aufgebracht werden können und bei denen meistens eine beleimte Gummiwalze Leim auf einen Etikettenholer überträgt, der ein Etikett vom Stapel nimmt und es über die Flasche streift, wobei die beleimten Etiketten mit Gummiwischern angedrückt werden. Die Leistung derartiger, vorzugsweise mit Rundtisch arbeitender Maschinen beträgt etwa 50 pro Minute.
  • Dabei können außer Flaschen auch sonstige zylindrische Werkstücke, z. B. Konservendosen, mit Rumpfetiketten versehen werden.
  • Es sind auch Etikettiermaschinen für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke bekannt, bei denen letztere von einer geradlinig verlaufenden Förderbahn auf einen kreisförmigen Arbeitstisch gebracht und durch im Takt der Maschine in ihren Weg gestellte Etikettenholer hindurchgeschoben werden. Dabei können sich die Etikettenholer radial zur Achse des Tisches geradlinig hin und her bewegen oder auch um eine senkrechte Achse drehen, wobei sie nacheinander an einer Beleimvorrichtung und an einem bewegten Etikettenbehälter vorbeilaufen. Sämtliche bekannten Maschinen haben den Nachteil, daß sie mehr oder weniger verwickelte Bauteile enthalten und daß vor allem für die verschiedenen Arbeitsvorgänge besondere Antriebe erforderlich sind.
  • Die Erfindung bezweckt eine besonders einfache Bauart für eine vollautomatische Etikettiermaschine, bei welcher der Antrieb für alle Organe zentral abgeleitet ist. Die Erfindung betrifft insbesondere eine vollautomatische Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke, die von einer in waagerechter Ebene geradlinig verlaufenden Förderbahn kreisförmig abgelenkt und auf dem kreisförmigen Teil der Förderbahn durch im Takt der Maschine in ihren Weg gestellte Etikettenholer hindurchgedrückt werden. Für solche Maschinen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß ein Etikettenholer an der Etikettierstelle eine hin und her gehende Bewegung in senkrechter Richtung ausführt, wobei Leimbehälter und Leimwalzen, Etikettenbehälter und Etikettenholer unterhalb des Arbeitstisches angeordnet sind. Es empfiehlt sich, zwei an einem um eine senkrechte Säule schwenkbaren Halter geführte Etikettenholer vorzusehen, die abwechselnd im Maschinentakt ein Etikett an die Werkstücke abgeben. Dabei sind die beiden Etikettenholer zweckmäßig mit ihren Führungen am Halter um 1800 gegeneinander versetzt angeordnet, während der Halter selbst im Maschinentakt jeweils um I800 gedreht wird. Vorzugsweise ist der Halter zwischen dem Leimbehälter und dem Etikettenbehälter angebracht, wobei der Etikettenholer nach Abgabe eines Etiketts an ein Werkstück bei der Abwärtsbewegung an einer Leimwalze Leim aufnimmt, während gleichzeitig der andere, bereits mit Leim versehene Etikettenholer am Eti- -kettenkasten ein Etikett nimmt.
  • In Weiterausbildung der Erfindung ist nur eine Hauptantriebswelle vorgesehen, von der der Antrieb für eine Förderkette, der Antrieb der Leimrolle, die Steuerung der Leimwalze, die Bewegung des Etikettenkastens, die Schaltung des Halters mit den Führungen für die Etikettenholer, der Antrieb für die Auf- und Abwärtsbewegung eines Etikettenholers, der Antrieb für die Umlaufbewegung der Greiferzangen und die Schaltung der Werkstückzuteilung abgeleitet sind. Die Greiferzangen laufen mit einer von der Antriebswelle über ein Kegelradpaar und ein Zahnradpaar angetriebenen Buchse um eine senkrechte Säule um, wobei die zangenartigen Öffnungs- und Schließbewegungen durch Steuerrollen gesteuert werden, die an mit Abstand übereinander angeordneten, an der Säule befestigten Kurvenscheiben abrollen.
  • Vorteilhaft ist auf der Buchse ein Schwenklager mit einem Zahnrad vorgesehen, das mit einem weiteren Zahnrad kämmt, welches über eine Reibungskupplung ein Zahnrad mit Nockenscheibe mitnimmt, wobei der Nocken sowohl die Schaltung des Halters für die Etikettenholer als auch die Werkstückzuteilung steuert. Das Zahnrad mit der Nockenscheibe kann mit einem unter dem Halter auf einer senkrechten Säule angeordneten Zahnrad kämmen, dessen Umdrehung von einem Sperrad, einer Rastenscheibe, einem Malteserkreuz o. dgl. geschaltet wird, sobald der Nocken an der Nockenscheibe einen mit einer Sperrklinke o. dgl. zusammenwirkenden Hebelarm lüftet.
  • Es empfiehlt sich ferner, einen doppelarmigen Hebel mit einem Segmentstück vorzusehen, das über Seile eine senkrechte Hubstange hin und her bewegt, an deren Kopf ein Mitnehmer angebracht ist, in den eine Nase des Etikettenholers eingreift. Die Abwärtsbewegung des Segmentstückes und der Hubstange wird vorteilhaft von der zentralen Antriebswelle abgeleitet, während die Aufwärtsbewegung durch eineZFeder bewirkt wird, die den Hebel in seine Ausgang54telung zurückführt.
  • Die Vorschubbewegung <Tes Etikettenkastens wird zweckmäßig durch eine Feder übe eine Schubstange und einen doppelarmigen Hebel bewirkt, während die Rückholbewegung unter dem Einfluß einer Kurvenscheibe auf der Antriebswelle über einen weiteren doppelarmigen Hebel, diè.Schubstange und den die Vorschubbewegung bewirkenden Hebel erfolgt. Eine ständig umlaufende Leimrolle kann Leim an eine schwingende Leimwalze abgeben, deren Bewegung von einer Kurvenscheibe auf der Antriebswelle über einen Hebelarm und einen Schwinghebel so gesteuert wird, daß die Leimwalze während der Abwärtsbewegung des Etikettenholers an dessen Leimleisten entlang streift.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile einer gemäß der Erfindung hergestellten Etikettiermaschine sind nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. In der Zeichnung zeigt Fig. I eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt durch das Maschinengestell vor dem Antrieb, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. I, Fig. 3 eine Vorderansicht, teilweise aufgebrochen, Fig. 4 einen Horizontalschnitt unterhalb des Arbeitstisches mit Draufsicht auf eine Zwischenplatte, Fig. 5 eine Einzelheit aus Fig. 2 (Steuerung der Greiferzangen) in vergrößertem Maßstab, Fig. 6 gegenseitige Abhängigkeit der Werkstückzuteilung und Etikettenholerschaltung in vergrößertem Maßstab, Fig. 7 Einzelheiten des Antriebsmechanismus für den Etikettenholer in vergrößertem Maßstab.
  • Über einen Arbeitstisch I, der an der Etikettierstelle mit einem Ausschnitt I' versehen ist, bewegt sich eine endlose, als Plattenbandförderer ausgebildete Förderkette 2, die zweckmäßig in einer Mulde geführt ist. Die Förderkette 2 läuft über Kettenrollen 3 und wird von einem Kettenrad 4 angetrieben, das auf der Hauptantriebswelle 5 angeordnet ist. Die Hauptantriebswelle 5 steht über ein Schnekkengetriebe 5' mit einem beliebigen Antriebsaggregat in Verbindung. Eine Spannrolle 6 sorgt dafür, daß die Förderkette 2 auch dann mit gestrecktem Obertrum arbeitet, wenn der Arbeitstisch I nur aus dem in der Zeichnung (Fig. 2) erkennbaren mittleren kreisförmigen Innenteil bestehen sollte, in dem sich die Werkstücke I8 zwischen Führungen 23 und 24 bewegen.
  • Die Welle 5 ist auf einer Zwischenplatte 7 gelagert. Um eine fest stehende senkrechte Säule 8 ist eine Buchse g drehbar angeordnet, die an ihrem oberen Ende oberhalb des Arbeitstisches I über ihren Umfang verteilt Lageraugen 10 aufweist, an denen Zangenhebel, im vorliegenden Fall drei, schwenkbar befestigt sit l. Je zwei übereinander angeordnete Lageraugen 10 bilden mit einem U-förmigen Bügel an einem Mitnehmerarm 11 eine Art Scharnier, so daß der mitnehmerarm 11 frei um einen senkrechten Bolzen schwingen kann. Der Arm 1 1 hat an seinem oberen Ende zwei Ausleger, von denen einer eine Steuerrolle I2 trägt, die auf einer fest stehenden. auf der Säule 8 befestigten Kurvenscheibe I3 abrollen kann. Ein zweiter Zangenarm I4 mit einem Fiihler ist am anderen Auslegerende des Mitnehmers ii mittels eines Zapfens 15 gelagert und gleichzeitig über das Lager 15 hinaus verlängert, wobei die Verlängerung eine Steuerrolle 16 trägt, die an einer Kurvenscheibe 17 abrollen kann. Die Steuerrollen 12 und 16 bzw. die Kurvenscheiben 13 und 17 liegen in verschieden Ebenen übereinander. Die Mitnehmerarme 11 und die Fühlerarme 14 bilden zusammen die Greiferzangen für die Werkstücke I8. Unter dem Einfluß der Kurvenscheiben 13 und 17 führen sie die erforderlichen Öffnungs- und Schließbewegungen sowie gegebenenfalls notwendig werdende Schwenkbewegunggen aus. Die für die Werkstückführung vorgesehenen Wände 23 und 24 sind nicht unbedingt erforderlich, da die Greiferzangen 11, 14 allein bereits einen sicheren Transport der Werkstücke 18 auf dem kreisförmigen Teil des Förderweges gewährleisten.
  • Auf der Hauptantriebswelle 5 befindet sich ein Kegelradgetriebe 19, 20 (Fig. 1). Mit dem Kegelrad 20 ist ein Zahnrad 21 verbunden, das mit einem großen, auf der Buchse 9 befindlichen Zahnrad 22 kämmt, wodurch die Buchse 9 von der Welle 5 mitgenommen wird. Lose auf der Buchse 9 befindet sich oberhalb des Zahnrades 22 ein Schwenklager 25, das unterhalb eines Auslegers ein Zahnrad 26 trägt, das mit dem Zahnrad 22 kämmt. Unterhalb des Zahnrades 26 ist auf dem gleichen Lagerzapfen unter Zwischenschaltung einer Reibungskupplung 27 ein Zahnrad 28 angebracht. Die Kupplung 27 wird durch eine auf dem Lagerzapfen angeordnete Feder 27' gespannt. Auf der Zwischenplatte 7, jedoch unterhalb des Arbeitstisches I, ist eine weitere senkrechte Säule 29 angeordnet, an der drehbar ein Halter 30 für die Etikettenholer 3I und 3I' befestigt ist. Unterhalb des Halters 30 ist mit diesem ein Zahnrad 32 fest verbunden, das mit dem Zahnrad 28 kämmt. Das Zahnrad 32 ist mit einem Sperrad 32' zusammengebaut. An Stelle des Sperrrades 32' kann ebensogut eine Rastenscheibe, ein Malterserkreuz usw. Verwendung finden. Die Etikettenholer 31 und 31' sind am Halter 30 senkrecht geführt und haben an ihrem unteren Teil Nasen 33 bzw. 33'. Diese Nasen greifen in einen am Kopf einer Hubstange (Elevator) befindlichen halbmondartigen Mitnehmer 35 ein. Der Mitnehmer 35 ist durch ein Seil 36 mit einem auf und ab bewegbaren Segmentstück 37 verbunden. Ein Seil 36' verbindet das untere Stangenende mit dem oberen Teil des Segmentstücks. Das Segmentstück 37 stellt das Ende eines doppelarmigen, bei 38 gelagerten Hebels 39 für die Seilbetätigung dar. Der Hebel 39 wird über ein Gelenk 40, 41 angetrieben, wobei der Gelenkarm 41 als auf der Welle 5 befindliche Nahe ausgebildet und mit einem Zahnrad 41' verbunden ist (Fig. 4), das durch eine nicht dargestellte Einrichtung. z. B. Gleitkupplung mit Freilauf, bei jeder Umdrehung der Welle 5 um den Betrag der erforderlichen Hubbewegung mitgenommen wird, während eine am Hebelende 39 angebrachte Feder 39' den Hebel und damit das Segmentstück 37 in die Ausgangslage zurückbringt.
  • Die Etikettenholer 31 bzw. 31' nehmen die Etiketten aus einem Etikettenkasten 42, der ebenfalls im Takt der Maschine hin und her bewegt wird.
  • Zum Antrieb dienen ein doppelarmiger Hebel 43, der bei 44 gelagert ist, und eine Schulistange 45 mit einer Zugfeder 50, die den Etikettenkasten 42 zum Etikettenholer hin verschiebt. Der Etikettenkasten 42 wird außer von dem Hebel 43 von einer Stützrolle 43' getragen. An der Schubstange 45 greift ein weiterer doppelarmiger Hebel 46 an, der bei 46' gelagert ist und am anderen Ende eine Rolle 47 trägt, die auf einer mit der Welle 5 umlaufenden Kurvenscheibe 48 abrollt.
  • Ein Leimbehälter f51 enthält eine ständig umlaufende, von einem Zahnrad 51' auf der Welle 5, angetriebene Leimrolle 52. Eine Leimwalze 52' befindet sich am Ende eines Schwenkarmes 53, der bei 54 gelagert ist und über einen Arm 55 und eine Rolle 53' von einer Kurvenscheibe 56 auf der Welle 5 angetrieben wird.
  • AIit dem Zahnrad 28 ist eine Nockenscheibe 57 verbunden, die einen Nocken 58 besitzt. Vom Nokken 58 wird ein hebelarm 59 gesteuert, der um einen Zapfen 60 schwingend mit einer Sperrklinke 61 in ein am Drehstern 62 für die Werkstückzuteilung angeordnetes Sperrad 63 eingreift (Fig. 6).
  • Um einen Zapfen 64 schwingt ein Hebelarm 66, der ebenfalls vom Nocken 58 betätigt wird und an seinem anderen Ende eine Sperrklinke 65 trägt, die in das Sperrad 32' eingreift. Sobald der Hebelarm 66 vom Nocken 58 gelüftet wird, gibt die Sperrklinke 65 das Sperrad 32' frei, so daß der Halter 30 eine Drehbewegung um 1800 ausführen kann.
  • Das vom Etikettenholer 3I bzw. 3I' an der Etikettierstelle 1' an das Werkstück 18 abgegebene Etikett wird üblicherwiese zunächst nur vom Fühler des Zangenarmes 14 gehalten und auf seinem weiteren Förderweg von Gummiwischern 67 angedrückt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Etikettiermaschine ist folgende: Die Werkstücke 18 werden von der geradlinigen Förderbahn 2 auf den Arbeitstisch I gebracht und vom Drehstern 62 im Alaschinentakt der Etikettiervorrichtung zugeteilt, wobei sie von den Greiferzangen 11, 14 erfaßt und, zwischen den Wänden 23 und 24 kreisförmig abgelenkt, durch einen der Etikettenholer 31 bzw. 31' gedrückt werden. Das aufgebrachte Etikett wird von Gummiwischern 67 angedrückt, woruafhin die fertig etikettierten Werkstücke von dem Förderer 2 wieder mithenommen werden.
  • Die Welle 5 treibt über Kegelräder 19, 20 und Zahnräder 21, 22 die Buchse g mit den Greiferzangen 11, in an. Bei einer einmaligen Umdrehung der Buchse g werden im vorliegenden Fall drei Werkstücke I8 zugeteilt. Infolgedessen ist zwischen dem die Buchse g antreibenden Zahnrad 22 und dem für die Werkstückzuteilung und für die Schaltung des Etikettenholers zuständigen Zahnrad 26 eine Übersetzung von 1 : 3 vorgesehen. Das Zahnrad 28 wird vom Zahnrad 26 über die Kupplung 27 mitgenommen und macht drei Umdrehungen bei einer Umdrehung des Zahnrades 22, wobei jedesmal der Nocken 58 auf der Nockenscheibe 57 den Hebel 59 lüftet, damit die Sperrklinke 6I betätigt und das Sperrad 63 um einen Sperrzahn weiter dreht, was Zuteilung einesWerkstückes 18 bedeutet.
  • Die umlaufenden Mitnehmerarme I I und Fühlerarme 14. der Greiferzangen kommen, gesteuert von den Kurvenscheiben 13 und 17, geöffnet an, schließen sich um das Werkstück 18 und transportieren es zur Etikettierstelle I', wo im Maschinentakt der Etikettenholer 3I bzw. 3I' mit einem beleimten Etikett versehen senkrecht von unten erscheint.
  • Der Etikettenholer 3I wird, geführt am Halter 30, mit seiner Nase 33 vom Mitnehmer 35 des Elevators 34 erfaßt und vom Seil 36' am Segment 37 durch den Ausschnitt I' im Arbeitstisch I in die Arbeitsstellung gehoben. Das Segmentstück 37 wird dabei um den Lagerzapfen 38 schwingend von der Feder 39' am Hebel 39 aufwärts gedrückt und nimmt dabei über das Seil 36' mit dem Elevator 34 den Etikettenholer 3I mit.
  • Nåch Abgabe eines Etiketts wird, betätigt vom Zahnrad 41', über die Gelenkhebel 41 und Ao der Hebelarm 39 und damit das Segment 37 nach unten gedrückt, wobei der Etikettenholer 31 mit dem Elevator 34 vom Seil 36 nach unten gezogen wird.
  • Inzwischen haben die Kurvenscheibe 56, die Rolle 53', der Hebelarm 55 und der Schwenkarm 53 die Leimwalze 52' in die strichpunktierte Stellung (Fig. 7) gebracht, wo Leim an die Leimleisten des Etikettenholers 3I während seiner Abwärtsbewegung abgegeben wird.
  • Während dieser Zeit hat der zweite Etikettenholer 3I' auf der anderen Seite des Halters 30 ein neues Etikett angenommen, indem der Etikettenkasten 42 durch die Feder 50 über die Schubstange 45 und den doppelarmigen Hebel 43 eine Vorschubbewegung ausgeführt hat. Die Kurvenscheibe 48 holt nunmehr über Rolle 47 und einen Hebel 46 die Schubstange 45 mit dem Hebel 43 und somit den Etikettenbehälter 42 entgegen der Wirkung der Feder 50 wieder in die Ausgangsstellung zurück.
  • Der Nocken 58 an der Nockenscheibe 57 lüftet den Hebelarm 66 und öffnet damit die Sperre 65 am Sperrad 32', so daß das Zahnrad 28 das Zahnrad 32 mit dem Sperrad 32' bis zum nächsten Anschlag um 1800 drehen kann, wodurch sich gleichzeitig der Halter 30 mit den Etikettenholern 3I und 3I' um die Säule 29 dreht. Der Etikettenholer 3I befindet sich jetzt vor dem Etikettenbehälter 42, während der Etikettenholer 3I' mit seiner Nase 33' in den Mitnehmer 35 des Elevators 34 eingreift und das Spiel von neuem beginnen kann.
  • Als grundsätzlich neu bei der Etikettiermaschine nach der Erfindung muß die Anordnung eines Leimbehälters mit den Leimwalzen und des Etikettenbehälters mit den Etikettenholern unterhalb des Arbeitstisches betrachtet werden, wobei die Etikettenholer jeweils im Arbeitstakt von unten an der Etikettierstelle auftauchen. Infolge der Doppelanordnung des Etikettenholers zwischenLeimbehälter und Etikettenbehälter ist genügend Zeit vorhanden, um eine sichere Etikettenabgabe zu gewährleisten, so daß die Maschine auf eine hohe Leistung kommt.
  • PATENTAXSPROCHE: I. Vollautomatische Etikettiermaschine für aufrecht stehende zylindrische Werkstücke, die von einer in waagerechter Ebene geradlinig verlaufenden Förderbahn kreisförmig abgelenkt und auf dem kreisförmigen Teil der Förderbahn durch im Takt der Maschine in ihren Weg gestellte Etikettenholer hindurchgedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Etikettenholer (3I bzw. 3I) an der Etikettierstelle (I') eine hin und her gehende Bewegung in senkrechter Richtung ausführt, wobei Leimbehälter (51) mit Leimrollen (52) sowie Etikettenbehälter (42) und Etikettenholer (3I bzw. 3I') unterhalb des Arbeitstisches (I) angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an einem um eine senkrechte Säule (29) schwerikbaren Halter (30) geführte Etikettenholer (31, 3ist) vorgesehen sind, die im Maschinentakt abwechselnd ein Etikett an die Werkstücke (I8) abgeben.
    3. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Etikettenholer (3I,3It) und ihre Führungen am Halter (30) um I800 gegeneinander versetzt angeordnet sind und daß der Halter (30) im Maschinentakt um 1800 gedreht wird.
    4. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (30) zwischen dem Leimbehälter(51) und dem Etikettenbellälter (42) vorgesehen ist, wobei ein Etikettenholer (31) nach Abgabe des Etiketts bei der Abwärtsbewegung an einer schwingenden Leimwalze (52') Leim aufnimmt, während gleichzeitig der andere, bereits mitLeim versehene Etikettenholer (3I') am Etikettenbehälter (42) ein Etikett nimmt.
    5. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hauptantriebswelle vorgesehen ist für den Antrieb einer Förderkette (2), den Antrieb der Leimrolle (52), die Steuerung der Leimwalze (52'), die Bewegung des Etikettenkastens (42), die Schaltung des Halters (30) für die Etikettenholer, den Antrieb der Auf- und Abwärtsbewegung der Etikettenholer (3I bzw. 31'), den Antrieb der umlaufenden Buchse (9) für die Greiferzangen und die Schaltung der Werkstückzuteilung (62).
    G. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferzangen (11, 14) mit einer über Kegelräder (19, 20) und Zahnräder (21, 22) angetriebenen Buchse (9) um eine senkrechte Säule (8) tlmlaufell wobei die zangenartigen Öffnungs-und Schließbewegungen durch Steuerrollen (12, 16) gesteuert werden, die an mit Abstand übereinander angeordneten, an der Säule (8) befestigten Kurvenscheiben (13, 17) abrollen.
    7. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch 1 l<is 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Buchse (()) cin Schwenklager (25) mit einem Zahnrad (26), das mit dem Zahnrad (22) kämmt, vorgesehen ist, welches über eine Reibungskupplung (27) ein Zahnrad (28) mit Nockenscheiben (57, 58) mitnimmt, wobei der Nocken (58) sowohl die Schaltung des Halters (30) für die Etikettenholer (31, 31') als auch die Werkstückzuteilung (62) steuert.
    8. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch I bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (2X) mit einem unter dem Halter (30) aul der senkrechten Säule (29) angeordneten Zahnrad (32) kämmt, dessen Umdrehung von einer Sperreinrichtung (32') im Takt geschaltet wird, sol)ald der Nocken (58) einen mit einer Sperrklinke (65) zusammenwirkenden Hebelarm (66) lüftet.
    9. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch 1 liis 8 dadurch gekennzeichnet, daß ein doppelarmiger Tieliel (39) mit einem Segmentstück (37) vorgesehen ist, das 61 zur Seile (36, 36') eine senkrechte Hubstange (34) hin und her bewegt, an deren Kopf ein Mitnehmer (35) angebracht ist, in den eine Nase (33 bzw, 33') des Etikettenholers (31 bzw. 31') eingreift.
    I0. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abwärtsbewegung des Segmentstückes (37) und der Hubstange (34) von der Welle (5) abgeleitet ist, während für die Aufwärtsbewegung eine Feder (39') vorgesehen ist, die den Hebel (39) in seine Ausgangslage zurückführt, 11. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung des Etikettenkastens (42) durch eine Feder (50) ül)er eine Schubstange (45) und einen doppelarmigen Hebel (43) hewirkt wird, während die Rückholbewegung unter dem Einfluß einer Kurvenscheibe (48) auf der Welle 5 über einen doppelarmigen Hebel (46), die Schubstange (45) und deii Ileliel (43) erfolgt, 12. Vollautomatische Etikettiermaschine nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine ständig umlaufende Leimrolle (52) Leim aii eine schwingende Leimwalze (52') abgibt, deren Bewegung von einer Kurvenscheibe (56) auf der Welle (5) über einen Hebelarm (55) und einen Schwenkarm (53) so gesteuert wird, daß die Leimwalze (52') während der Abwärtsbewegung des Etikettenholers (31 bzw. 31') an dessen Leimleisten entlang streift.
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