DE457303C - Verfahren zur Herstellung von Waermeschutzmassen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waermeschutzmassen

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DE457303C
DE457303C DESCH74533D DESC074533D DE457303C DE 457303 C DE457303 C DE 457303C DE SCH74533 D DESCH74533 D DE SCH74533D DE SC074533 D DESC074533 D DE SC074533D DE 457303 C DE457303 C DE 457303C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B28/00Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements
    • C04B28/02Compositions of mortars, concrete or artificial stone, containing inorganic binders or the reaction product of an inorganic and an organic binder, e.g. polycarboxylate cements containing hydraulic cements other than calcium sulfates
    • C04B28/10Lime cements or magnesium oxide cements

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wärmeschutzmassen. Zur Erzielung guter Wärmeschutzmassen ist es vorteilhaft, wenn dieselben eine große Menge Luft eingeschlossen enthalten. Um dies zu erreichen, ist es allgemein üblich, Körper zu verwenden, welche eine bedeutende Wasseraufnahmefähigkeit besitzen. Wird das Wasser ausgetrieben, so tritt Luft an dessen Stelle, wodurch eine entsprechend große Porosität des Körpers erzielt wird. Dabei besteht aber vor allem die Schwierigkeit, Stoffe zu finden, welche nicht nur große Mengen Wasser aufnehmen, sondern insbesondere durch Trocknen ihr ursprüngliches Volumen nicht verringern bzw. durch Schwinden usw. das Entstehen von kleinen Lufträumen unmöglich machen. Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht es, auf einfache und wirtschaftliche Weise wasseraufnahmefähige und während des Trocknens formbeständige Körper von außerordentlicher Isolationsfähigkeit herzustellen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht darin, daß aus Kalk und Aluminiumsulfat im Überschuß von Wasser eine Masse von großem Volumen hergestellt wird, welche nach dem Austreiben des Wassers infolge seines bedeutenden Gehaltes an Luft ein gutes Wärmeschutzmittel bildet.
  • Im einfachsten Ausführungsfalle des Verfahrens wird gelöschter Kalk als Kalkmilch und eine Lösung von Aluminiumsulfat in Wasser, beides zweckmäßig in heißem Zustande, zusammen gemischt, worauf sofort ein plastischer, in großen Wassermengen bindender Körper entsteht. Letzterer wird je nach der zu erzielenden Lufthaltigkeit entsprechend groß gewählt. Da beim Trocknen das Volumen meist vollkommen erhalten bleibt, können so Formlinge von außerordentlicher Isolationsfähigkeit erzielt werden.
  • Kalk und Aluminiumsulfat sind selbstverständlich nur als Vertreter ähnlicher Stoffe aufzufassen, welche durch Mischung auch voluminöse und formbeständige Körper bilden, z. B. einerseits Bariumoxyd bzw. Hydroxyd oder anderseits Eisensulfat, Magnesiumsulfat u. dgl. Entsprechend der Eigenschaften der verwendeten Stoffe können auch die Reaktionen bedeutend variiert werden, d. h. z. B. Zusammengeben in der Kälte mit nachfolgender Erhitzung oder Zugeben einer kalten Komponente zu einer erhitzten Anwendung von Druck usw.
  • Zur Wärmeschutztnasse können auch beim Fabrikationsvorgang Füllstoffe, wie z. B. Kieselgur, Gips, Magnesia usw. zugegeben werden. Außerdem ist oft auch eine Zugabe von Härtemitteln wie Fluaten, Wasserglas u. dgl. angebracht.
  • Die Wärmeschutzmasse kann für alle in der Isolationstechnik üblichen Verwendungsarten, z. B. Schalen, Platten, Aufstrichen usw., gebraucht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Wärmeschutzmassen, dadurch gekennzeichnet, daß durch Mischung von Kalk-und Aluminiumsulfat bei Wasserüberschuß ein homogener Körper von großem Volumen erzeugt wird, welcher nach dem Austreiben des Wassers entsprechend hafthaltig und porös ist. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß anstatt Kalk und Aluminiumsulfat ähnliche Stoffe, wie z. B. einerseits Bariumoxyd bzw. Hydroxyd oder anderseits Eisensulfat, Magn:esi_umsulfat u. dgl., verwendet werde. 3. Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten bei verschiedenen Temperaturen gemischt werden. Verfahren nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daßdasselbe bei Temperaturen, welche über dem Siedepunkt ,des Wassers liegen, gegebenenfalls bei Anwendung von - Druck ausgeführt wird. 5. - Verfahren nach Anspruch r bis dadurch gekennzeichnet, .da! Füllstoffe, wie z. B. Kieselgur; Magnesia u. dgl., oder Härtemittel, wie z. B. Fluate, Gips, Wasserglas u. dgl., zugegeben werden.
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