DE45540C - Auffahrbarer Weichenspitzenverschlufs mit fest verbundenen Zungen - Google Patents
Auffahrbarer Weichenspitzenverschlufs mit fest verbundenen ZungenInfo
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- DE45540C DE45540C DENDAT45540D DE45540DA DE45540C DE 45540 C DE45540 C DE 45540C DE NDAT45540 D DENDAT45540 D DE NDAT45540D DE 45540D A DE45540D A DE 45540DA DE 45540 C DE45540 C DE 45540C
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- firmly connected
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die auf der Zeichnung dargestellte Endcompensation hat den Zweck, nach Art der
gewöhnlichen aufschneidbaren Endcompensationen das erfolgte Aufschneiden auf den
Stellhebel zu übertragen. Es soll aber hierbei an der Endcompensation ein Scheerbolzen zum
Bruch kommen und dieselbe sich überhaupt so einstellen, dafs ein "Zurückbewegen des aufgeschnittenen
Hebels verhindert wird, bevor nicht die Endcompensation an Ort und Stelle wieder gehörig eingerichtet worden ist. Durch
diese Anordnung soll der Apparatwärter gezwungen werden, sich unter allen Umständen
nach der aufgeschnittenen Weiche hinzubegeben und sich zu überzeugen, dafs die Zungen etc.
intact geblieben sind.
Die beiden Zungen einer einfachen Weiche sind durch eine durchgehende Verbindungsstange a, Fig. ι und 6, welche in der Mitte,
nach Fig. 3 und 6, gezahnt ist, verbunden. Auf der unteren Seite derselben sind in entsprechendem
Abstand die beiden Riegelknaggen b b\ Fig. i, 3 und 6, angebracht. Ihre
Befestigung mit der Verbindungsstange erfolgt durch je zwei Bolzen, von welchen die
schwächeren d und d\ Fig. 3, als Scheerstifte dienen.
Mit der Verbindungsstange im Eingriff befindet sich das Getriebe e, Fig. 1, 2, 5 und 6,
auf welches sich die Bewegung des Stellhebels entweder durch eine Zahnstange /, Fig. 4,
bei Gestängetransmission überträgt, oder durch den direct umgeschlungenen Drahtzug, welcher
an der Endcompensation in Kette oder Drahtseil ausläuft. Im ersten Falle erhält das Cetriebe
auf seiner unteren Seite acht hervortretende Bolzen zum Eingriff der Zahnstange,
im zweiten Falle einen concentrischen Ansatz mit Rinne zum Umschlingen und Befestigen
des Drahtseiles bezw. der Kette.
Das Getriebe besteht aus zwei mit einander durch Niete oder Bolzen fest verbundenen
Theilen. Der obere Theil trägt die vier nach oben vortretenden Stahlbolzen gglh h\ Fig. 2
und 6, und der untere Theil, aufser eventuell den Angriffsbolzen für die Zahnstangen, den
Riegellappen i, Fig. 1, 2 und 6.
In der Stellung Fig. 6 ist die Einstellung der Weiche durch Drehen des Triebwerkes in der
Richtung des Pfeiles soeben beendet, und zwar durch Bolzen hl in Verbindung mit der Seite k1
des Zahnes k der Weichenverbindungsstange. Bei weiterer Drehung des Triebwerkes in demselben
Sinne übt Bolzen hl keinen Einflufs auf die Verbindungsstange aus, und es legt sich
der vorstehende Kranz des Riegellappens i um den entsprechenden Ansatz des Riegelknaggens
b und verriegelt hierdurch die Weiche.
Bei diesem Riegelgange des Triebwerkes nähert sich Bolzen h, jedoch ebenfalls, ohne
die Lage der Weichenverbindungsstange zu beeinflussen, dem Zahne k, und sind die Abmessungen
hierbei so gewählt, dafs auch nach vollständiger Beendigung des Riegelganges Bolzen h an k noch nicht zum festen Anliegen
kommt. Bei der Rückwärtsbewegung des Triebwerkes wird der vorbeschriebene Riegelgang,
soweit derselbe bei der vorausgegangenen Stellbewegung ausgeführt wurde, ohne Beeinflussung
der Weichenverbindungsstange wieder zurückgemacht, wobei Bolzen hl die Zahnseite A:1
wieder zurückpassirt. JSobald dies geschehen
ist, kommt Bolzen h auf die Innenfläche des Zahnes / zur Einwirkung und bewegt die Verbindungsstange
so weit zurück, dafs bei weiterer Drehung des Triebwerkes Bolzen g' auf
k von der Seite k'2 her zur Einwirkung gelangt und die Stellbewegung beendet. Bei
dem darauf folgenden Riegelgange verlä'fst g'
die Zahnseite Ar2, der Kranz des Riegellappens /
legt sich um den entsprechenden Ansatz des Riegelknaggens £>] und Bolzen g bewegt sich
gegen As, ohne jedoch bis Beendigung des
Riegelganges den Zahn zu treffen.
Zur Herstellung der ursprünglichen Stellung wird das Triebwerk wieder in der Richtung
des Pfeiles bewegt und es erfolgt der Leergang zurück. Die Bewegung der Verbindungsstange wird begonnen durch Bolzen g in Verbindung
mit l\ bis wieder hl mit k1 zum
Eingriff kommt und die Einstellung beendet.
Wird in der Stellung Fig. 6 die Weiche aufgeschnitten, so verhindern zunächt die Riegeltheile
die Weichenverbindungsstange, der Bewegung zu folgen, und es mufs nothwendig einer dieser Theile nachgeben, um die Bewegung
des Aufschneidens zu ermöglichen. Diesem Zweck dient der Scheerstift d, welcher bei der
eigentlichen Arbeit der ganzen Vorrichtung völlig unbetheiligt ist und daher schwach gehalten
werden kann. Derselbe kommt beim Aufschneiden nach der angegebenen Richtung bei der gewaltsamen Bewegung der Weichenverbindungsstange
infolge der durch den Knaggen b auf den Scheerbolzen d ausgeübten Hebelwirkung zum Bruch, so dafs der Knaggen
b sich um den Bolzen m frei drehen kann und somit die Bewegung der Weichenverbindungsstange
im Sinne des Aufschneidens nicht behindert.
Nachdem aber die Verbindungsstange eine kleine Bewegung vollführt hat, läuft die Zahnseite
fr1 gegen die Stellbolzen h an und überträgt
die Bewegung des Aufschneidens auf das Triebwerk und vermittelst desselben auf die
Leitung und den Apparat.
Die Stellbolzen gerathen hierbei zu den Zähnen der Verbindungsstange in eine anormale
Stellung, so dafs an dem Stellhebel weder die begonnene Bewegung im Sinne des Aufschneidens
vollendet, noch die durch das Aufschneiden am Apparat ausgeführte Bewegung zurückgenommen werden kann, bevor nicht
die Weiche an Ort und Stelle wieder in ihre normale Lage im Verhältnifs zu der Stellung
der Endcompensation zurückgebracht und der gebrochene Scheerbolzen wieder ersetzt ist.
Beim Aufschneiden der Weiche in der entgegengesetzten Stellung kommt in der gleichen
Weise Stift d1 zum Bruch und die Bewegung überträgt sich durch Zahnseite A:2 und Stellrolle
g auf den Apparat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Weichenstellvorrichtungen die mit den Zähnen k 11' versehene Stange α in Verbindung mit dem Getriebe g gx h h1, dem Bogenstück i und den durch Bruchstifte d an der Zahnstange α befestigten Riegelknaggen b b1.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE45540C true DE45540C (de) |
Family
ID=320701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT45540D Expired - Lifetime DE45540C (de) | Auffahrbarer Weichenspitzenverschlufs mit fest verbundenen Zungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE45540C (de) |
-
0
- DE DENDAT45540D patent/DE45540C/de not_active Expired - Lifetime
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