DE257909C - - Google Patents

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DE257909C
DE257909C DENDAT257909D DE257909DA DE257909C DE 257909 C DE257909 C DE 257909C DE NDAT257909 D DENDAT257909 D DE NDAT257909D DE 257909D A DE257909D A DE 257909DA DE 257909 C DE257909 C DE 257909C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C17/00Aircraft stabilisation not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine selbsttätige Stabilisierungsvorrichtung von Flugzeugen, die das Flugzeug bei gestörtem Gleichgewicht in eine von Hand einstellbare Lage zurückführen soll. Von bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die besonderen zu diesem Zweck in Anwendung gebrachten Mittel, die besonders in einer von Hand einstellbaren Rückführkupplung bestehen, durch die ein Hin- und Herschwanken des Flugzeuges vermieden werden soll.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Flugzeugstabilisierungsvorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine schematische Darstellung der ganzen Vorrichtung,
Fig. 2 bis 4 die Rückführungskupplung in Ansicht und Schnitten.
so Nachdem mittels des Handhebels c, der Seilscheibe 2, des Seiles ι und der auf der Welle w des Höhensteuers sitzenden, miteinander gekuppelten Scheiben 3, 4 die Fahrtrichtung eingestellt ist, werden auch die Kontakte 9, 10 auf den Neigungswinkel der Maschine eingestellt.
Bei Abweichung von der beabsichtigten Fahrtrichtung geben die Kontakte 9 oder 10 einen Stromschluß und schalten dadurch das Wendegetriebe 20, 21, 24 in dem einen öder dem anderen Drehsinn ein, und zwar unter Vermittlung der Elektromagnete 13 bzw. 14 und der Winkelhebel 22 bzw. 23.
Dreht nun bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung das Kegelrad 24 die auf der Welle 19 sitzende Seilscheibe 25 in Pfeilrichtung, so wird zunächst die Kupplung zwischen der Scheibe 4 und der Scheibe 3 gelöst, von denen erst ere fest, letztere lose auf der Welle w sitzt. Diese Kupplung besteht aus einer Verriegelung 27, welche an der festen Scheibe 4 befestigt und von den Federn 28 in eine Nut 29 der Losscheibe 3 gedrückt wird. Ferner greift die feste Scheibe 4 mit dem Nocken 30 zwischen zwei Druckstäbe 31, 32, welche in der Losscheibe 3 liegen und von den Federn 33 stets in ihre Endstellung gedrückt werden. Die Federn 33 finden ein gemeinsames Widerlager an den an der Losscheibe 3 befindlichen festen Nocken 34 und drücken mit ihrem anderen Ende gegen die auf den Stäben 31, 32 sitzenden Bunde 35, 36, welche sich in ihrer Endstellung gegen die gleichfalls an der Losscheibe sitzenden Nocken 37, 38 legen, so daß sich die Druckstäbe 31,32 gegenseitig nicht beeinflussen können. Setzt man nun voraus, daß das Seil infolge der Herstellung eines Kontaktes, wie oben beschrieben ist, in der Pfeilrichtung I gezogen wird, so wird der Winkelhebel 39, 40 mit seinem kurzen Schenkel 39 nach oben gezogen, während der senkrechte lange Schenkel 40 nach rechts drückt. Er lehnt sich dabei an einen Anschlag des Riegels 27, während er sich, ebenso wie der lange Schenkel des Winkelhebels 43, nach links frei bewegen kann, und zieht den Riegel dadurch nach rechts, wodurch sich die Verriegelung löst. Damit nun das untere Seil gespannt

Claims (3)

  1. bleibt und eine Verbindung zwischen Kupplung und Stabilisator gewahrt bleibt, sind die kurzen, parallel stehenden Schenkel 39 der Hebel 39, 43 durch eine Stange 41 gelenkig miteinander verbunden. Da die Federn 28 schwächer gewählt sind als die Federn 33, so wird der Riegel 27 vollständig zurückgezogen, bis er sich gegen den Anschlag 42 lehnt. Die ■ Verriegelungjst nun frei, und das Steuer wird jetzt vermittels der Festscheibe 4 von dem Wendegetriebe linksdrehend (Pfeilrichtung I) verstellt. ./Dabei drückt der Nocken 30 vermittels des unteren Druckstabes 32 die entsprechende Feder 33 zusammen, die nach erfolgter Ausschaltung der Kupplung die Zurückführung des Steuers in seine Grundstellungrciüb^ernimmt. Ist dies geschehen, so schnappt·-der Riegel 27 unter dem Druck der Federn 28 in die Nut 29 ein, .wodurch die Kupplung wieder fest verriegelt und nunmehr eine Verstellung des Steuers von Hand aus ermöglicht ist. Durch die zwischen der Los- und der Festscheibe eingeschalteten Federn 33 wird es somit ermöglicht, die Steuerflächen der von der eingestellten Fahrtrichtung abgewichenen Flugmaschine nach Wiedererreichung dieser Lage in diejenige Grundstellung zurückzubringen, in welche sie von vornherein von Hand eingestellt worden waren.
    Paten ϊ-Αν Sprüche:
    I. Vorrichtung zur selbsttätigen Zurückführung eines Flugzeuges in eine von Hand einstellbare Fahrtrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerflächen durch Vermittlung einer kraftschlüssigen, aus einer Festscheibe und einer von Hand ein- und feststellbaren Losscheibe bestehenden Rückführungskupplung in die eingestellte Grundstellung zurückgeführt werden, sobald die selbsttätige Verstellvorrichtung beliebiger Art ausgeschaltet wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Scheiben (Losscheibe 3 und feste Scheibe 4) miteinander durch einen an der festen Scheibe (4) befindlichen Sperriegel (27) gekuppelt sind, welcher beim Anziehen eines von einem beliebig gesteuerten Wendegetriebe gezogenen Seiles gelöst wird, worauf die Drehung der festen Scheibe (4) gegenüber der durch Handsteuerung in der Grundstellung des Steuers festgelegten losen Scheibe (3) unter Spannung von Federn erfolgt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . daß die Lösung des Sperriegels (27) durch ein die Seilenden verbindendes Zwischenglied (41) erfolgt, dessen Enden mit Winkelhebeln (39, 40) verbunden sind, die den Riegel (27) unter Spannung von Federn (28) auslösen, welche durch ihre Entspannung bei Ausrückung des Wendegetriebes die Verriegelung wiederherstellen, um die Handsteuerung wieder zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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