DE2249151B2 - Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung für Fahrzeugsitze - Google Patents
Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung für FahrzeugsitzeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung
für Fahrzeugsitze, die einen dem Fahrzeugboden zugeordnete Grundrahmen aufweist, an
dessen hinterem Ende über eine erste Querachse ein Zwischenlenker angelenkt und mittels einer aus einem
am Grundrahmen festgelegten, konzentrisch zur ersten Querachse liegenden ersten Zahnsegment und einem
mit diesem zusammenwirkenden ersten Rastelement bestehenden erste Rasteinrichtung ein- und feststellbar
mit dem Grundrahmen verbunden ist, und am vorderen Ende des Zwischenlenkers ein Sitztragrahmen über eine
zweite Querachse angelenkt und mittels einer ein konzentrisch zur zweiten Querachse liegendes zweites
Zahnsegment und ein diesem zugeordnetes zweites Rastelement aufweisenden zweiten Rasteinrichtung mit
ίο dem Zwischenlenker ein- und feststellbar verbunden ist,
wobei die beiden Rastelemente durch eine Zugfeder in Eingriffsrichtung mit den zugehörigen Zahnsegmenten
belastet sind und jeder Rasteinrichtung eine Betätigungsvorrichtung zugeordnet ist, die eine auf einem
Bolzen gelagerte Kurbel aufweist, an der das eine Ende einer Gestängelasche angelenkt ist, wobei die beiden
Gestängelaschen mit einer an einem etwa mittig zwischen den beiden Rasteinrichtungen liegenden
schwenkbar gelagerten Handhebel angeordneten Betätigungskurbel in Wirkverbindung stehen.
Bei den bekannten Höhen- und Neigungsversieiivorrichtungen
dieser Art (US-PS 35 52 707) sind die beiden Rastelemente als horizontal liegende zweiarmige Hebel
ausgebildet, die um senkrecht zum Fahrzeugboden angeordnete Achsen schwenkbar sind, und die Betätigung
der Rastelemente auf der den Handhebel aufweisenden Seite des Fahrzeugsitzes gegenüberliegenden
Seite erfolgt mittels gesonderter, sich quer zum Fahrzeugsitz erstreckender und etwa in dessen mittierem
Bereich liegender Übertragungshebel. Hierdurch ergibt sich ein relativ aufwendiger, einen großen
Einbauraum, der im wesentlichen dem unterhalb des Sitztragrahmens liegenden Freiraum entspricht, beanspruchender
Aufbau. Das Unterbringen kleinerer Gepäckstücke unterhalb des Fahrzeugsitzes ist hierdurch
nicht möglich.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung
der eingangs genannten Ai ι ;.u schaffen, bei der die
Betätigungselemente ausschließlich an den Längsseiten des Sitzes liegen und somit der Raum unterhalb des
Sitzes zur Unterbringung kleinerer Gepäckstücke freibleibt.
Die Erfindung ist demgegenüber darin zu sehen, daß die Betätigungskurbel einen parallel zu den Querachsen
liegenden Zapfen trägt, der in den zugehörigen Enden der Betätigungslaschen vorgesehene Langlöcher durchgreift,
die beiden Querachsen die Bolzen der beiden Kurbeln bilden und jede Querachse an ihren beiden
Enden je eine Nockenscheibe trägt, die einen sich radial erstreckenden Anschlag und einen sich daran anschließenden
kreisförmig verlaufenden Rastabschnitt aufweist und die Nockenscheiben in jeweils eine Gegenfläche
und einen Anschlag aufweisende Ausnehmungen in den zugehörigen, in den Zwischenlenkern längsverschiebbar
geführten Rastelementen eingreifen.
Es ist hierbei vorteilhaft, wenn jedes Rastelement als Innenzahnsegment ausgebildet ist.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die kreisförmigen Raslabschnitte und die zugehörigen Gegenflächen unterschiedliche, ein Klemmen der Rastabschnitte in den Ausnehmungen bewirkende Mittelpunkte aufweisen.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß die kreisförmigen Raslabschnitte und die zugehörigen Gegenflächen unterschiedliche, ein Klemmen der Rastabschnitte in den Ausnehmungen bewirkende Mittelpunkte aufweisen.
Die Erfindung ist im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiels näher
erläutert. Es zeigt
F i g. 1 den Schnitt nach der Linie l-l in F i g. 3,
F i g. 2 die Ansicht in Richtung des Pfeiles 11 in F i g. 3
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie HI-111 in Fig. 1.
Die erfindungsgemäße Höhen- und Neigungsverstelleinrichtung für Fahrzeugsitze weist einen dem Fahrzeugboden
zugeordneten Grundrahmen 1 auf, an dessen hinterem Ende über eine erste Querachse A ein sich
nach vorne erstreckender Zwischenlenker 2 angelenkt ist, dessen vorderes Ende über eine zweite Querachse B
einen Siutragrahmen 3 gelenkig aufnimmt. Die erste
Querachse A und die zweite Querachse B verbinden die im Querabstand unterhalb der Fahrzeugsitze liegenden
Teile des Grundrahmens 1, des Zwischenlenkers 2 sowie des Sitztragrahmens 3 und sind beidseitig mit einen
unrunden Querschnitt aufweisenden Endabschnitten versehen.
An dem Grundrahmen 1 sind konzentrisch zur ersten Querachse A verlaufende erste Zahnsegmente 7
festgelegt, die mit im Zwischenlenker 2 längsverschiebbar geführten ersten Rastelementen 8 zusammenwirken
und zusammen mit diesen eine erste, den Grundrahmen 1 mit dem Zwischenlenker 2 ein- und feststellbar
verbindende Rasteinrichtung bilden. An dem Sitztragrahmen 3 sind konzentrisch zur zweitei. Querachse B
liegende zweite Zahnsegmente 11 befestigt, die zusammen mit ebenfalls in dem Zwischenlenker 2
längsverschiebbar geführten zweiten Rastelementen 12 eine den Sitztragrahmen 3 und den Zwischenlenker 2
ein- und feststellbar miteinander verbindende zweite Rasteinrichtung bilden.
Auf den Endabschnitten der zweiten Querachse B sind Nockenscheiben 9 drehfest angeordnet, die e;nen
sich radial erstreckenden Anschlag 31 und einen sich daran anschließenden kreisförmigen Rdstabschnitt 33
aufweisen. Die Nockenscheiben 9 greifen in mit einen Gegenanschlag 32 und einer Gegenfläche 34 versehene
Ausnehmungen 29 der in dem Zwischenlenker 2 längsverschiebbar geführten ersten Rastelemente 8 ein,
wobei die kreisförmigen Rastabschnitte 33 und die Gegenfächen 34 unterschiedliche, ein Klemmen der
Rastabschnitte bewirkende Mittelpunkte aufweisen.
In gleicher Weise sind auf den Endabschnitten der ersten Querachse A Nockenscheiben 13 drehfest
angeordnet, die einen sich radial erstreckenden Anschlag 3V und einen sich daran anschließenden
kreisförmigen Rastabschnitt 33' aufweisen. Die Nockenscheiben 13 greifen in Ausnehmungen 29' der in dem
Zwischenlenker 2 längsverschiebbar geführten zweiten Rastelemente 12 ein, die mit einem Gegenanschlag 32'
und einer Gegenfläche 34' versehen sind. Die Gegenfläche 34' und der kreisförmige Rastabschnitt 33' weisen
wiederum unterschiedliche Mittelpunkte auf.
Auf dem einen Endabschnitt der ersten Querachse A ist drehfest eine Lasche 17 und auf dem einen
Endabschnitt der zweiten Querachse B drehfest eine Lasche 16 festgelegt, deren untere freie Enden über eine
Zugfeder 15 miteinander verbunden sind. Weiterhin trägt dieser Enriabschnitt der ersten Querachse A eine
Kurbel 20, deren freies Ende über einen Zapfen 25 mit einer Betätigungslasche 22 gelenkig verbunden ist, und
auf dem entsprechenden Endabschnitt der zweiten Querachse B ist eine Kurbel 19 drehfest angeordne», an
deren freiem Ende mittels eines Zapfens 29 eine Betätigungslasche 21 angelenkt ist Die Betätigungslaschen
22 und 21 erstrecken sich in Sitzlängsrichtung und weisen abgekröpfte Endteile auf, in denen Langlöcher
27 und 26 vorgesehen sind.
Die Langlöcher 27 und 26 durchgreift ein Zapfen 23, der in dem oberen Ende einer Betätigungslasche 18
festgelegt ist, die ihrerseits drehfest mit einer in einem an dem einen Teil des Zwischenlenkers 2 angeordneten
Lager 5 und einem an diesem Teil des Zwischenlenkers 2 befestigten Bügel 6 gelagerten Welle 41 verbunden ist.
Die Welle 41 ist an ihrem äußeren Ende nach oben abgetropft und das freie Ende dieser einen Handhebel 4
bildenden Abkröpfung trägt v'.nen Handgriff 45. Die Langlöcher 27 und 26 in den Endteilen der Betätigungslaschen 22 und 21 sind hierbei so angeordnet, daß sie
jeweils mit ihrem der zugehörigen Kurbel 20 bzw. 19 abgewandten Ende an dem Zapfen 32 anliegen.
!n der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage befinden sich
die beiden Rastelemente 8 und 12 in Eingriff mit den zugehörigen Zahnsegmenten 7 und 11. In dieser
Stellung liegen die kreisförmigen Rastabschnitte 33 und 33' der Nockenscheiben 9 und 13 an den zugehörigen
Gegenflächen 34 und 34' an und werden durch die Zugfeder 15 in Eingriffsrichtung der Rastelemente 8 und
12 mit den Zahnsegmenten 7 und 11 belastet.
Soll nunmehr beispielsweise die Vorderkante des Sitztragrahmens 3 und damit des Fahrzeugsitzes
angehoben werden, so muß das erste Rastelement 8 außer Eingriff mit dem ersten Zahnsegment 7 gebracht
werden. Dies erfolgt durch Schwenken des Handhebels 4 in Richtung des Pfeiles F'in Fi g. 2, wodurch über den
Zapfen 23 und die Betätigungslasche 21 die Kurbel 19 und damit die Nockenscheibe 9 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht werden. Der kreisförmige Rastabschnitt 33 kommt dadurch von der Gegenfläche 34 frei und der
Anschlag 31 an der Nockenscheibe 9 kommt in Wirkverbindung mit dem Gegenanschlag 32, wodurch
das erste Rastelement 8 verschoben wird, und somit außer Eingriff mit dem ersten Zahnsegment 7 gelangt.
Nach Erreichen der gewünschten neuen Einstellage werden die einzelnen Teile durch die Kraft der Zugfeder
15 wieder in ihre Ausgangslage zurückgeführt.
In gleicher Weise kann durch Schwenken des Handhebels 4 in Richtung des Pfeiles Fin F i 3. 2 die
Betätigungslasche 22 bewegt werden und die Höhe der Hinterkante des Sitztragrahmens 3 und damit des
Fahrzeugsitzes verändert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung für Fahrzeugsitze, die einen dem Fahrzeugboden
zugeordneten Grundrahmen aufweist,, an dessen hinterem Ende über eine erste Querachse ein
Zwischenlenker angelenkt und mittels einer aus einem am Grundrahmen festgelegten, konzentrisch
zur ersten Querachse liegenden ersten Zahnsegment und einem mit diesem zusammenwirkenden ersten
Rastelement bestehenden ersten Rasteinrichtung ein- und feststellbar mit dem Grundrahmen verbunden
ist, und am vorderen Ende des Zwischenlenkers ein Sitztragrahmen über eine zweite Querachse
angelenkt und mittels einer ein konzentrisch zur zweiten Querachse liegendes zweites Zahnsegment
und ein diesem zugeordnetes zweites Rastelement aufweisenden zweiten Rasteinrichtung mit dem
Zwischenlenker ein- und feststellbar verbunden ist, wobei die beiden Rastelemente durch eine Zugfeder
in Eingriffsrichiung mil den zugehörigen Zahnsegmenten
belastet sind und jeder Rasteinrichtung eine Betätigungsvorrichtung zugeordnet ist, die eine auf
einem Bolzen gelagerte Kurbel aufweist, an der das eine Ende einer Gestängelasche angelenkt ist, wobei
die beiden Gestängelaschen mit einer an einem etwa mittig zwischen den beiden Rasteinrichtungen
liegenden schwenkbar gelagerten Handhebel angeordneten Betätigungskurbel in Wirkverbindung
stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigu' gskurbel (18) einen parallel zu den
Querachsen (A und B) liegenden Zapfen (23) trägt, der in den zugehörigen Enden der Betätigungslaschen
(21 und 22) vorgesehene Langlöcher (26 und 27) durchgreift, die beiden Querachsen (A und B) axe
Bolzen der beiden Kurbeln (19 und 20) bilden und jede Querachse (A bzw. B) an ihren beiden Enden je
eine Nockenscheibe (13 bzw. 9) trägt, die einen sich radial erstreckenden Anschlag (3Γ bzw. 31) und
einen sich daran anschließenden kreisförmigen Rastabschnitt (33' bzw. 33) aufweist und die
Nockenscheiben (13 bzw. 9) in jeweils eine Gegenfläche (34' und 34) und einen Anschlag (32'
bzw. 32) aufweisende Ausnehmungen (29' bzw. 29) in den zugehörigen, in dem Zwischenlenker (2)
längsverschiebbar geführten Rastelementen (12 bzw. 8) eingreifen.
2. Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung für Fahrzeugsitze nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rastelement (8 bzw. 12) als Innenzahnsegment ausgebildet ist.
3. Höhen- und Neigungsverstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet,
daß die kreisförmigen Rastabschnitte (33 bzw. 33') und die zugehörigen Gegenflächen (34 bzw. 34')
unterschiedliche, ein Klemmen der Rastabschnitte in den Ausnehmungen bewirkende Mittelpunkte aufweisen.
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Legal Events
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