DE313136C - - Google Patents

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DE313136C
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plow
shaft
arm
lever
spring
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B67/00Devices for controlling the tractor motor by resistance of tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Bei Motorpflügen ist es von der größten Bedeutung, daß der Pflug so schnell wie irgend möglich angehalten Wird, wenn ein oder mehrere der Pflugkörper auf ein festes Hindernis treffen, z. B. einen Stein, einen Baumstumpf o. dgl., um zu verhindern, daß der betreffende ,Pflugkörper und die dazugehörenden Halter beschädigt oder aus ihren normalen Stellungen verrückt werden.
Es ist bereits versucht, den Motorpflug dadurch anzuhalten, daß die zwischen dem Motor und den von diesem angetriebenen Rädern angeordnete Kupplung ausgerückt wird; in manchen Fällen tritt aber dadurch ein sofortiges Anhalten des Motorpfluges nicht ein, weil die lebendige Kraft desselben bewirkt, daß er sich ein Stück weiter bewegt, bevor er durch den die Pflugkörper beeinflussenden Widerstand angehalten wird. Wo das Hindernis derart beschaffen ist, daß die Vorwärtsbewegung des Pfluges unbedingt verhindert werden muß, ist es zu befürchten, daß die Maschinen- oder Pflugteile beschädigt oder verbogen werden.
Die Erfindung bezweckt nun, statt des bereite bekannten Ausrückens des Motors ein selbsttätiges Bremsen der Motortriebwelle und dadurch auch der von dieser getriebenen Räder , zu bewirken. Durch ein derartiges Bremsen wird nicht nur die lebendige Kraft des Motorpfluges, sondern auch die der Triebräder verzehrt, so daß der Pflug früher stillsteht, als wenn nur die Motorkupplung ausgerückt wird.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß sämtliche Pflugbäume an Arme angehängt sind, die drehbar auf einer gemeinsamen Welle sitzen und mit dieser kuppelbar verbunden sind. Diese Welle trägt einen an einer Feder hängenden Arm, der mit dem einen Arm eines Winkelhebel= o. dgl. verbunden ist. Der zweite Arm desselben unterstützt einen federbelasteten Hebel, welcher mit einer zum Bremsen des einen Kupplungsteiles der Motorwelle dienenden Bandbremse verbunden ist. Diese Bremse tritt in Wirksamkeit, wenn ein oder mehrere der Pflugkörper einen Widerstand treffen, der einen gewissen, von der Federkraft der Belastungsfeder des erwähnten, mit der gemeinsamen Welle zusammen drehbaren Armes bestimmten Wert übersteigt. In diesem Falle wird die Federspannung überwunden, und der Stützhebel des Bremshebels wird dann von seinem Eingriff mit dem Bremshebel ausgelöst, so daß die Bandbremse in Tätigkeit tritt.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und
aeer«
zwar zeigen Fig. ι einen Teil des Motorpfluges von oben gesehen, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 denselben von der Seite gesehen.
ι ist der Fahrrahmen und 2 sind die Pflugkörper. 3 ist die Motorwelle und 4 deren Schwungrad, welches einen dem Kupplungsteil 6 des Triebmechanismus entsprechenden Kupplungsteil 5 trägt. Zwischen dem Schwungrade 4 und der Nabe 8 des Kupplungsteils 6 ist eine Schraubenfeder 7 angeordnet, die normal die Kupplungsteile miteinander in Eingriff hält. Der' Kupplungsteil 6 kann mittels einer auf der Zeichnung nicht dargestellten, in eine in der Nabe 8 vorgesehene Rille 9 greifenden Kupplungsstange o. dgl. verschoben werden. 10 ist ein am Kupplungsteil 6 vorgesehener, hervorstehender Ring, auf welchen ein für gewöhnlich lose liegendes Bremsband 11 gelegt ist, dessen eines Ende fest angebracht ist. 12 ist ein Hebel, dessen eines Ende um einen Bolzen 13 drehbar gelagert ist, während das andere Ende durch eine Schraubenfeder 14 abwärts gezogen wird. Der Hebel 12 ist mit einem Vorsprung 15 versehen, welcher als Anschlag für den senkrechten Arm eines Winkelhebels 16 dient, dessen wagerechter Arm mit einer Zugstange 17 verbunden ist, die Wt einem auf einer Welle 18 sitzenden Arm 19 drehbar verbunden ist. Der Winkelhebel 16 wird in der Normalstellung (Fig. 2) mittels einer. Schraubenfeder 20 gehalten. 21 sind Hülsen, die, eine für den Pflugkörper, an - der Welle 18 befestigt sind. Jede der Hülsen 21 ist mit einem Anschlag 22 versehen; diese Anschläge entsprechen anderen an Armen 24 vorgesehenen Anschlägen 23. Die Arme 24 sind an der Welle 18 "drehbar gelagert, und in den unteren Enden der Arme sind Zugstangen 25 befestigt, die mit den Pflugbalken 26 verbunden sind.
Falls einer der Pflugkörper 2 während der Vorwärtsbewegung auf einen Widerstand trifft, -welcher verursachen kann, daß die Teile des Motors oder des Pfluges, falls der Motorpflug nicht sofort anhält, beschädigt oder verbogen werden, bewirkt der Widerstand, daß der Arm 24 bei der Vorwärtsbewegung des Motorpfluges um die Welle 18 gedreht wird, wodurch der Anschlag 23 gegen den Anschlag 22 gepreßt wird, so daß die Welle 18 in derselben Richtung wie der Arm 24 gedreht wird. Dadurch wird der mit der Welle 18 fest verbundene Arm 19 gedreht, wodurch der Winkelhebel 16 in der Pfeilrichtung (Fig. 2) gedreht wird, so daß dessen senkrechter Arm außer Eingriff mit dem am Hebel 12 sitzenden Vorsprung 15 gebracht wird, wonach der Hebel durch die Schraubenfeder 14 gedreht wird und einen Druck auf das nicht fest angebrachte Ende des Bremsbandes 11 ausübt, so daß es um den Ring 10 straff angezogen wird. Die Spannkraft der Feder 14 muß derart abgemessen sein, daß die Wirkung des Bremsbandes auf den Ring-10 die lebendige Kraft des Motorpfiuges überwinden und diesen zum sofortigen Stillstehen bringen kann.
Die Spannung der Schraubenfeder 20 muß derart abgemessen sein, daß das selbsttätige Bremsen des Kupplungsteils erst dann eintritt, wenn einer der Pflugkörper einen Widerstand trifft, welcher größer ist als der durch das Pflügen unter normalen Verhältnissen hervorgerufene Widerstand.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Motorpflug mit selbsttätiger Stillsetzung des Motors bei zu großem Pflugwiderstande, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflugbäume (26) durch. Stangen (25) mit Armen (24) einer Welle (18) gelenkig verbunden sind und bei zu großem Pflugwiderstand diese Welle und damit einen auf ihr sitzenden, an einer Feder (20) hängenden Arm (19) drehen, welcher mit dem einen Arm eines Winkelhebels (16) verbunden ist, dessen zweiter Arm einen federbelasteten Bremshebel (12) für den einen Teil· der Motorkupplung unterstützt, so daß der Bremshebel nach seiner Freigabe infolge Drehung des Hebels (16) die Motorwelle und die davon getriebenen Teile bremst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE313136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2689619A (en) * 1952-05-17 1954-09-21 Hitchcock Delbert Clutch release mechanism for tractors

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2689619A (en) * 1952-05-17 1954-09-21 Hitchcock Delbert Clutch release mechanism for tractors

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