DE312148C - - Google Patents
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- DE312148C DE312148C DENDAT312148D DE312148DA DE312148C DE 312148 C DE312148 C DE 312148C DE NDAT312148 D DENDAT312148 D DE NDAT312148D DE 312148D A DE312148D A DE 312148DA DE 312148 C DE312148 C DE 312148C
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- coupling
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- motor
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B67/00—Devices for controlling the tractor motor by resistance of tools
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf solche Motorpflüge, bei denen bei zu großem auf die Pflugkörper
ausgeübtem Widerstand die Motorkupplung selbsttätig ausgerückt wird. Der
Gegenstand der Erfindung besteht in einer besonderen Konstruktion der Mittel zum Auslösen
und Feststellen der Motorkupplung nach ihrer Entkupplung. .
Der eine Teil der Motorkupplung ist mit
ίο einer kugelförmigen Nabe versehen, auf welcher
ein zweiarmiger Träger mit Kugelschale in der Mitte gelagert ist, an dessen beiden äußeren
Enden gerade Zugstangen angebracht sind, welche hinten durch den Maschinenrahmen
ragen und dort mit dem Pflugrahmen verbünden
sind. Auf diese Zugstangen sind starke Schraubenfedern zwischen Stellringen und Maschinenrahmen angebracht; die Federn
sind so stark gespannt, daß sie nur nach-.
geben, wenn die Pflugschare auf unüberwindr liehe Widerstände stoßen. Bei zu großem
Widerstände ziehen die beiden Verbindungsstangen den zweiarmigen Träger und dadurch
den einen Teil der Kupplung nach hinten und entkuppeln auf diese Art den Antriebsmotor
vom Getriebe; die Wiedereinkupplung kann nur durch Hand- oder Fußhebel geschehen,
wodurch ein plötzliches selbsttätiges Einkuppeln vermieden -wird. Der Motor arbeitet nun
weiter, während der Pflug stehenbleibt, somit kann eine Beschädigung des Getriebes
oder der ganzen Maschine nicht stattfinden. Diese Entkupplung findet statt, ob der un7
überwindliche Widerstand in gerader Fahrrichtung liegt oder ob er seitlich nur gegen
einen Pflugkörper wirkt, im letzten Falle zieht diejenige Zugstange den Träger mit Kugelgelenk
gegen die Kupplung, auf deren Seite der Widerstand liegt. Außer dieser selbsttätigen
Entkupplung kann die Kupplung auch durch Hand- oder Fußhebel bewirkt werden, wofür ein besonderer Entkupplungshebel angebracht
ist. Durch diese Vorrichtung ist der Motorpflug vor vielen Reparaturen gesichert
und kann ein plötzliches, ruckweises Wiedereinkuppeln des Motors mit Getriebe nicht
stattfinden, sondern kann nur durch Handoder Fußhebel geschehen, was. bei den bisherigen
Konstruktionen nicht der Fall ist. Sobald der unüberwindliche Widerstand vor
dem Pflugkörper entfernt ist, rückt die Kupplung plötzlich selbsttätig ein und es entstehen
hierdurch sehr leicht Brüche im Getriebe, was bei dem Gegenstand der vorliegenden
Erfindung vollständig vermieden wird.
Auf beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι den Motorpflug in Draufsicht mit
Motorkupplung im Schnitt,
Fig. 2 den Motorpflug von der Seite gesehen.
Die Motorkupplung α ist eine innere Konuskupplung,
welche im Schwungrad eingebaut ist; der Kupplungskonus ist mit einer Nabe versehen, welche am äußeren Ende in
Kugelform b ausläuft. Der zweiarmige Träger c ist mit einer kugelförmigen Höhlung versehen,
worin die Kugelform b der Kupplungsnabe einpaßt, mithin ist dieses ein Kugelgelenk und
leistet hervorragende Dienste bei einseitig auf die Pflugkörper wirkenden Widerständen, wenn
nur eine Zugstange d oder e in Tätigkeit tritt.
(2. Auflage, ausgegeben am 18. December 1920J
Von dem zweiarmigen Träger c gehen von dessen äußeren Enden zwei Zugstangen d e
durch den hinteren Maschinenrahmen f,„ wo
sie mittels Schrauben g h mit dem Pflugrahmen i verbunden sind. Auf diese Zugstangen
d e sind Schraubenfedern / k zwischen Maschinenrahmen f und Stellringen I m angebracht.
Die Federn haben eine Vorspannung, so daß dieselben nicht eher nachgeben können,
ίο bis unüberwindliche Widerstände auftreten.
Treten derartige Widerstände auf, so geben die Federn j k nach und mittels der Zugstangen
d e wird der Träger c gegen den Kupplungskonus gezogen und entkuppelt somit
den Antriebsmotor η vom Getriebe 0. Gleichzeitig mit der Nabe b des Kupplungskonus bewegt sich auch ein Hebel w nebst
Verbindungsstange ν und stellt das mit dem Fahrgestell des Motorpfluges fest verbundene
ao Sperrwerk χ so ein, daß ein selbsttätiges Wiedereinkuppeln der Motorkupplung α nicht
stattfinden kann; das Wiedereinkuppeln kann nur durch Lösen der Sperrung mittels Handoder
Fußbewegung geschehen. Die Pflugkörper φ q sind fest mit dem Pflugrahmen i
verbunden, es kann somit auch eine Entkupplung stattfinden, wenn beide oder nur
ein Pflugkörper einen solchen Widerstand erfassen. Das Kugelgelenk b gestattet, daß die i
Entkupplung auch stattfinden kann, wenn der Widerstand auf der linken oder rechten
Seite der Pflugkörper auftritt.
Claims (2)
1. Motorpflug mit selbsttätiger Motorentkupplung bei zu großem Widerstände,
dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Teil der Motorkupplung (a) mit einer
am äußeren Ende kugelförmig ausgebildeten Nabe (δ) zur Aufnahme eines zweiarmigen
Hebels (c) versehen ist, welcher an Zugstangen (d e) angeschlossen ist, die unter
dem Einfluß von Federn (/ k) stehen und mit dem Pflugrahmen (t) unmittelbar verbunden
sind, so daß bei größeren Widerständen die Zugstangen (d e) den zweiarmigen
Hebel (c) anziehen und somit die Kupplung lösen.
2. Motorpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Kupplungsnabe
noch ein Hebel (w) durch eine Verbindungsstange (v) mit einem Sperrwerk (x)
verbunden ist, das zur Feststellung der Kupplung (a) in der ausgerückten Lage
dient, so daß die Kupplung sich nicht selbsttätig, wieder schließt, sondern nur nach
Losen der Sperrung durch Hand- oder Fußbewegung eingekuppelt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312148C true DE312148C (de) |
Family
ID=565097
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312148D Active DE312148C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE312148C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941650C (de) * | 1951-12-10 | 1956-04-12 | Int Harvester Co | Dreipunkt-Tragvorrichtung fuer landwirtschaftliche Geraete an Schleppern |
-
0
- DE DENDAT312148D patent/DE312148C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941650C (de) * | 1951-12-10 | 1956-04-12 | Int Harvester Co | Dreipunkt-Tragvorrichtung fuer landwirtschaftliche Geraete an Schleppern |
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