AT88009B - Kraftpflug mit motorisch zu hebendem zu Pflugrahmen. - Google Patents

Kraftpflug mit motorisch zu hebendem zu Pflugrahmen.

Info

Publication number
AT88009B
AT88009B AT88009DA AT88009B AT 88009 B AT88009 B AT 88009B AT 88009D A AT88009D A AT 88009DA AT 88009 B AT88009 B AT 88009B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
plow
plow frame
frame
power
lever
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Kraftpflug Ges Mit Beschraenkt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kraftpflug Ges Mit Beschraenkt filed Critical Kraftpflug Ges Mit Beschraenkt
Application granted granted Critical
Publication of AT88009B publication Critical patent/AT88009B/de

Links

Landscapes

  • Soil Working Implements (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kraftpflug mit motorisch zu hebendem Pflugrahmen. 



   Es sind Kraftpflüge bekannt, bei denen das Heben sowohl als das Senken des Pflugrahmens durch das Getriebe erfolgt. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, das Heben motorisch und das Senken von Hand bei ausgerücktem Motorantrieb zu bewirken. In beiden Fällen erfolgt das Senken mit einer durch das Getriebe bzw. durch die Schnelligkeit der Drehung des Handrades bedingten geringen Geschwindigkeit. 
 EMI1.1 
 Eigengewicht dadurch   ermöglicht,   dass zum Heben ein bei ausgerücktem Antriebe unter dem   Rahmengewicht rücklaufendes   Getriebe verwendet wird.

   Besonders vorteilhaft ist dabei ein steilgängiges Schraubengetriebe, weil dessen Widerstand durch entsprechende Wahl der Steigung so bestimmt werden kann. dass es genügend Widerstand bietet, um ein zu rasches Abstürzen 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 gesehen, das das   hebelgetriebe   in jeder Höhenlage feststellt, jedoch willkürlich gelöst werden kann. Zweckmässig wird hierfür eine Reibungsbremse verwendet, mittels deren man die Geschwindigkeit des   Niedergehens regeln   kann. 



   Mit dem Aufsetzen der Schare auf die Erde wird die selbsttätige Abwärtsbewegung unterbrochen. Fährt dann der   Pflug an,   so können bei der üblichen einfachen Bolzenverbindung die Schare nur so schnell auf die gewünschte Tiefe in die Erde eindringen, als es der Widerstand des Gestänges gestattet, der noch durch eine dem Bodenwiderstand entsprechende, auf die Aufhängehebel im Sinne einer   Hubbewegung wirkende Kraft verstärkt wird.   Um die Schare von diesen Kräften unabhängig zu machen, ist durch toten Gang im Gestänge, zweckmässig am 
 EMI1.4 
 in die   dem gewünschten Tiefgang entsprechende Stellung zu bringen,   so dass der Pflugrahmen beim Anfahren völlig frei und unbehindert weiter niedergehen kann und die Schare, die die Neigung haben, sich immer tiefer einzugraben,

   dieser Neigung widerstandsfrei folgen können, bis die weitere Bewegung am Ende des toten Ganges durch Anschlag aufgehalten wird. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Schare bei Beginn einer neuen Furche schneller als bisher in die gewünschte Tiefe dringen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Fig. i zeigt den vorderen Teil des Pfluges in Seitenansicht ; Fig. 2 ist eine Aufsicht auf den ganzen Pflug ;   Fig.   und 4 zeigen das Reibungsgetriebe zum Betätigen des Pflugrahmens ; Fig. 5 eine Einzelheit der   Einrückvorrichtung des Reibungsgetriebes.   



   Gemäss der Zeichnung ist der Pflugrahmen J durch Hebel 20 am Fahrgestell heb-und senkbar aufgehängt. In der Zeichnung sind zwei Hebel 20 angedeutet, die fest auf einer Achse 19 angeordnet sind. Zum Heben des Pflugrahmens 4 dient eine Schraubenspindel 8 in Verbindung mit einer gegen Drehung festgehaltenen Mutter 1, die durch ein   Zuggestänge 3   mit einem ebenfalls auf der Achse 19 befestigten Hebel 2 verbunden ist, so dass durch Drehen der Spindel der 
 EMI1.5 
 aus durch ein Reibrädergetriebe. Als Antriebsrad dieses Getriebes ist das Schwungrad 11 des   Motors benutzt. Mit   diesem wirkt ein Reibrad 5 zusammen, dessen Achse in einem schwenkbaren Gabelhebel 9 gelagert ist. Ein mit dem Reibrad   5   auf der gleichen Achse sitzender Zahntrieb 6 greift in ein Zahnrad 7 auf der Spindel 8 ein.

   Durch Schwenken des Hebels 9 kann das Reibrad in und ausser Berührung mit dem Rad 11 gebracht werden. Dies wird erreicht durch Wirkung eines mit   schrägen Anlaufflächen   versehenen, in einer Öffnung 9'des freien Armes des Hebels 9   geführten   Schaltgliedes 10' (Fig. 5) einer Schaltstange 10, das bei einer Längs- 
 EMI1.6 
 der Stange 10 im Sinne des   Einrückens   des Reibungsgetriebes geschieht vom Führersitz aus durch einen Fusshebel   13,   im Sinne des Ausrückens durch eine beim Loslassen des Fusshebels zur Wirkung kommende Gegenkraft, z. B. Feder 21, oder selbsttätig durch den Pflugrahmen   4   bei Erreichung seiner höchsten Stellung durch Auftreffen auf einen Hebel 14. 



   Das Senken kann in an sich bekannter Weise vom Führersitz aus mittels des vom Handrad 22 abhängigen Kettengetriebes 23, 21,   25   erfolgen oder aber unter dem Eigengewicht durch gleichfalls vom Führersitz aus mittels Hebels 26 erfolgendes Lösen einer Sperrbremse 15 mit 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 auf der Spindelwelle 8 sitzender Bremsscheibe   15'.   Zu diesem Zwecke muss die Schrauben- spindel 8 ein so steiles Gewinde haben, dass sie sich unter dem auf die Mutter 1 wirkenden Gewicht des Pflugrahmens trotz der im Schraubengetriebe selbst, im Zahnrädergetriebe 6,7 sowie in den Lagern zu überwindenden Reibungswiderstände dreht, sobald sie von der Sperrbremse 15 freigegeben wird. 



   Die Hebel 20 greifen am Pflugrahmen   4   mit totem Gang an, indem in einen an ihrem
Ende vergesehenen Schlitz 16 ein Zapfen 17 am Pflugrahmen greift. Nachdem zunächst nach
Lösen der Sperrbremse 15 der Rahmen sich selbsttätig bis zum Aufsetzen der Schare auf den
Boden gesenkt hat, wird durch Weiterdrehen der Schraubenspindel mittels des Handrades 22 der Hebel 2 noch weiter. im Sinne des Uhrzeigers gedreht, bis eine beim Führersitz angeordnete
Skala die gewünschte Furchentiefe anzeigt. Fährt man dann an, so dringen die Schare durch
Wirkung der Schwerkraft, der sie vermöge des toten Ganges im Schlitz 16 frei folgen können, rasch in die Erde ein. Dieses Eindringen wird durch Auftreffen des Zapfens 17 auf das untere
Ende des Schlitzes   16   in der gewünschten Tiefe aufgehalten.

   Beim Heben des Pflugrahmens kommt demgemäss der tote Gang im Schlitz 16 nicht zur Geltung. 



   Das Reibungsgetriebe kann natürlich beliebig ausgeführt und angeordnet sein und braucht nicht durch das Schwungrad des Motors angetrieben zu werden. Ebenso kann auch die Vorrichtung zum Ein-und Ausschalten des Reibungsgetriebes beliebig gestaltet sein ; insbesondere kann man die Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrücken bei Erreichung der Grenzstellung von irgendeinem Teil des Hebegetriebes, statt vom Pflugrahmen, abhängig machen. Schliesslich kann man auch den toten Gang, statt an den Angriffspunkt des Hebels 20 am Pflugrahmen, an irgendeine andere Stelle des Hebe-und Senkgestänges legen, z. B. an den Angriffspunkt der Stangen 3 an der Mutter 1 oder am Hebel 2 oder in das Gestänge 3 selbst, das zu diesem Zwecke aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen bestehen müsste.

   Natürlich kann man die dargestellte Anordnung auch einfach umkehren, indem man den Zapfen 17 am Hebel 2 und den Schlitz 16 am Rahmen anbringt. 



   Wie bei bekannten Kraftpflügen mit heb-und senkbarem Pflugrahmen kann man das Gewicht des Pflugrahmens auch hier zum Teil durch eine Feder oder eine andere spannungsfähige Gegenkraft auswuchten, um das Getriebe zu entlasten. Dabei darf man allerdings, wenn der Rahmen sich durch Wirkung der Schwerkraft senken soll, nicht zu weit gehen, denn hierfür muss das nötige Übergewicht vorhanden sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Kraftpflug mit motorisch zu hebendem Pflugrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass zum Heben des Pflugrahmens (4) ein bei ausgerücktem Antriebe unter dem Rahmengewicht rücklaufendes Getriebe, z. B. ein steilgängiges Schraubengetriebe (1, 8) verwendet, aber der Pflugrahmen in der gehobenen Stellung durch ein Gesperre, zweckmässig eine auf die Spindel   (8)   des Schraubengetriebes (1, 8) wirkende Bremse (15), bis zum Auslösen dieses Gesperres festgehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Kraftpflug mit motorisch zu hebendem Pflugrahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass im Hubgestänge toter Gang vorgesehen ist, um durch die nach dem Aufsetzen der Schare auf die Erde erfolgende Weiterbewegung des Gestänges die Schare für ein selbsttätiges Eindringen in die Erde freizugeben und so die Geschwindigkeit des Eindringens von der Bewegung des Gestänges unabhängig zu machen.
    3. Kraftpflug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Pflugrahmen durch Eingriff eines Bolzens (17) in einen ihm eine gewisse freie Bewegung gestattenden Ausschnitt (16) EMI2.1 4. Kraftpflug mit motorisch zu hebendem Pflugrahmen nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ein-und Ausrücken des Hubgetriebes (5, 6, 7) ein eine Hubfläche (10') besitzender, von einem Schalthebel (13 oder 14) abhängiger Schieber (10) dient, der auf einen ein Reibrad fJ) o. dgl. tragenden Hebel (9) einwirkt.
AT88009D 1917-02-06 1917-11-07 Kraftpflug mit motorisch zu hebendem zu Pflugrahmen. AT88009B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE88009X 1917-02-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT88009B true AT88009B (de) 1922-04-25

Family

ID=5642026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT88009D AT88009B (de) 1917-02-06 1917-11-07 Kraftpflug mit motorisch zu hebendem zu Pflugrahmen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT88009B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT88009B (de) Kraftpflug mit motorisch zu hebendem zu Pflugrahmen.
DE324039C (de) Kraftpflug mit motorisch zu hebendem Pflugrahmen
DE478596C (de) Von einer Zugmaschine geschlepptes Bodenbearbeitungsgeraet
DE414992C (de) Aushebevorrichtung fuer Pfluege u. dgl.
DE344774C (de) Kraftwagen-Kurbeltragpflug, dessen Pflugscharrahmen heb- und senkbar mit dem Hauptrahmen verbunden ist
AT69469B (de) Vorrichtung zur Höheneinstellung des Steuerrades bei Motorpflügen.
AT96349B (de) Vorrichtung zum Heben und Senken des Pflugrahmens an Motortragpflügen.
DE937380C (de) Aushebevorrichtung fuer landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsgeraete
AT243110B (de) Wendevorrichtung für Kraftfahrzeuge, vorzugsweise Motorpflüge
DE624415C (de) Vorrichtung zum Bedienen der Drosselklappe des Motors mittels des die Fahrzeugbremseverstellenden Bremsfusshebels
DE361988C (de) Stell- und Aushebevorrichtung fuer Pfluege
DE521312C (de) Anhubvorrichtung fuer Raederpfluege
DE595483C (de) Motoranhaengepflug
AT239082B (de) Wendevorrichtung für Kraftfahrzeuge
AT138583B (de) Ernte- oder Bodenbearbeitungsmaschine (z. B. Rübenheber od. dgl.).
DE472464C (de) Aushebevorrichtung fuer Pfluege
AT241189B (de) Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken der Rodewerkzeuge einer Hackfruchterntemaschine
DE342553C (de) Aushebevorrichtung fuer Motorpfluege mit Differentialgetriebe
DE377953C (de) Fahrbares Ackergeraet, dessen Rahmen mittels eines Zahnstangengetriebes vom Landrad aus selbsttaetig angehoben werden kann
DE613698C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Heben und Senken von Ackergeraeten
AT42355B (de) Stalldüngerstreuer mit einem gegen den verstellbar gelagerten Streuhaspel beweglichen Boden.
DE102012020784B3 (de) Angelrolle
AT86392B (de) Sicherheitsvorrichtung für das motorische, mittels Wendegetriebe gesteuerte Pflugtiefeneinstellgetriebe an Motorpflügen, Bodenfräsern u. dgl.
DE342375C (de) Motorpflug mit gegenueber dem Lenkrad in der Hoehe einstellbarem Pflugrahmen
AT305675B (de) Schlepperseitige Befestigung der Unterlenker eines Dreilenkersystems für den Geräteanbau