DE155658C - - Google Patents

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DE155658C
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coupling
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ejector
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/08Arrangements for simultaneously releasing several animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 45^.
Gegenstand der Erfindung ist eine Viehentkupplungsvorrichtung mit Auswerfvorrichtung für das Kuppelglied. Derartige Vorrichtungen sind bekannt; bei diesen wird die Kette nach Lösen der Sperrvorrichtung entweder durch ihr Eigengewicht abgestreift oder aber der Befestigungsbolzen wird durch eine Feder ausgestoßen. Bei der ersten Einrichtung ist die Wirkung unsicher, weil das
ίο Eigengewicht der zu lösenden Teile nicht immer zur Überwindung der vorhandenen Widerstände ausreichen wird. Bei der zweiten Anordnung wirkt die Feder unmittelbar auf den Befestigungsbolzen ein. Auch hier wird die Wirkung unsicher sein, weil die Feder nicht so stark gewählt werden kann, daß sie in allen Fällen, z. B. bei rostigen Bolzen, ausreichen wird. Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß zur Erzielung einer großen Ausstoßkraft beim Entkuppeln und eines leichten Ganges beim Kuppeln die Ausstoßfeder oder das Ausstoßgewicht nicht unmittelbar auf das Kupplungsglied wirkt, sondern auf eine Daumenscheibe, die ihrerseits sowohl die Auswerfvorrichtung als auch die das Kupplungsglied festhaltende Nase trägt. Auf der Zeichnung ist die Kupplungsvorrichtung gemäß der Erfindung in einem senkrechten Schnitt dargestellt.
e ist der Anschlußring der Kupplungskette k, i die das Ausstoßen bewirkende Feder und α die die Ausstoßkraft der Feder i auf den Anschlußring übertragende Daumenscheibe. Die letztere ist in einem z. B. an der Stallwand unter der Kopfhöhe des Viehes zu befestigenden Gehäuse b drehbar gelagert und an ihrem Umfange mit zwei hintereinander sitzenden Daumen c und d versehen, von denen der eine (d) als Auswerfer und der vor ihm sitzende (c) zum Festhalten des Anschlußringes e dient.
Die Feder i ist so mit der Scheiben verbunden, daß sie in bezug auf deren Drehpunkt an einem Hebelarm wirkt. Dadurch wird der Feder ermöglicht, eine große Ausstoßkraft zu entfalten. Der Auswerfer d ist derart auf der Rolle α angeordnet, daß er im entkuppelten Zustande vor der Austrittsöffnung f steht und von dem anzukuppelnden Ring e beim Eindrücken desselben in die Öffnung/" in seine gesperrte Stellung bewegt wird. Hierbei wirkt der Ring e an einem Hebelarm, der größer ist als der Hebelarm, an dem die Feder i angreift, so daß selbst bei der Wahl einer sehr starken Feder das Ankuppeln sich noch leicht und rasch vornehmen läßt. Der Auswerfer d wird durch eine auch von der Ferne aus auf irgend eine bekannte Weise, z. B. mittels einer Kette Z, einer Kurbelwelle oder eines Elektromagneten, auslösbare Klinke g in der Kupplungsstellung gehalten. Die Öffnung f kann, um die Wirkung des Auswerfers noch zu unterstützen, derart angeordnet sein, daß der Ring e in seiner in der Zeichnung dargestellten Kupplungsstellung zur Horizontalebene nach rückwärts ansteigt, so daß beim Auswerfen dessen Eigengewicht
sowie das Gewicht der Kupplungskette mitwirkt. Um den Ring e möglichst gering auf Biegung zu beanspruchen, läßt man denselben nur wenig aus dem Gehäuse b herausstehen, paßt die Durchtrittsöffnung/möglichst genau deren Dicke h des Ringes e an und lagert den letzten hinter der Öffnung f zwischen Gleit- und Führungsflächen m. Die Scheibe a ist mit einer dritten Nase versehen, die durch.
ίο Anschlag an eine Nase η des Gehäuses b die Drehung der Rolle begrenzt.
Der Vorgang beim Entkuppeln ist folgender : Nach Lösung der Klinke g durch einen Zug an der Kette / dreht sich unter der Einwirkung der Feder i die Scheibe α in der Pfeilrichtung, wodurch sich der Ansatz c aus dem Ring e herausdreht und zugleich der Auswerfer d den letzteren aus dem Gehäuse b stößt. Hierbei wirkt infolge der Schrägstellung des Ringes dessen Eigengewicht und das Gewicht der Kuppelkette mit.
Sollen mit der Entkupplungsvorrichtung mehrere Tiere zugleich entkuppelt werden, so werden die Klinken g der einzelnen Vorrichtungen in bekannter Weise an eine gemeinsame Auslösung (Kurbelstange, Kettenoder Schnurzug o. dgl.) angeschlossen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. \'Tiehentkupplungsvorrichtung, bei der nach Lösung einer Sperrklinke das Kupplungsglied der Anschlußkette durch eine Feder o. dgl. ausgestoßen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder bezw. das Gewicht zur Erzielung einer großen Ausstoßkraft an dem Umfang einer drehbaren Scheibe (a) angreift, die einerseits die Nase (c) zum Festhalten des Kupplungsgliedes, andererseits die Nase (d) zum Ausstoßen desselben trägt.
2. Viehentkupplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (d), welche den Kupplungsring (e) aus dem Gehäuse stößt, so angeordnet ist, daß sie beim Ankuppeln des Viehes durch den Anschlußring (e) in ihre gesperrte Stellung zurückbewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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