DE330023C - Kupplung fuer Eisenbahnwagen - Google Patents
Kupplung fuer EisenbahnwagenInfo
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- DE330023C DE330023C DE1920330023D DE330023DD DE330023C DE 330023 C DE330023 C DE 330023C DE 1920330023 D DE1920330023 D DE 1920330023D DE 330023D D DE330023D D DE 330023DD DE 330023 C DE330023 C DE 330023C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G3/00—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
- B61G3/02—Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with interengaging movably-mounted hooks or links guided into alignment by a gathering device, e.g. "Dowty" type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Kupplungen, die zum Verbinden von Eisenbahnwagen und
anderen Fahrzeugen dienen, insbesondere auf diejenige Art, bei der die Kuppelhaken unter
der Steuerung von Federn und Nocken, die mit den Zugstangen vereinigt sind, durch
einen Stoß miteinander in Eingriff gebracht werden. Hierbei kommt eine Einrichtung zur
Anwendung, um die Haken von der Seite der
xo Wagen einzustellen.
Gemäß der Erfindung werden die Kuppel- oder Zugstangen, die die Kuppelhaken tragen,
schwingbar und nacbgieb"'g an ihrem hinteren Ende von einem Rahmen oder einem Gehäuse
getragen, welches die Federn und Nocken einschließt, die das Kuppeln bzw. Entkuppeln
der Zugstangen regeln. Bei einer Ausführungsform der Erfindung wirken ein Paar entgegengesetzt
angeordneter Nocken abwechselnd auf
ao einen nachgiebigen Kolben oder Träger innerhalb des Gehäuses, durch das die Kuppelstange
hindurchgeht. Auf den Träger wird in der Weise' eingewirkt, daß auf die eine
Seite der Zugstange ein größerer Druck als
as auf die andere entsprechend der Stellung der
Nocken ausgeübt wird. Hierbei kann die Einrichtung so getroffen sein, daß die Feder,
die mit den Nocken zusammenwirkt, um die Zugstange in die Kjuppellage zu bringen, einen
größeren Druck als diejenige Feder ausübt, die mit (Jen Nocken, für das Entkuppeln verbunden ist. Auch können die Zugstangen so
ausgebildet und mit Bezug aufeinander so angeordnet werden, daß sie bestrebt sind,
stets miteinander in Eingriff zu treten, wenn sie sich in der Kuppellage befinden, in welchem
Falle die Federn von gleicher Stärke sind.
In den Zeichnungen sind Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht, und zwar ist
Fig. ι eine teilweise Schnittansicht der Kupplung.
Fig. 2 ist eine im Schnitt dargestellte Draufsicht der Kupplung der Fig. 1. Fig. 3
ist eine Schnittansicht nach der Line x-x der Fig. 2. Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen
in der Ansicht bzw. in der Draufsicht, teilweise im Schnitt, eine Abänderung. Die Fig. 6
und 7 ve anschaulichen im vergrößerten Maßstab einen Teil der Fig. 4. Fig. 8 ist eine
im Schnitt gezeichnete Einzelansicht, aus der die Einrichtung zum augenblicklichen Entkuppeln
einer Hilfskupplung zu ersehen ist. Fig. 9 ist eine Einzelansicht, die einen doppelten
Kuppelhaken veranschaulicht. Fig. 10 ist eine Draufsicht auf zwei der Haken der
Fg. 9. Fig. 11 veranschaulicht einen Haken mit e.'ner Hilfskuppelkette. Die Fig. 12, 13
und 14 veranschaulichen' Einzelheiten, und die Fig. 15, 16 und vj sind Schnittansiehten einer
weiteren Abänderung.
Die Kuppel- oder Zugstangen α sind schwingbar
mit einem Ende in einem Gehäuse b gelagert, das an dem unteren Rahmen des
Wagens befestigt ist. Das andere Ende der Stange ist als Haken ax ausgebildet. Jede
Zugstange ist von einem Klotz c umgeben, der nachgiebig in einem Ansatz b1 des' Gehäuses
δ gelagert ist. Der Stoß oder Zug auf die Stange wird durch Federn d bzw. e
aufgenommen. Die Zugstange α geht durch einen Kolben oder Träger f hindurch, der
verschiebbar in Lagern fl zwischen den Federn g,
ίο von denen eine einen größeren Druck als die
andere zum Zweck der Entkupplung ausüben kann, innerhalb des Gehäuses δ gehalten wird.
Die Stange kann durch Nocken h beeinflußt werden, die von Spindeln h1 getragen werden.
-Jede dieser Spindeln besitzt ein Kegelrad &2
. (Fig. 3), das mit einem entsprechenden Zahnsektor oder Quadranten hs auf der Welle ä4
in Eingriff steht, auf welcher der Handgriff h5
vorgesehen ist, mittels dessen die Welle &4
gedreht und die Nocken h zum Zweck der Einstellung des Trägers f beeinflußt werden
können, so daß die Zugstangen α in die Kuppel- oder Entkupplungslage geführt werden.
Die Nocken h wirken absatzweise, d. h.
der eine Nocken dient zum Kuppeln und der andere für die Entkupplung. Gewünschtenfalls
können Nocken, die von einem Antriebs-
. hebel beeinflußt werden, an der Innenseite der Kammer δ1 angeordnet sein und als Mittel
dienen, um die Spannung auf die Zugstangen aufzuheben, wenn ein augenblickliches Entkuppeln
in dem Falle gewünscht wird, wo die Kupplungen sich unter voller Spannung .befinden.
Hierbei werden die Nocken so angeordnet, daß sie in umgekehrter Richtung
wirken, um eine feste Kupplung für den Gebrauch beim Kuppeln von Wagen miteinander
oder beim Ankuppeln an eine Maschine zur Verfügung zu haben. Zu dem angegebenen Zweck ist der Klotz c, an welchen die Zugstange
α angreift, innerhalb eines hohlen Gehäuses i mit einem oder mehreren Nocken /
gelagert, die das Gehäuse c in der einen Richtung entgegen der Wirkung einer oder
mehrerer Federn k verschieben, während ein anderer oder mehrere Nocken I auf das innere
Gehäuse i so einwirken, daß der Klotz c in der entgegengesetzten Richtung verschoben
wird (Fig. 8). Wenn die Kupplung zur festen Verbindung von Wagen dienen soll, wird sie
von einer Welle gesteuert, die an den Seiten des Wagens und parallel zu den Trieben läuft,
in welchem Falle eine jede Nockenspindel mit einer Kurbel versehen ist, die mittels wagerecht
angeordneter Quadranten wirkt und durch eine Stange mit einer ähnlichen Kurbel mittels eines senkrecht angeordneten Quadranten
verbunden ist, der seinerseits auf der Welle sitzt. Das die Vorrichtung zur Steuerung
.60 der Zugstangen enthaltende" Gehäuse kann an irgendeinem geeigneten Teil des Wagenrahmens
befestigt und in Verbindung mit der üblichen Haken- und ösenkupplung. gebraucht werden,
während ein Hilfskuppelhaken, ein Bügel oder eine Kette m (Fig. 11) von einem Haken az
getragen wird, der an der Zugstange gebildet ist, wenn ein Wagen mit einem Kupplungshaken
mit einem anderen Wagen gekuppelt werden soll, der den üblichen Zughaken aufweist
(Fig. ι, 2 und 11). In einigen Fällen
kann eine Vorkehrung getroffen sein, um eine doppelte Kupplung entweder mit oder ohne
eine Haken- und ösenanordnung zu erhalten, die von dem Wagen getragen wird.
Für einige Zwecke, z. B. bei Wagen für Nutzhölzer oder Baumaterialien, und besonders
dann, wenn diese Wagen lange Nutzhölzer tragen und demzufolge dicht aneinandergekuppelt
werden müssen, kann ein doppelter Kuppelhaken (Fig. 9. und 10) verwendet
werden, wobei eine Einrichtung zur Anwendung kommt, um diese Kupplung gewünschtenfalls
■ als lose Kupplung zu verwenden. Um das Gewicht des Trägers f aufzunehmen und
die Feder oder Federn g von ungünstigen Spannungen zu befreien, was nachteilig sein
kann, im Falle ein Wagen längere Zeit entkuppelt steht, kommt ein Sicherheitsknaggen η
und eine Stange n1 (Fig. 4, 6 und 7) zur Anwendung,
die mit der Nockenwelle h1 vereinigt
werden kann. Der Knaggen η wird durch die Wirkung einer Feder gleichzeitig
mit der Beeinflussung der Nocken h angehoben, wenn die Entkupplung vorgenommen
wird und wodurch das Gewicht des Trägers f aufgenommen wird. Bei einer Wiederkupplung
wird die Stange α selbsttätig und zwangläufig in ihre Normallage durch die Nocken h zurückgedreht.
Der Träger f kann ferner . mit reibungslosen Lagern f1 (Fig. 1) versehen
sein, während die Kammern,, innerhalb deren der innere Kupplungsmechanismus wirkt, mit
öl oder einem anderen Schmiermittel gefüllt sein können. Auch können die Zugstangen
an den gegenüberliegenden Enden eines jeden Wagens durch geeignete Streben oder Lenker
verbunden werden. _ .
Das Gehäuse δ kann an dem Rahmengestell 0 des Wagens durch Ansätze a3 mittels Bolzen
festgelegt werden, während Zugstangen p, die sich von dem hinteren Ende des Gehäuses
aus erstrecken, in geeigneter Weise die vorderen und hinteren Enden des Kuppelgehäuses
verbinden, um das Rahmengestell 0 von ungünstigen Beanspruchungen zu entlasten.
Bei der in den Fig. 15, 16 und 17 dargestellten
abgeänderten Ausführungsform ist das Ende der Zugstange α in einem Zylinder e
angebracht, der, falls eine übermäßge Drehungsbeanspruchung
auf den Haken ausgeübt wird, sich in seinen Lagern r dreht, die aus
Hälften bestehen. Das Lager r sitzt in dem
Klotz c, und der Zylinder q wird in seiner normalen Lage durch. Federn s gehalten (Fig. 15),
die in Ausnehmungen r1 in dem Lager sitzen
und auf einen Stift «* der Zugstange wirken. Die Druckplatten t und die Federn werden
von den äußeren Seiten in Stellung gebracht, und die Federn werden nach erfolgter Einstellung
durch kleine Schrauben u gehalten. Derjenige Teil der Zügstange, der zwischen
dem Klotz c und dem Rahmengestell δ liegt, wird zu einem kreisförmigen Querschnitt verjüngt
und kann in dem Träger eine Drehung ausführen.
Claims (8)
1. Kupplung für Eisenbahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kuppelhaken tragenden Zugstangen mit ihren
hinteren Enden schwingbar und nachgiebig in einem Gehäuse gelagert sind, welches
Federn und Nocken zum Kuppeln und Entkuppeln der Zugstangen umgibt.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar entgegengesetzt
verlaufender Nocken einen nachgiebigen Träger in dem Gehäuse abwechselnd
beeinflussen, durch das die Zugstange hindurchgeht, wobei auf den genannten Träger
ein größerer Druck auf der einen Seite der Zugstange als auf der anderen ausgeübt
wird.
3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein' jeder
Nocken an einer Spindel mit einem Kegelrad befestigt ist, mit welchem ein Trieb auf einer Steuerwelle in Eingriff steht.
4. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Aufhebung der auf den Zugstangen lastenden Beanspruchung
bzw. zu einer festen Kupplung Federn vorgesehen sind.
5. Kupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange an einem
Klotz schwingbar angreift, der in einem mit Nocken versehenen hohlen Gehäuse
gelagert ist.
6. Kupplung nach Anspruch r bis 5, gekennzeichnet durch eine doppelte Kupplung
mit einer oder ohne eine vom Wagen getragene Haken- und Ösenanordnung.
7. Kupplung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch einen doppelten Haken
mit einer Vorrichtung, um die Kupplung als lose Kupplung zu verwenden.
8. Kupplung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht
des Trägers, durch den die Zugstange hindurchgeht, aufgenommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB513233X | 1919-03-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE330023C true DE330023C (de) | 1920-12-03 |
Family
ID=10459541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920330023D Expired DE330023C (de) | 1919-03-17 | 1920-04-11 | Kupplung fuer Eisenbahnwagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE330023C (de) |
| FR (1) | FR513233A (de) |
-
1920
- 1920-04-07 FR FR513233A patent/FR513233A/fr not_active Expired
- 1920-04-11 DE DE1920330023D patent/DE330023C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR513233A (fr) | 1921-02-10 |
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