DE34787C - Seiten-Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Seiten-Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge

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Publication number
DE34787C
DE34787C DENDAT34787D DE34787DA DE34787C DE 34787 C DE34787 C DE 34787C DE NDAT34787 D DENDAT34787 D DE NDAT34787D DE 34787D A DE34787D A DE 34787DA DE 34787 C DE34787 C DE 34787C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook
slot
chain
shaft
coupling
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34787D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. DARLING in Glasgow, Lanark, Nordbritannien
Publication of DE34787C publication Critical patent/DE34787C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/04Operating devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die vorliegende Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge ist auf den beiliegenden sechs Blatt Zeichnungen wiedergegeben, von denen darstellen :
• Fig. ι und 2 eine Kuppelungshälfte bezw. in Grundrifs und Seitenansicht;
Fig. 3 und 4 die Lage von deren Theilen bezw. beim Kuppeln und Entkuppeln;
Fig. 5 und 6, sowie Fig. 6 und 7 Vorderansicht und Seitenansicht zweier Details in gröfserem Mafsstabe;
■ Fig. 9 zwei zusammengekuppelte Hälften in der Oberansicht und nach gröfserem Mafsstabe;
Fig. 10, 11 und 12 Seitenansichten einer Modification der Vorrichtung zur Bewegung der Kuppelungskette in die horizontale Lage, mit den verschiedenen Endstellungen der sie zusammensetzenden Theile.
r, Fig. ι bis 4, bedeutet die am Fahrzeug in bekannter Weise befestigte Zugstange; dieselbe trägt an ihrem freien Ende zwei durch eine Rückenplattey mit einander verbundene Wangen q, welche oben in die vorwärts gekrümmten Vorsprünge % endigen und unten mit Ansätzen d1 versehen sind. In den Wangen q ist eine quer durchgehende Welle 0 gelagert, die an ihren beiden Enden, an denen oder in deren Nähe man sie noch mittelst passend angebrachter Arme stützen kann, in Vierkante endigt, zum Aufsetzen einer Kurbel, eines Hebels oder anderen zum Drehen geeigneten Organs p, Fig. 9. Auf der Welle 0 sitzt mit einer geringen Bewegungsfreiheit, durch Feder s und breitere Nuth s1 s2 gehalten, ein Kuppelungshaken d, welcher mit Zähnen ν auf seiner hinteren Seite in den Einschnitt w des in einer Ausbohrung der Stange r auf der Feder χ aufruhenden Kolbens u greift und so gehalten wird. Ferner ist auf der Welle ο auf jeder Seite des Hakens d eine Daumenscheibe aufgekeilt, deren Daumen t beim Drehen der Welle gegen den Kolben u stofsen und denselben so weit zurückdrücken, dafs sein Schlitz »> den in ihm liegenden Zahn ν des Hakens d freigiebt. Die Nuth s1 s"2 des letzteren ist von solcher Weite, dafs die Feder s der Welle 0 erst dann mit dem Haken d in Berührung tritt, wenn derselbe infolge der Wirkung der Daumenscheibe t aus dem Kolben u ausgelöst ist, worauf er um die Welle fällt, bis die Hinterseite s2 seiner Nuth wieder auf die Feder s trifft und gleichzeitig der Daumen f den Kolben u losläfst, der, von seiner Feder χ vorgetrieben, sich mit seinem Schlitz in dem ihm gegenübergebrachten Zahn ν des Hakens d fängt und nun letzteren wieder so lange festhält, bis der nächste Daumen t zur Wirkung kommt.
An den Haken d ist in dessen "Schlitz g mittelst des Bolzens f lose das aus zwei durch letzteren verbundene Stange e gebildete innere Glied der Kuppelungskette eingehängt, deren äufseres, mit seitlichen Vorsprüngen b versehenes Glied α mittelst des Bolzens h gelenkig an das innere Glied angeschlossen ist. Das Glied a legt sich mit Anschlägen j so gegen Anschläge i des Gliedes e, dafs es wohl radial vorwärts oder aufwärts, nicht aber rückwärts oder abwärts bewegt werden kann. Aufser durch den Bolzen f sind die beiden Stangen des Gliedes e noch mittelst eines durch den gekrümmten Schlitz η des Hakens d gesteckten Bolzen k verbunden, und ist an ersterem in einem
inneren Ausschnitte in m frei beweglich eine Klinke / angeordnet. Der Schlitz η ist so weit, dafs die Spitze der Klinke / in ihrer vorgerücktesten Lage und der Bolzen k hinter einander liegend Platz haben.
Im ungekuppelten Zustande befindet sich der Haken d in der Stellung Fig. 2 und die Kette ae hängt lose in der durch gestrichelte Linien angegebenen Lage herunter. Sollen nun zwei Fahrzeuge, deren jedes mit einer wie beschrieben construirten Kuppelungshälfte versehen ist, zusammengekuppelt werden, so bringt man durch Drehen an der Welle o, wobei die Theile tu und χ wie angegeben wirken, den Haken d des einen Fahrzeuges aus der Stellung Fig. 2 in die der Fig. 3 entsprechende Stellung und den Haken d des anderen Fahrzeuges in die unterste Endstellung, entsprechend Fig. 4, wobei dessen Klinke / :durch ihr Eigengewicht herumfällt und mit ihrer Spitze I1 in den Schlitz η hinter den Bolzen k tritt. Man dreht nun diesen Haken (mittelst der Welle 0) in die durch Fig. 2 angedeutete Stellung zurück. Hierbei legt sich die Klinke / mit ihrer Spitze /' gegen den Bolzen k und klemmt ihn gegen d fest, und werden infolge dessen, sowie durch die Wirkung ihrer bezw. Anschläge j und i die beiden Glieder der Kette ae gestreckt in die horizontale Lage (Fig. 2 in vollen Linien) geführt. Bewegt man jetzt das eine der beiden Fahrzeuge auf das andere, so schiebt sich das äufsere Gelenk α der horizontal gestreckten Kette, Fig. 2, unter Drehung um h in der durch Fig. 3 angedeuteten Weise an der ihm geneigt gegenüberstehenden Fläche des Hakens d des Gegenparts hinauf, bis es, an dessen Wangen ρ oder Vorsprünge ^ antreffend, zurückgestofsen wird. Infolge dieser Rückwärtsbewegung des Gliedes α wird der Bolzen k aus der Klinke / ausgelöst und das Glied e gleitet mit seinem Bolzen/" im Schlitz g zurück, so dafs das Glied α herab- und in den Haken d einfällt. Damit ist die Kuppelung vollzogen, Fig. 9.
Zum Lösen der wie beschrieben hergestellten Kuppelung dreht man mittelst der Welle 0 den Haken d, Fig. 3, zurück in die Endstellung Fig. 4, wobei die Kette mit den Ansätzen b des Gliedes α auf den Ansätzen al der Wangen q dieses Hakens aufliegen bleibt (Fig. 4 in punktirten Linien).
In den Fig. 10, 11 und 12 ist eine Modification der zum Festklemmen der Kette ae an den Haken i/·dienenden Vorrichtung dargestellt. Derselben gemäfs ist in einem inneren Ausschnitt des Hakens d, in c1 frei beweglich, ein mit Einschnitt 'd1 d1 versehener Hebel bl angeordnet, und ferner der Bolzen f\ mittelst dessen die Kette ae in den Schlitz g eingehängt ist, an zwei gegenüberliegenden Seiten der Weite des Schlitzes dl entsprechend abgeflacht. Im ungekuppelten Zustande liegen die Theile wie in Fig. 11. Dreht man nun, um die Kette ae in die horizontale Lage zu bringen, wie oben, mittelst der Welle 0 den Haken d in die Lage Fig. 12, so wird der Hebel bl von demselben durch Auftreffen auf den Anschlag e1 so herumgedreht, dafs er mit seinem Ende b2 gegen den Anschlag /2 der Wange q anzuliegen kommt. Infolge dieser Drehung des Hebels b1 kommt dessen Schlitz d1. senkrecht unter den abgeflachten Theil des Bolzens/" zu stehen und dieser fällt ein. Dreht man jetzt den Haken d in die Kuppelungsstellung, Fig. io, zurück, so nimmt b1 den Bolzen f1 mit und führt so die Kette ae in die horizontale Lage. Beim Anstofsen der letzteren an die Wangen q der gegenüberstehenden Kuppelungshälfte wird f1 aus dem Schlitz i1 herausgeschoben, der Hebel b1 sinkt in die Lage Fig. 11 zurück und das Glied a fällt in den betreffenden Haken d ein.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, bestehend aus zwei identischen Hälften, deren jede zusammengesetzt ist aus dem auf der in den Wangen q der Zugstange gelagerten Welle ο beweglichen Haken d, der im Schlitz g des letzteren mittelst Bolzens/" lose eingehängten, aus den Gliedern a j und ei bestehenden Kette ae und der diese mittelst ihres im Schlitz η des Hakens d liegenden Bolzens k an ersteren festklemmenden Klinke /, Fig. 1 bis 4.
2. Zum Einstellen und Festhalten des Hakens d in einer gewünschten Stellung die Anordnung, gemäfs welcher der Haken d durch Zähne ν in und aufser Eingriff mit einem durch Federkraft horizontal vorgedrückten und gegen Verticalbewegung gesicherten Kolben u gebracht wird und auf der Welle ο Daumen t vorgesehen sind, welche bei ihrer Drehung den Kolben u zurückdrücken und damit den Haken d auslösen, Fig. 1 bis 9.
3. Die in Fig. 10 bis 12 dargestellte Modification der Vorrichtung zum Festklemmen der Kette ae an den Haken d, bestehend aus dem frei beweglich an letzterem angeordneten Hebel bv mit Anschlägen e1 b1 und Schlitz dl dl in Verbindung mit dem abgeflachten Bolzen/1 und dem Anschlag/2 der Zugstangen wange q.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34787D Seiten-Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge Expired - Lifetime DE34787C (de)

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DE (1) DE34787C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4409984B4 (de) * 1994-03-23 2004-05-06 Volkswagen Ag Wechselstromzündung mit optimierter elektronischer Schaltung

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