DE219627C - Lochstanze für Handbetrieb. - Google Patents
Lochstanze für Handbetrieb.Info
- Publication number
- DE219627C DE219627C DE1908219627D DE219627DA DE219627C DE 219627 C DE219627 C DE 219627C DE 1908219627 D DE1908219627 D DE 1908219627D DE 219627D A DE219627D A DE 219627DA DE 219627 C DE219627 C DE 219627C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- workpiece
- punch
- die
- carrier
- tabs
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 4
- 238000004080 punching Methods 0.000 description 7
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N (1s,3r,4e,6e,8e,10e,12e,14e,16e,18s,19r,20r,21s,25r,27r,30r,31r,33s,35r,37s,38r)-3-[(2r,3s,4s,5s,6r)-4-amino-3,5-dihydroxy-6-methyloxan-2-yl]oxy-19,25,27,30,31,33,35,37-octahydroxy-18,20,21-trimethyl-23-oxo-22,39-dioxabicyclo[33.3.1]nonatriaconta-4,6,8,10 Chemical compound C1C=C2C[C@@H](OS(O)(=O)=O)CC[C@]2(C)[C@@H]2[C@@H]1[C@@H]1CC[C@H]([C@H](C)CCCC(C)C)[C@@]1(C)CC2.O[C@H]1[C@@H](N)[C@H](O)[C@@H](C)O[C@H]1O[C@H]1/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/C=C/[C@H](C)[C@@H](O)[C@@H](C)[C@H](C)OC(=O)C[C@H](O)C[C@H](O)CC[C@@H](O)[C@H](O)C[C@H](O)C[C@](O)(C[C@H](O)[C@H]2C(O)=O)O[C@H]2C1 PCTMTFRHKVHKIS-BMFZQQSSSA-N 0.000 description 1
- 241000237858 Gastropoda Species 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D28/00—Shaping by press-cutting; Perforating
- B21D28/24—Perforating, i.e. punching holes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 495. GRUPPE
WEIDMANN & CIE in ZÜRICH.
Lochstanze für Handbetrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Gesamtausbildung einer Lochstanze für Handbetrieb,
die behufs Verrichtung der Stanzarbeit ohne Anwendung von Verschraubungen mit Leichtigkeit am Werkstück selbst befestigt werden
kann, indem das Werkstück vor Beginn der Stanzarbeit unter entsprechend starkem Druck
zwischen Stempelführung und Matrize festgeklemmt wird und dadurch gleichzeitig in an
ίο sich bekannter Weise ein Ausweichen des Werkstückmaterials
in der Gegend des auszustanzenden Loches verhindert.
Der wesentliche Vorteil dieser Lochstanze besteht nun darin, daß sie mit Leichtigkeit am
zu bearbeitenden Werkstück versetzt und rasch wieder befestigt werden kann; dieser Vorteil
macht sich besonders dann bemerkbar, wenn es sich darum handelt (beispielsweise bei der
Umwandlung von Dampfbahnen in elektrische), im Gleise liegende Schienen mit Löchern von
oft bedeutendem Durchmesser in möglichst kurzer Zeit zu versehen.
In der Zeichnung ist: .
Fig. ι eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt durch die Stanzvorrichtung und das
Werkstück;
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-B-C-D der Fig. i.
Das darin dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine zum Ausstanzen von Löchern aus den Stegen von Bahnschienen bestimmte Stanzvorrichtung. An dem Matrizenträger e sind zwei um den Bolzen g drehbare Laschen /"angeordnet, die am freien Ende durch ein Querstück f1 miteinander verbunden sind, in dem der Lochstempel ζ geführt ist.. Diesem Querstück gegenüber befindet sich in Träger e
Das darin dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine zum Ausstanzen von Löchern aus den Stegen von Bahnschienen bestimmte Stanzvorrichtung. An dem Matrizenträger e sind zwei um den Bolzen g drehbare Laschen /"angeordnet, die am freien Ende durch ein Querstück f1 miteinander verbunden sind, in dem der Lochstempel ζ geführt ist.. Diesem Querstück gegenüber befindet sich in Träger e
die auswechselbare Matrize z1 und dahinter eine
Aussparung für den Durchlaß der ausgestanzten Materialbutzen.
Die beiden einander gegenüberstehenden Teile der Laschen f und des Trägers e sind dem
Profil des Werkstückes entsprechend gestaltet, so daß sie sich dicht an dieses anschließen
können. Neben den Laschen f sind zwei weitere Laschen k angeordnet und durch eine Schraube r
und einen Bolzen w2 miteinander verbunden, wovon die erstere im Träger e Spielraum hat
und nur zum Zusammenhalten der Laschen k dient, während letzterer den Befestigungszapfen
des Laschenpaares am Träger e bildet. Das freie Ende des Laschenpaares k dient zur Aufnahme
eines Exzenters χ, das um einen mit Handhabe w versehenen Einsteckzapfen wl mittels
eines Hebels y drehbar ist. Durch seine Drehung werden die Laschen f mit der Stempelführung
f1 und der Träger e mit der Matrize z1
einander genähert, so daß sie das Werkstück E unverrückbar zwischen sich einklemmen.
An den beiden Laschen k ist mittels der Spannschrauben u ein Bügel t in Schlitzen ν
verstellbar angeordnet, der, auf das Werkstück aufgesetzt, dazu dient, die Werkzeuge auf die
erforderliche Höhe bzw, in die Achse der zu stanzenden Löcher einzustellen. Ein zweiter
um die Laschen k greifender und um das Werkstück herum gekröpfter, doppelseitig angeordneter
Bügel m, der in Schlitzen p um den im Träger e befestigten Bolzen 0 drehbar ist, ermöglicht,
den Träger e in seiner Stellung gegenüber dem Werkstück dadurch festzuhalten, daß
eine daran angebrachte Verzahnung q in einen am Träger befestigten Sperrzahn η eingeklinkt
wird. Die Stellung der Matrize z1 zum Werk-
stück E bleibt daher unverändert, auch wenn das Exzenter χ, behufs Lösens der Laschen f
bzw. Drehens derselben um Zapfen g, zurückgedreht und durch Herausziehen des Steckzapfens
ze»1 entfernt worden ist.
Soll auch der Träger e vom Werkstück hinweggenommen werden, so braucht nur der
Bügel m mittels des Handgriffes s um den Bolzen ο gedreht zu werden, wodurch er aus dem
ίο Sperrzahn η herausklinkt, so daß diese die Versetzung
des Trägers nicht mehr hindert. Der Vorschub des Lochstempels ζ wird durch den
kurzen Arm eines zweiarmigen Hebels h bewirkt, dessen Drehachse i in den Laschen f
gelagert ist. Am Ende des längeren Armes greift mit Gelenk d3 eine Kniehebelvorrichtung
an, deren Stützpunkt d* in dem Träger e liegt
und deren Lenkerpaare c1 bis c4 durch Drehung
einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen, mittels Windeisens I drehbaren Schraubenspindel
α und die mit den Gelenken d1 und d2 verbundenen
Muttern b1 und b2 gestreckt oder
verkürzt werden.
Zum Gebrauch wird die Vorrichtung bei aufgeschlagenen Laschen f (wobei Gelenk d3 gegen die innerste Stellung nach dem Stützpunkt d^ vorgerückt und dadurch das untere Hebelende von h samt Laschen f um Drehzapfen g bzw. dessen Auge gehoben wird) mit dem Bügel t auf das Werkstück aufgesetzt und mittels der Schrauben u in den Schlitzen ν so eingestellt, daß sich Stempel und Matrize in der Achse des auszustanzenden Loches befinden. Hierauf wird die Spindel α mittels des Windeisens / angezogen und dadurch Gelenk d% vom Stützpunkt dl entfernt, so daß Hebel Ji samt Laschen f infolge des Eigengewichtes der Teile wieder um Drehzapfen g bzw. dessen Auge bis zum Anliegen der Stempelführung f1 an das Werkstück E zurückgedreht wird. Jetzt wird das Exzenter χ zwischen die Laschen k gebracht und der Zapfen w1 durch seine Bohrung hindurchgesteckt. Zugleich wird die Stellung des Trägers e durch den Bügel m gesichert. Die Drehung des Exzenters mittels des aufgesteckten längen Hebels y bewirkt sodann infolge des ausgeübten Preßdruckes auf die Laschen ein so starkes Anpressen des Querstückes Z"1 und der Matrize z1 an das Werkstück E, daß bei der Stanzarbeit weder eine Verschiebung der ganzen Vorrichtung noch ein Ausweichen des Materials nach irgendeiner Richtung hin stattfinden kann.
Zum Gebrauch wird die Vorrichtung bei aufgeschlagenen Laschen f (wobei Gelenk d3 gegen die innerste Stellung nach dem Stützpunkt d^ vorgerückt und dadurch das untere Hebelende von h samt Laschen f um Drehzapfen g bzw. dessen Auge gehoben wird) mit dem Bügel t auf das Werkstück aufgesetzt und mittels der Schrauben u in den Schlitzen ν so eingestellt, daß sich Stempel und Matrize in der Achse des auszustanzenden Loches befinden. Hierauf wird die Spindel α mittels des Windeisens / angezogen und dadurch Gelenk d% vom Stützpunkt dl entfernt, so daß Hebel Ji samt Laschen f infolge des Eigengewichtes der Teile wieder um Drehzapfen g bzw. dessen Auge bis zum Anliegen der Stempelführung f1 an das Werkstück E zurückgedreht wird. Jetzt wird das Exzenter χ zwischen die Laschen k gebracht und der Zapfen w1 durch seine Bohrung hindurchgesteckt. Zugleich wird die Stellung des Trägers e durch den Bügel m gesichert. Die Drehung des Exzenters mittels des aufgesteckten längen Hebels y bewirkt sodann infolge des ausgeübten Preßdruckes auf die Laschen ein so starkes Anpressen des Querstückes Z"1 und der Matrize z1 an das Werkstück E, daß bei der Stanzarbeit weder eine Verschiebung der ganzen Vorrichtung noch ein Ausweichen des Materials nach irgendeiner Richtung hin stattfinden kann.
Wird nun die Spindel α weitergedreht, so erfolgt eine weitere Streckung der Kniehebel und
dadurch eine Drehung des Hebels h um die Achse i, welcher den Vorschub des Stempels
und damit das Ausstanzen des Loches bewirkt.
Ist dies geschehen, so wird die Spindel a wieder zurückgedreht und das Exzenter χ nach
Herausziehen des Zapfens w1 entfernt. Durch
hinreichendes Zurückdrehen der Spindel werden die Laschen f wieder aufgeschlagen, wobei der
Stempel ζ von der Stempelführung Z"1 aus dem
ausgestanzten Loch herausgezogen wird.
Nach Lösung des Bügels m aus dem Sperrzahn η kann die Vorrichtung ohne weiteres an
eine andere Arbeitsstelle versetzt werden.
Soll eine Auswechslung des Lochstempels ζ
stattfinden, so braucht nur der Zapfen i entfernt und der Hebel .h bis zum Aufliegen auf
das obere Spindelende um Gelenk ds gedreht zu werden.
Soll die Vorrichtung zum Lochen von im Gleise liegenden Schienen dienen, so wird der
Träger e mit einem Hebel G-H verbunden, der mittels eines Trägers S auf einem Gleisrollwagen
R angebracht ist, so daß sie bequem befördert
und nach Erfordernis gehoben und gesenkt werden kann.
Die Übersetzungsverhältnisse von der Angriffssteile der Kraft am Windeisen I bis zur
Druckstelle am Werkstück sind so gewählt, daß ein einzelner Mann imstande ist, den zum
Ausstanzen von Löchern bis zu 24 mm Durchmesser (bei 15 mm Stegdicke der Stahlschiene)
erforderlichen Druck ausüben.
Anstatt der Kniehebelübersetzung kann natürlich auch eine andere bekannte Übersetzungsart
oder auch eine unmittelbar am Hebel angreifende Kraft, z. B. eine hydraulische Preßvorrichtung, angeordnet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Lochstanze für Handbetrieb, welche das Werkstück zwischen Stempelführung und Matrize fest umschließt und dadurch ein Ausweichen des Werkstückmaterials in der Gegend des auszustanzenden Loches verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des erforderlichen Druckes ein abnehmbares Exzenter (χ) dient, das auf ein mit dem Matrizenträger (e) gelenkig verbundenes und am freien Ende die Stempelführung ff1) mit dem Lochstempel (ζ) tragendes Laschenpaar ff) wirkt und dadurch das Werkstück (E) zwischen Stempelführung undMatrize (z1) einklemmt, und daß ein in Schlitzen fp) um einen im Matrizenträger '(&) angebrachten Bolzen (0) drehbarer und in einen ebenfalls am Matrizenträger befestigten Sperrzahn (n) einklinkbarer Bügel fm), der das Werkstück umgreift und gegenüber der Matrize fz1) anliegt, die Lage der Matrize am Werkstück sichert, auch wenn der Druck des Exzenters (χ) aufgehoben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE219627T | 1908-01-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219627C true DE219627C (de) | 1910-03-05 |
Family
ID=95201246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908219627D Expired DE219627C (de) | 1908-01-21 | 1908-01-21 | Lochstanze für Handbetrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219627C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4588588A1 (de) * | 2024-01-22 | 2025-07-23 | Stefan Peiner | Tragbare stanzpresse |
-
1908
- 1908-01-21 DE DE1908219627D patent/DE219627C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4588588A1 (de) * | 2024-01-22 | 2025-07-23 | Stefan Peiner | Tragbare stanzpresse |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2634995C2 (de) | Schnellspannvorrichtung für Parallel- und Maschinenschraubstöcke | |
| DE219627C (de) | Lochstanze für Handbetrieb. | |
| DE3536136C2 (de) | ||
| DE9103603U1 (de) | Messerhalter mit Schnellspannvorrichtung | |
| CH635627A5 (de) | Vorrichtung zur verstellung der spannung eines spannbaumes einer webmaschine. | |
| DE374958C (de) | Einspannvorrichtung mit Exzenter | |
| DE2515951C3 (de) | Zangenartige Vorrichtung zur Herstellung einer Eckverbindung aus zwei, auf Gehrung geschnittenen Metallprofilstäben | |
| DE605632C (de) | Vorrichtung zum Spannen und Loesen eines unter dem Schnittdruck selbsttaetig nachspannenden, auch zur Aufnahme unrunder Werkstuecke geeignten Mitnehmers fuer Drehbaenke | |
| DE1187199B (de) | Spannvorrichtung fuer Rohre | |
| DE190035C (de) | ||
| DE361855C (de) | Verstellbarer Schraubenschluessel | |
| DE868665C (de) | Spann- und Haltevorrichtung fuer Roedeldraht bei Schalungen | |
| DE286126C (de) | ||
| DE1552984C3 (de) | Rohrbiegemaschine mit einem an einer Vertikalachse schwenkbaren Biegetisch | |
| DE1298055B (de) | Kniehebel-Einspannvorrichtung | |
| DE726810C (de) | Haltegeraet zum verstellbaren Festhalten von Werkstuecken | |
| DE530184C (de) | Vorrichtung zur Begrenzung der Pressung an Druckwerkzeugen | |
| DE3242319A1 (de) | Schraubstock mit doppelter schraubstockoeffnung | |
| DE665388C (de) | Spannvorrichtung mit einem laengs des Zwischenschaftes verschiebbaren und durch Exzenterhebel festklemmbaren Greifstueck | |
| DE952069C (de) | Einschenklige Zahngelenkzange | |
| DE217305C (de) | ||
| DE269632C (de) | ||
| DE114094C (de) | ||
| DE1292099B (de) | Schraubstock | |
| DE2718981C2 (de) | Abspannklemme für eine Freileitung |