DE219627C - Lochstanze für Handbetrieb. - Google Patents

Lochstanze für Handbetrieb.

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Publication number
DE219627C
DE219627C DE1908219627D DE219627DA DE219627C DE 219627 C DE219627 C DE 219627C DE 1908219627 D DE1908219627 D DE 1908219627D DE 219627D A DE219627D A DE 219627DA DE 219627 C DE219627 C DE 219627C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
punch
die
carrier
tabs
Prior art date
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Expired
Application number
DE1908219627D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weidmann & Cie
Original Assignee
Weidmann & Cie
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Filing date
Publication date
Application filed by Weidmann & Cie filed Critical Weidmann & Cie
Application granted granted Critical
Publication of DE219627C publication Critical patent/DE219627C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D28/00Shaping by press-cutting; Perforating
    • B21D28/24Perforating, i.e. punching holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 495. GRUPPE
WEIDMANN & CIE in ZÜRICH.
Lochstanze für Handbetrieb. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Januar 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist die besondere Gesamtausbildung einer Lochstanze für Handbetrieb, die behufs Verrichtung der Stanzarbeit ohne Anwendung von Verschraubungen mit Leichtigkeit am Werkstück selbst befestigt werden kann, indem das Werkstück vor Beginn der Stanzarbeit unter entsprechend starkem Druck zwischen Stempelführung und Matrize festgeklemmt wird und dadurch gleichzeitig in an
ίο sich bekannter Weise ein Ausweichen des Werkstückmaterials in der Gegend des auszustanzenden Loches verhindert.
Der wesentliche Vorteil dieser Lochstanze besteht nun darin, daß sie mit Leichtigkeit am zu bearbeitenden Werkstück versetzt und rasch wieder befestigt werden kann; dieser Vorteil macht sich besonders dann bemerkbar, wenn es sich darum handelt (beispielsweise bei der Umwandlung von Dampfbahnen in elektrische), im Gleise liegende Schienen mit Löchern von oft bedeutendem Durchmesser in möglichst kurzer Zeit zu versehen.
In der Zeichnung ist: .
Fig. ι eine Vorderansicht mit teilweisem Schnitt durch die Stanzvorrichtung und das Werkstück;
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie A-B-C-D der Fig. i.
Das darin dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine zum Ausstanzen von Löchern aus den Stegen von Bahnschienen bestimmte Stanzvorrichtung. An dem Matrizenträger e sind zwei um den Bolzen g drehbare Laschen /"angeordnet, die am freien Ende durch ein Querstück f1 miteinander verbunden sind, in dem der Lochstempel ζ geführt ist.. Diesem Querstück gegenüber befindet sich in Träger e
die auswechselbare Matrize z1 und dahinter eine Aussparung für den Durchlaß der ausgestanzten Materialbutzen.
Die beiden einander gegenüberstehenden Teile der Laschen f und des Trägers e sind dem Profil des Werkstückes entsprechend gestaltet, so daß sie sich dicht an dieses anschließen können. Neben den Laschen f sind zwei weitere Laschen k angeordnet und durch eine Schraube r und einen Bolzen w2 miteinander verbunden, wovon die erstere im Träger e Spielraum hat und nur zum Zusammenhalten der Laschen k dient, während letzterer den Befestigungszapfen des Laschenpaares am Träger e bildet. Das freie Ende des Laschenpaares k dient zur Aufnahme eines Exzenters χ, das um einen mit Handhabe w versehenen Einsteckzapfen wl mittels eines Hebels y drehbar ist. Durch seine Drehung werden die Laschen f mit der Stempelführung f1 und der Träger e mit der Matrize z1 einander genähert, so daß sie das Werkstück E unverrückbar zwischen sich einklemmen.
An den beiden Laschen k ist mittels der Spannschrauben u ein Bügel t in Schlitzen ν verstellbar angeordnet, der, auf das Werkstück aufgesetzt, dazu dient, die Werkzeuge auf die erforderliche Höhe bzw, in die Achse der zu stanzenden Löcher einzustellen. Ein zweiter um die Laschen k greifender und um das Werkstück herum gekröpfter, doppelseitig angeordneter Bügel m, der in Schlitzen p um den im Träger e befestigten Bolzen 0 drehbar ist, ermöglicht, den Träger e in seiner Stellung gegenüber dem Werkstück dadurch festzuhalten, daß eine daran angebrachte Verzahnung q in einen am Träger befestigten Sperrzahn η eingeklinkt wird. Die Stellung der Matrize z1 zum Werk-
stück E bleibt daher unverändert, auch wenn das Exzenter χ, behufs Lösens der Laschen f bzw. Drehens derselben um Zapfen g, zurückgedreht und durch Herausziehen des Steckzapfens ze»1 entfernt worden ist.
Soll auch der Träger e vom Werkstück hinweggenommen werden, so braucht nur der Bügel m mittels des Handgriffes s um den Bolzen ο gedreht zu werden, wodurch er aus dem
ίο Sperrzahn η herausklinkt, so daß diese die Versetzung des Trägers nicht mehr hindert. Der Vorschub des Lochstempels ζ wird durch den kurzen Arm eines zweiarmigen Hebels h bewirkt, dessen Drehachse i in den Laschen f gelagert ist. Am Ende des längeren Armes greift mit Gelenk d3 eine Kniehebelvorrichtung an, deren Stützpunkt d* in dem Träger e liegt und deren Lenkerpaare c1 bis c4 durch Drehung einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen, mittels Windeisens I drehbaren Schraubenspindel α und die mit den Gelenken d1 und d2 verbundenen Muttern b1 und b2 gestreckt oder verkürzt werden.
Zum Gebrauch wird die Vorrichtung bei aufgeschlagenen Laschen f (wobei Gelenk d3 gegen die innerste Stellung nach dem Stützpunkt d^ vorgerückt und dadurch das untere Hebelende von h samt Laschen f um Drehzapfen g bzw. dessen Auge gehoben wird) mit dem Bügel t auf das Werkstück aufgesetzt und mittels der Schrauben u in den Schlitzen ν so eingestellt, daß sich Stempel und Matrize in der Achse des auszustanzenden Loches befinden. Hierauf wird die Spindel α mittels des Windeisens / angezogen und dadurch Gelenk d% vom Stützpunkt dl entfernt, so daß Hebel Ji samt Laschen f infolge des Eigengewichtes der Teile wieder um Drehzapfen g bzw. dessen Auge bis zum Anliegen der Stempelführung f1 an das Werkstück E zurückgedreht wird. Jetzt wird das Exzenter χ zwischen die Laschen k gebracht und der Zapfen w1 durch seine Bohrung hindurchgesteckt. Zugleich wird die Stellung des Trägers e durch den Bügel m gesichert. Die Drehung des Exzenters mittels des aufgesteckten längen Hebels y bewirkt sodann infolge des ausgeübten Preßdruckes auf die Laschen ein so starkes Anpressen des Querstückes Z"1 und der Matrize z1 an das Werkstück E, daß bei der Stanzarbeit weder eine Verschiebung der ganzen Vorrichtung noch ein Ausweichen des Materials nach irgendeiner Richtung hin stattfinden kann.
Wird nun die Spindel α weitergedreht, so erfolgt eine weitere Streckung der Kniehebel und dadurch eine Drehung des Hebels h um die Achse i, welcher den Vorschub des Stempels und damit das Ausstanzen des Loches bewirkt.
Ist dies geschehen, so wird die Spindel a wieder zurückgedreht und das Exzenter χ nach Herausziehen des Zapfens w1 entfernt. Durch hinreichendes Zurückdrehen der Spindel werden die Laschen f wieder aufgeschlagen, wobei der Stempel ζ von der Stempelführung Z"1 aus dem ausgestanzten Loch herausgezogen wird.
Nach Lösung des Bügels m aus dem Sperrzahn η kann die Vorrichtung ohne weiteres an eine andere Arbeitsstelle versetzt werden.
Soll eine Auswechslung des Lochstempels ζ stattfinden, so braucht nur der Zapfen i entfernt und der Hebel .h bis zum Aufliegen auf das obere Spindelende um Gelenk ds gedreht zu werden.
Soll die Vorrichtung zum Lochen von im Gleise liegenden Schienen dienen, so wird der Träger e mit einem Hebel G-H verbunden, der mittels eines Trägers S auf einem Gleisrollwagen R angebracht ist, so daß sie bequem befördert und nach Erfordernis gehoben und gesenkt werden kann.
Die Übersetzungsverhältnisse von der Angriffssteile der Kraft am Windeisen I bis zur Druckstelle am Werkstück sind so gewählt, daß ein einzelner Mann imstande ist, den zum Ausstanzen von Löchern bis zu 24 mm Durchmesser (bei 15 mm Stegdicke der Stahlschiene) erforderlichen Druck ausüben.
Anstatt der Kniehebelübersetzung kann natürlich auch eine andere bekannte Übersetzungsart oder auch eine unmittelbar am Hebel angreifende Kraft, z. B. eine hydraulische Preßvorrichtung, angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lochstanze für Handbetrieb, welche das Werkstück zwischen Stempelführung und Matrize fest umschließt und dadurch ein Ausweichen des Werkstückmaterials in der Gegend des auszustanzenden Loches verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung des erforderlichen Druckes ein abnehmbares Exzenter (χ) dient, das auf ein mit dem Matrizenträger (e) gelenkig verbundenes und am freien Ende die Stempelführung ff1) mit dem Lochstempel (ζ) tragendes Laschenpaar ff) wirkt und dadurch das Werkstück (E) zwischen Stempelführung undMatrize (z1) einklemmt, und daß ein in Schlitzen fp) um einen im Matrizenträger '(&) angebrachten Bolzen (0) drehbarer und in einen ebenfalls am Matrizenträger befestigten Sperrzahn (n) einklinkbarer Bügel fm), der das Werkstück umgreift und gegenüber der Matrize fz1) anliegt, die Lage der Matrize am Werkstück sichert, auch wenn der Druck des Exzenters (χ) aufgehoben ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908219627D 1908-01-21 1908-01-21 Lochstanze für Handbetrieb. Expired DE219627C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE219627T 1908-01-21

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DE219627C true DE219627C (de) 1910-03-05

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DE1908219627D Expired DE219627C (de) 1908-01-21 1908-01-21 Lochstanze für Handbetrieb.

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DE (1) DE219627C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP4588588A1 (de) * 2024-01-22 2025-07-23 Stefan Peiner Tragbare stanzpresse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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