DE286126C - - Google Patents

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DE286126C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/22Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor for drills; for milling cutters; for machine cutting tools

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVS 286126 — KLASSE 18c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1914 ab.
Bisher wurden die Feilenblätter frei in die Härteflüssigkeit eingetaucht, was den Nachteil hatte, daß sie sich häufig verzogen, so daß sie nach dem' Härten wieder nachgerichtet werden mußten, oder ganz unbrauchbar wurden.
Für dünne, kleine Gegenstände, wie Rasierhobel- und Messerklingen, ist zwar eine demselben Zweck dienende Vorrichtung bekannt,
ίο bei welcher die zu härtenden Blätter auf ihren Breitseiten durch nuppenartige Ansätze der Härtezange festgehalten werden, doch ist diese Einrichtung nur für sehr dünne und kleine Gegenstände, wie eben die oben erwähnten, verwendbar, da sie das Verziehen von größeren und dickeren, wie es Feilenblätter sind, nicht verhindern kann, wenn die Nuppen nicht sehr groß und zahlreich gemacht werden, wodurch wieder eine gleichmäßige Abkühlung beim Härten unmöglich wird.
Dieser erwähnte Übelstand soll nun durch die vorliegende Erfindung behoben werden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Feilenblätter während des Härtens zwischen die dachförmigen Nuten der Backen einer zangenartigen Vorrichtung in ihrer ganzen Länge an den Kanten derart eingespannt werden, daß ein Verziehen derselben, infolge des dabei auftretenden außerordentlich hohen Gegendrucks der schiefen Flächen der Backen, unmöglich ist, wobei sie von allen Seiten von der Härteflüssigkeit umspült werden können.
Ein ' Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung dargestellt; es zeigt:
Fig. ι eine Ansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht von links,
Fig. 3 einen Grundriß.
Die zum Halten der Feilenblätter mit Rillen versehenen Zangenbacken α und b sind im Bügel c gelagert. Die Backe α wird mit einem Ende im Bügel c gehalten von der Arretierschraube d und besitzt Aussparungen e, in welche sich auf der Stützseite eine Walze f legt, die von der Stellschraube g gestützt wird. Die Backe b ist mit einem Ende mittels Bolzen h im Bügel c angelenkt. Der stumpfwinklig gebogene zweiarmige Hebel i ist um Bolzen k der Backe α drehbar und mit dem geschlitzten Ende des inneren Hebelarmes durch Bolzen η $o mit der Backe b verschiebbar verbunden. Der zweiarmige Hebel / dreht sich entsprechend um den Bolzen I der Backe b, und das innere freie Ende kann sich um den Bolzen m in der Backe α verschieben. Beide Backen sind mit Löchern 0 versehen. Die Schraube p im Bügel c dient als Anschlag für das Werkstück, damit dasselbe nicht aus der Zange heraustreten kann.
Das Einstellen der Zange auf die Breite der zu härtenden Feilenblätter geschieht in der Weise, daß die Schraube d gelöst wird und durch Lösen oder Anziehen der Stellschraube g der Abstand der Schenkel α und b auf die Feilenblattbreite gebracht wird; nunmehr wird die Arretierschraube d wieder an-

Claims (2)

gezogen. Wenn jetzt die äußeren Hebelanne der Hebel i und j voneinander entfernt werden, wie in Fig. ι strichpunktiert dargestellt, öffnet sich die Zange, und das zu härtende Feilcnblatt kann eingelegt werden, wobei es sich gegen die Schraube fi legt und zunächst von dem Bügel c und dem inneren Hebelarm der Hebel i und j gehalten wird. Werden jetzt die äußeren Hebelarme i und j einander genähert, schließt sich die Zange, und die Bakken α und b legen sich genau parallel zueinander, so daß die Feile auf ihrer ganzen Länge in den Rillen der Backen absolut fest- j gehalten wird. Durch die Übersetzung der Hebel i und j auf die Backen β. und b ist der Kraftaufwand während der Arbeit ein geringerer. Auch kann die Zange während der Arbeit mittels Überwurfschelle in Schließlage gehalten werden. Ρλ ϊ'ΕΝτ-Ansprüche:
1. Zange zum Halten der auf einem Grundkörper zu befestigenden Feilenblät-'ter während des Härtens, bei welcher das Feilenblatt in der ganzen Länge zwischen zwei Backen eingespannt wird und von allen Seiten von der Härteflüssigkeit umspült werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannflächen eine dachförmige Längsnut bilden, derart, daß das Werkstück nur an den Kanten gefaßt wird.
2. Zange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen (a und /;) von Rille zu Rille mit Löchern (0) versehen sind, damit das Kühlwasser durch diese Löcher den eingespannten Schmalseiten der Feilen leicht und sicher zugeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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