DE348243C - Zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren Klemmbacken fuer bolzenfoermigeWerkstuecke, insbesondere an Holzschraubenkopf-Bearbeitungsmaschinen - Google Patents
Zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren Klemmbacken fuer bolzenfoermigeWerkstuecke, insbesondere an Holzschraubenkopf-BearbeitungsmaschinenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G9/00—Working screws, bolt heads, or nuts in conjunction with thread cutting, e.g. slotting screw heads or shanks, removing burrs from screw heads or shanks; Finishing, e.g. polishing, any screw-thread
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren
Klemmbacken für bölzenförmige Werkstücke, insbesondere an Holzschraubenkopf-Bearbeitungsmaschinen.
Das Neue besteht in erster Linie darin, daß die scheibenförmigen, sich mit ihren ebenen Flächen gegenüberliegenden
Klemmbacken mit radial durchlaufenden, treppenförmigen Klemmnuten versehen
ίο und an den Zangenmaulteilen drehbar angeordnet
sind. Dadurch wird erreicht, daß nach Abnutzung der Arbeitskanten eines Klemmr
nutenpaares durch einfaches Drehen der Backen ein anderes Klemmnutenpaar in Arbeitsstellung
t5 gebracht werden kann. Eine Auswechslung
der Backen ist erst erforderlich, wenn sämtliche Klemmkanten stumpf geworden sind.
Infolge der durchlaufenden Klemmnuten können die abgenutzten Backen dann aber durch einfaches
Nachschleifen oder Fräsen leicht wieder instand gesetzt werden.
Die Erfindung besteht weiter darin, daß die Klemmbacken in der Schlußstellung des
Zangenmauls einen spitzen, nach vorn gerichteten Winkel miteinander bilden. Hierdurch
entstehen an dem von den Backen erfaßten Werkstück keilförmige Klemmnarben, mit welchen
das Werkstück sich in seiner Achsenrichtung gegen die Vorderkanten der Backen stützt, so daß es auch bei verhältnismäßig
großem achsialen Arbeitsdruck gegen Verschiebung gesichert ist und gegenüber dem Werkzeug
nicht ausweichen kann. Diese Klemmnarben verhindern ferner ein Festhaken des Werkstückes in den Backen und gewährleisten
so ein leichtes Auswerfen desselben.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht endlich darin, daß die Klemmbacken durch
den in ihre Nuten eingreifenden Auswerferbolzen gegen Drehung gesichert sind, wodurch
sich die Anordnung besonderer Feststellvorrichtungen für die drehbaren Backen an den
Maulteilen erübrigt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eine Seitenansicht der neuen zangenartigen
Einspannvorrichtung und Abb. 2 eine Oberansicht mit teilweisem Schnitt, wobei die obere Zangenhälfte weggenommen
ist.
Abb. 3 ist eine Vorderansicht des Auswerfers, und die
ίο Abb. 4 und 5 zeigen in Seiten- und Oberansicht
eine der beiden Klemmbacken.
Die Einspannvorrichtung besteht aus zwei durch einen Zapfen α gelenkig miteinander
verbundenen doppelarmigen Hebeln, deren vordere kurze Arme b, c das Zangenmaul bilden,
während die rückwärtigen langen Arme b\ ox
mit Vorrichtungen zum Öffnen und Schließen der Zange in Verbindnng stehen. Auf der
Innenseite der beiden Maulteile b, c ist je eine Klemmbacke d, e drehbar angeordnet. Die
beiden mit ihren ebenen Flächen sich gegenüberliegenden Backen enthalten je eine Anzahl
von radial durchlaufenden Klemmnuten d1, e1
von treppenförmigem Querschnitt, welche durch Drehung der Klemmbacken wahlweise in Arbeitsstellung
gebracht werden können. Die Backen d, e sind mittels je einer zugleich ihre
Drehachse bildenden Schraube f befestigt, welche durch eine Bohrung des Maulteils δ
bzw. c hindurchgeführt ist und mittels eines auf ihren Vierkantkopf aufgesteckten Schlüssels
gelöst und angezogen werden kann, um sowohl die Backen behufs Drehung freizugeben und
in der veränderten Arbeitsstellung wieder festzuklemmen als auch die Backen erforderlichenfalls
ganz auswechseln zu können. Auf | der Zeichnung ist nur die Befestigungsschraube f
für die untere Klemmbacke dargestellt. Die Anordnung der Schraube für die obere Klemmbacke
ist im wesentlichen die gleiche. Beim Stumpfwerden der Arbeitskanten eines Klemmnutenpaares
d1, e1 wird durch einfaches Drehen
der beiden Backen d, e ein anderes Klemm-. nutenpaar in Arbeitsstellung gebracht, Erst
nachdem alle Klemmkanten stumpf geworden j sind, findet eine Auswechslung der Backen |-
statt, worauf die stampfen Backen dnrch j Schleifen oder Fräsen leicht nachgeschärft {
werden können. ;
Die Zangenmaulteile sind derart ausgebildet, daß ihre Innenflächen bzw. die daran ange- i
ordneten Backen in der Schlußlage schräg j zueinander stehen, d. h. einen spitzen, nach I
vorn gerichteten Winkel bilden. Die Backen erfassen das Werkstück infolgedessen nur mit ;
ihren Vorderkanten, wodurch sich am Werkstück keilförmige Klemmnarben bilden, mittels
welcher es sich gegen die Backenvorderkanten , ί stützt, so daß ein Ausweichen des Werkstücks
' auch bei verhältnismäßig großem achsialen Arbeitsdruck ausgeschlossen ist. Die keil-
: förmigen Klemmnarben begünstigen zugleich das Auswerfen des Werkstücks, da sie das
! Festhaken desselben in den Backen verhindern. Um stets den richtigen Winkel in der
Schlußlage beizubehalten, kann bei etwaiger Abnutzung der Klemmbacken durch Anbringung
von Zwischenlagen zwischen den Klemmbacken und den Zangenschenkeln der erforderliche
Ausgleich geschaffen werden.
Zwischen den beiden Maulteilen bzw. zwischen den Klemmbacken d, e ist der Auswerferbolzeng1
an einem messerähnlichen Tragsteg g angeordnet, der sich mittels der beiden Zapfenpaare
h, h1 seitlich am Zangenmaul führt. Die
Zapfenpaare h, hx dienen gleichzeitig zur Begrenzung
des Vorschubs des Auswerfers, indem sie sich in der vorderen Endstellung des letzteren
gegen an den Zangenmaulteilen angeordnete Zapfen m, m1 stützen. Die den Auswerfer
nach vorn drückenden Federn i, i sind ebenfalls seitlich angeordnet; sie stützen sich
gegen die Hebel b, l·1 bzw. c, c1 und führen
sich teils auf an den Hebelarmen angeordneten Zapfen, teils in seitlichen Büchsen k des Auswerfers.
Der Auswerferbolzen g1 ist in seinem Querschnitt zweckmäßig rechteckig gestaltet,
so daß er in den oberen breiten Teil der Klemmnuten d1, e1 hineinpaßt und dadurch
die beiden Klemmbacken gegen Verdrehung und unbeabsichtigtes Lösen sichert.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren Klemmbacken für bolzen- S5 förmige Werkstücke, insbesondere an HoIz-" schraubenkopf-Bearbeitungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die scheibenförmigen, sich mit ihren ebenen Flächen gegenüberliegenden Klemmbacken (d, e) mit radial durchlaufenden, treppenförmigen Klemmnuten (d1, e1) versehen und an den Zangenmaulteilen (δ, c) drehbar angeordnet sind, so daß wahlweise das eine oder andere Klemmnutenpaar in Arbeitsstellung gebracht werden kann.
- 2. Zangenartige Einspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (d, e) in der Schlußlage des Zangenmauls (δ, c) im spitzen, nach vom no gerichteten Winkel zueinander stehen.
- 3. Zangenartige Einspannvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (d, ή durch den in ihre Nuten (d1, ex) eingreifenden Auswerferbolzen (g1) gegen Drehung gesichert sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE348243T | 1920-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE348243C true DE348243C (de) | 1922-02-04 |
Family
ID=6257117
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920348243D Expired DE348243C (de) | 1920-06-18 | 1920-06-18 | Zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren Klemmbacken fuer bolzenfoermigeWerkstuecke, insbesondere an Holzschraubenkopf-Bearbeitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE348243C (de) |
-
1920
- 1920-06-18 DE DE1920348243D patent/DE348243C/de not_active Expired
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