DE190035C - - Google Patents

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DE190035C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 190035 KLASSE 63 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1905 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Niederhalten der Radfelge an Maschinen zum Kaltaufziehen von Metallradreifen. Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Felge eines Rades, das mit einem Radreifen versehen werden soll, während dieser Arbeitsperiode fest niederzudrücken. Gemäß der Bauart der vorliegenden Erfindung wird das Niederhalten der Felge von
ίο einem Hebelsystem besorgt, das den bekannten Vorrichtungen gegenüber den Vorteil besitzt, daß es zunächst für jede Felgenstärke beliebig eingestellt werden kann und daß mit geringer Kraft an dem äußeren Ende des Handhebels ein sehr kräftiger Druck auf die Felge ausgeübt werden kann, wonach sich durch eine gewöhnliche Sperrstange das Hebelsystem in der Arbeitslage selbsttätig feststellt.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentliehen dadurch, daß die Radfelge beim Aufziehen des Reifens von dem Fuß eines Hebels niedergedrückt wird, der an einem Ende verstellbar mit einer Stange und am anderen Ende mit einer Gelenkstange verbunden ist, die an ihrem freien Ende einen mit Zähnen versehenen Handhebel trägt. Der Händhebel greift in eine am Maschinengestell feste Zahnstange ein und wird von einem mit der Gelenkstange verbundenen Stellhebel in Arbeitsstellung gehalten.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt in schaubildlicher Ansicht eine Maschine zum Kaltaufziehen von Metallradreifen mit der neuen Vorrichtung, und Fig. 2 ist eine Vorderansicht derselben.
Das Gestell A trägt oben eine feste Arbeitsplatte D und eine lose Arbeitsplatte E. Letztere wird von einem Handhebel J aus durch Übertragungsglieder gegen die feste Platte D zu bewegt. Auf beiden Platten sind Klemmbacken M angeordnet, die von Leitbacken geführt werden. Damit das auf diesen beiden schräg gestellten Arbeitsplatten aufgesetzte Rad auch in der Mitte zwischen diesen aufliegt, ist zwischen beiden eine Brücke 50 angeordnet. Beim Aufziehen von Reifen auf Räder, die einen kleineren Durchmesser besitzen, werden zwischen Radreifen und Arbeitsplatten Keile O untergeschoben.
An der einen Seite des Gestelles ist eine Stange U befestigt, welche mit einer Reihe von Löchern u versehen ist, durch die ein Bolzen T hindurchgesteckt werden kann. Die Stange U wird mittels einer Mutter i1, welche auf ihrem unteren Ende aufgeschraubt ist, in einer Öse t am Gestell befestigt. Unter den Bolzen T faßt ein Hebel S, der am anderen Ende bei S1 mit einer Gelenkstange V in Verbindung steht. Ungefähr in der Mitte besitzt der Hebel 5 einen nach unten vorspringenden Fuß R1, der mit einer Greif backe R versehen ist, die sich beim Niederdrücken auf die Felge des zu bereifenden Rades auflegt. Die Gelenkstange V wird durch eine öse ί2 des Gestelles geführt und trägt am unteren Ende gelenkig einen
Handhebel W. Dieser greift mit dem der Gelenkstange zunächst liegenden Ende in eine am Maschinengestell befestigte oder an diesem gebildete Zahnstange X ein. Das andere Ende des Handhebels ist von dem Handgriff aus zu der Gelenkstange V zu mit Zähnen iv versehen. In diese Zähne greift eine am oberen Ende der Gelenkstange F gelenkig befestigte Feststellstange w* ein.
ίο Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Nachdem ein Rad Z auf die Arbeitsplatten der Maschine aufgebracht und eventuell mittels der Keile O festgelegt ist, wird je nach der Dicke der Felge der Bolzen T in einem der Löcher u der Stange U befestigt. Der Handhebel W wird dann in einen der Höhenlage des Hebels S entsprechenden Zahn der am Gestell befestigten Zahnstange X eingeführt und mit dem freien Ende nach unten gedrückt. Hierbei wird die auf dem freien Ende des Hebels W wirkende Kraft mittels der Gelenkstange V auf das freie Ende des Hebels S übertragen, so daß der Klemmfuß R fest gegen die Felge gedrückt wird und diese stark nach unten preßt. Hält man den Druck für genügend groß, welcher damit auf die Radfelge ausgeübt wird, so legt man [ die Feststellstange w1 in den entsprechenden Zahn der auf dem Handhebel W gebildeten Zahnstange ein, wodurch das Hebelsystem S, V, W vollständig festgelegt wird. Nachdem so die Radfelge und hiermit das Rad fest auf die Platten aufgedrückt ist, wird durch Bewegen des Hebels / die eine Arbeitsplatte E gegen die andere D bewegt, wodurch der dann von den Klemmbacken M fest erfaßte Metallreifen auf dem Rade in bekannter Weise zusammengezogen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Niederhalten der Felge an Maschinen zum Kaltaufziehen von metallenen Reifen auf Räder, dadurch gekennzeichnet, daß die Radfelge beim Aufziehen des Reifens von dem Fuß (R) eines Hebels (S) niedergedrückt wird, der am einen Ende gelenkig mit einer Stange (V) verbunden ist, die an ihrem freien Ende einen mit Zähnen versehenen Handhebel (W) trägt, der einerseits in eine am Maschinengestell feste Zahnstange (X) eingreift und andererseits von einem mit der Stange gelenkig verbundenen Hebel (W2) gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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