DE224741C - - Google Patents
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- DE224741C DE224741C DENDAT224741D DE224741DA DE224741C DE 224741 C DE224741 C DE 224741C DE NDAT224741 D DENDAT224741 D DE NDAT224741D DE 224741D A DE224741D A DE 224741DA DE 224741 C DE224741 C DE 224741C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
- B21J9/06—Swaging presses; Upsetting presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tyre Moulding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 224741 KLASSE
49/. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die das Stauchen von Nabenringen,
Radreifen u. dgl. aus Bandeisen oder Bandstahl und das Zusammenschweißen der Bandenden
wesentlich erleichtert.
Von den bekannten, ähnlichen Zwecken dienenden Vorrichtungen unterscheidet sich die
vorliegende im wesentlichen dadurch, daß zwei Gliederketten zur Anwendung kommen, deren
ίο eine Enden einstellbar festgehalten werden,
während die anderen Enden nach dem Einlegen des entsprechend vorgebogenen Bandes
durch Schrauben- oder Hebeldruck zusammengezogen werden, derart, daß die zwischen
Führungsbacken gelegten und warm oder schweißwarm gemachten Bandenden schon durch diesen Druck gestaucht oder sauber
und gut passend zusammengeschweißt werden, ohne daß es hierzu noch besonderer Handarbeit
bedarf.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen
der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι in der Draufsicht, Fig. 2 im
Längsschnitt die eine Ausführungsform, während Fig. 3 in der Draufsicht den abgeänderten
Teil der anderen Ausführungsform veranschaulicht.
Auf einer aus zwei parallelen Winkelschienen α und a1 gebildeten Gleitbahn ist eine
Spindelmutter b befestigt, in die eine Schraubspindel c mit Handrad d eingreift. Auf der
Gleitbahn α ist ein Stück e verschiebbar, in dem das Ende der Schraubspindel c drehbar
befestigt ist. In Augen der feststehenden Mutter b sind die Enden der beiden Gliederketten
f und g gelenkig befestigt. Auf den Enden des Gleitstückes e sind Rollen i und h
drehbar angeordnet, um die die Ketten f und g gelegt sind. Die anderen Enden der
Ketten f und g sind mit den kurzen Hebelarmen von zwei doppelarmigen Hebeln k und /
gelenkig verbunden. An den langen Hebelarmen greifen entweder, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
Muttern m und η einer Schraubspindel 0 mit Rechts- und Linksgewinde an,
oder zwei Gelenkstücke p und q (s. Ausführungsform Fig. 3), durch die sie mit einem
Handhebel r verbunden sind.
Der auf der Gleitbahn verstellbare Rahmen s verhindert mit seiner konvex gebogenen Außenfläche
das Ausweichen der Bandenden nach innen, die gleichfalls auf Gleitbahn α verschiebbare
Platte t verhindert mit ihrer konkav gebogenen Fläche das Ausweichen der Bandenden nach außen. '
Der Vorgang des Stauchens und Schweißens von Ringen und Reifen aus Bandeisen vollzieht
sich mit Hilfe dieser Vorrichtung wie folgt:
Zunächst wird das Gleitstück e mit den Führungsrollen h und i entsprechend der
Durchmessergröße des künftigen Ringes oder Reifens mittels der Spindel c mehr oder weniger
nach links eingestellt, und die beiden Doppelhebel k und I werden mittels der Spindel 0
oder mittels des Handhebels r, wie ersichtlich, geöffnet. Alsdann wird das vorgebogene
Band u zwischen die zwei Gliederketten f und g, wie ans Fig. 1 ersichtlich, eingelegt,
wobei darauf zu achten ist, daß die warm
55
6ο
gemachten Enden des Bandes genau zwischen die beiden Führungen s und t zu liegen kommen.
Alsdann werden entweder kurz hintereinander oder gleichzeitig die beiden Spindeln c
und ο bzw. der Handhebel r angezogen, so daß sich die Gliederketten um das Band u
immer fester schließen und dadurch die beiden Enden desselben, die nicht ausweichen können,
fest gegeneinander pressen. Wurden dieselben vorher bis zu Weißglut erhitzt (was gegebenenfalls
auch in der Maschine selbst, z. B. mittels des elektrischen Stromes, geschehen kann),
und werden hierbei die sonstigen Vorbedingungen des Schweißens erfüllt, so genügt dieser
Zusammenzug der Gliederketten, um die Enden ζ u sammenzuschweißen.
Damit das Band u während des Stauchens eine Auflage hat und damit die Gliederketten
f und g vor ihrem Anziehen infolge ihres Eigengewichtes nicht durchhängen, wird
man zweckmäßig in Kreuzform mit der Gleitbahn α Auflagestäbe v, wie aus Fig. ι ersichtlich,
verbinden. Dieselben können wie einknickbare Zollstäbe konstruiert sein, damit ihre Länge leicht und bequem dem jedesmaligen
Ringdurchmesser angepaßt werden kann. Sie können aber auch in ihrer Länge verschiebbar
und einstellbar angebracht werden und auf ihrer Oberseite mit einstellbaren Vorsprüngen
versehen sein, auf denen die Kettenglieder falls das Band u breiter
damit letztere das Band der Breitenmitte um-
in
aufzuliegen kommen,
ist wie die Ketten,
überall gleichmäßig
fassen.
ist wie die Ketten,
überall gleichmäßig
fassen.
Endlich kann die Mutter b auch noch als verstellbarer Support eingerichtet sein, um
bei größerem Durchmesser der zu stauchenden Ringe oder Reifen die Ketten durch Einsatz
weiterer Glieder noch beliebig verlängern zu können.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Stauchen und Zusammenschweißen von Nabenringen, Radreifen
und anderen Ringen aus Bandeisen oder Bandstahl, gekennzeichnet durch zwei um den an den Enden zu verschweißenden
Ring (u) zu legende Gliederketten ff, g), deren eine Enden einstellbar festgehalten,
während die anderen Enden nach dem Einlegen des entsprechend vorgebogenen Eisen- oder Stahlbandes (u) durch Schrauben-
oder Hebeldruck derart fest zusammengezogen werden, daß die zwischen Führungsbacken (s, t) gelegten und warm
oder schweißwarm gemachten Bandenden durch diesen Druck gestaucht oder zusammengeschweißt
werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen durch Schraube
(■c) verstellbaren Spannsupport (e) mit Druckrollen (h und i) zum vorläufigen Zusammenziehen
der Gliederketten (f und g) auf der der Schweißstelle gegenüberliegenden
Seite.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter
(b) für die Schraubspindel (c) des Spannsupports (e) ebenfalls als verstellbarer
Support auf der Unterlage (a) angeordnet ist, um die Ketten zwecks Stauchung
größerer Durchmesser durch Einsatz von Gliedern noch mehr verlängern zu können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zu schweißende
Ring und die Ketten auf einstellbaren Unterlagen (v) ruhen, die mit verstellbaren
Vorsprüngen zur Stützung der Ketten versehen sind, um Ringe schweißen zu können,
die breiter wie die Ketten sind. 8c
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE224741C true DE224741C (de) |
Family
ID=485451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT224741D Active DE224741C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE224741C (de) |
-
0
- DE DENDAT224741D patent/DE224741C/de active Active
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