DE456949C - Autogenes oder elektrisches Schweissen auf Laengs- oder Rundnahtschweissmaschinen - Google Patents

Autogenes oder elektrisches Schweissen auf Laengs- oder Rundnahtschweissmaschinen

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DE456949C
DE456949C DEM93377D DEM0093377D DE456949C DE 456949 C DE456949 C DE 456949C DE M93377 D DEM93377 D DE M93377D DE M0093377 D DEM0093377 D DE M0093377D DE 456949 C DE456949 C DE 456949C
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Germany
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welding
longitudinal
autogenous
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circumferential seam
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Expired
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DEM93377D
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Mauser Maschinenbau GmbH
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Mauser Maschinenbau GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K5/00Gas flame welding
    • B23K5/02Seam welding
    • B23K5/06Welding longitudinal seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, Gefäßmäntel sowie platten- oder streifenförmige Arbeitsstücke, die auf Längs- oder Rundnahtschweißmaschinen geschweißt werden sollen, in der Richtung der miteinander zu verbindenden Schweißkanten zu strecken, um den Schweißvorgang störende und die Gefahr von Fehlschweißungen in sich bergende Unebenheiten der Schweißkanten, wie solche ίο sich z. B. durch ursprünglich vorhandene oder bei dem Schweißen durch Wärmestauungen bildende Weilungen zeigen, zu beseitigen. Die ■ Streckung der Schweißkanten kann auf der . Schweißmaschine selbst oder außerhalb der Schweißmaschine vorgenommen werden, wobei sich das Strecken auf der Schweißmaschine bei dem Schweißvorgang selbst noch in gewissen Grenzen ausdehnen läßt.
Zur Ausführung des Verfahrens, das durch einen ein- oder beiderseitigen Zug durchgeführt werden kann, sind klauenartig an das Arbeitsstück angreifende Spannvorrichtungen vorgesehen. Die Streckung der Schweißkanten kann jedoch auf der Schweißmaschine auch unter der bekannten Feststellung der Enden des Arbeitsstückes in Klemmen durch ein von unten her gegen die Schweißkanten einwirkendes Druckstück oder mehrere Druckstücke erfolgen, die als Schlitten, Exzenter oder Rollen ausgebildet sind und entweder feststehen oder verschiebbar dem Brenner oder der Elektrode vor- oder nacheilen. Für die Ausdehnung des Streckvorganges auf der Schweißmaschine lassen sich bei Längsnahtschweißmaschinen derartige Einrichtungen treffen, daß das Strecken ein- oder beiderseitig oder in der Richtung des Schweißschlitzes einseitig selbsttätig einsetzt.
In der Zeichnung sind zur Ausführung des Verfahrens dienende Einrichtungen in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt. Bei der Einrichtung nach Abb. 1 wird das Werkstück α an seinen beiden Enden durch Klemmen b, b1 gehalten, c ist der Schweißbrenner. Die Klemme b ist im Gegensatze zu der Klemme b1 verstellbar, so daß durch Drehen der Spindel d mittels des Handrades f ein Zug auf die Schweißkanten des Werkstückes α in der Pfeilrichtung g ausgeübt werden kann. Der Zug auf die Schweißkanten des Werkstückes ist ein beiderseitiger, wenn gemäß Abb. 2 beide Klemmen b, b1 verschiebbar auf einer mit rechts- und linksgängigem Gewinde versehenen Spindel d1 angeordnet werden, die wiederum durch ein Handrad / betätigt wird. Will man, nachdem die Schweißkanten schon durch die Einrichtungen nach den Abb. 1 und 2 gestreckt sind, die Streckung weiter ausdehnen, so erreicht man dies durch weitere Drehung der Spindeln d oder d1. Der Grad dieser weiteren Streckung wird sich stets dem schon hergestellten Teil der Schweißnaht anzupassen haben, sie ist aber z. B. dann angebracht, wenn es sich um die Schweißung von aus einzelnen Streifen zusammensetzenden Werkstücken handelt. Die Einrichtung im Sinne der Abb. 3 zeigt die Streckung der Schweißkanten durch einen von unten her auf die letzteren einwirkenden, durch eine Spindel dz bewegbaren und seitlieh auf einem Tragarm Ji schlittenartig geführten Amboß i. In gestrichelten Linien ist bei dieser Abb. 3 die Lage der Schweißkanten angedeutet, wie sie letztere ohne Anwendung des Ambosses einnehmen würden. In der Abb. 4 ist die Erfindung in ihrer Anwendung bei dem Schweißen von Rundnähten schematisch dargestellt, i1 bezeichnen hierbei an ihren Enden mit Führungsrollen k ausgestattete Stützarme für das Werkstück a, welches gegen den Brenner c bewegt wird und vor diesem durch die unter Druck stehende verschiebbare Druckrolle kl· gestreckt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zum autogenen oder elektrischen Schweißen auf Längs- oder Rundnahtschweißmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß man den Schweißvorgang bei gestreckten Stoßkanten des Arbeitsstückes durchführt, wobei die Streckung der letzteren entweder außerhalb der Schweißmaschine oder auf dieser durch einen ein- oder beiderseitigen Zug oder durch von unten her gegen die Schweißkanten einwirkende Druckstücke (i) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Anordnung, daß das Strecken der Schweißkanten auf der Schweißmaschine während des Schweißvorganges regelbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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