DE31765C - Vorrichtung zum Kuppeln mehrerer Reitwagen - Google Patents

Vorrichtung zum Kuppeln mehrerer Reitwagen

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Publication number
DE31765C
DE31765C DENDAT31765D DE31765DA DE31765C DE 31765 C DE31765 C DE 31765C DE NDAT31765 D DENDAT31765 D DE NDAT31765D DE 31765D A DE31765D A DE 31765DA DE 31765 C DE31765 C DE 31765C
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DE
Germany
Prior art keywords
wagons
riding
wheels
coupling several
saddle
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31765D
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English (en)
Original Assignee
W. racke in Schweinfurt, Bayern, Unterfranken
Publication of DE31765C publication Critical patent/DE31765C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K13/00Cycles convertible to, or transformable into, other types of cycles or land vehicle
    • B62K13/06Cycles convertible to, or transformable into, other types of cycles or land vehicle to a quadricycle, e.g. by coupling together two bicycles side by side

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1884 ab.
Diese Kupplung bezweckt, drei Reiträder so mit einander zu verbinden, dafs sie wie. eine Tricycle - Maschine ohne vorgängige Uebung leicht und rasch gefahren werden können und dabei wie letztere keiner Balance bedürfen. Hierdurch ist die Annehmlichkeit geboten, die gröfsere Fahrgeschwindigkeit der Reiträder mit der gröfseren Sicherheit der Tricycles vereint zu besitzen.
Zu diesem Zwecke hat der Erfinder ein Joch construirt, welches, aus Stahlrohr von der Stärke der gebräuchlichen Velocipedrückeii oder aus sonst geeignetem Material bestehend, im wesentlichen so, wie aus Fig. 1, Ansicht von oben, ersichtlich, geformt ist.
Bei der in der ersten Darstellung (Fig. 2, Ansicht dreier Reiträder von vorn, und Fig. 3, Ansicht von der Seite) gezeigten Verbindung werden nur die Vorderräder allein benutzt und die Rücken mit den Hinterrädern abgenommen.
Die beiden Theile α und a1 des Joches sind an ihren Enden ca. 1 m von einander entfernt, folgen auf etwa 25 bis 30 cm dem Radumfange, weichen dann abwärts nach innen ab und vereinigen sich mit dem den Radumfang aufwärts folgenden Theil a2 ungefähr in der Hälfte der Gesammtlänge des ganzen Joches. Die drei Enden desselben sind wie die gebräuchlichen Velocipedrücken mit Halsstücken und Spitzen versehen. An den Halsstücken von α und a1 ist je · eine unten beschriebene Verklammerung und ein gewöhnlicher Sattel, an α2 eine, wie ebenfalls unten näher beschrieben, gelagerte Sattelfeder befestigt.
Zum Gebrauch werden die Rücken mit den Hinterrädern von drei Bicyclen abgenommen und die drei Haupträder wie ein Hintersteuer-Tricycle aufgestellt, und zwar unter Wendung des hinteren Rades, so dafs der offene Theil des Gabelkopfes nach vorn sieht, worauf man den Bremshebel und den Hosenschoner ab-. nimmt und letzteren rückwärts wieder anbringt. Das Joch wird nun mit den Spitzen von a a1 in die Köpfe der beiden vorderen, mit der Spitze von a2 in den Kopf des hinteren Rades wie . gewöhnliche Velocipedrücken eingesetzt und festgeschraubt. Das hintere Rad dient als Steuerrad und bleibt demgemäfs in freier Bewegung, während die Gabelköpfe der beiden vorderen Räder fest mit dem Joche verklammert und dadurch die Räder an seitlichen Wendungen verhindert und dem Steuerrade unterworfen werden. Der Aufstieg in die Sättel erfolgt von den Trittpedalen.
Die Verklammerung wird durch Keile b, Fig. 4, Ansicht des Gabelkopfes von der Seite, und Fig. 5, Querschnitt nach A-B, hergestellt, die mittelst der Schrauben c in den am Halsstück befestigten Muttern d zwischen Spitze und innere Wandung des Gabelkopfes eingeprefst werden, wodurch die Gabel unverrückbar in gerader Richtung festgehalten wird.
Der Sattel am Hinterrade wird durch eine am Theil a2 befestigte und über den Gabelkopf laufende starke Feder c getragen. Zu diesem Zweck ist auf den Gäbelkopf eine mit einem Ausschnitt für das Lager der Steuerstange versehene starke Kapsel f gesteckt, auf deren Obertheil zwei kleine Seitenwände f1 sich befinden, zwischen welchen eine elastische Unterlage g eingelegt wird. Auf dieser ruht die
Sattelfeder c, festgehalten bei frei rückwärts ragendem Sattel durch die Seitenwände.
Das gleiche Joch kann auch verwendet werden, um eine Vordersteuermaschine herzustellen, wobei die beiden hinteren Räder bezw. Gabeln gewendet werden.
Um drei Reiträder so mit einander verbinden zu können, dafs sie mit den Hinterrädern versehen bleiben, oder dafs doch wenigstens nur beim Steuerrade der Rücken abgenommen wird, ist in Fig. 7 (Ansicht dreier Maschinen bezw. einer Vordersteuermaschine von oben) eine Abänderung gezeigt, bei welcher aus dem Vorder- (Steuer-) Rade der Rücken herausgenommen und nach Kehrung desselben das Joch hineingefügt wird, während die hinteren Räder mit den Rücken versehen bleiben und an den Leitstangen mit dem Joche verkleinert werden. Zum letzteren Zwecke befindet sich an α α1 vor den Leitstangen je ein Quertheil h, der wiederum mit je zwei Schraubenklammern 2 versehen ist.
Letztere bestehen, wie aus Fig. 9 und io (Ansichten von der Seite und von oben) ersichtlich ist, aus einem Scharnier ti1, deren jeder Theil mit einer Hälfte des Gewindes- i versehen ist. Der obere Theil wird nach Zurückschrauben der Mutter i3 in die Höhe geschlagen, die Leitstange eingefügt und dann die Klammer wieder zugeklappt und die beiden Hälften i2 durch Verschrauben der Mutter i3 fest verbunden.
Eine weitere Abänderung, bei welcher sämmtliche Rücken mit kleinen Rädern in den Maschinen bleiben, zeigt Fig. 7 als Hintersteuermaschine von oben.
Hier laufen α und α1 in den Quertheil h aus, an dem sich zurück gegen die Leitstangen wie oben construirte Klammern i befinden, mittelst deren die feste Verbindung hergestellt wird, während zur freien Bewegung des hinteren Rades sich an a? ein Ring k A1, Fig. 11, befindet, der wie die Klammern i aus einander geschlagen und, nachdem seine beiden Hälften um den Hals der Gabel unmittelbar unter die Leitstange gelegt sind, wieder zusammengeklappt und geschlossen wird, so dafs die Gabel sich frei bewegen kann. ■

Claims (4)

Patent-Ansprüche: J Eine Verbindung dreier Reitwagen, bei welcher die nachfolgenden Einrichtungen gleichzeitig Verwendung finden:
1. Eine an den Halsstücken der Jochenden a und al befindliche Verklammerung (Fig. 4 und 5), bestehend aus den Keilen b und den Schrauben c,
2. die über den Sattelkopf laufende, nach hinten freie Feder e nebst der zu ihrer Festhaltung dienenden Hülse f, ;
3. eine Verklammerung (Fig. 9 und 1 o), bestehend aus dem Scharnier i i1 und der Verschraubung i i3, ■
4. der zur Befestigung von α2 am Gabelkopf dienende, ihm freie Bewegung gestattende und wie i i1 aufklappbare und verschliefst bare Ring k kl (Fig. 11).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31765D Vorrichtung zum Kuppeln mehrerer Reitwagen Expired - Lifetime DE31765C (de)

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DENDAT31765D Expired - Lifetime DE31765C (de) Vorrichtung zum Kuppeln mehrerer Reitwagen

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DE (1) DE31765C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104542B (de) * 1955-10-17 1961-04-13 Modine Mfg Co Waermeaustauscher aus zwei ineinandergesteckten Rohren, in deren ringfoermigem Mantelraum zur Verwirbelung dienende Einlagen vorgesehen sind

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1104542B (de) * 1955-10-17 1961-04-13 Modine Mfg Co Waermeaustauscher aus zwei ineinandergesteckten Rohren, in deren ringfoermigem Mantelraum zur Verwirbelung dienende Einlagen vorgesehen sind

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