DE4546C - Weitere Neuerungen an dem sogenannten - Google Patents
Weitere Neuerungen an dem sogenanntenInfo
- Publication number
- DE4546C DE4546C DENDAT4546D DE4546DA DE4546C DE 4546 C DE4546 C DE 4546C DE NDAT4546 D DENDAT4546 D DE NDAT4546D DE 4546D A DE4546D A DE 4546DA DE 4546 C DE4546 C DE 4546C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grate
- bars
- individual
- sides
- grate bars
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 claims description 6
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 6
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 claims 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 claims 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 claims 1
- 238000010008 shearing Methods 0.000 claims 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 claims 1
- 235000002918 Fraxinus excelsior Nutrition 0.000 description 1
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H17/00—Details of grates
- F23H17/12—Fire-bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Charging Or Discharging (AREA)
Description
1878.
Klasse 24.
RICHARD GOLL in BIBERACH (Württemherg).
Weitere Neuerungen an dem sog. Fletcher'sehen Roste.
Zusat/.-Patent zu No. 1063 vom 29. Juli 5877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom II. Mai 1S7S ab.
Längste Dauer: zS. Juli 1892.
Zweck der unter No. 1063 vom 29. Juli 1877
ab patentirten Neuerung an dem sogenannten Fletcher'sehen Roste ist es, zu verhindern,
dafs die Roststäbe dieses Systems in einer für dasselbe ungeeigneten AVeise eingelegt bezw.
angereiht werden können.
Ebensowohl wegen ihrer Einfachheit als auch wegen der durch sie gebotenen Möglichkeit
ungehinderten Umtausches und selbstständiger Drehung der einzelnen danach construirten
Roststäbe wird sich diese Neuerung für die meisten Arten von Feuerungsanlagen als die
beste empfehlen. In zweckmäfsigerer Weise kann aber unrichtiges Einlegen der Fletchersehen
Rosstäbe verhindert werden:
i. Für solche Feuerungsanlagen, in denen der Rost yon unten zu reinigen ist, wie es
z. B. in Glashütten und bei den sogenannten Ten B rink '-Feuerungen geschehen mufs.
Bei Rosten für diese und ähnliche Zwecke ist es zwar von Vortheil, wenn den einzelnen
Stäben selbstständige Drehung in ihrer Längenrichtung gesichert wird, es ist aber zu verhindern,
dafs dieselbe mit den Schürinstrumenten über die Oberfläche der anliegenden Roststäbe
Ijinaufgedrückt werden können. Ist nämlich
das letztere der Fall, so gehen die Stäbe selten auf ihre Lager zurück, da sie durch dazwischenfallende
Asche, Kieinkohle u. s. w. daran gehindert werden; das auf den tieferliegenden
Rostpartien erzeugte Feuer wird dann rasch die hervorstehenden Roststäbe angreifen und
sie verbrennen.
Unrichtiges Einlegen Fletcher'scher Roststäbe
unu die Möglichkeit, sie einzeln über die Rostoberfläche hinaufzudrücken, werden verhindert,
selbstständige Dehnung aber ist jedem Roststabe gesichert, wenn eines der Tragenden
an den Seitenflächen Vertiefungen, das andere aber darin passende Erhöhungen erhält, welche
in paralleler Richtung zur Längcnaxe des Roststabes stehen.
Fig. ι der Zeichnung .zeigt die Seitenansicht
eines Roststabes, Fig. ia . die Stirnansicht von
drei an einander gereihten Rpststäben mit hohlkehlartigen Vertiefungen und rundstabähnlichen
Erhöhungen bezw. Ansätzen.
Diese Ansätze und Vertiefungen können auch des leichteren Reinigens der Gufsfläche halber
eckig sein, wie Fig. ib und ic darstellt; die Zahl der Ecken ist nicht wesentlich.
In solchen Feuerungen sodann, in welchen:
2, der Fall eintreten kann, dafs die Feuerwände infolge sehr intensiver Hitze sich ausbuchten,
biegen sich in der Regel auch die Rostlager, so dafs zwischen denselben den einzelnen
Stäben des Rostes verschiedener Spielraum geboten ist. Dadurch wird es ermöglicht,
dafs die mir patentirten Roststäbe in der Weise gegen einander verschoben werden können, dafs
die Quereinschnitte e einer mehr oder weniger grofscn Anzahl derselben sich in gleicher Linie
an einander reihen; der Zweck dieser Neuerung wäre dann nicht vollständig erreicht. Für
solche Feuerungen ist es angezeigt, die Tragenden der Roststäbe an den Seitenflächen mit
Ansätzen und Vertiefungen zu versehen, wie Fig. 2 darstellt, welche unbehindert der Gesammtstreckung
der Stäbe deren Einzelverschiebung verhüten. Diese Ansätze und Vertiefungen stehen senkrecht zu der. Rostlagern,
und ist somit, wie aus Fig. 2 der oberen Ansicht von drei neben einander liegenden Roststäben
dieser Art ersichtlich ist, ungehindertes Ausheben einzelner Stäbe zum Zwecke des
Umtausches gesichert.
AVerden diese Ansätze und Erhöhungen aber behufs bequemerer Einlegung der Roststäbe wie
in Fig. 2b durchlaufend in Keilform, oder wie in Fig. 2C nur an der Oberfläche, oder wie in
Fig. 2d nur an der Auflagefläche der Tragenden angebracht, so ist wenigstens ungehindertes
Ausheben je zweier Roststäbe ermöglicht. Diese' Ansätze und Vertiefungen können wie
-die unter 1 ,angezeigten Profile beliebige Form
haben.'
Nun sollen aber auch für gewisse. Arten von
Feuerungen die einzelnen Stäbe eines Rostes:
3. möglichst innig mit einander zusammenhängen, so dafs sie weder selbstständig sich
dehnen noch einzeln aus den Lagern gehoben
Claims (1)
- werden können. In' dieser Weise können ζ. Β. die Roste für kleine Feuerungen zusammengestellt werden, wenn stark backendes Brennmaterial auf denselben zur Verwendung gelangen soll.Kleinere Roststäbe bieten wegen ihres geringen Eigengewichtes dem Schürinstrumente beim Losstofsen festsitzender Schlacke keinen entsprechenden Widerstand; werden sie anläfslich dessen nicht nach oben aus dem Feuer gerissen, so beschädigen sie doch die Rostlager durch ihr vom Schurinstrument bewirktes ungieichmäfsiges Anstofsen an dieselben.Unrichtiges Einlegen sowohl als auch selbstständige Verschiebungen in der Längenrichtung und das Ausheben einzelner Stäbe eines Rostes wird verhindert, wenn die mehrerwähnten, an den Seiten der Tragenden anzubringenden Vertiefungen und Ansätze auf deren Mitte angebracht sind oder wenn sie sich von der Mitte aus gegen die Kanten entweder verbreitern oder verjüngen.Wie die unter ι und 2 beschriebenen Vertiefungen und Ansätze können auch die hier erwähnten beliebige Umrisse und Profile haben. In Fig. 3, 3b und 3c ist die Seitenansicht solcher Stäbe dargestellt.Fig. 3a zeigt den Durchschnitt der Tragende:; mehrerer an einander gereihter Roststäbe der Fig. 3 bei a-b.Solche Roste können aber auch hergestellt werden, wenn einzelne Stäbe durch Zusammengiefsen, Zusammennieten, oder bei seitlich durchlochten Tragenden, wie Fig-. 4 zeigt, vermittelst durchgeschobener Stangen in richtiger Weise, d. h. so, dafs die Einschnitte e jeden Stabes den Feuerungslagerpunkten c der anliegenden Stäbe gegenüber zu stehen kommen, vereinigt werden.Paten τ-Ans ρ RTJ CH:Die Gestaltung der Auflagerenden F1 e t c h e r scher Roststäbe, abwechselnd beiderseitig mit Vorsprüngen und beiderseitig mit entsprechenden Vertiefungen, und das Einlegen derselben abwechselnd von der einen und von der anderen Sorte zur Vermeidung falschen Einlegens einzelner Roststäbe oder nicht beabsichtigter Anordnung einer ganzen Rostlage, insbesondere, wie in den Fig. 1 bis ic, 2 bis 2d, 3 und 3a dargestellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.I69
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4546C true DE4546C (de) |
Family
ID=283255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT4546D Active DE4546C (de) | Weitere Neuerungen an dem sogenannten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4546C (de) |
-
0
- DE DENDAT4546D patent/DE4546C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3499122A1 (de) | Vorschubrost-roststein mit konturierter lauffläche, roststein-anordnung und vorschubrost | |
| EP0003601A1 (de) | Roststab, insbesondere für mechanisch bewegte Schürroste von Grossfeuerungen | |
| DE4546C (de) | Weitere Neuerungen an dem sogenannten | |
| DE2410613A1 (de) | Aus feuerfesten steinen zusammengesetzte haengende industrieofendecke und feuerfeste steine zu deren herstellung | |
| DE2749590C2 (de) | Feuerfeste Kopfwand für Industrieöfen | |
| EP0330866A1 (de) | Aufsatz für Brennwagen | |
| DE3444507C2 (de) | ||
| DE609546C (de) | Feuerraumwand | |
| DE564148C (de) | Brennkammer fuer Dampfkesselfeuerungen und andere Ofenanlagen | |
| DE254989C (de) | ||
| DE448353C (de) | In Laengsrichtung hin und her beweglicher Stufenrost | |
| DE583111C (de) | Einrichtung zur Foerderung von Gluehgutbehaeltern durch Gluehoefen | |
| DE58351C (de) | Rost | |
| DE76554C (de) | Roststab | |
| DE15121C (de) | Neuerungen an Feuerungsrosten | |
| DE581C (de) | Doppelt ventilirter Schaufelrost für Lokomotiven und Dampfkesselfeuerungen | |
| DE1155707B (de) | Basische, feuerfeste Steine und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE581059C (de) | Feuerraumdecke | |
| AT62419B (de) | Feuerbrücke für Dampfkesselfeuerungen. | |
| DE2022673C (de) | Bausatz zur Erstellung eines veränderbaren Aufbaus auf einem Brennwagen zum Brennen von Sanitär- und Baukeramik im Tunnelofen | |
| DE78530C (de) | Treppenrost mit beweglichen Stäben | |
| DE160228C (de) | ||
| DE132227C (de) | ||
| DE89449C (de) | ||
| DE345392C (de) |