DE76554C - Roststab - Google Patents
RoststabInfo
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- DE76554C DE76554C DENDAT76554D DE76554DA DE76554C DE 76554 C DE76554 C DE 76554C DE NDAT76554 D DENDAT76554 D DE NDAT76554D DE 76554D A DE76554D A DE 76554DA DE 76554 C DE76554 C DE 76554C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H17/00—Details of grates
- F23H17/12—Fire-bars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
WWV
he*
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
JEAN WAGNER in PARIS. Roststab.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. April 1893 ab.
Vorliegender Roststab soll vermöge seiner eigenthümlichen Structur die Luft gleichmäfsig
in der ganzen Brennstoffmasse vertheilen und leichtes Durchfallen der Asche, sowie das Eintreten
eines grofsen Luftquantums auch bei geringem Abstand der Stäbe gestatten.
Fig. ι ist eine Längsansicht von zwei gekuppelten
ungleichen Roststäben,
Fig. 2 eine Ansicht im Grundrifs,
Fig. 3 ein Querschnitt nach A-B,
Fig. 4 eine Längsansicht von zwei gekuppelten gleichen Roststäben mit schachbrettförmig angeordneten Kanälen,
Fig. 2 eine Ansicht im Grundrifs,
Fig. 3 ein Querschnitt nach A-B,
Fig. 4 eine Längsansicht von zwei gekuppelten gleichen Roststäben mit schachbrettförmig angeordneten Kanälen,
Fig. 5 eine Ansicht im Grundrifs und
Fig. 6 ein Querschnitt nach C-D.
Fig. 6 ein Querschnitt nach C-D.
In den bekannten Roststabsystemen wird der Lufteintritt durchVertiefungen begünstigt, welche,
im Körper des Roststabes geschaffen, sich nicht mit dessen unterem Theil abebnen, so dafs sie
die Köpfe schwächen, welche am meisten in Anspruch genommen werden. Aufserdem existirt die Luftzuführung zu den Querkanälen
nur auf einer der beiden Seitenflächen, während bei dem vorliegenden System die Lufteinlässe
von dem unteren, sehr dünnen Theil auf beiden Seitenflächen des Roststabes ausgehen
und in directen Strahlungslinien in die Querkanäle münden, wo sie einen wirklichen
Nutzeffect hervorbringen.
Die Köpfe dieser Roststäbe bilden ganze umgestürzte Pyramiden, welche über die Mittelschiene,
den eigentlichen Roststab, erhaben sind. Alle Flächen befinden sich so in inniger
Berührung mit der atmosphärischen Luft, welche die Roststäbe abkühlt und zu deren Erhaltung
aufserordentlich beiträgt.
Der bedeutende Luftzutritt, welcher durch die Anordnung der Roststäbe selbst begünstigt
wird, wird noch erhöht durch die Zusammenstellung von je zwei ungleichen Roststäben,
deren einer nur bis an die Spitzen der Pyramiden herunterreicht (s. Fig. 1 und 3).
Die vortheilhafte Anordnung dieser Roststäbe gestattet ferner dem Heizer ein leichtes Schüren
des Feuers von unten.
Es ist mit diesem System von Roststäben mit Pyramidenköpfen möglich, die Abstände
auf 3 mm zu beschränken und demnach den Eintritt einer bedeutenden Luftmenge zu sichern.
Für stark in Anspruch genommene Feuerungen wird das System der ungleichen Roststäbe
(Fig. ι bis 3) durch gleiche Roststäbe (Fig. 4 bis 6) ersetzt; durch schachbrettförmig
angeordnete Querkanäle erhalten dieselben eine eigenthümliche Structur, welche gestattet, den
Stäben eine Maximaldicke von 12 mm zu geben. Jeder Auskehlung entspricht ein voller
Theil, so dafs man einen sehr dünnen Roststab erhält, welcher weit nach unten reicht.
Da nun sämmtliche Roststäbe bis zu 12 und 15 cm in den Aschenfall hinabreichen, so
werden dieselben bedeutend abgekühlt; sie sind mithin gegen hohe Temperaturen sehr widerstandsfähig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Roststäbe, gekennzeichneta) durch die Anordnung von umgestürzten Pyramiden, welche in gleichmäfsigen Abständen rittlings auf einer Mittelschiene sitzen und zwei Gruppen von Kanälen bilden, nämlich horizontale Querkanäle an dem oberen Theil der Roststäbe, um dieLuft gleichmäfsig in der ganzen Brennstoffmasse zu vertheilen und den leichten Durchfall der Asche nach Mafsgabe ihrer Bildung zu gestatten, und verticale Kanäle auf beiden Seiten des Roststabes, um bei verhältnifsmäfsig geringem Abstand der Stäbe ein bedeutendes Luftquantum eintreten zu lassen, undb) durch die Anordnung der auf den Stabseiten abwechselnden, erhabenen und vertieften Flächen in der Weise, dafs die vertieften Flächen jeder Seite den erhabenen Flächen der anderen entsprechen, um einen leichten Roststab zu erhalten, der gleichfalls die erwähnten zwei Gruppen horizontaler und verticaler Kanäle aufweist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76554C true DE76554C (de) |
Family
ID=349434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76554D Expired - Lifetime DE76554C (de) | Roststab |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76554C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960659C (de) * | 1952-11-23 | 1957-03-28 | Richard Kablitz Sen Dipl Ing | Roststab fuer vorzugsweise handbeschickte Feuerungsroste |
-
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- DE DENDAT76554D patent/DE76554C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960659C (de) * | 1952-11-23 | 1957-03-28 | Richard Kablitz Sen Dipl Ing | Roststab fuer vorzugsweise handbeschickte Feuerungsroste |
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