DE80221C - - Google Patents

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DE80221C
DE80221C DENDAT80221D DE80221DA DE80221C DE 80221 C DE80221 C DE 80221C DE NDAT80221 D DENDAT80221 D DE NDAT80221D DE 80221D A DE80221D A DE 80221DA DE 80221 C DE80221 C DE 80221C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H17/00Details of grates
    • F23H17/12Fire-bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
JEAN WAGNER in PARIS. Doppelroststab.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. April 1894 ab.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezieht sich auf Roststäbe, welche aus zwei Theilen in solcher Weise zusammengesetzt sind, dafs im Innern eines jeden derartigen Doppelstabes Kanäle für den Luftzutritt geschaffen werden und dafs die sehr dünnen Roststäbe genügend abgekühlt werden, während gleichzeitig eine so reichliche Luftzufuhr stattfindet, dafs es genügt, zwischen den einzelnen Stäben Abstände von 3 bis 4 mm zu lassen.
Jeder Roststab besteht aus zwei äufserst dünnen, weit herunterreichenden Stäben oder Schienen, deren Aufsenseiten glatt sind, während die sich gegenseitig zugekehrten Seiten der Schienen mit hervorstehenden Rippen versehen sind; diese Rippen verstärken die Schienen, verhindern, dafs sie sich im Feuer verziehen, und bilden gleichzeitig zwischen einander auf der Innenfläche jeder Schiene verticale Kanäle, welche oben ihre Fortsetzung in horizontalen, die oberen Rippentheile oder Köpfe von einander trennenden Kanälen finden. Die Rippen sind so angeordnet, dafs beim Zusammenschieben der beiden Schienen die Rippen der einen in die Kanäle der anderen hineinragen, und umgekehrt, ohne dafs irgendwo eine Berührung der beiderseitigen Flächen stattfindet; es bleibt im Gegentheil zwischen je zwei gegenüberstehenden Flächen ein gewisser Abstand für die bereits erwähnte Luftzufuhr im Innern eines jeden Stabes.
Die Rippen können verschieden geformt sein, doch erscheint es am vortheilhaftesten, ihnen die Form von umgestürzten, nach der Diagonale geschnittenen Pyramidenhälften zu geben, wie in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht eines solchen Pyramiden - Doppelstabes,
Fig. 2 den Grundrifs von zwei gekuppelten Doppelstäben,
Fig. 3 einen Querschnitt durch zwei Doppelstäbe,
Fig. 4 denselben Querschnitt durch ein Paar Doppelstäbe, deren glatte Aufsenflächen Vertiefungen oder Kanäle ν besitzen,
Fig. 5 eine Perspectivansicht von zwei Stabhälften während der Zusammensetzung des Rostes und
Fig. 6 eine Vorrichtung zur Erzeugung einer schaukelnden Seitenbewegung sämmtlicher Stäbe eines Rostes.
Die Aufsenflächen der dünnen Schienen AA1 sind glatt, oder, wenn die Dicke der Rippen es zulä'fst bezw. nöthig macht, werden Vertiefungen oder Kanäle ν von entsprechenden Abmessungen angeordnet.
Die nach der Diagonale geschnittenen Pyramidenhälften PP1 bilden mit den bezüglichen Stäben A Αλ ein Ganzes und die beiden Stabhälften werden so zusammengeschoben, dafs sich die Pyramidenhälften zwischen einander schieben, ohne dafs sich die beiderseitigen Flächen irgendwo berühren. Die Pyramiden sind von einander durch Abstände oder Querkanäle i il getrennt; die Pyramidenköpfe P des Stabes A treten in die Abstände il zwischen den Pyramiden P1 des Stabes A\ und umgekehrt. Die Stabansätze g hindern die beiden Hälften des Roststabes, sich mit ihren gegenseitigen Flächen zu berühren, und um ihre Verschiebung in der Längsrichtung zu verhindern, werden -an je einer Pyramide jeder
Schiene Verstärkungen angeordnet, die sie in den entsprechenden Abständen i i1 stützen.
Falls eine Erweiterung der inneren Luftkanäle wünschenswerth erscheint, können die scharfen Pyramidenkanten abgestofsen oder abgerundet sein.
Die Anordnung dieser Doppelstäbe gestattet auch, dieselben behufs Verhinderung des Schlackenansatzes in einfacher, durch ihre Zusammenstellung selbst bedingter Weise nach oben und unten verschiebbar zu machen, ohne dafs dieselben von ihren Trägern T abgehoben werden.
Wenn man nämlich mittelst geeigneter Vorrichtungen die Stäbe auf ihren Lagern oder Trägern Tin seitlich schwingende oder schaukelnde Bewegung versetzt, so verschieben sich die beiden Theile jedes Roststabes scheerenblattartig gegen einander in solcher Weise, dafs abwechselnd die Köpfe eines Theiles über diejenigen des anderen Theiles vorstehen. Hierdurch wird in einfachster Weise jeder Schlackenansatz unmöglich gemacht. Die Schwingungen können continuirlich oder periodenweise entweder von Hand oder durch mechanischen Antrieb hervorgebracht werden. Fig. 6 stellt eine solche Vorrichtung zur Erzeugung der Schwingungen der sämmtlichen Stäbe eines Rostes dar. Eine Scheibe E mit Excenterstift e schiebt bei ihrer Drehung eine quer unter dem Roste gelagerte Zahnstange Z hin und her, deren in geeigneten Abständen und in beliebiger Zahl angeordnete Zähne ■{ zwischen die unteren Stabtheile hineinragen. Es ist aus der Zeichnung leicht ersichtlich, in welcher Weise beim Hin- und Hergehen der Stange Z die Zähne ^, unterstützt von den Endansätzen ^1, die Stäbe des Rostes alle zusammen auf ihren Trägern T abwechselnd nach rechts und links schwingen, wobei abwechselnd die Köpfe P oder P1 der einen Stabhälfte über die der anderen Stabhälfte vorstehen und durch ihr. scheerenartiges Vorschieben die Schlacken abstofsen.
Am unteren Theile des Roststabes besteht zwischen den beiden Schienen A und A1 ein Abstand von 20 bis 30 mm; die Luft tritt durch denselben in das Innere des Doppelstabes, wärmt sich infolge der Flächenstrahlung genügend vor und vertheilt sich durch die zahlreichen engen Abslände ii1 an der Rostoberfläche in der gleichmäfsigsten Weise im Brennstoff.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Doppelroststab, gekennzeichnet durch zwei dünne Schienen (AA1J mit glatter oder gekerbter Aufsenfläche und mit auf der Innenseite hervorstehenden Rippen, am vortheilhaftesten in Form von umgestürzten, nach der Diagonale geschnittenen Pyramidenhälften, welche derartig zusammengeschoben werden, dafs die Rippen (P oder P1J der einen Schiene in die Abstände (i oder i1) der anderen Schiene eindringen, und umgekehrt, ohne dafs irgend eine Berührung der gegenseitigen Schienen- und Rippenflächen stattfindet, so dafs die Luft in den auf solche Weise im Inneren des Doppelstabes gebildeten Kanälen ungehindert emporsteigt.
2. An den unter 1. gekennzeichneten Doppelroststäben die Anordnung einer Zahnstange (Z) mit Excenterantrieb oder einer gleichwerthigen Vorrichtung, um sämmtliche Stäbe des Rostes auf einmal auf ihren Trägern (T) in seitlich schwingende oder schaukelnde Bewegung zu versetzen und dadurch die Stabhälften abwechselnd in
• scheerenblattartiger Weise gegen einander zu verschieben, um den Schlackenansatz zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960659C (de) * 1952-11-23 1957-03-28 Richard Kablitz Sen Dipl Ing Roststab fuer vorzugsweise handbeschickte Feuerungsroste

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960659C (de) * 1952-11-23 1957-03-28 Richard Kablitz Sen Dipl Ing Roststab fuer vorzugsweise handbeschickte Feuerungsroste

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