DE448353C - In Laengsrichtung hin und her beweglicher Stufenrost - Google Patents

In Laengsrichtung hin und her beweglicher Stufenrost

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DE448353C
DE448353C DED49022D DED0049022D DE448353C DE 448353 C DE448353 C DE 448353C DE D49022 D DED49022 D DE D49022D DE D0049022 D DED0049022 D DE D0049022D DE 448353 C DE448353 C DE 448353C
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fuel
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates
    • F23H7/06Inclined or stepped grates with movable bars disposed parallel to direction of fuel feeding
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/003Stepped grates with rotatable or slidable gratebars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • In Längsrichtung hin und her beweglicher Stufenrost. Es sind hin und her bewegliche Roste bekannt, bei welchen die Beschickung und Fortbewegung von Brennstoff selbsttätig mittels unmittelbar über der Rostfläche festliegender Druckleisten erfolgt. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß bei einem in der Längsrichtung hin und her beweglichen Stufenrost in der Fläche der Rostabstufungen derartige keilförmige Leisten angebracht sind, deren Breite einen Bruchteil der Roststufen beträgt.
  • Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Rostes nach der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. i zeigt einen Rost im Längsschnitt, dessen einzelne Stufen in verschiedenen Ausführungen angedeutet sind. Abb.2 ist ein Grundriß der vierten Ausführung gemäß Abb. i. Abb. 3 zeigt im Längsschnitt vier weitere Ausführungen.
  • Wenn man bei einem beweglichen Stufenrost R unmittelbar bei den Abstufungen unbewegliche Keile K von dreieckigem oder einem anderen geeigneten Querschnitt anbringt, so hat dies eine Bewegung des Brennstoffes auf dem Rost zur Folge, weil der von den Stufen in die Räume zwischen jede Stufe und dem ihr zugehörigen Keil während der Zurückbewegung des Rostes herabfallende Brennstoff bei der Vorbewegung des Rostes üLer die Keile hinübergedrückt wird, um so-, dann bei der Rückbewegung des Rostes die gegenseitige Lage des Brennstoffes gegenüber dem Rost zu verändern. Bei dieser Art der Brennstoffbewegung auf dem Rost bildet sich eine gleichmäßige Schicht. Beim Übergang von Brennstoff über die Stufen und die Keile tritt ein erwünschtes Durchmischen von Brennstoffteilchen ein, und zwar bei jeder Stufe zweimal unmittelbar nacheinander und in einem um so höheren Maße, je höher die Stufen und die Keile sind und je geringere Dicke die Brennstoffschicht aufweist. Die Länge des beweglichen Rostes kann vermindert werden, wenn die letzte Stufe und die letzte Druckleiste weggelassen werden und anstatt dessen der Rost R einen unbeweglichen Rost R, überlappt (Abb. i). Den Rost R1 oder das letzte Feld eines beweglichen Rostes kann man zum Zwecke der Schichtenregelung in bekannter Weise mit einer in der Höhe einstellbaren Brücke N versehen.
  • Die Keilleisten weisen keine größeren Abmessungen auf, als ihre Belastung erfordert, und daher können Keile von verhältnismäßig sehr geringen Abmessungen gewählt werden, falls für eine gute Kühlung derselben gesorgt wird.
  • Da sich der Brennstoff durch den Einfluß der gegenseitigen Bewegung zwischen Rost und Seitenwänden des Feuerraumes nicht in geraden Linien, sondern in Kurven a (Abb. 2) bewegt, können zweckmäßigerweise die Keile in der Längsrichtung und gegebenenfalls auch in lotrechter Richtung eine der Belastung derselben entsprechende Form erhalten, d. h. die Leisten können an Breite bzw. auch an Höhe von den Seitenwänden gegen die Rostmitte hin zunehmen, wie es z. B. in Abb. 2 durch den Grundriß des Keiles K3 und in Abb. i durch Aufriß dieses Keiles angedeutet ist. Die Roststufen können dabei als Gerade ausgebildet werden, oder aber sie können, wie die in Abb. i und 2 dargestellte Stufe S3, eine der Keilform entsprechende Form besitzen.
  • Auch die Höhe der Stufen kann den Umständen entsprechend gewählt werden, nur muß dafür gesorgt werden, daß der über den Keil hinübergedrückte Brennstoff in der vorhergehenden Stufe ein hinreichendes Widerlager findet, welches zur Verhinderung einer Bewegung der Brennstoffschicht gegen den Rost zurück bei der Vorbewegung des Rostes ausreicht.
  • DieKeilleistenkönnen gegenüber den Stufen verschiedene Höhe besitzen, wie es aus Abb. i hervorgeht, wo die Keile K, K, K2 eine gleiche bzw. größere oder geringere Höhe als die mit denselben zusammenarbeitenden Stufen S, S1 und S. besitzen. Die Breite des Keiles ffa beträgt einen Bruchteil der Länge v. einer Roststufe.
  • Die Höhe der Brennstoffschicht auf dem Rost hängt hauptsächlich von der Länge der Stufen und der Neigung des Rostes ab und ist um so geringer, je kürzer die Roststufen sind und je größer die Neigung des Rostes ist.
  • Die Schichthöhe auf den einzelnen Stufen kann dadurch vergrößert werden, daß der Keil aus seiner Normallage entweder in wagerechter Richtung (in Abb. 3 der Keil h., in die Lage K,,') oder in lotrechter Richtung (der Keil K5 in die Lage K,'), gegebenenfalls in schräger Richtung (der Keil k" in die Lage K,,') verschoben wird. Wenn sich z. B. der Keil aus der Lage b , in die Lage k4 verschiebt, so entsteht vor dem Keil ein größerer toter Raum, welcher eine Stauung des Brennstoffes und dadurch eine Erhöhung der ursprünglichen Schicht a1 auf der vorhergehenden Stufe auf eine höhere Schicht a" herbeiführt. Eine ähnliche Wirkung tritt beim Heben oder bei schräger Verstellung des heiles ein. Wenn es sich um die gleiche Verstellung sämtlicher Leisten in wagerechter Richtung handelt, so kann dieselbe durch einfache Verkürzung der Zugstangen der den Rost betätigenden Einrichtungen ausgeführt werden, z. B. durch Verkürzung von Exzenterstangen, Schubstangen u. dgl. und in gleicher Weise kann eine gleiche oder gleichmäßig zu- oder abnehmende Verschiebung von sämtlichen Keilen in lotrechter oder schräger Richtung durch ein auf der ganzen Länge gleichmäßiges oder gegen das eine Ende hin zunehmendes Anheben der Seitenwände erzielt werden, in welchen die Keile eingelagert sind. Eine schräge Verschiebung sämtlicher Keile kann durch eine Kombination der beiden erwähnten Bewegungen erzielt werden.
  • Bei einer Verschiebung der Leisten in lotrechter oder schräger Richtung entsteht unterhalb der Leisten und hinter denselben eine kleine tote Brennstoffschicht, welche durch die hinteren Druckflächen der Keile (K,,' und h,.,') nicht verschoben und nur durch die Reibung der oberen Schichten vorwärts getrieben wird. Infolgedessen entsteht im oberen Teil der Brennstoff Schicht eine schnellere Bewegung als im unteren Teil der auf dem Rost aufruhenden Brennstoffschicht, was eine beschleunigte Entzündung des vorgeschobenen Brennstoffes und dadurch auch eine höhere Rotleistung zur Folge hat. Dieselbe Wirkung kann erzielt werden, wenn die Roststufe so ausgebildet wird, wie dies beim Keil KT (Abb. 3) angedeutet ist. Der mit der Stufe S; zusammenarbeitende Keil KT verschiebt sich auf einem erhöhten Teil H der Stufe, -wobei gegebenenfalls bei der Rostbewegung die hintere Keilseite bis hinter die Kante der Hilfsstufe H gelangt. Auch hier entsteht eine kleine tote Schicht von einer Höhe s, welche langsamer vorgerückt wird als die darüber hefindliche Schicht. Die Keile k können als unbewegliche Roststäbe von entsprechender Form mit Luftzuführung von den Seitenwänden aus oder als feste O_uerbalken von verschiedener Form, gegebenenfalls mit Luft-oder Wasserkühlung, ausgeführt werden.
  • Ähnliche Wirkungen wie bei dem beschriebenen Rost können wohl auch dann erzielt werden, wenn der Rost feststeht, während die übrigen Glieder, wie besonders die Keilleisten, beweglich angeordnet werden.
  • Der anliegende Rost zeichnet sich erstens durch die Eigenschaft aus, daß sich auf demselben eine gleichmäßige Brennstoffschicht bildet, welche bei einzelnen Stufen veränderbar ist, wobei der Brennstoff auf jeder Stufe zweimal nacheinander durchgemischt wird, was die Verbrennung des Brennstoffes wesentlich verbessert. Ein wertvolles Merkmal eines Rostes dieses Systems besteht in der geringen Bauhöhe und dem Umstand, daß der eigentliche Rost- bloß einen einzigen beweglichen Bestandteil besitzt.

Claims (3)

  1. PATPVTAL;SPRÜCI3E: i. In Längsrichtung hin und her beweglicher Stufenrost, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Rostabstufungen (S) dicht über den Rostflächen festliegende keilförmige Leisten (K) angeordnet sind, deren Breite (in) einen Bruchteil der Roststufenlänge (n) beträgt.
  2. 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten von den Seitenwänden aus gegen die Rostmitte der Breite bzw. auch Höhe zunehmen.
  3. 3. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten während des Betriebes gegenüber den Rostabstufungen (S) in einer mit dem Rost parallelen oder zu ihm senkrechten oder schrägen Richtung verschiebbar sind. -.. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Leiste (KT) über einem besonderen erhöhten Teil der betreffenden Stufe des Rostes befindet.
DED49022D In Laengsrichtung hin und her beweglicher Stufenrost Expired DE448353C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969643C (de) * 1948-10-02 1958-06-26 Martin Joh Jos Dr Ing Mit Vorspruengen versehene Rostglieder bei bewegten Feuerungsrosten, insbesondere Vor- und Rueckschubrosten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969643C (de) * 1948-10-02 1958-06-26 Martin Joh Jos Dr Ing Mit Vorspruengen versehene Rostglieder bei bewegten Feuerungsrosten, insbesondere Vor- und Rueckschubrosten

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