DE753148C - Schraeg- oder Stufenrost mit mechanisch bewegten Schiebern - Google Patents

Schraeg- oder Stufenrost mit mechanisch bewegten Schiebern

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DE753148C
DE753148C DEP74514D DEP0074514D DE753148C DE 753148 C DE753148 C DE 753148C DE P74514 D DEP74514 D DE P74514D DE P0074514 D DEP0074514 D DE P0074514D DE 753148 C DE753148 C DE 753148C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H7/00Inclined or stepped grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Schräg- oder Stufenrost mit mechanisch bewegten Schiebern Bei Schubrosten von Feuerungen bereitet es oft Schwierigkeiten-, den Brennstoff auf dem Rost ausgebreitet zu: erhalten:, um zu bewirken, daß die Feuerschicht sich; gleichmäßig über die Roistfäche verschiebt, so daß, die ausgebrannten Schlacken vom Rost an, bestimmten Stehlen desselben entfernt weirden. können.
  • Diese Nachteile machen sich sowohl bei handgefeuerten Rosten wie bei mechanischen oder kombinierten Rostanordnungen bemerkbar. Bei schwer verbrennenden Brennstoffen ist es oft notwendig, noch: eine bedeutende Arbeit von Hand auszuführen, um: einte gle!ichmäßige Verteilung des Brennstoffes und, ein sicheres Entfernen der Schlacke und: der Abfallstoffe zu, gewährleisten. Die Erfindung betrifft sch@rä- oder Stufenroste mit mechanisch bewegten Schiebern, wobei der Rost in; kurze, mit Luftschlitzen versehene Blöcke aufgestellt ist. Das, Eigentümliche für die Röste nach der Erfindung besteht darin, daß die Blöcke hohl sind und Haubenform aufwelsen und daß kurze, heraus- und hineinschiebbare Teile in den Blöcken angeordnet sind sowie daß dieser Schieber vorzugsweise durch einen fingerartigen Hebelantrieb von einer Welle aus bewegt wird.
  • Die ganze Ros.tfiäche isst somit mosaikartig in Rostblöcke mit eingebauten Schiebern aufgeteilt. Die Blöcke sind voneinander unabhängig' so daß jeder sich freit werfen kann; Die Luft zur Verbrennung wird durch die Hohlräume in den Blöcken der Feuerung zugeführt.
  • Es ist bekannt, Vorschubtreppenroste, die aus länglichen Roststäben oder etwa quadratischen Rostplatten aufgebaut sind, mit Vorschubkörpern, die in der Ruhestellung der unmittelbaren Feuerwirkung entzogen: sind, zu versehen. Die- Roststäbe können hohl und mit Luftkammern versehen sein.. Es sind auch Schrägroste mit Roststäben bekannt, welche Stäbe mit Verstärkungsrippen an deren Unterseite versehen sind; in den Rippen könn:n Öffnungen angeordnet sein; durch «-elche die Stößel geführt werden. Die Stößel können in der Ruhestellung durch die Luft zur Verbrennung, die von unten: durch den Rost geführt wird;, mehr oder weniger abgekühlt werden, indem sie geschützt unter den Rotflächen liegen.
  • Die Rostplatten oder -stäbe der bekannten Arten können sich während des Gebrauchs leicht verziehen, oder sie können Sprünge bekommen, so daß sie ausgewechselt -,verden müssen und Betriebsstörungen verursachen.
  • Mit den Rostblöcken nach der Erfindung ist es besonders leicht möglich, widerstandsfähige Roste unter Anwendung ve.rhä.ltnis.-mäßig einfacher Konstruktionselemente aufzubauen. Die Blöcke selbst sind dank ihrer Haubenform stabil, und die Wangen der Blöcke werden durch die Luft zur Verbrennung dauernd abgekühlt, ebenso wie das Tragäerüst für die Rostblöcke selbst, das durch die Blöcke gegen unmittelbare Feuerwirkung geschützt ist. Die kurzen Schieber, die in den verhältnismäßig kühlen Hohlraum in den Blöcken zurückgezogen werden können, sind nur stoßweise der Feuerwirkung ausgesetzt. Gegebenenfalls auftretende Sprünge in den Blöcken werden keine größeren Betriebsstörungen verursachen, da die Blöcke doch nicht herausfallen oder sich wesentlich verzerren und nicht die Bewegung der Stößel hindern, können.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i im Schnitt zwei Schieber in zurückgezogener Stellung in Rostblöcken für eine Unterschubfeuerung, Fig.2 die Schieber in der vorwärts geschobenen Stellung, Fig. 3 einen, Rostblock mit Schieber von der Mündung gesehen, Fig..l teilweise im Schnitt die Gesamtanordnung bei einer Unterschubfeuerung.
  • In Fig. i sind zwei. Rostblöcke durch j bezeichnet. In jedem ist ein Hohlraum ii vorgesehen, in welchem ein: Schieber 7 angebracht ist, der mit seinem Vorderende in einer Mündungsöffnung 6 im Vorderteil des Rostblockes ruht. Mittels eines an einer Wiege- oder Rüttelwelle 8 vorgesehenen einarmigen Hebels 9, der in ein Loch io im Schieber eingreift, kann der Schieber aus der in Fig. i gezeigten zurückgezogenen Stellung in die in Fig. z gezeigte vorwärts geschobene Stellung bewegt werden.
  • In Fig. 3 ist ein einzelner Block in Vorderansicht gezeigt; man sieht einen Schieber 7, der in der viereckigen Öffnung 6 ruht.
  • In Fig. q. ist schematisch der Einbau von Schiebern der erwähnten Art in einem Untersch.uhfeuerun.gsrost gezeigt. Ein Unterschubfeuerungsrost ist durch a bezeichnet, eine Brennst offzufuhrvorrichtung durch b, ein Schlackenförderer durch c, und unter dem Rost ist ein Raum d gezeigt, dem die Verbrenr nun gsluft durch eine Öffnung e zugeleitet wird.
  • Die Hublänge der einzelnen: Schieber oder Reihen von Schiebern kann veränderlich und einstellbar sein, so da.ß die Feuerschicht an jedem Punkt der Rostfläche in der bestgeeigneten Weise vorwärts geschoben werden kann.
  • Die Schieber bzw. ihr Bewegemechanismus sind so eingerichtet, daß man sie, wenn siie sich rückwärts bewegen, ganz aus der Feuerschicht herausziehen und unter die Rostfläche bringen kann, so, d.aß sie geschützt liegen, bis sie wieder vorwärts zur Feuerschicht bewegt werden.
  • Die Schieber können derart in Gruppen unterteilt sein, daß mehrere oder wenige zu gleicher Zeit betätigt --erden. Ihre Welle 8 kann je nach dem Bedarf der Feuerung stetig oder zeitweise arbeiten, und die Schieber können somit in geeigneten Zeitabständen aus ihrer geschützten Stellung in die Feuerschicht und wieder zurück geschoben bzw. gezogen werden.
  • Bei der genannten Bewegung der Schiebear wird die Feuerschicht bzw. der Brennstoff und/oder die Schlacke jedesmal um eine Teilstrecke auf dem Rost vorwärts geschoben und gelangt danach an den nächsten Schieber, um von demselben ergriffen und weitergeführt zu --erden und schließlich in den Schlackenförderer zu fallen oder, wenn ein solcher nicht vorhanden ist, am Ende der Rostfläche zu liegen, von wo die Schlacke von Hand entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. PATE NTANSPPLC11: Schräg- oder Stufenrost mit mechanisch bewegten Schiebern, wobei der Rost in kurze., mit Luftschlitzen versehene Blöcke aufgeteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blöcke Haubenform besitzen, in den Blöcken kurze heraus- und hineinschiebbare Teile angeordnet sind und die Bewegung dieser Schieber vorzugsweise, durch einen fingerartigen Hebelantrieb von einer Welle aus bewirkt wird. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften, Nr. 343 515, 420587, 4:z168-3, 44--512, 564237, 568 164; österreichische Patentschriften Nr. 5o76, 57 562; USA.-Patentschriften N r. r 246 639, 1670 358.
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