DE452963C - Mauerwand fuer Feuerungsraeume mit auswechselbarer Verkleidungswand - Google Patents

Mauerwand fuer Feuerungsraeume mit auswechselbarer Verkleidungswand

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DE452963C
DE452963C DEL63995D DEL0063995D DE452963C DE 452963 C DE452963 C DE 452963C DE L63995 D DEL63995 D DE L63995D DE L0063995 D DEL0063995 D DE L0063995D DE 452963 C DE452963 C DE 452963C
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Germany
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wall
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combustion chambers
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Mauerwand für Feuerungsräume mit auswechselbarer Verkleidungswand. Die Erfindung bezieht sich auf Mauerwände für Feuerungsräume, :die aus einem beständigen Wandteil und einem auswechselbaren Wandteil bestehen.
  • Gegenüber bekannten Mauerwänden dieser Art, bei denen die auswechselbaren Feuersteine in an den Mauersteinen des beständigen Wandteiles vorgesehenen Aussparungen derart verankert sind, daß bei Erneuerung einzelner Teile der Bekleidungswand dieselbe vollkommen heruntergerissen werden muß, hat .die Mauerwand der Erfindung den Vorteil, daß die verwendeten Steine eine einfache Form haben und daß einzelne Teile der Verkleidungswand unabhängig von den benachbarten Wandteilen leicht erneuert werden können. Dieses Ziel wird .dadurch erreicht, daß einzelne Schichten des beständigen Wandteiles mit schräg zur Wandfläche verlaufenden Lücken versehen sind, in welche die mit ihrem ausgekragten Teil die Verkleidungswand tragenden Bindersteine gleichgerichtet eingefügt sind. Um eine Erneuerung einzelner Teile der Verkleidungswand zu erleichtern, sind die schrägen Mauerwerkslücken so angeordnet, daß die Lücken und Bindersteine der einen Schicht sich mit den schrägen Lükken und Bindersteinen der in der Höhenlage benachbarten Schicht kreuzen.
  • Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar: Abb. i ist eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Mauerwand, bei der einzelne Teile entfernt sind; Abb. 2 ist eine Ansicht von oben auf die in Abb. i dargestellte Mauerwand; Abb. 3 ist ein Schnitt nach 3-3 der Abb, z, wobei Teile entfernt und Teile weggebrochen sind; Abb. q., 5 und 6 sind schaubildliche Darstellungen der Steine, die bei dem Bau der Mauerwand nach Abb. 1, 2 und 3 gebraucht werden; Abb. 7 und 8 sind Ansichten von oben auf einen Teil einer anderen Ausführung der Mauerwand; Abb. 9 ist ein senkrechter Schnitt nach 9-9 der Abb. 8, wobei einzelne Teile entfernt und weggebrochen sind; Abb. io ist eine schaubildliche Darstellung eines Teiles der Mauerwand mit doppelseitiger Verkleidung, bei welcher einzelne Teile entfernt sind; Abb. i i ist eine Ansicht von oben auf die in Abb. io dargestellte Mauerwand; Abb. 12 und 13 sind schaubildliche Darstellungen der Steine, die in der Mauerwand nach Abb. io und i i gebraucht werden, und Abb. 14. ist eine Ansicht von oben auf einen Teil einer abgeänderten Ausführung der Mauerwand nach Abb. i i.
  • Der beständige Wandteil kann entweder gänzlich aus Feuersteinen oder teilweise aus Feuersteinen -und teilweise aus gewöhnlichen Ziegelsteinen hergestellt werden. Gemäß Abb. 1, 2 -und 3 besteht dieser Wandteil teilweise aus in wagerechten Lagen 15 angeordneten Mauersteinen, die in der gewöhnlichen oder irgendeiner anderen Weise verlegt sind. Zwischen diesen Lagen liegen besonders ausgebildete Steine 16, die vorzugsweise Feuersteine sind. Die Steine 16 sind im wesentlichen L-förmig und haben schiefwinklig zueinander liegende Schenkel, so daß sie sich schräg über die Stöße der Mauersteine in den Lagen 13 erstrecken und schräg verlaufende Lücken bilden die nach dem Feuerungsraum hin offen sind. Diese schräge Anordnung ist sehr wichtig. Die Steine 16 sind ferner in den verschiedenen Schichten so verlegt, daß die entstehenden Lücken der einen Schicht sich mit den entstehenden schrägen Lücken in der in der Höhenlage benachbarten Schicht kreuzen.
  • Der ersetzbare Wandteil besteht aus wagerechten Lagen 17 von Feuersteinen, die vorzugsweise als Bindeschicht verlegt sind, und aus dazwischenliegenden wagerechten Lagen von besonders ausgebildeten Feuersteinen 18 und i9. Diese Steine 18 und i9 haben im Längsschnitt die Form eines schiefwinkligen Parallelogramms. Die längeren Steine 18 liegen teilweise in den schrägen Lücken, welche von den L-förmigen Steinen 16 in dem beständigen Wandteil hergestellt sind. Der aus diesen Taschen herausragende Teil der Steine 18 ist so lang, wie der ersetzbare Wandteil dick ist. Die ausgekragten Teile der Steine 18 tragen die Schichten 17 der Bindersteine. Die Steine i9 liegen nur in dem ersetzbaren Wandteil und füllen den Raum zwischen den langen Steinen 18 aus. Die Steine 18 der einen Schicht erstrecken sich schräg nach der einen und die Steine 18 der nächsthöher liegenden Schicht schräg nach der anderen Richtung hin. Diese Steine und die Steine der Schichten 17 werden durch die Wirkung der großen Hitze in der Feuerungsanlage fest miteinander verbunden. Die Wirkung wird dadurch begünstigt, daß die sich kreuzenden Steine 18 eine schwalbenschwanzförmige Verbindung zwischen dem dauernden und dem ersetzbaren Wandteil bilden. Die langen Steine 18 erstrecken sich so weit in die Lücken des beständigen Wandteiles hinein, daß sie die Mauersteinlagen 17 tragen und ein Ersetzen von Teilen derselben erlauben, ohne daß darüber- oder Barunterliegende Schichten beeinflußt werden (siehe Abb. i).
  • Wenn die Steine des ersetzbaren Wandteiles sehr stark weggebrannt sind und ersetzt werden müssen, dann werden die verkürzten Steine 18 entfernt und neue dafür eingesetzt. Um diese Arbeit zu erleichtern, werden die Steine 18 vorzugsweise mit einer Vertiefung i 8a versehen, in welche die Finne eines Hammers a (Abb. 3) eingreifen kann. In Abb. 3 ist durch die gestrichelten Linien b jener Teil der Steine angedeutet, der bis zu der gebrochenen Linie c weggebrannt ist.
  • Die in Abb. 7 dargestellte Mauerwand ist ebenso ausgeführt wie die in den Abb. i, 2 und 3 dargestellte, nur der äußere Schenkel der L-förmigen Steine 16a ist länger, so daß zwei Steine 18 in je eine der in dem beständigen Wandteil gebildeten Lücken eingeschoben werden können.
  • Die in den Abb.8 und 9 dargestellte Mauerwand entspricht ebenfalls im wesentlichen der in den Abb. 1, 2 und 3 dargestellten Wand; sie unterscheidet sich von ihr dadurch, daß der beständige Wandteil anstatt aus zwei nebeneinanderliegenden horizontalen Reihen von Mauersteinen aus drei solchen Reihen 15a besteht und daß die L-förmigen Steine 16b einen breiteren äußeren Schenkel haben als die Steine 16.
  • Die Abb. io bis 14 zeigen eine Mauerwand finit doppelseitiger Verkleidung, die z. B. als Mittel- oder Scheidewand für eine Feuerungsanlage benutzt werden kann. Die Wand besteht aus einem beständigen Mittelteil und ersetzbaren Außenteilen. Bei der dargestellten Ausführung ist die Mittelwand aus wagerechten Reihen von Mauersteinen 2o, zu .denen vorzugsweise Feuersteine benutzt werden, und aus schräg verlaufenden, im Abstand voneinander angeordneten feuerfesten Steinen 21 zusammengesetzt. Die Steine 21 haben im Längsschnitt die Form eines schiefwinkligen Parallelogramms und sind so lang, wie der Mittelteil der Wand dick ist. Auf diese Weise entstehen in dem mittleren Wandteil schräg durch denselben hindurchlaufende Löcher.
  • Die ersetzbaren Wandteile werden aus mehreren Schichten von Feuersteinen 22, die vorzugsweise wieder als Bindeschicht verlegt sind, und aus wagerechten Reihen von Steinen 23 und 2q., welche im Längsschnitt die Form eines schiefwinkligen Parallelogramms haben, gebildet. Die Steine 23 sind länger als die Steine 2q., damit sie in die in dem Mittelwandteil vorgesehenen schrägen Öffnungen eingeschoben werden können. Wenn die Steine 23 verlegt sind, dann tragen sie die Mauersteini 'a, gen2 2, so daß diese ganz oder teilweise ersetzt werden können, ohne daß anliegende Lagen irgendwie beeinflußt werden. Um ein Entfernen von abgebrannten Steinen 23 zu erleichtern, sind dieselben mit Vertiefungen 23a versehen,, in die ein Werkzeug eingreifen kann. Die kürzeren Steine 2q. dienen lediglich dazu, die neben den Steinen 23 entstehenden Zwischenräume auszufüllen.
  • Die Mauerwand gemäß Abb. 14 ist ähnlich wie die in Abb: i o bis 13 dargestellte ausgeführt, jedoch sind die langen Steine 23 in Paaren verlegt und infolgedessen die Ab- Standsteine 2i weiter voneinander entfernt angeordnet. Dieser mittlere Wandteil hat alle Vorteile, welche für den in Abb. i bis 3 gezeigten beständigen Wandteil angegeben sind. Die dargestellte Ausführung kann Änderungen unterworfen werden, ohne den Geist der Erfindung zu verletzen. Die beschriebenen schiefwinkligen Steine geben der inneren Oberfläche der ersetzbaren Wand ein glattes Aussehen, während bei Verwendung von rechtwinkligen Steinen, die schräg verlegt werden, eine unregelmäßige Oberfläche entstehen würde.
  • Es ist fernerhin zweckmäßig, die Steine i g, i9, 21, 23 und 24# an beiden Enden gleich auszubilden, so daß sie umgekehrt werden können, wenn irgendein Ende abgebrochen oder beschädigt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mauerwand für Feuerungsräume mit auswechselbarer Verkleidungswand, gekennzeichnet durch schräg zur Wandfläche in einzelnen Schichten der eigentlichen Mauerwand angeordnete Lücken, in welche die mit ihrem ausgekragten Teil die Verkleidungswand tragenden Bindersteine gleichgerichtet eingefügt sind.
  2. 2. Mauerwand für Feuerungsräume nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Mauerwerkslücken und Bindersteine der einen Schicht sich mit den Lücken und Bindersteinen der in der Höhenlage benachbarten Schicht kreuzen.
  3. 3. Mauerwand für Feuerungsräume nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lücken der eigentlichen Mauerwand durch aneinandergelegte L-förmige Steine (16, Abb. i) gebildet werden. :Mauerwand für Feuerungsräume nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei doppelseitiger Verkleidung die Lücken der eigentlichen Wand durch im Abstand voneinander verlegte Steine (21, Abb. io) gebildet werden. 5. Mauerwand für Feuerungsräume nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die schräg verlegten Bindersteine ,(18, Abb. i, und 23, Abb. io) im Längsschnitt die Form von schiefwinkligen Parallelogrammen haben.
DEL63995D 1925-09-05 1925-09-05 Mauerwand fuer Feuerungsraeume mit auswechselbarer Verkleidungswand Expired DE452963C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2839610A1 (de) * 1978-09-12 1980-03-20 Didier Werke Ag Entlastungsmauerwerk ueber oeffnungen in feuerfesten mauerwerkswaenden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2839610A1 (de) * 1978-09-12 1980-03-20 Didier Werke Ag Entlastungsmauerwerk ueber oeffnungen in feuerfesten mauerwerkswaenden

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