DE589509C - Vertikalkammerofen mit aus einzelnen Steinen aufgebauten Kammern - Google Patents

Vertikalkammerofen mit aus einzelnen Steinen aufgebauten Kammern

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DE589509C
DE589509C DE1930589509D DE589509DD DE589509C DE 589509 C DE589509 C DE 589509C DE 1930589509 D DE1930589509 D DE 1930589509D DE 589509D D DE589509D D DE 589509DD DE 589509 C DE589509 C DE 589509C
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chamber
chambers
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stones
longitudinal
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DE1930589509D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONAGEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B29/00Other details of coke ovens
    • C10B29/02Brickwork, e.g. casings, linings, walls

Description

  • Vertikalkammerofen mit aus einzelnen Steinen aufgebauten Kammern Bei aus einzelnen Steinen aufgebauten Öfen dehnen sich bekanntlich während des Betriebes die einzelnen Steine mehr oder weniger stark aus. Diese Ausdehnungen können bei vielen zu einem Ofenblock vereinigten nebeneinanderliegenden' Ofenkammern durch die Summierung der einzelnen Ausdehnungen beträchtlichen Umfang annehmen und Verwerfungen bzw. Zerstörungen und damit Undichtigkeiten des Ofenmauerwerkes im Gefolge haben. Diese schädlichen Längenausdehnungen werden im wesentlichen durch die in den Heizzügen liegenden Bindersteine und durch die Schmalseiten der Ofenkammern selbst hervorgerufen.
  • Zur Vermeidung der genannten Schäden hat man schon vorgeschlagen, in den Schmalseiten der Ofenkammern eine Ausdehnungsfuge anzuordnen, so daß die Längenänderungen der Steine ausgeglichen werden können. Diese Fugen wurden bisher stets etwa in der Verlängerung einer Kammerlängswand angeordnet, so daß die Kammern sich im Grundriß je nach Lage derFugen entweder aus zwei voneinander unabhängigen l.- förmigen Teilen oder aus einer geraden Wand und einem von der Wand unabhängigen C-förmigenTeil zusammensetzten. Bei einer solchen Fugenanordnung können sich die Enden der Kammerlängswände, die mit den Kammerschmalseiten starr verbunden sind, nicht im gleichen Maße unter dem Einfiuß der Längenänderungen in Richtung senkrecht zur Kammerachse bewegen, wie es beim übrigen Teil der Längswände bzw. an den Enden der Fall ist, an denen zwischen Längswand und Schmalseite eine Dehnungsfuge vorgesehen ist. Der Bewegung der mit den Schmalseiten starr verbundenen Längswandenden bieten die aus einzelnen Steinen ' hoch aufeinandergeschichteten Schmalseiten erheblichen Widerstand, bei dessen Überwindung die Schmalseiten zerstört werden, während in den häufigeren Fällen, in denen die Schmalseiten selbst keine Bewegung ausführen, die Kammerlängswände infolge ihrer ungleichmäßigen Bewegung Biegungsbeanspruchungen erleiden, wodurch Risse und Zerstörungen der Längswände, also Undichtigkeiten der Kammern, nicht zu vermeiden sind.
  • Nach der Erfindung werden diese- Nachteile auf einfache Weise dadurch beseitigt, daß in den Schmalseiten der Kammern mindestens je zwei Dehnungsfugen so angeordnet sind, daß die Schmalseiten der Kammern von den Kammerlängswänden unabhängige Bauglieder bilden. Hierdurch wird erreicht, daß die Längswände in ihrer ganzen Längenausdehnung den Längenänderungen der in den Heizzügen liegenden Bindersteine gleichmäßig nachgeben können, so daß sich die Längswände gegeneinander nur parallel zu sich selbst ohne jede Biegungsbeanspruchung verschieben. Irgendwelche Rissebildungen öder Ungleichheiten können auf diese Weise in den Längswänden nicht mehr auftreten. Zweckmäßig werden dabei nach der Erfindung die in den Kammerschmalseiten liegenden Dehnungsfugen symmetrisch zur Kammerlängsachse angeordnet. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen der Erfindung wiedergegeben. Abb. _ zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Kammer eines Vertikalkammerofens mit den benachbarten Heizzügen. Die Abb. 2 und 3 zeigen waagerechte Schnitte nach der Linie A-B der Abb. i in zwei verschiedenen Ausführungsformen.
  • Die Kammer i wird begrenzt durch die beiden Kammerlängswände 2 und die beiden Schmalseiten 3. Die Kammerlängswände 2 bilden gleichzeitig die Heizwände, hinter denen die durch die Bindersteine q. gebildeten Heizzüge 5 liegen.
  • Zur Aufnahme der Längenänderungen sind erfindungsgemäß in den Schmalseiten 3 der Kammer i je zwei Dehnungsfugen 6 so angeordnet, daß die Schmalseiten 3 von den Kammerlängswänden 2 unabhängige Bauglieder bilden (Abb. 2). Es wird auf diese Weise erreicht, daß die Längenänderungen der Bindersteine q. gleichmäßig von den ganzen Kammerlängswänden 2 aufgenommen werden, so daß sich die Kammerwände nur parallel zu sich selbst verschieben. Wären entsprechend den bisher üblichen Ausführungsweisen beispielsweise die in Abb. 2 rechts jeder Kammer i liegenden Fugen 6 nicht angeordnet, so hätten die Enden der rechten Kammerlängswand keine freie Bewegungsmöglichkeit, was eine Verbiegung der Kammerlängswände und Rissebildung zur Folge haben würde.
  • Abb.3 zeigt eine etwas andere Ausbildung der Fugen, die vermeiden will, daß durch die Fugen 6 etwa Undichtigkeiten entstehen. Nach dieser Anordnung sind die Endsteine 8 der Kammerlängswände als Ecksteine ausgebildet und um die Schmalseite 9 herumgeführt, wobei zwischen den Ecksteinen 8 je eine Dehnungsfuge io belassen ist. Auf diese Weise werden die Fugen 6 nochmals abgedeckt, wodurch Gasdurchtritte vermieden werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vertikalkammerofen mit aus einzelnen Steinen aufgebauten Kammern und in den Schmalseiten der Kammern angeordneten Dehnungsfugen, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Schmalseite (3, 9) der Kammern (i) mindestens je zwei Delmungsfugen (6) so angeordnet sind, daß die Schmalseiten (3, 9) von den Kammerlängswänden (2) hinsichtlich ihrer Beweglichkeit unabhängige Bauglieder bilden.
  2. 2. Vertikalkammerofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kammerschmalseiten (3, 9) liegenden Dehnungsfugen (6) symmetrisch zur Kammerlängsachse angeordnet sind.
DE1930589509D 1930-03-18 1930-03-18 Vertikalkammerofen mit aus einzelnen Steinen aufgebauten Kammern Expired DE589509C (de)

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