DE454617C - Rollgang fuer Kuehlbetten - Google Patents

Rollgang fuer Kuehlbetten

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DE454617C
DE454617C DEK103086D DEK0103086D DE454617C DE 454617 C DE454617 C DE 454617C DE K103086 D DEK103086 D DE K103086D DE K0103086 D DEK0103086 D DE K0103086D DE 454617 C DE454617 C DE 454617C
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Germany
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roller table
shaft
lifting device
drive
channel
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DEK103086D
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B43/00Cooling beds, whether stationary or moving; Means specially associated with cooling beds, e.g. for braking work or for transferring it to or from the bed
    • B21B43/003Transfer to bed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)

Description

  • Rollgang für Kühlbetten. Die Erfindung betrifft einen Rollgang für Kühlbetten mit einer einzigen oder in mehrere nebeneinanderliegende Rinnenteile unterteilten Auslaufrinne für das Walzgut und in jede Rinne eingebauten Walzgutausliebevorrichtung, wobei jede Aushebevorrichtung nach jedem Schnitt der Schere in bekannter Weise entweder durch das eingelaufene Walzgut oder auch von der Schere aus durch Schließen eines Kontaktes betätigt wird. Bisher wurde jede Aushebevorrichtung für sich durch einen Motor angetrieben, was sich aber als unzweckmäßig erwiesen hat. Gern) ß der Erfindung wird der Antrieb der _yushebevorrichtung jeder Rinne von der die Rollen des Rollganges antreibenden Welle aus bewirkt, wodurch der Antrieb wesentlich vereinfacht und verbilligt wird.
  • Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ein Auslaufrollgang mit zwei nebeneinanderliegenden Rinnen für das Walzgut dargestellt.
  • Abb. i zeigt den Rollgang teils in Ansicht, teils im OOuerschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2 und Abb.2 den Antrieb der Aushebevorrichtungen im Grundriß.
  • Der Rollgang besteht aus den beiden nebeneinanderliegenden Rinnen i und 2, so daß gleichzeitig zwei Walzgutstäbe einlaufen können. Der nach dem Kühlbett 3 zu gelegene Teil der beiden Rinnen 1, 2 ist als Aushebevorrichtung (Schieber) d und 5 ausgebildet. Die Aushebevorr ichtung 5 hebt (las in die Rinne 2 eingelaufene Walzgut bis zur Oberkante der Rinnenwand 6; das Walzgut gleitet dann selbsttätig auf das Kühlbett 3, auf dem es in an sich bekannter Weise durch Rechen weitergefördert wird. Aus der Rinne i wird das eingelaufene Walzgut mittels der Schieber 4 bis zum Rand der die beiden Rinnen i und -2 trennenden Wand 8 angehoben und gleitet darin auf der an dieser Wand angeorcirieten Gleitfläche g zum Kühlbett 3. Die Schieber .t und 5, die in angehobenem Zustand die Rinnen i und 2 in zwei Abteiluntren teilen, werden mittels nicht dargestellter Winkelhebel, die an die Zugstangen io, i i arigelenkt sind, gehoben und gesenkt. Die Rollgangsrollen 1 2 werden durch die Welle 13 angetrieben. Erfindungsgemäß werden nun von dieser Welle aus auch die Walzgutaushebevorrichtungen q. und 5 angetrieben. Zu diesem Zweck ist die Rollgangtriebwelle 13 über das Ende des Rollganges hinaus verlängert und trägt die beiden Schnecken 1.4 und 15, die die auf den Wellen 16, 17 drehbar ,gelagerten Schneckenräder 18, ig treiben. Die beiden Räder 18, ig können nun zeitweilig mit den sie tragenden Wellen 16, 17 iri an sich bekannter Weise gekuppelt werden. Letztere treiben dann mittels der Kurbeln 2o, -21 die die Aushebevorrichtungen .4, 5 betätigenden Zugstangen io, i i an. Da die Lagerung beider Räder 18, ig die gleiche ist, soll nur die des Rades 18 beschrieben werden. Das durch die Schnecke 14 getriebene Rad 18 sitzt undrehbar auf der auf der Welle 16 angeordneten Hülse 22 (Abb. i). Auf der Welle sind sodann die beiden an den einander zugekehrten Stirnflächen mit Kupplungszähnen oder -klauen (s. Abb. 2) versehenen Kupplungshälften 23, 24 angeordnet, von denen die eine (23) von der Hülse 22 getragen wird, während die andere (24) undrehbar, aber achsial verschiebbar auf der Welle 16 angeordnet ist und unter der Einwirkung einer Druckfeder 25 steht. Während sich die Kupplungshälfte 23 mit dem Rad 18 dreht, steht die Kupplungshälfte 24 in der ii1 Abb. z gezeichneten ausgerückten Stellung still. In einen Schraubengang 26 der Kupplungshälfte 24 greift ein Sperrstift 27 ein, der die Kupplungshälfte 24 gemäß Darstellung in Abb. i außer Eingriff mit der Kupplungshälfte 23 hält. Der Sperrstift 27 wird von dem freien Ende eines Doppelhebels 28 getragen, an dessen anderem gewichtsbelasteten Ende eine vom Elektromagneten 29 beeinflußte Zugstange 3o angreift. Wird nun der Elektromagnet 29 nach dem Schnitt der Schere durch diese oder durch den abgeschnittenen Stab infolge Schließens eines in den Rollgang eingebauten Kontaktes erregt, so zieht er die Zugstange 3o und damit das gewichtsbelastete Ende des Doppelhebels 28 an. Gleichzeitig senkt sich das den Sperrstift 27 tragende Ende des Hebels 28. Mit ihm senkt sich der Sperrstift 27, so daß er nicht mehr in den Schraubengang 26 eingreift. Dadurch wird die Kupplungshälfte 24 freigegeben; diese verschiebt sich nun unter der Einwirkung der Druckfeder 25 achsial und wird so in Eingriff mit der anderen sich drehenden Kupplungshälfte 23 gebracht. Dadurch wird die Welle 16 ebenfalls in Umdrehung versetzt und durch die Kurbel 2o und die Zugstange i i die Aushebevorrichtung 5 der Rinne 2 betätigt. Nach dem Einrücken der Kupplungshälfte 24 wird durch diesen Vorgang oder in anderer Weise der Elektromagnet 29 wieder stromlos gemacht. Unter der Wirkung des gewichtsbelasteten Doppelhebels 28 wird der Sperrstift 27 angehoben und springt bei der Drehung der Kupplungshälfte 24 wieder in deren Schraubengang 26 ein. Dies hat zur Folge, daß nach einer Umdrehung der Welle 16 die Kupplungshälfte 24 unter Vermittlung des Sperrstiftes 27 wieder ausgerückt wird. Der vorstehend beschriebene Vorgang des Ein- und Ausrückens der Kupplungshälfte 24 wiederholt sich nach jedem Schnitt der Schere. Der gleiche Vorgang spielt sich bei der Welle 17 ab. Die verschiebbare Kupplungshälfte dieser Welle wird ebenfalls von einem durch Elektromagneten gesteuerten Sperrstift beeinflußt. Zweckmäßig wird am Ende der Rollgangsantriebswelle ein Schwungrad 31 gelagert, um die Beanspruchung der Antriebswelle herabzusetzen.
  • Die Bauart des Rollgangs ist im übrigen beliebig. Er kann mit einer Rinne oder auch mit mehr als zwei getrennten Rinnen versehen sein, entsprechend der Zahl der jeweilig zu verarbeitenden nebeneinander, aber getrennt voneinander ankommenden Walzstäbe. An Stelle der Schneckenräder können auch Stirn-oder Kegelräder verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollgang für Kühlbetten mit einer einzigen oder in mehrere nebeneinander angeordnete Rinnenteile unterteilten Walzgutauslaufrinne und mit einer für jede Rinne besonderen Walzgutaushebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb jeder Aushebevorrichtung von der Antriebswelle der Rollgangsrollen aus erfolgt.
  2. 2. Rollgang nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer der Anzahl der Aushebevorrichtungen entsprechenden Zahl von Vorgelegerädern (i8, ig), die durch die Rollgangswelle angetrieben werden, wobei jedes Rad zeitweilig mit derjenigen Welle, von der die Bewegung für die eine Aushebevorrichtung abgeleitet wird, gekuppelt wird.
  3. 3. Rollgang nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der von der Rollgangstriebwelle bewegten Räder mit der die Aushebevorrichtungen antreibenden Welle durch eine an sich bekannte Momentkupplung erfolgt, die nach jedem Schnitt der Schere durch einen Elektromagneten eingerückt und nach einer Umdrehung der Welle vermittels eines Sperrstiftes ausgerückt wird.
DEK103086D 1927-02-26 1927-02-26 Rollgang fuer Kuehlbetten Expired DE454617C (de)

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