DE254207C - - Google Patents

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DE254207C
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DENDAT254207D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B21/00Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
    • B28B21/02Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
    • B28B21/10Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
    • B28B21/12Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means tamping or ramming the material or the mould elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254207 -KLASSE 80«. GRUPPE
PAUL SCHWENZOW in UNKEL a. Rh.
Zusatz zum Patent 253747 vom 1. Juni 1910.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. August 1911 ab. Längste Dauer: 31. Mai 1925.
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung der Stampfvorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern gemäß Patent 253747, bei welcher die Hohlkörper auf ihrem ganzen Umfange gleichzeitig durch eine Anzahl dicht aneinandergereihter Stampfer, ohne Drehung der Form oder der Stampfvorrichtung, gestampft werden, die beim Anheben derart nach oben auseinandergezogen werden, daß Lücken in der Stampferreihe entstehen, durch die das Stampfgut hindurch und unter die Stampfer gelangen kann, während beim Stampfen selbst die Stampfer wieder eine Reihe bilden und zusammen die Stampfwirkung ausüben. Es wird dies bei der in dem vorgenannten Patent beschriebenen Stampfmaschine dadurch erreicht, daß die eine Hälfte der Stampfer, bestehend aus jedem zweiten der ganzen Reihe, etwas früher und höher gehoben wird als die andere Hälfte der Stampfer, während sämtliche Stampfer gleichzeitig fallengelassen werden. Die Folge davon ist, daß naturgemäß die höher gehobenen Stampfer stets etwas später auf das Stampfgut auf treffen als die weniger hoch angehobenen Stampfer, wodurch die Stampfwirkung nicht ganz gleichmäßig ist. Dazu kommt noch, wie dies auch in dem vorgenannten Patent zum Ausdruck gebracht ist, daß das Stampfgut bei der eigentümlichen Anordnung der Lücken zum größeren Teil nur unter die höher gehobenen Stampfer fällt, mithin einer seitlichen Verteilung bedarf, die aber durch die früher auf das Stampfgut niedergefallenen, weniger hoch angehobenen Stampfer erschwert wird.
Die Stampfmaschine nach dieser Richtung hin zu vervollkommnen; ist der Zweck der Erfindung, gemäß welcher das Fallenlassen der Stampfer so geregelt wird, daß die höher gehobenen Stampfer durchaus gleichzeitig mit den weniger hoch angehobenen Stampfern oder sogar noch etwas früher als diese auf das Stampf gut auf treffen. Zumal bei der letzteren Anordnung wird eine hervorragende Stampfwirkung erzielt, indem die hoher gehobenen, aber früher auf das Stampfgut niederfallenden Stampfer zunächst das unter ihnen etwas höher liegende Stampfgut nach den Seiten hin verdrücken, ehe die anderen,
Früheres Zusatzpatent: 254206.
weniger hoch gehobenen, aber später auf das Stampfgut niederfallenden Stampfer in Wirkung treten.
Eine Ausführungsform des Erfmdungsgegen-Standes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Stampfvorrichtung in der Vorderansicht mit einem Querschnitt durch die Form, wobei die Stampfer angehoben sind,
ίο Fig. 2 dieselbe Vorrichtung in der Seitenansicht mit einem Querschnitt durch die Fallkörper der Stampfvorrichtung, und
Fig. 3 eine Oberansicht auf die Form und die darin hängenden Stampfer mit einem Querschnitt durch die die Fallkörper der Stampfvorrichtung tragenden Hubstangen.
Die Stampfmaschine besteht im wesentlichen aus zwei Fallkörpern α und a1 und den hieran befestigten Stampfern s. Die beiden übereinander angeordneten Fallkörper α und a1 entsprechen in ihrer Größe und Form dem Querschnitt des jeweilig herzustellenden Hohlkörpers. An ihnen sind so viele Stampfer s\ s2, s3 usw. dicht aneinandergereiht (Fig. 3) angeordnet, als erforderlich sind, die Hohlkörper auf ihrem ganzen Umfange gleichzeitig zu stampfen, und zwar sind die Stampfer wechselweise einer um den anderen an dem Körper a oder dem Körper a1 befestigt, wobei die an dem oberen Körper α befestigten Stampferstangen durch den unteren Körper a1 lose hindurchgeführt sind. Die Befestigung der Stampfer an den Körpern a, a1 kann eine vollkommen starre sein, sie kann indes auch eine etwas elastische sein, was durch in geeigneter Weise zwischengebaute Federn erreicht wird. Die beiden Fallkörper α und a1 sind an zwei als Zahnstangen ausgebildeten Hubstangen b, b1 aufgehängt, die nebeneinanderliegend sich aneinander vorbeischieben und wovon die letztere durch den Körper a hindurchgeführt ist. Dieselben werden in einem zwischen den oberen Querträgern des Maschinengestelles befestigten Lager c geführt und dadurch angehoben, daß Zahnräder d, d1 in ihre Zähne eingreifen. Die Zahnräder d, d1 sitzen auf je einer Welle f, wovon die 'eine eine Riemenscheibe g trägt und ihre Bewegung durch Zahnräder h im entgegengesetzten Sinne auf die andere Welle überträgt, so daß sich die beiden Zahnräder d und d1 gemeinsam, aber im entgegengesetzten Sinne drehen. Die beiden Zahnräder d und d1 sitzen lose auf den Wellen f und können mit diesen durch Ausrückkuppelungen i gekuppelt werden, was zum Zweck des Anhebens der beiden Hubstangen b, b1 oder der Fallkörper α, α1 geschehen muß, während zum Zweck des Fallenlassens des Stampfwerkes diese Kuppelungen wieder ausgerückt werden. Dadurch, daß das Zahnrad d einen entsprechend größeren Durchmesser hat als das Zahnrad d1, wird erreicht, daß die Hubstange b und der daran aufgehängte Fallkörper α samt den an ihm befestigten Stampfern s1, s3, s5 usw. schneller und höher gehoben wird als die Hubstange b1 und der an ihr hängende Fallkörper α1 samt den an ihm befestigten Stampfern s2, s4, s6 usw., so daß die angehobenen Stampfer, wie dies Fig. 1 erkennen läßt, abwechselnd höher und tiefer hängen und zwischen ihnen Lücken entstehen, durch welche das zu stampfende Gut unter die Stampfer fallen kann.
Das Stampfgut, welches an den höher gehobenen Stampfern vorbei und zwischen den tiefer hängenden Stampfern hindurch in die Rohrform gelangt, wird demnach zum größeren Teil unter den höher gehobenen Stamfern s1, ss, s5 usw. liegen bleiben. Werden nun die Kupplungen i gleichzeitig ausgerückt, so fallen die Stampfer s2, s4, s6 usw. etwas früher auf das Stampfgut auf als die Stampfer s1, s3, s6 usw., und um zu bewirken, daß sämtliche Stampfer durchaus gleichzeitig oder sogar die höher gehobenen Stampfer s1, ss, s5 usw. etwas früher als die weniger hoch angehobenen Stampfer auf das Stampfgut auftreffen, ist es nötig, die das Zahnrad d ausrückende Kuppelung i entsprechend früher auszuschalten als die das Zahnrad d1 ausrückende Kuppelung i. Dies kann durch geeignete, selbsttätig wirkende Anschläge in bekannter Art und Weise geschehen.
Auch bei dieser Ausführungsform der Stampfmaschine läßt sich leicht die Einrichtung treffen, daß bei dem einen Hub des Stampfwerkes die Stampfer s1, s3, s5 usw. und beim nächsten Hub die.anderen Stampfer s2, s4, s6 usw. höher gehoben werden, daß also abwechselnd einmal die eine und das andere Mal die andere Hälfte der Stampfer höher gehoben wird. Man wird hierzu die Zahnräder d und d1 gleich groß machen, das eine Zahnrad aber schneller als das andere in Umdrehung versetzen und durch eine geeignete Umsteuerung bekannter Art einmal das eine und das andere Mal das andere Zahnrad schneller antreiben.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche: no
    i. Stampf vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern beliebigen Profils aus Beton, Formsand u. dgl., bei der gleichzeitig so viele Stampfer Anwendung finden, als erforderlich sind, die Hohlkörper ohne Drehung der Form oder der Stampfvorrichtung in ihrem ganzen Umfange auf einmal zu stampfen nach Patent 253747, dadurch gekennzeichnet, daß die höher gehobenen Stampfer früher als die weniger
    hoch gehobenen Stampfer fallengelassen werden und deshalb genau zur gleichen Zeit mit den letzteren oder auch früher als diese auf das Stampfgut auffallen.
  2. 2. Ausführungsform der Stampfvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Hälfte der Stampfer, bestehend aus jedem zweiten der ganzen Reihe (s2, s4 usw.,) an einem Fallkörper (a) und die andere Hälfte (s1, ss usw.yl an einem anderen Fallkörper (a1) angebracht sind, die durch , ein an sich bekanntes Zahnradgetriebe o. dgl. gehoben werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032149B (de) * 1955-05-14 1958-06-12 Richard Heinz Vorrichtung zum Stampfen und Ruetteln von Beton

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1032149B (de) * 1955-05-14 1958-06-12 Richard Heinz Vorrichtung zum Stampfen und Ruetteln von Beton

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DE253747C (de)
DE254206C (de)

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