DE254206C - - Google Patents
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- DE254206C DE254206C DENDAT254206D DE254206DA DE254206C DE 254206 C DE254206 C DE 254206C DE NDAT254206 D DENDAT254206 D DE NDAT254206D DE 254206D A DE254206D A DE 254206DA DE 254206 C DE254206 C DE 254206C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B21/00—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles
- B28B21/02—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds
- B28B21/10—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means
- B28B21/12—Methods or machines specially adapted for the production of tubular articles by casting into moulds using compacting means tamping or ramming the material or the mould elements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 254206 KLASSE SOa. GRUPPE
PAUL SCHWENZOW in UNKEL a. Rh.
Zusatz zum Patent 253747 vom 1. Juni 1910.
Patentiert im Deutschen Rejche vom 19. Juni 1910 ab.
Längste Dauer: 31. Mai 1925.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausführungsform der Stampfmaschine zur Herstellung
von Hohlkörpern, insbesondere Röhren beliebigen Querschnitts aus Beton, Formsand und
ähnlichen Massen gemäß Patent 253747, bei welcher die Hohlkörper ohne Drehung der
Form oder der Stampf vorrichtung in ihrem ganzen Umfange gleichzeitig durch eine Anzahl
dicht aneinandergereihter Stampfer gestampft werden, die beim Anheben in besonderer
Weise so auseinandergezogen werden, daß Lücken entstehen, durch welche das Stampfgut
hindurch unter die Stampfer gelangen kann. Bei der den Gegenstand des Hauptpatentes
bildenden Vorrichtung wird dies in der Weise erreicht, daß die Stampfer so an einem gemeinschaftlichen Fallkörper angebracht
sind, daß bei jedesmaligem Anheben desselben stets die eine Hälfte der Stampfer,
bestehend aus jedem zweiten Stampfer der ganzen Reihe, etwas früher und höher gehoben
werden als die andere Hälfte der Stampfer. Bei dieser Einrichtung sind es aber immer dieselben Stampfer, welche beim Anheben
des Fallkörpers höher bzw. tiefer hängen, weshalb das zu stampfende Gut, welches
bei der eigentümlichen Anordnung der Lücken zum größten Teil stets nur unter die höher
gehobenen Stampfer fällt, immer nur an denselben bestimmten Stellen in die Rohrform
gelangt. Die Folge davon ist, daß zur Verteilung und zur seitlichen Verdrängung des
an diesen Stellen höher liegenden Gutes stets ein mehrmaliges Stampfen erforderlich ist,
wodurch die Herstellung eines Rohres eine gewisse Verzögerung erleidet.
Diesen Ubelstand zu beheben, ist der Zweck der Erfindung, gemäß welcher das Auseinanderziehen
der Stampfer beim Anheben des Stampferträgers in der Weise erfolgt, daß abwechselnd
einmal die eine Hälfte, bestehend aus jedem zweiten Stampfer der ganzen Reihe,
und das andere Mal die andere Hälfte der Stampfer früher und höher gehoben wird, so
daß das zu stampfende Gut nicht immer auf dieselben Stellen fällt, da die Stellen, wo die
Lücken für den Durchfall des Stampf gutes entstehen, wechseln.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform dargestellt,
und zwar zeigt ihn:
Fig. ι in einem senkrechten Schnitt und
Fig. 2 in einem Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
In dem Gestell α der Maschine sind zwei wagerecht liegende Kreuzverstrebungen b angebracht,
welche zwischen sich eine senkrechte Säule c tragen, die zur Führung des
ringförmigen Teiles d dient. Auf den Verstrebungen b werden die je nach der Größe
und Form der zu stampfenden Hohlkörper wechselnden Schablonen f befestigt, welche
zum Halt und zur Führung der Stampferstangen g dienen. In den senkrecht übereinanderliegenden
Löchern dieser Schablone f stecken den Stampferstangen g zur Führung dienende Rohre h, welche die Klemm- und
ίο Hebevorrichtungen i für die in ihnen frei ge-
. führten Stampferstangen tragen. Die Rohre h ruhen mit einem auf ihnen befestigten Bund
auf der unteren Schablone f, welche zweckmäßig mit Gummi- oder Federpuffern I versehen
ist. Die Klemm- oder Hebevorrichtungen i, welche an den Rohren h befestigt sind,
bestehen aus winkelförmigen Greifern oder Klemmen, welche durch in den Rohren h be-„lassene
Öffnungen oder Schlitze hindurch die in den Rohren frei geführten Stampferstangen
festklemmen, sobald das wagerechte Ende der Greifer oder Klemmen i angehoben wird.
An dem ringförmigen Teil d, welcher dadurch
auf der Führungssäule c auf und nieder gleitet, daß er mit einer Kurbelscheibe k verbunden
ist, sind Hebedaumen m, m1 angebracht,
und zwar ebenso viele als jeweilig Stampfer in Anwendung kommen. Diese Hebedaumen m, mx sind nun immer abwechselnd
verschieden hoch angebracht, so daß, wenn bei dem tiefsten Stand des ringförmigen
Teiles A unter die Klemmvorrichtung i des einen Stampfers ein hochliegender Hebedaumen m
greift, unter der daneben liegenden Klemmvorrichtung i sich ein niedrig angebrachter Hebedaumen
W1 befindet. Beim Anheben des ringförmigen
Teiles d mittels der Kurbelscheibe h werden demnach die höher angebrachten Hebedaumen
m die zugehörigen Stampfer früher und höher heben als die tiefer angebrachten Hebedaumen
m1, welche erst später unter die entsprechenden
Klemmvorrichtungen i stoßen und die betreffenden Stampfer erst später und
weniger hoch heben, wodurch also die nebeneinanderliegenden Stampfer nach oben auseinandergezogen
werden und Lücken für den Durchfall des Stampfgutes entstehen.
Der ringförmige Teil d, der auf der Führungssäule c auf und nieder gleitet, ist auf dieser
mit einem Stift 0 (Fig. 2) in einer Nut p geführt. Die Nut p hat den aus Fig. 1 ersichtlichen
Verlauf und beschreibt an ihrem oberen Ende eine mehr oder weniger halbrunde Kurve, welche zwei senkrechte Schenkel aufweist,
deren Abstand so gewählt ist, daß" beim Ubergleiten des Führungsstiftes 0 am
Schluß des Hubes aus dem einen Schenkel in den anderen sich der ringförmige Teil d
auf der Führungssäule c genau so viel seitlich verdreht, daß die hohen Hubdaumen beim
nächsten Hub diejenigen Stampfer anheben, die beim vorigen Hub von den niedrigeren
Hubdaumen mx angehoben worden sind, und
umgekehrt, die niedrigeren Hubdaumen beim nächsten Hub diejenigen Stampfer anheben,
die beim vorigen Hub durch die hohen Hubdaumen m angehoben wurden. Kurz vor Beendigung
eines jeden Hubes des Stampferträgers werden, sobald der Führungsstift 0 in
die obere Kurve der Nut p gelangt und die seitliche Verdrehung des ringförmigen Teiles d
einsetzt, die Hubdaumen m und m1 durch
ihre seitliche Bewegung die Klemmvorrichtungen i freigeben, und sämtliche Stampfer g
werden samt den Führungsrohren h herabfallen, letztere auf die auf der unteren Schablone
f angebrachten Puffer I, die ersteren auf das in der Form r befindliche, zu stampfende
Gut.
Da die Hebedaumen m und m1 an dem
ringförmigen Teil Ά scharnierartig befestigt sind, so werden sie beim Niedergang an den
wagerechten Enden der Klemmvorrichtung i wirkungslos vorbeigleiten, indem sie nach der
Mitte hin ausweichen, um später wieder vorzufallen. Hierbei sind sie durch an ihrem
unteren Ende angebrachte Nasen bzw. Anschläge, die sich gegen den ringförmigen Hubkörper d anlegen, . gegen ein zu weites Vorfallen
gesichert, so daß sie sich genau unter die Klemmvorrichtungen i stellen, damit sie
beim nächsten Hub diese und damit auch wieder die Stampfer anheben, wie vorher beschrieben.
Claims (2)
1. Stampf vorrichtung zur Herstellung von Hohlkörpern beliebigen Profils aus
Beton, Formsand u. dgl., bei der gleich- löo zeitig so viele Stampfer Anwendung finden,
als erforderlich sind, die Hohlkörper ohne Drehung der Form oder der Stampfvorrichtung
in ihrem ganzen Umfange auf einmal zu stampfen, nach Patent 253747, dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd
. einmal die eine Hälfte, bestehend aus jedem zweiten der ganzen Reihe, und
das andere Mal. die andere Hälfte der Stampfer früher und höher gehoben wird.
2. Stampf vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwangläufig
geführten ringförmigen Teil (A), an dem verschieden hohe Anschläge (m, m'1) sitzen
und der mittels eines Stiftes (0) in einer Nut (ρ) der Säule (c) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE254207T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254206C true DE254206C (de) |
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Family Applications (3)
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|---|---|---|---|
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Family Applications Before (2)
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Country Status (1)
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|---|---|
| DE (3) | DE254206C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1032149B (de) * | 1955-05-14 | 1958-06-12 | Richard Heinz | Vorrichtung zum Stampfen und Ruetteln von Beton |
-
0
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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