DE620532C - Wendeformmaschine mit Abhebevorrichtung ohne Wendeplatte - Google Patents

Wendeformmaschine mit Abhebevorrichtung ohne Wendeplatte

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DE620532C
DE620532C DEE44474D DEE0044474D DE620532C DE 620532 C DE620532 C DE 620532C DE E44474 D DEE44474 D DE E44474D DE E0044474 D DEE0044474 D DE E0044474D DE 620532 C DE620532 C DE 620532C
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Eisengiesserei Altenfeld & Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • B22C17/10Turning-over pattern plate and flask only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Formmaschine für das unter der Bezeichnung Elaschenformverfahren bekannte Formen von vorwiegend kleinen Massenartikeln unter dauernder Anwendung einer Hilfsform beim Aufstampfen von Hand.
Für dieses Formverfahren sind in der Praxis bisher lediglich Hilf seinrichtungen zum Abheben im Gebrauch.
Wenn auch für das allgemeine Formen mit Modellplatten und als Ersatz für das Handformen mancherlei Maschinen zum Wenden und Abheben bekanntgeworden! sind, so lassen sich diese Verfahren nicht ohne weiteres für das Formen ohne Modellplatte anwenden, besonders deshalb-, weal die Flaschenformkästen zu sogenannten Packs zusammengeschraubt und in schräger Stellung von der Stirnseite der Kästen aus vergossen werden müssen.
Im Gegensatz zu den bekanntgewordenen Maschinen zum Herstellen von Formen, die in liegender Stellung abgegossen werden, wird nach der Erfindung der Eingußtrichter durch die an sich bekannten Wendezapfen gebildet. Es ist selbstversitändlich auch bekannt, insbesondere beim Herstellen von Tempergußstücken, die Formen stehend abzugießen und dabei den Eingußtrichter in der oberen Stirnseite des Formrahmens anzuordnen.
An Stelle der Wende- und Abhebevorrichtungen bisher bekannter Maschinen, bei denen für beide Bewegungen je ein Hebel verwendet wurde, dient nach der Erfindung ein einziger Handhebel, wodurch das. Arbeiten mit der neuen Formmaschine vereinfacht wird.
Von den bekannten Maschinen, bei denen eine Modellplatte fest auf den Tisch der Formmaschine gespannt wird, unterscheidet sich die Erfindung weiter durch eine neuartige Vorrichtung zum Festhalten des 'Unterkastens bzw. der Modellhilfsform auf dem Maschinentisch beim Abheben des neu aufgeformten Rahmens.
Erst durch die Vereinigung der Wende- und Abhebevorrichtung nach der Erfindung durch die Drehzapfen, die gleichzeitig den Eingußtrichter bilden, und weiter durch eine einfache Haltevorrichtung ist es möglich geworden, das Flaschenformverfahren selbsttätig und wirtschaftlicher zu gestalten.
Die ermüdende, zeitraubende und genaue Arbeit des Formers beim Wenden und Abheben der Formkästen mit der Hand -wird durch die Anwendung der neuen Formmaschine wesentlich vereinfacht.
Gleichzeitig läßt sich durch die Maschine eine Verbesserung der Güte und eine erhöhte Gleichmäßigkeit der vielfach empfindlichen Erzeugnisse erreichen.
In der Zeichnung wird eine Darstellung der Erfindung gegeben, und zwar zeigt
Abb. ι die Seitenansicht der neuen Formmaschine,
Abb. 2 die Vorderansicht, Abb. 3 den Grundriß der Maschine,
Abb. 4 eine Ansicht des neuen Flaschenrahmens mit "als "Ejügußtfichtear ausgebildetem Wendezapfen.
Der Aufbau "der" Formmaschine nach der Erfindung ist folgender:
Das Maschinengestell α trägt die Tischplatte b. Der Querholm c ist an einem gezahnten Führungsschlitten d befestigt und mittels eines" Handhebels e durch ein Zahnrad / to auf- und abwärts zu bewegen. Zu" beiden Seiten der Maschine trägt der Holme mittels vier Schrauben g, in der Höhe verstellbar, die gebogenen Joche h und A1. Diese, sind so geformt, daß sie in der Mitte mit ihren tief durchgebogenen lagerförmigen Teilen die FormfLaschenkästen i an den halbkreisförmigen Wendezapf en k heben und tragen. Beim Wenden kann die Vorrichtung mittels einer ein- und ausrückbaren Sperrklinke I in entsprechender Stellung festgehalten werden.
Zum Abheben des gewendeten Oberkastens dienen die beiden, unter den Jochen h und h1 in seitlicher Richtung beweglich angeordneten Schieber m und m1, die mit ihren Spitzen unter die vier Dübellappen ti1 bis ΐΦ greifen. Damit beim Abheben des oberen Kastens der untere auf der Tischplatte, festgehalten wird, sind an den. vier Ecfcen d'es Tisches in Büchsen ■ geschützt - liegende -federnde Stifte·-ο vorgesehen, die, auf Stangen ρ befestigt, durch -einen Fußtritt^ über ein. Gestängen und ''einen Wirbels betätigt und gegen den 'festzuhaltenden Kasten gepreßt werden können. Die Federn t und" die zusätzliehen Federn« dienen zum Heben des. Fußtrittes- q und zum Offenen der Stifte 0.
Die Arbeitsweise der neuen Maschine gestaltet sich folgendermaßen:
Die Modelle, Trichter, Stangen, Anschnitte. usw. werden beim Arbeiten mit der Maschine ebenso wie von Hand formgerecht in einem Flaschenrahmen zu einer Hilfsform lose in fetten Sand oder in Gips gelegt. • Nach dem Auflegen dieser Hilfsform auf 4-5 den Tisch der Maschine wird ein Formrahmen aufgesetzt, mit Formsand" gefüllt, wie üblich". aufgestampft, und abgestrichen. Mit dean Handhebel e betätigt man nun die Wendevorrichtung. Die Joche h und h1 heben dabei den Rahmen der Hilfsform und den darauf liegenden aufgestampften Kasten an den Zapfen k und kx hoch, bis die Sperrklinke L einfällt und die Vorrichtung in ihrer Endstellung festhält. Nach dem Wenden der Kästen wird die Sperrklinke/ ausgelöst und die Vorrichtung langsam so weit abgesenkt, . bis der aufgestampfte Kasten auf dem Tisch der Maschine ruht. Die obenliegende Hilfsform kann nunmehr abgehoben werden. Dies geschieht, nachdem die Schieber nt und m> mit ihren Spitzen unter die Dübellappen n1 bis /z4 geschoben sind, durch abermaliges Umlegen des Handhebels e und indem man dabei den Formkasten durch leichtes Klopfen in bekannter Weise in Erschütterung versetzt. Die losen Modelle treten dabei aus der Hilfsform heraus und bleiben infolge ihres Eigengewichtes in der eben aufgestampften Seite zurück. Der Gegenkasten wird nun aufgesetzt und, wie vorher beschrieben, aufgestampft und abgehoben. Nach dem Aufsetzen der Hilfsform wird gewendet und der zuerst aufgestampfte Kasten abgehoben und mit dem zuletzt geformten zusammengesetzt.
Mehrere Formen werden zu einem sögenannten Pack mittels. Querlaschen und Spannschrauben zusammengespannt und in., geneigter Stellung .einzeln durch die Trichteröffnungen in den Wendezapfen' abgegossen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Wendeformmaschine mit Abhebevorrichtung ohne Wendeplatte unter Verwendung loser, in einer Hilfsform liegender Modelle, gekennzeichnet durch einen Handhebel (e) zum gleichzeitigen Betätigen der Wende- und Abhebevorrichtung.
2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere federnde Stifte (o) zum Festhalten des unteren Formrahmens auf der Tischplatte beim Abheben des oberen Rahmens angeordnet sind.
3. Formkasten "für die Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenhzeich* net, daß der Wendezapfen gleichzeitig als Eingußtrichter ausgebildet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE44474D 1933-07-16 1933-07-16 Wendeformmaschine mit Abhebevorrichtung ohne Wendeplatte Expired DE620532C (de)

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