DE493183C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kastenloser Sandformen in zweiteiligen Formkasten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kastenloser Sandformen in zweiteiligen Formkasten

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DE493183C
DE493183C DEN25474D DEN0025474D DE493183C DE 493183 C DE493183 C DE 493183C DE N25474 D DEN25474 D DE N25474D DE N0025474 D DEN0025474 D DE N0025474D DE 493183 C DE493183 C DE 493183C
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Germany
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sand
molding
molding box
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DEN25474D
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NEW PROCESS MULTI CASTINGS CO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/10Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same with one or more flasks forming part of the machine, from which only the sand moulds made by compacting are removed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • B22C17/10Turning-over pattern plate and flask only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kastenloser Sandformen in zweiteiligen Formkasten Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung kastenloser Sandformen. Es ist bereits bekannt, kastenlose Sandformen in zweiteiligen Formkasten mit einer zwischen den Formkastenhälften angeordneten Modellplatte auf einer Rüttelmaschine herzustellen, wobei die verklammerten Formkastenhälften nacheinander unter Drehung um 18o' mit Sand gefüllt und dann gemeinsam gerüttelt werden. Nach der Erfindung wird nach Einspannung einer doppelseitigen Modellplatte zwischen Ober-und Unterkasten zunächst nur die obere Kastenhälfte gefüllt und gerüttelt, worauf nach Auflegen einer Platte auf den fertigen Kasten und Drehung beider Kastenhälften um i8o° auch= die zweite Kastenhälfte mit Sand gefüllt und gerüttelt wird. Darauf werden nach Trennung der Formkastenhälften und Ausschwenken der Modellplatte die Kastenhälften von ihren Sandformen abgehoben und beide Formhälften maschinell zur kastenlosen Form zusammengesetzt.
  • Bei der Vorrichtung zum Ausschwenken der Modellplatte ist erfindungsgemäß ein in senkrechter Richtung verstellbarer und waagerecht verschwenkbarer Rahmen vorgesehen, der solche lichte Weite besitzt, daß er über--" den auf der Rüttelmaschine befindlichen unteren Formkasten hinweggeführt werdenkann, dann aber mit seinem nach oben gerichteten 1 I Zapfen die Wendeplatte fassen, abheben und ausschwenken kann.
  • Gegenüber den bekannten Formmaschinen zur Herstellung kastenloser Sandformen weist der Erfindungsgegenstand den Vorteil der Einfachheit in der Bauart auf. Die eine Kastenhälfte bleibt dauernd mit der Maschine verbunden, desgleichen der Rahmen zum Ausschwenken der Modellplatte, der gleichzeitig mit der einen Formkastenhälfte angehoben wird. Nach der Erfindung ist es möglich, kastenlose Sandformen herzustellen, ohne daß ein Teil der Vorrichtung von der Maschine entfernt werden muß.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i ist eine Seitenansicht einer Rüttelmaschine mit einem eingesetzten Formkasten. die im Schnitt dargestellt sind.
  • Abb.2 ist eine gleiche Ansicht, die die Form in fertig gerüttelter Stellung zeigt. Abb. 3 zeigt die beiden Teile der Form getrennt und die Modellplatte vom unteren Formkasten abgehoben.
  • Abb..l ist eine Aufsicht auf den Rahmen zum Anheben der Modellplatte vom unteren Formkasten.
  • Die Maschine besteht aus einem Tisch i. der durch einen im Zylinder 2 arbeitenden Kolben gehoben oder gesenkt werden kann. An jeder Seite des Tisches ist ein Rüttelzylinder 3 angebracht; die zugehörigen Kolben 4 sind mittels Zapfen 5 mit dem Rahmen 6 verbunden, der den oberen Kasten der Form aufnimmt, deren unterer Kasten mit 8 bezeichnet ist.
  • Zwischen den unteren und oberen Formkasten y bzw. 8 wird die Modellplatte 9 eingespannt. An den gegenüberliegenden Seiten der Platte sind die Modellhälften io, so daß nach dem Auffüllen der Form mit Formsand in der Stellung nach Abb. i und nach Schütteln durch die Kolben 4 der Sand im unteren Formkasten gepreßt ist. Wie vorher angegeben, wird die Rüttelung der Form über das gewöhnlich erforderliche Maß hinaus durchgeführt, damit bei den folgenden Arbeitsgängen der Sand sich nicht vom Modell löst.
  • Nach dem Rütteln wird auf dem gerüttelten Formkasten ein Bodenbrett i i befestigt, die Form durch die Kolben 4 angehoben, umgedreht und wieder gesenkt, bis das Brett i i auf dem Tische i aufruht, wie in Abb. 2 dargestellt. Der obere Formkasten wird dann mit Sand gefüllt und die Form wieder gerüttelt, bis der Sand auch in dem zweiten Formkasten gepreßt ist.
  • Darauf werden der obere und untere Kasten voneinander gelöst und der obere Kasten von den Kolben 4 angehoben, bis ein von einer am Kolbenkopf befestigten Stange 13 getragener Rahmen 12 aus seiner Normalstellung unterhalb der Form bis zu einem Punkte gut oberhalb des unteren Formkastens angehoben werden kann, wie in Abb.3 dargestellt.
  • Dieser Rahmen besitzt Zapfen 14, die so angebracht sind, daß sie in der angehobenen Stellung des Rahmens gegen die vorspringenden Kanten der Modellplatte 9 zu liegen kommen und diese Platte vom unteren Formkasten abheben. Der Rahmen ist so groß, daß-er über die Längs- und Querseiten des unteren Formkastens hinweggehen kann; die Modellplatte reicht aber über die Außenmaße des unteren Formkastens hinaus, so daß sie von den Zapfen 14 des Rahmens 1 2 gefaßt wird. Nachdem das lIodell frei vorn unteren Formkasten 1 2 ist, wird der Rahmen nach der einen Seite g' schwenkt und der obere Formkasten auf den unteren herabgelassen. Unter leichtem Rütteln kann dann der obere Formkasten vom Formsand gelöst und angehoben werden, und ebenso kann der untere Formkasten angehoben werden, so daß nur die kastenlose, fertige Form zurückbleibt. Sie kann dann auf bzw. mittels des Brettes i i auf den Boden gestellt werden, so daß die Maschine sofort wieder zur Anfertigung einer neuen Form mittels derselben Kasten benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATEN TA NSPRÜCHE i. Verfahren zum Herstellen kastenloser Sandformen in -zweiteiligen Formkasten mit einer zwischen den Formkastenhälften eingelegten doppelseitigen -Modellplatte auf einer Rüttelmaschine. wobei die verklammerten Formkastenhälften nacheinander unter Drehung um i So' mit Sand gefüllt und dann gemeinsam gerüttelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der obere, mit Sand gefüllte Kastenteil vor dem Füllen des unteren gerüttelt wird und darauf beide um die waagerechte, den unteren Kastenteil mit der Hubvorrichtung verbindende Achse gewendet «-erden. worauf nach abermaligem Rütteln der in letzterem fertiggestellte Formteil nach Ausschwenken der `Iodellplatte und Lösen der Form auf den auf der Rüttelplatte liegenden Formteil durch Betätigung der Hubvorrichtung abgesetzt wird. z. Vorrichtung zum Ausschwenken der Modellplatte beim Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in senkrechter Richtung verstellbaren und waagerecht verschwenkbaren Rahmen (12), der solche lichte «'eite hat, daß er über den auf der Rüttelmaschine befindlichen unteren Formkasten hinweggeführt werden kann, dann aber mit seinem nach oben gerichteten Zapfen (1.1) die Modellplatte (9) fassen. abheben und ausschwenken kann.
DEN25474D 1926-01-24 1926-01-24 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung kastenloser Sandformen in zweiteiligen Formkasten Expired DE493183C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2559647A (en) * 1948-08-25 1951-07-10 John Legere Molding machine
DE1060560B (de) * 1953-02-07 1959-07-02 Erich Sander Formmaschine fuer kastenlose Formen
DE1095997B (de) * 1954-03-27 1960-12-29 Badische Maschinenfabrik Ag Vorrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Geschwindigkeit beim Trennen der Formen vom Modell bei einer Formmaschine zum Herstellen von kastenlosen Formen
DE1265348B (de) * 1963-04-29 1968-04-04 Pettibone Mulliken Corp Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von kastenlosen Giessformen

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