DE196731C - - Google Patents
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- DE196731C DE196731C DENDAT196731D DE196731DA DE196731C DE 196731 C DE196731 C DE 196731C DE NDAT196731 D DENDAT196731 D DE NDAT196731D DE 196731D A DE196731D A DE 196731DA DE 196731 C DE196731 C DE 196731C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C17/00—Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
- B22C17/06—Moulding machines using stripping plates; Stripping plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 196731 KLASSE 31 b. GRUPPE
FRITZ SCHMIDT in KANDERN, Baden.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Juli 1905 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren, mittels dessen man in der Lage ist, Gußformen
für Hohlkörper nebst Kern mit säulenförmigem Mittelteil, die bisher nur durch Handformerei
in zwei-, drei- und mehrteiligen Formkasten und nur mit besonders anzufertigenden
Kernen hergestellt werden konnten, auf einer Wendeformmaschine mit Durchzugplatte
herzustellen.
ίο Das wesentlichste Merkmal des Verfahrens
besteht darin, daß Form und Kern gleichzeitig in einem Kasten hergestellt werden,
wobei allerdings Voraussetzung ist, daß der Mittelteil säulenförmigen Querschnitt hat;
beide Stirnseiten können jedoch zum Teil geschlossen sein und jede beliebige Form haben.
Es handelt sich bei den auf der nachstehend beschriebenen Maschine herzustellenden Gegenständen
nicht um offene säulenförmige Körper, wie Fig. 3 der Zeichnung veranschaulicht, sondern um Körper mit geschlossenen
oder durchbrochenen Stirnseiten, wie z. B. Fig. 4 veranschaulicht. Die Herstellung dieser
Formen wird, erreicht, indem der Kastenteil h (Fig. ι und 2), in welchem die nicht durchziehbaren
Modellteile abgeformt sind, nach Herausnahme des Modells, auf den Kastenteil α aufgesetzt, mit diesem fest verbunden
und das Ganze dann um i8o° gedreht und nunmehr das Modell b erst durchgezogen
wird. Hierdurch bleibt der Kern genau in der gewünschten Stellung liegen. Es sind
zwar Formmaschinen mit Durchziehvorrichtungen bekannt, auf denen man säulenförmige
offene Körper herstellen kann. Auch das Wenden des Formtisches ist bekannt. Wesentlich
dagegen, ist die Verbindung der Wendeformmaschine mit der Durchzugformmaschine
zur Herstellung von Körpern der in Fig. 4 dargestellten Art; denn nur durch diese Verbindung
ist es möglich, Körper von der Form Fig. 4* herzustellen. Solche Körper
konnten bisher nur mit besonders angefertigten Kernen und nur in mehrteiligen Formkasten
durch Handformer, nicht aber mittels der Formmaschine, bei welcher der Kern gleichzeitig mit der Mantelform erzeugt wird,
hergestellt werden.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Zunächst wird der Formkastenteil a, nachdem das den säulenförmigen Teil des Guß- ■
Stückes darstellende Modell b, welches auf der Durchzugsplatte c befestigt und mittels
der Schraubenspindel d in seine Hochstellung gebracht ist, auf der Wendeplatte e befestigt
und mit Formsand vollgestampft. Damit nun der Sandkern/" nicht lose auf der inneren
Platte g liegen bleibt, wenn man den Kasten α abheben würde, so wird das Modell
vorläufig nicht durchgezogen, sondern zunächst der Kastenteil h, in welchem nicht
durchziehbare Modellteile, deren Form mit
dem Hauptkörper b in inniger Verbindungstehen und mechanisch oder von Hand in
bisher üblicher Weise abgeformt sind, nach Herausnahme des Modells auf den Teil a
aufgesetzt und mit ihm fest verbunden. Nunmehr wird die Wendeplatte e mit der gesamten
an ihr befestigten Durchzugsvorrichtung in bekannter Weise um die Zapfen i, k
um i8o° gedreht und jetzt erst das auf
ίο Platte c befestigte Modell b, nachdem unter
die beiden Formkastenteile h, α eine Tischplatte gebracht worden ist, mittels Kurbel
oder Handrad, welche auf die Welle / aufgesteckt werden, und ein konisches Räderpaar
m, η durch die Schraubenspindel zwischen den Platten e und g hindurch herausgezogen.
Der Kern f steht also jetzt mit seiner Berührungsfläche auf dem Kastenteil h,
welcher als Unterkasten der Form dient, fest
ao auf. Der Oberkasten wird nunmehr in bisher üblicher Weise mechanisch oder durch Handarbeit
gefüllt und gepreßt und mit einer Eingußöffnung versehen auf die Teile a, h aufgesetzt.
Statt mittels des konischen Räderpaares kann auch durch ein Handrad die Spindel d
unmittelbar bewegt werden.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren zur gleichzeitigen Herstellung von Gußformen nebst Kern für Hohlkörper mit säulenförmigem Mittelteil, welche an einem oder an beiden Enden teilweise geschlossen sind, auf einer Wendeformmaschine mit Durchzugsplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der säulenförmige Mittelteil und der mit ihm nicht zusammenhängende Kernteil eingeformt werden, worauf dieser mit dem Formteil für die nicht durchziehbaren Modellteile abgedeckt wird, so daß nach Drehung des Ganzen um i8o° das säulenförmige Modellstück herausgezogen werden kann und der Kern auf dem zweiten Formkasten fest aufliegt, also nicht besonders in die Form eingesetzt zu werden braucht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE196731C true DE196731C (de) |
Family
ID=459680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT196731D Active DE196731C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE196731C (de) |
-
0
- DE DENDAT196731D patent/DE196731C/de active Active
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