DE401130C - Formmaschine fuer Topfguss und aehnliche Hohlkoerper - Google Patents
Formmaschine fuer Topfguss und aehnliche HohlkoerperInfo
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- DE401130C DE401130C DEG59619D DEG0059619D DE401130C DE 401130 C DE401130 C DE 401130C DE G59619 D DEG59619 D DE G59619D DE G0059619 D DEG0059619 D DE G0059619D DE 401130 C DE401130 C DE 401130C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
- B22C13/12—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for cores
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C17/00—Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
Für die Herstellung der Kernformen von Qu.intöfen, Bauchtöpfen, Pumpgehäusen,
Schutzkappan und ähnlichen Gußtedlen sind bisher verhältnismäßig komplizierte und
nicht ganz leicht zu bedienende Einrichtungen verwendet worden. Die Schwierigkeit
bei der Herstellung derartiger Kernformen liegt in der eigenartigen Gestaltung der
Stücke. Zur Herstellung derartiger Kerne
ίο müssen zwei- und mehrteilige Kernkasten
verwendet werden, dip durch Scihraubanspindeln
oder ähnliche Vorrichtungen auseinandergezogen werden. Durch derartige Einrichtungen können die Kernformen freigelegt
werden, so· daß sie ohne Beschädigung aus dem Modell herausgezogen wenden
können. Bei diesen Anordnungen hat es sich als großer Nachteil herausgestellt, daß das
Auseinanderziehen der Kernkastenteile nur sehr langsam und mit großem Kraftaufwand
möglich ist. Außerdem muß der Kernkasten unverhältnismäßig weit auseinandergezogen
werden, damit die Kernform unbeschädigt herausgezogen werden kann. Zur Vermeidung
dieses Üibelstaindes ist die neue Formmaschine mit Madelleinriahtung gebaut.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Formmaschine, die neben Vereinfachung der
Arbaitsweise gleichzeitig eine Mehrleistung erzielt. Die Maschine ist in den Abb. 1, 2, 3
und 4 dargestellt, und zwar mit einer Kernformeinrichtung für die Kerne von Ou.intöfen.
Die Maschine selbst besteht aus der Grundplatte a, auf der einmal der Ständer b
und anderseits die beiden Fahrschienen / angeordnet sind. Der Ständer b trägt ein oder
mehrere Lager c, in denen eine Welle d drehbar ist. Die Welle d trägt auf dem einen
Ende den eigentlichen Modellträger. Dieser ■besteht aus dem Befestigungsflansch e mit
Zahnstange i1 (Abb. 3, 4), in die das Ritzel i
eingreift. Dieses wird durch ein Schneckenrad k1 und Schnecke k, durch das Handrad t
bewegt. Der Befestigungsflansch e besitzt zur guten Führung eine Schlittenführung/!..
An dem anderen Ende der Welle d befindet sich bei nicht zu schweren Kernkasten ein
Handrad u, während bei schwereren Kasten hierfür ein Schneckenrad mit Schnecke und
Handrad angeordnet wird. Die Lagerung c erhält eine Feststellvorrichtung w, um die
Lage der Welle beim Drehen dieser in der gewünschten Lage festzuhalten. Auf den
Schienen / bewegt sich ein Wagen g. Das Modell ist mit dem Befestigungsflansch e1
durch Schrauben an dem Modellträger e befestigt. Bei der gezeichneten Modelleinrichtung
(Abb. 5) ist ein fünfteiliges Modell erforderlich. Dieses ist um die senkrechten
Wellen o, o1 und η drehbar. Die Drehpunkte
und die Lagerung der Wellen sind in dem Befestigiungsflansch e1 fest angebracht. Durch
die richtige Anordnung dieser verschiedenen Drehpunkte lassen sich auch die kompliziertesten
.Stücke einwandfrei herstellen. Der Kernkasten selbst besteht aus dem festen
Teil A und den 4 beweglichen Teilen I, I1, m
und mi1. Die Teile m und m1 drehen sich um
die Punkte ο und o1, während sich die Teile I
und Z1 um den Punkt η bewegen. Zuerst bewegen
sich die Teile m und ra1 und nehmen
durch die Verbindungsstücke p und p1 (Abb. 2) die Teile I und I1 mit. Für die Verklammerung
der Formen sind flaschenverschlußartige Verbindungsglieder r und r1 angeordnet.
Die Arbeitsweise an dieser Maschine ist folgende:
Der Kernkasten wird durch Drehung des Handrades u in die gezeichnete Stellung
(Abb. 1) gebracht. Die Verklammerung der Teile wird vorgenommen und der Formkasten
s aufgesetzt. Damit dieser die richtige Stellung hat, sind Führungslöcher χ und
.r1 in der Kernform und Füh rungs stifte s
und z1 an idem Formkasten angebracht. Diese
Stifte enthalten Schlitze, um durch Keile den Formkasten erst an den Kernkasten anzupressen.
In üblicher Weise wird die Kernform und der Formkasten mit Sand gefüllt
und aufgestampft. Nach dem Abstreifen des Formkastens wird die Feststellvorrichtung w
gelöst und die ganze Kernform durch Drehen des Handrades u um i8o° gedreht. Der
Formkasten befindet sich jetzt über dem Wagen g und wird durch Drehen des Handrades
f so wreit gesenkt, daß er auf der Wagen- '■ platte aufliegt und die Stellung nach Abb. 3
; einnimmt. Nach dem Losklopfen des Kern- ; kastens werden die Verklammerungen r und
; r1 gelöst und die beiden Kernkastenhälften m
und m1 au seinander geklappt. Hierbei nehmen
sie die Kernkastenteile / und P- durch die Verbindungsstücke p und p1 (Abb. 5) mit.
Die Kernform liegt jetzt frei und nur noch das glatte hintere Stück A mit der Spitze an.
Durch Hervorziehen des Wagens g wird der Kern aus der Kernform voll gelöst .und der
fertige Formkasten mit dem vollständigen grünen Kern abgesetzt.
Diese Anordnung unterscheidet sich wesentlich von den bisherigen Ausführungen,
da mit dieser sowohl runde als auch eckige Kerne, wie sie z. B. auch für Achsbuchsen
verwendet werden, hergestellt werden können. Außerdem ist die Anordnung nicht auf bestimmte
Größen beschränkt, wie es bei den Maschinen mit Wenderiahmen der Fall ist.
Hierdurch schon ist die neuartige Ausführung gekennzeichnet. Ferner stellt diese
Ausführung einen wesentlichen wirtschaftlichen Fortschritt dar, weil mit der Maschine
bedeutend höhere Leistungen als mit den sonst üblichen Ausführungen erzielt werden.
Eine derartige Anordnung ist aber nur dadurch möglich, daß die Wahl der verschiedenen
Drehpunkte richtig erfolgt. Diese eigenartige Anordnung zeigt deshalb einen wesentlichen Fortschritt im Bau von Forinmaschinen
mit Kernmadelleinrichtungen.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Formmaschine zur Herstellung von Formen und Kernen für Tapfguß und ähnliche Hohlkörper mit wagerecht beweglichen Formteilen, dadurch gekennzeichnet, daß an einer um eine wage- 1Qo rechte Achse drehbaren Welle (d) ein in senkrechter Richtung beweglicher Modellträger befestigt ist, der zwei- oder mehrteilige und in verschiedenen Stellungen angeordnete, auseinanderklappbare Kern- χ°5 kasten trägt, deren einzelne Teile zwangläiufig oder einzeln auseinander bewegt werden können, um -die Formen freizugeben.
- 2. Formmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum leichteren Wenden von hohen, schweren Kernformen die Welle (d) mit Schnecke, Schneckenrad und Handrad atisgerüstet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG59619D DE401130C (de) | 1923-08-02 | 1923-08-02 | Formmaschine fuer Topfguss und aehnliche Hohlkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG59619D DE401130C (de) | 1923-08-02 | 1923-08-02 | Formmaschine fuer Topfguss und aehnliche Hohlkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401130C true DE401130C (de) | 1924-08-26 |
Family
ID=7132223
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG59619D Expired DE401130C (de) | 1923-08-02 | 1923-08-02 | Formmaschine fuer Topfguss und aehnliche Hohlkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401130C (de) |
-
1923
- 1923-08-02 DE DEG59619D patent/DE401130C/de not_active Expired
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