DE287038C - - Google Patents

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DE287038C
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molding
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another
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C9/00Moulds or cores; Moulding processes
    • B22C9/22Moulds for peculiarly-shaped castings
    • B22C9/24Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles
    • B22C9/26Moulds for peculiarly-shaped castings for hollow articles for ribbed tubes; for radiators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 287038 KLASSE 31 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. März 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Formen zum gleichzeitigen Gießen mehrsäuliger Radiatoren in mehreren überejnandergesetzten Formkästen. Gegenüber dem bisher bekannten Formverfahren zur Herstellung von Radiatoren dieser Art besitzt das Verfahren gemäß der Erfindung den Vorzug, daß man bei ihm mit den üblichen Formmaschinen ohne Zuhilfenahme irgendwelcher anderweitiger maschineller Einrichtungen völlig auskommt, und daß sich das Verfahren in einfachster Weise durchführen läßt, so daß es sich besonders vorteilhaft zur Massenfabrikation zusammengegossener mehr-
J5 säuliger Radiatoren eignet. Im wesentlichen kennzeichnet sich das neue Verfahren dadurch, daß sich die Nippel der Modelle der Radiatorglieder bei Herstellung der Sandform teleskopartig ineinanderschieben oder mit angeschrägten scharfen Kanten gegeneinanderlegen, so daß der in die Nippel übertretende Formsand vollständig von dem sie umgebenden Formsand getrennt und eine genaue Form an der Verbindungsstelle der zusammenzugießenden Radiatorglieder erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist in Fig. ι ein zweigliedriger, mehrsäuliger Radiator mit Schnitt durch die Säulen und Ansicht der Nippel zusammengegossen dargestellt, wie er in den
3" übereinanderliegenden Formkästen erscheint, während die Fig. 2 bis 4 verschiedene Formverfahren für den oder die Mittelkästen b veranschaulichen, auf deren Formung sich das neue Verfahren im besonderen bezieht, während die Form für den untersten und obersten Formkasten α bzw. c in bekannter Weise hergestellt wird.
Die Form für den oder die Mittelkästen b wird unter Verwendung der an sich bekannten Formmaschinen hergestellt, welche eine untere feststehende Modellplatte bzw. Modelltisch und eine obere bewegliche Modellplatte besitzen. Auf diesen Modellplatten sind in bekannter Weise die zum Formen dienenden Modellhälften befestigt. Untere und obere Modellplatte der Maschine werden nach Fig. 2 bis 4 durch die Platten q, j> verkörpert, an welchen die zur Durchführung des Formverfahrens gemäß der Erfindung entsprechend ausgebildeten Modellhälften /, h befestigt sind. Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind die Modellhälften ,mit sich teleskopartig ineinanderschiebenden Hohlnippeln m versehen, während bei der Ausführung nach Fig. 3 die Nippel der Modellhälften messerartig abgeschrägte Kanten besitzen, die sich bei tiefster Stellung der oberen Modellhälfte in der Linie 0 genau berühren. Bei dem Verfahren nach Fig. 4 werden die Modellhälften ebenfalls teleskopartig ineinandergeschoben, wobei jedoch der Nippel der unteren Modellhälfte / als Vollzapfen m ausgebildet ist.
Das Verfahren wird in folgender Weise ausgeführt:' Der auf der unteren Modellplatte befindliche, die untere Modellhälfte / enthaltende Mittelkasten b wird genügend mit Sand aufgefüllt, worauf die obere Modellplatte f mit der darauf befestigten Modellhälfte h so weit
gegen die untere feststehende Platte q bewegt wird, bis sich die Nippelbüchsen vollständig teleskopartig ineinandergeschoben haben bzw. sich mit ihren abgeschrägten Rändern genau berühren -(Fig. 2 und 4), wodurch der beim Einpressen der oberen Modellhälfte in den Formkasten aus der Umgebung der Nippel in deren Inneres übertretende Formsand scharf und vollständig von dem umgebenden Sand getrennt wird, so daß er frei herabfallen bzw. nach Fig. 4 sich auf den Vollnippel m absetzen und von dort weggeblasen werden kann. Dadurch ist der Mittelkasten b ohne weiteres gußfertig geformt und kann sofort mit den übrigen in bekannter Weise geformten Kästen α und c (vgl. Fig. 1) vereinigt werden, nachdem zuvor die für die Hohlräume d, e der Radiatorsäulen f, g erforderlichen Kerne in den unteren Formkasten und in die obere Hälfte des Mittelkastens eingelegt worden sind.
An Stelle nur eines Mittelkastens b können
auch deren mehrere zwischen einem obersten und untersten Formkasten c bzw. α angeordnet werden, um gegebenenfalls Radiatoren aus mehr als zwei Elementen bestehend nach dem 25 Verfahren der Erfindung aus einem Stück herzustellen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Verfahren zur Herstellung von Formen zum gleichzeitigen Gießen mehrsäuliger Radiatoren in mehreren übereinandergesetzten Formkästen, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Nippel der Modelle der Radiatorglieder bei Herstellung der Sandform teleskopartig ineinanderschieben oder mit angeschrägten scharfen Kanten gegeneinanderlegen, so daß der in die Nippel übertretende Formsand vollständig von dem sie umgebenden Formsand getrennt und eine scharfe Form erzielt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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