DE70037C - Maschine zum Anschmelzen eines gerieften Aufsteck-Conus an Kerzen - Google Patents
Maschine zum Anschmelzen eines gerieften Aufsteck-Conus an KerzenInfo
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- DE70037C DE70037C DENDAT70037D DE70037DA DE70037C DE 70037 C DE70037 C DE 70037C DE NDAT70037 D DENDAT70037 D DE NDAT70037D DE 70037D A DE70037D A DE 70037DA DE 70037 C DE70037 C DE 70037C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11C—FATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
- C11C5/00—Candles
- C11C5/02—Apparatus for preparation thereof
- C11C5/028—Apparatus for preparation thereof by shaping a preform, e.g. forming the butts, trimming
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 23: Fettindustrie.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 18. November 1892 ab.
Die auf der Zeichnung (Fig. 1 bis 10) dargestellte
Erfindung betrifft eine Maschine, um fertige Kerzen mit einem mehr oder weniger gerieften Aufsteck-Conus versehen zu können,
und zwar geschieht das Anbringen dieses Conus durch Anschmelzen.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. i. die Lä'ngsansicht der ganzen Maschine,
Fig. 2 einen theilweise gebrochenen Grundrifs derselben,
Fig. 3 die Stirnansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt der Maschine (Darstellung des Anschmelzens).
Fig. 5 bis 8 stellen Theile der Schienenstellvorrichtung,
Fig. 9 und 10 den Schmelz-Conus und die
angeschmolzene Kerze dar.
Der Haupttheil der Maschine besteht in der auf- und abbewegbaren Kerzenhaltevorrichtung,
mittels deren es möglich ist, die Enden der in letztere eingespannten Kerzen in conisch gestaltete
Formen A zu drücken, welche in einen von heifsem Wasser, Luft oder anderen
Heizmitteln durchströmten feststehenden Behälter B auswechselbar eingesetzt sind.
Unterhalb dieses Formkastens B befindet sich ein Behälter C, in welchem das von den
Kerzen-Enden ο abgeschmolzene Kerzen-Material aufgesammelt wird. Zum Halten der Kerzen
dient eine besondere Vorrichtung, welche aus den Schienen D D gebildet ist, von denen je
zwei mit den halbkreisförmigen, mit Plüsch oder ähnlichem Stoff, ausgefütterten Klemmhülsen
d so mit einander zusammenhängen, dafs mittels Stellschraubgriffen E ein Oeffnen
und Schliefsen und somit ein Lösen und Festklemmen der Kerzen bewirkt werden kann.
Die Schraubgriffe E sind derartig eingerichtet, dafs die Entfernung je zweier Schienen
D verschieden grofs eingestellt werden kann (s. Fig. 5 bis 8).
Die Schienen D werden auf den Rahmen R aufgesetzt und in geeigneter Weise, z. B. mit
Oesen k und Querstäben i, festgehalten.
Der Rahmen R ist an den senkrechten Stangen H auf- und abbewegbar geführt und wird
durch Federn h stets nach aufwärts gedrückt.
Am Rahmen R befinden sich die Zahnstangen G, welche mit den auf Achsen α sitzenden
Trieben in Eingriff stehen.
Die Achse α wird mittels Kurbel K oder
auf andere Weise bewegt, so zwar, dafs der Rahmen R langsam abwärts sinkt und die
Kerzen-Enden ο in die Formen A eintreten und dort nach Mafsgabe der Gestalt der Form abgeschmolzen werden.
Um die Abwärtsbewegung der Kerzen bezw. des Rahmens R zu begrenzen, ist an dem Gestell
eine Stellschraube t angeordnet, mit deren Hülfe die Beweglichkeit des Rahmens nach
unten begrenzt wird.
Um ein zu weit gehendes Emporheben zu vermeiden, trägt die Zahnstange einen Anschlags
stift, welcher gegen die Führungsrolle g (siehe Fig. 3) stöfst.
Die Wirkungsweise der ganzen Maschine gestaltet sich folgendermafsen:
Zuerst wird der Behälter B durch Einlassen von Heizflüssigkeit angewärmt, hierauf werden
die Kerzen in die Halteschienen D eingeklemmt, so zwar, dafs sich die Kerzen-Enden ο
genau über den Formen A im Behälter B befinden.
Es findet nunmehr ein allmä'liges Abwärtsbewegen des Rahmens R mittels Zahnstangen G
und Kurbel i?statt, welches je nach der Schnelligkeit
des Abschmelzens des Kerzen-Materials in den Formen fortschreitet.
Ist der gewisse Grad der Abschmelzung erreicht, so bringt man den Rahmen R wieder
empor und öffnet, nimmt die Klemmschienen D vom Rahmen R hinweg, um sie durch andere
zu ersetzen oder von neuem mit anderen Kerzen anzufüllen.
In solcher Weise kann die Maschine beliebige Zeit hinter einander in Thätigkeit gehalten
werden.
Man kann mit Hülfe dieser Maschine nicht nur verschieden starke Kerzen anschmelzen,
sondern auch die Aufsteck-Conusse in verschiedenen Gestaltungen herstellen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Anschmelzen eines gerieften Aufsteck-Conus an fertige Kerzen, dadurch gekennzeichnet, dafs in einen von Heizflüssigkeit durchströmten Behälter (B) Schmelzformen (A) auswechselbar eingesetzt sind, über welchem Behälter sich ein mit stellbaren Kerzeiihalteschienen (D) versehener Rahmen (R) befindet, der in senkrechter Richtung beweglich ist, so zwar, dafs die Kerzen-Enden allmälig in die Schmelzformen eingedrückt werden können, so dafs eine Abschmelzung von Kerzen-Material und die Bildung des Aufsteck-Conus stattfindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70037C true DE70037C (de) |
Family
ID=343451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70037D Expired - Lifetime DE70037C (de) | Maschine zum Anschmelzen eines gerieften Aufsteck-Conus an Kerzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70037C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009041658A1 (de) | 2009-09-16 | 2011-03-24 | B + B Engineering & Service Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur Schmelzbearbeitung von Formkörpern |
-
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- DE DENDAT70037D patent/DE70037C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009041658A1 (de) | 2009-09-16 | 2011-03-24 | B + B Engineering & Service Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur Schmelzbearbeitung von Formkörpern |
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