DE876889C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kastenloser Formen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kastenloser Formen

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DE876889C
DE876889C DESCH5339A DESC005339A DE876889C DE 876889 C DE876889 C DE 876889C DE SCH5339 A DESCH5339 A DE SCH5339A DE SC005339 A DESC005339 A DE SC005339A DE 876889 C DE876889 C DE 876889C
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DE
Germany
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box
molding
molding box
machine
mold
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DESCH5339A
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Wilhelm Schwiese
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C11/00Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same
    • B22C11/10Moulding machines characterised by the relative arrangement of the parts of same with one or more flasks forming part of the machine, from which only the sand moulds made by compacting are removed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen kastenloser Formen Gegenstand,der Erfindung ist ein Verfahren zum hastenlosformen. Bekannt ist bisher das Formen mit Abschlagkasten und das. Formen mit Durchstoßkasten. Das Formen mit Abschlagkasten wird von dem nachstehenden nicht berührt, es bezieht sich dieses auf das Formen mit Durohstoßkasten.
  • Formkasten, die bei dem letzten Verfahren verwendet werden, sind derart ausgeführt, daß Formballen (Sandballen) gebildet werden, deren Bodenfläche kleiner ist als die Deckfläche. Formkasten. wie beschrieben, erweitern sich von unten aus gesehen nach oben hin. Das Arbeiten mit Formkasten solcher Bauart hat folgende Nachteile: Um den Formballen (Sandballen) von den Formkasten trennen zu können, müssen die Formkasten für den Unterkastenballenund den Oberkastenballen auf der Maschine irgendwie festgehalten werden, wenn durch eine Ausdrückvorrichtung der Formballen, bestehend aus Unterkastenballen und Oberkastenballen, .aus Aden Formkasten nach oben hinausgedrückt wird.
  • Gegenüber der ursprünglichen Maschinentischhöhe vor dem Durchstoßen des Formballens befindet sich nach dem eben, erwähnten Arbeitsgang der durchgestoßene Formballen in einer Höhenstellung, die den den Sand tragenden Arbeiter zwingt, den Formballen mit angewinkeltem Arm zu fassen und zu tragen. Dieses bedeutet eine wesentliche Mehranstrengung gegenüber einer möglichen Höhenlage des Formballens, bei der der Arbeiter den Formballen mit gestreckten Armen fassen und forttragen könnte, wenn der Formballen nach dem Trennen von seinem Formkasten in seiner ursprünglichen Höhe stehenbleiben würde. Ein weiterer Nachteil ist folgender: Da bezogen auf horizontale Querschnitte .der fertige Formballen nach oben hin immer größer wird, so hängt der Teil des Formballens, in vertikaler Richtung gesehen, über den ihn tragenden Bodenrost hinaus, was in keiner Weise für seine Festigkeit gut ist. Auch ergibt sich ein zusätzlicher Sandverbrauch, weil in den Partien des größten Flüssigkeitsdrucks, also unten, diesem Flüssigkeitsdruck der geringste Sanfdquerschnitt gegenübersteht, während den Partien des geringsten Flüssigkeitsdrucks, also in den oberen Partien, die größten Sandmengen sich befinden.
  • Weiterhin ist nachteilig, daß :im Moment des Durchstoßens auf die Teilfläche des Formballens ein Druck ausgeübt wird., der notwendig ist, um nicht nur die Anfangsreibung beim Trennen zu überwinden, sondern auch die Beschleunigung zum Heben des Formballens zu erzielen. Ist, bezogen auf den gesamten Querschnitt der Teilfläche, der Anteil des Hohlraums, oder vom Modell gebildet wurde, groß, so daß der die Kräfte übertragende restliche Teil der Teilfläche des Formballens verhältnismäßig klein ist, so ergeben sich Verformungen in der Teilfläche, die die Ursache für unmaßliehe Abgüsse sind.
  • Gemäß: der Erfindung wird daher vorgeschlagen, die Formkasten zum kastenlosen Formen nicht nach oben konisch zu erweitern, sondern gemäß den Abb. i bis 3 nach oben hin konisch zu verengen. Die Abb. i bis 3 stellen lediglich beispielsweise und schematische Lösungen dar.
  • In Abb. i liegt der Bodenrost i auf dem Maschinentisch 8a, der durch den Kolben 8 vertikal auf und ab bewegt wird. Der Bodenrost 1 liegt gleichzeitig in dem Unterkasten 2, der mit Formsand 3 gefüllt ist: Auf dem Unterkasten 2 befindet sich der Oberkasten 4, der mit Formsand 5 gefüllt ist. Die Teilfläche 6, trennt den Oberkasten 4 vom Unterkasten e:. Der Raum 7 stellt die Höhlung des abgeformten Modells dar. Es ist der Zustand vor dem Trennen des Formballens, der aus den Formsanden 3 und. 5 gebildet wird, von den Formkasten 2 und 4_ gezeichnet.
  • In Abb. 2 ist dargestellt, daß sich. an dem Untermasten 2 und dem Oberkasten 4 Lappen 9 und! io befinden, dlürch ,die ein Bolzen i ij gesteckt wind, der mittels Keil 1a .bewirkt, daß der Oberkasten. an den Unterkasten lösbar befestigt werden kann. Am Oberkasten 4 befinden sich Spannknaggen 13, um ,die sich Spannklauen @i:4 beim Spannen legen. Die Spannklauen 1:4 werrden .durch Übertragungsorgane 15 und durch Kolben i@6, die in einem Zylinder 17 arbeiten, bewegt. Die Elemente 14 bis 17 pressen beim Spannen den Oberkasten 4, an dem der Unterkasten 2 mittels, der Elemente 9 bis 12, befestigt ist, an die Preßplatte @i8 der Formmaschine, in der der Kolben B arbeitet. Die Preßp1atte 18 ist um den horizontal gelagerten Bolzen iig drehbar, der im Lager 20 gelagert ist. Das Lager 2o ist am Maschinengestell 21 der Formmaschine angeordnet. In der gezeichneten Stellung der Abb.2 ist die Preßplatte i8 durch an sich bekannte, nicht gezeichnete Mittel, in !Horizontallage arretiert. Die Maschinenplatte 8a hat in der gezeichneten Stellung die Formkasten 2 und 4 an die Preßplatte 18 herangebracht, worauf der Oberkasten 4 mit der Preßplatte i8 verriegelt wunde. Die Modellplatte ist in der gezeichneten Stellung in bereits vorhergegangenen Arbeitsgängen zwischen den Formkasten 2 und 4 entfernt worden. Die gezeichnete Form ist also zugelegt, so daß nunmehr der Formballen von den Formkasten :2 und q. getrennt wenden kann. Das Trennen erfolgt,durchAbsenkendes Maschinentisches 8a in seine Ausgangsstellung. Dadurch wird der Formballen, bestehend aus den Formsanden 3 und 5, frei, so,daß die Preßplatte 18 um den Bolzen i9 nach oben geschwenkt werden kann, um den Raum oberhalb des Formballens freizugeben.
  • Dieser Vorgang ist in A.bb. 3 gezeichnet und dabei dargestellt, daß die Formkasten 2 und 4 von der Preßplatte 18 mitgenommen werden.
  • Um den Formballen von den Formkasten :2 und 4. zu trennen, kann man den Unterkasten 2 auch anstatt mit,dem Oberkasten 4 mit der Preßplatte 18 verbinden; analog den Vorrichtungen, die für den Formkasten 4 Verwendung finden.
  • In Abb. i ist -dargestellt, daß sich am Oberkasten 4 Sandleisten 22 befinden, die nach außen zurückziehbar sind. Diese sind als solche an sich bekannt und verhindern das Ausfallen des Formsandes 5 aus dem Oberkasten 4, wenn der fertig geformte Oberkasten 4 an der Preßplatte r8 frei hängt und nicht von unten durch den Unterkasten 2 unterstützt ist, wie es bei davorliegenden Arbeitsgängen vorkommt, die hier nicht näher -beschrieben sind. Vor dem Absenken des Maschinentisches 8a müssen die- Sandleisten 22 nach außen hin zurückgezogen wenden. Die Vorteile des soeben geschilderten Verfahrens sind folgende: Die abzutragende kastenlose Form, der Formballen (Sandballen), bestehend aus Bodenrost i, den Formsanden 3 und 5, befindet sich in Tiefstellung, so daß die Form mit gestreckten Händen in Greifhöhe genommen und transportiert wenden kann, die Arme brauchen nicht zu zusätzlicher Anstrengung abgewinkelt werden. Die horizontalen Querschnitte nach unten hin wenden größer, wie dies auch dem nach unten zunehmenden Flüssibkeitsidruck während ,des Gießens entspricht. Der Formballen wird also, bezogen auf seine Querschnitte, nach oben hin kleiner, wie es Adern nach oben zu abnehmenden Flüssigkeitsdruck entspricht.
  • Gegenüber den Bodenrosten befinden sich in vertikaler Richtung keine überhängenden Formteile, die das Standvermögen der Formen verringern, speziell dann, wenn die Formen gestapelt werden.
  • Durch Idas Absenken des Formballens nach unten hin bzw. durch das Trennen der nach unten zu sich erweiternden Formkasten 2 und 4 werden keine zusätzlichen Kräfte auf idie Teilfläche 6 übertragen, so daß idadurch keine Maßveränderungen in der Höhlung des abgeformten Modells stattfinden.
  • Nach dem Trennen des Formballens vondenForm-Kasten 2 und 4 wird ein Arbeitsgang gespart, weil nach dem Abtragen des fertigen Formballens der Unterkasten - nur vom Oberkasten q. gelöst zu wer-.dem braucht, um nach unten auf den Maschinentisch 811 zii gelangen, während bei dem Durchstoßverfahren der Oberkasten zusätzlich abgehoben werden muß, um die Modellplatte einlegen zu können.
  • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die vorstehend aufgezählten Vorteile auch entstehen, wenn man die Formkasten von dem Formballen derartig trennt, daß .dieser auf dem Maschinentisch der Formmaschine, stehenble:ibt, und der Formkasten nach oben geführt wird, wobei am Ende dieser Bewegung der Formkasten zweckmäßig mit der vorerwähnten Preßplatte i-8 verbunden wird, wodurch der Formballen von dem Maschinentisch 8a weggenommen werden kann, wenn die zum Heben des Formkastens erforderlichen Elemente wieder gesenkt wurden.
  • Selbstverständlich kann man den Trennvorgang auch so kombinieren, d aß der Ballen teilweise gesenkt, und der Formkasten teilweise gehoben wird.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen kastenloser Formen, dadurch gekennzeichnet, daß ein nach unten zu sich konisch vergrößernder Sandballen von seinem Formkasten, bestehend aus Formkastenoberteil und Formkastenunterteil,derart getrennt wird, daß während des Trennvorganges (des. Formballens von den Formkasten das Formkastenoberteil und das Formkastenunterteil untereinander lösbar verbunden bleiben.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i-, dadurch gekennzeichnet, daß während des Trennvorganges das Formkas.tenoberteil mit Organen der Maschine lösbar verbunden ist.
  3. 3. Verfahren zum Herstellen kastenloser Formen, dadurch gekennzeichnet, d@aß während .des Trennvorganges des Formballens von -den Formkasten das Formkastenunterteil und das Formkastenoberteil jedes für sich mit dem entsprechenden Organen der Maschine lösbar verbunden ist. d..
  4. Oberkasten zum Durchführen der Verfahren nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen in sich geschlossenen, von der Teilfläche aus nach oben hin sich konisch verengenden Rahmen, der mit rückziehbaren Sandleisten versehen ist und Vorrichtungen trägt, um seinerseits mit den Organen der Maschine lösbar verbunden zu werden.
  5. 5. Oberkasten mach Anspruch q., gekennzeichnet durch eine von der Teilfläche aus nach oben gehende Verjüngung, die derAbnahme des Gieß-.drucks nach oben hin entspricht.
  6. 6. Oberkasten nach Anspruch q. und 5, gekennzeichnet,durch Vorrichtungen, um mit dem Formkastenunterteil während des Trennvorganges des Formballens von den Formkasten lösbar verbunden zu werden.
  7. 7. Unterkasten zum Durchführen der Verfahren nach Anspruch i bis 3. gekennzeichnet durch einen von der Teilfläche nach unten sich konisch erweiternden Rahmen, welcher Vorrichtungen trägt, um während :des Trennvorganges des Formballens von den Formkasten mit dem Formkastenoberteil lösbar verbunden zu werden. B.
  8. Unterkasten nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch Vorrichtungen, um während des Trennvorganges des Formballens von den Formkasten mit den Organen der Maschine lösbar verbunden zu werden. g.
  9. Unterkasten nach Anspruch 7 und 8, gekennzeichnet durch eine Erweiterung von der Teilfläche aus, die der Zunahmedes Gießdrucks nach unten entspricht. io.
  10. Maschine zum Durchführen der Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß während: des Trennvorganges des Formballens vom den Formkasten das Formkastenoberteil bzw. das Formkas:tenoberteid und das Formkastenunterteil mit den Organen der Maschine lösbar verbunden sind. i i.
  11. Formmaschine nach Anspruch i o, gekennzeichnet durch eine um eine horizontale Achse schwenkbare Platte (Preßplatte), die mit Vorrichtungen zum lösbaren Befestigen des Oberkastens bzw. des Oberkastens und Unterkastens versehen ist.
  12. 12. Formmaschine nach Anspruch i i, gekennzeichnet durch eine in Horizontallage feststellbare Platte (Preßplatte). 13- Verfahren zum Trennen des Formballens vom seinen Formkasten nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch ein Absenken des Formballens, wobei die Formkasten an der Platte (Preßplatte) der Maschine in Horizontallage gehalten werden.
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