DE657498C - Sandblaseformmaschine zum Herstellen kastenloser Formen - Google Patents
Sandblaseformmaschine zum Herstellen kastenloser FormenInfo
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- DE657498C DE657498C DEA79654D DEA0079654D DE657498C DE 657498 C DE657498 C DE 657498C DE A79654 D DEA79654 D DE A79654D DE A0079654 D DEA0079654 D DE A0079654D DE 657498 C DE657498 C DE 657498C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C17/00—Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
- B22C17/06—Moulding machines using stripping plates; Stripping plates
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
Das Herstellen kastenloser Formen mittels Formmaschinen ist bis heute auf die Anfertigung" einfacher flacher Teile, z. B, Hierdringe,
Roststäbe, Scheiben oder Widerstandslamellen, beschränkt. Die Formmaschinien
sind dazu mit einem gelenkigen Formkasten ausgerüstet, aus dem die fertigen Formen ausgestoßen
werden.
Beim Abformen vielgestaltiger Modelle arbeitet man gewöhnlich mit einer Modellplatte,
auf welche ein sog. Abstneifkamm lose aufgelegt wird, der beim Abheben dies Formkastens
die vielgestaltige und daher !empfindliche Form so- lange schützt, bis sie von der
j5 Modellplatte unversehrt abgehoben ist. Darauf wird der Abstreifkamm wieder auf die
Modellplatte gesenkt und won neuem geformt. Eine solche Formvorrichtung· besteht also aus
drei selbständigen Teilen, dem Formkasten, der Modellplatte und dem Abstreifkamm. .
Zum Herstellen kastenloser Formen konnten solche vielgestaltigen Modelle auf dien eingangs
erwähnten Formmaschinen bis jetzt noch nicht mit Erfolg benutzt werden.
Derartige kastenlose Formen konnten bisher auch nicht geblasen werden'; dahingehende Versuche, sie wie einfach gestaltete Formen mittels Preßluft zu blasen, waren bisher vergeblich; es gelang nicht, die Ausläufer, die dünnwandigen -Teile solcher Formen, z.B. bei Rippenzylindern, gleichmäßig zu verdichten, also eine genügend und gleichmäßig feste Form zu erzielen.
Derartige kastenlose Formen konnten bisher auch nicht geblasen werden'; dahingehende Versuche, sie wie einfach gestaltete Formen mittels Preßluft zu blasen, waren bisher vergeblich; es gelang nicht, die Ausläufer, die dünnwandigen -Teile solcher Formen, z.B. bei Rippenzylindern, gleichmäßig zu verdichten, also eine genügend und gleichmäßig feste Form zu erzielen.
Durch die Einrichtung nach der Erfindung· wird das Blasen auch solcher vielgestaltiger
Formen ermöglicht.
Das Neue der Erfindung wird darin gesehen, daß die zum Herstellen kostenloser
Außenformen dienende Sandblasemaschinie in Verbindung mit einem Abstreifkamm arbeitet,
der mit dem Formkasten fest verb im den ist.
Es ist kein Hinweis bekannt, wonach schon jemals ein Formkasten starr mit einem Abstreifkamm
verbunden wurde.
Die Anfertigung von Rippenzylindern auf dem schnellsten, formsichersten und billigsten Wege ist bei der heutigen Bedeutung der Flugzeug- und Kraftwagenindustrie von größter Wichtigkeit; sie gelang der Erfinderin aber erst dann in vollkommener Weise, als sie auf den Gedanken kam, dien Formkasten fest mit dem Abstreifkamm zu verbinden, woraus sich dann der weitere Vorteil der kastenlasen. Form vergab.
Die Anfertigung von Rippenzylindern auf dem schnellsten, formsichersten und billigsten Wege ist bei der heutigen Bedeutung der Flugzeug- und Kraftwagenindustrie von größter Wichtigkeit; sie gelang der Erfinderin aber erst dann in vollkommener Weise, als sie auf den Gedanken kam, dien Formkasten fest mit dem Abstreifkamm zu verbinden, woraus sich dann der weitere Vorteil der kastenlasen. Form vergab.
In Abb. ι ist der Formkasten dargestellt. Abb. 2 zeigt die Modellplatte mit Modell im
Aufriß und · Abb. 3 die gleichen Teile im Grundriß. Abb. 4 zeigt die Einrichtung blasbereit
zusammengebaut.
In Abb. ι stellt 1 den Formkasten dar,
welcher in an sich bekannter Weise mit Bohrungen in deal Seitenwänden' zum Entweichen
der Blasluft versehen ist; während bei einer '; bekannten Ausführung jede Bohrung durch
einen metallenen Stöpsel verschlossen ist, welch letztem je eine große Anzahl von ganz
kleinen Öffnungen aufweisen, sind beim Gegenstand der Erfindung die Seitenwände an
der Innenseite mit einem Sieb 2 ausgekleidet, damit die Blasluft aus dem Formkasten austreten
kann, ohne den Formsand mitzunehmen. Von unten ist der Abstreifkamm 3 fest
mit dem Formkasten 1 verbunden. Der Abstreifkamm trägt an der unteren Fläche am
Umfang einige Warzen 4 von geringer Höhe, um so einen Zwischenraum zur besseren Luftabfuhr
zu bilden.
Die Modellplatte 5 in Abb. 2 zeigt diie der Luftabführung dienenden Bohrungen 6 und
Abb. 3 die Verteilung dieser Bohrungen auf die Umrisse des Modells.
In Abb. 4 ist der Sandbehälter mit 7 bezeichnet. 8 stellt den durch die Warzen 4
zwischen .Abstreifkamm 3 und Modellplatte 5. gebildeten Zwischenraum zur allseitigen Luftabfuhr
dar. Alle übrigen Teile sind bereits aus den andern Abbildungen, bekannt.
Sobald der Formkasten gefüllt ist, wird das Ganze, also· Formkasten 1 und Modellplatte 5,
aus der Maschine genommen und gewendet.. so daß der Formkasten 1 unten liegt. Dann
zieht man die Modellplatte 5 mit Modell nach oben durch, den Abstreifkamm 3 hindurch aus
dem Sand heraus und hebt zuletzt den Formkasten ι vom Sande ab. ■
Jetzt sind alle Teile zum Blasen einer neuen Form wieder frei.
Claims (1)
- Patentanspruch-:Sandblaseformmaschine zum Herstellen kastenloser Formen, dadurch gekennzeichnet, daß sie in Verbindung mit einem Abstreifkamm arbeitet, der mit dem Formkasten fest verbundeii ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA79654D DE657498C (de) | Sandblaseformmaschine zum Herstellen kastenloser Formen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA79654D DE657498C (de) | Sandblaseformmaschine zum Herstellen kastenloser Formen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE657498C true DE657498C (de) | 1938-03-05 |
Family
ID=6947802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA79654D Expired DE657498C (de) | Sandblaseformmaschine zum Herstellen kastenloser Formen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE657498C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611938A (en) * | 1949-06-15 | 1952-09-30 | Hansberg Fritz | Machine for ramming foundry cores by means of compressed air |
-
0
- DE DEA79654D patent/DE657498C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2611938A (en) * | 1949-06-15 | 1952-09-30 | Hansberg Fritz | Machine for ramming foundry cores by means of compressed air |
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