DE45447C - Neuerung an der unter Nr. 43160 patentirten Antriebsvorrichtung für dreirädrige Fahrräder - Google Patents

Neuerung an der unter Nr. 43160 patentirten Antriebsvorrichtung für dreirädrige Fahrräder

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DE45447C
DE45447C DENDAT45447D DE45447DA DE45447C DE 45447 C DE45447 C DE 45447C DE NDAT45447 D DENDAT45447 D DE NDAT45447D DE 45447D A DE45447D A DE 45447DA DE 45447 C DE45447 C DE 45447C
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DE
Germany
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drive device
innovation
lever
lever arms
patented under
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45447D
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SCHEI-NERT & NOBILING in Gotha
Publication of DE45447C publication Critical patent/DE45447C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M1/00Rider propulsion of wheeled vehicles
    • B62M1/24Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers
    • B62M1/32Rider propulsion of wheeled vehicles with reciprocating levers, e.g. foot levers characterised by directly driving the wheel axle, e.g. by using a ratchet wheel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
in GOTHA.
Zusatz zum Patent No. 43160 vom 18. September 1887.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. März 1888 ab. Längste Dauer: 17. September 1902.
Diese Erfindung bezweckt eine Verbesserung des Deutschen Reichs-Patentes No. 43160, welche besteht:
ι. in dem Fortfall der mit den Schleifen e el versehenen Hebel i P und in dem Fortfall des dadurch bisher nothwendigen Rahmenbaues, welcher bei der vorliegenden Erfindung in Anwendung oder in Fortfall kommen kann;
2. darin, dafs die Excenter qq1 nicht mehr, wie in der patentirten Erfindung No. 43160, auf die Bremsscheiben ο ο1 von oben wirken, sondern dafs sie von unten auf die nach hinten gerichteten Seiten der Bremsscheiben drücken, wodurch sowohl ein gröfserer Hub, als auch eine wesentlich sicherere Wirkung wie bisher ermöglicht wird;
3. in der Verlegung des Doppelhebels bezw. Waagebalkens m von der Lage vor der Achse nach hinter derselben und in der Verbindung von m mit den Hebelarmen d dl durch die Ketten nn1.
Das Fahrrad besitzt eine durchgehende Achse α (Fig. 2), auf der die nach innen verlängerten Radnaben b bl mit den grofsen Laufrädern C C1 lose laufen. An die nach innen gerichteten Enden der verlängerten Radnaben b bl schliefsen sich die direct mittelst des Ringes χ x1 (Fig. 2 und 6) auf der Achse α beweglich befindlichen Hebelarme d d1 an, an deren vorderem Ende die Fufstrittstangen e e1 (Fig. i, 2, 3 und 4) hängen, an denen sich die Fufstritte ff1 befinden. Von dem Mittelpunkte der Achse a, Fig. 1, ist nach unten die Stütze g geführt, welche die Achse α mit dem Leitbaum h, der vorn mit dem oberen Ende der Gabel i des Lenkrades k in Verbindung steht, fest verbindet.
In dem auf dem Leitbaum h angebrachten Schlitz I ist der Doppelhebel m, der durch die Ketten η w1 mit den hinteren Enden der Hebelarme d dl in Verbindung steht, beweglich angebracht. Die beiden gebogenen Seitenbalken r r1 des Gestelles dienen als Stützpunkte zur Lagerung von Gepäck und können nach Belieben von dem Fahrrad abgenommen werden.
Die Antriebseinrichtung ist durch Fig. 3, 4, 5 und 6 noch besonders veranschaulicht. Fig. 3 zeigt diese Einrichtung in ihrer höchsten Lage, dort, wo das Niederdrücken beginnt. Fig. 4 zeigt diese Einrichtung in ihrer tiefsten Lage nach vollendetem Niederdrücken. Fig. 5 zeigt den wesentlichsten Theil der Antriebseinrichtung von der Rückseite. Fig. 6 zeigt die Einrichtung in vergröfsertem Mafsstabe, wie in Fig. 2 im Grundrifs.
Die Antriebseinrichtung selbst besteht aufser aus den schon aufgeführten Theilen d d1 e e1 ff mnn1 und χ xl aus den mit den Hebelarmen d d1 fest verbundenen seitlichen Gabeln ss1 (Fig. 2, 5 und 6), aus den auf den verlängerten Radnaben b b' befindlichen Hebeln ν ν1
mit den Zapfen ρ ρ1, auf welchen die Excenter q q1 sitzen, die mit den Hebelarmen iiu1 fest verbunden sind, sowie aus den seitlichen, mit den Hebelarmen ddx fest verbundenen Zapfen tt1 und aus den Bremsscheiben ο ο1.
Tritt man nun auf den Fufstritt f1, so wird dadurch der hintere Theil des Hebelarmes d1 mit seiner Gabel sl in die Höhe gehoben, wodurch der in der Gabel ruhende Excenterhebelarm it1 ebenfalls hochgehoben wird und dadurch das Excenter ^1 mit emporhebt. Das Excenter q1 drückt infolge dessen gegen die Bremsscheibe o1, wodurch diese Scheibe, sowie das durch die verlängerte Radnabe bl mit dieser Scheibe fest verbundene Laufrad C1 in Bewegung gesetzt wird. Durch das Emporheben des hinteren Theiles des Hebelarmes d1 wird gleichzeitig der Zapfen f1, an dem sich die Kette nl befindet und dadurch auch die rechte Hälfte des Doppelhebels m in die Höhe gehoben, wodurch die linke Hälfte von m niedergezogen und dadurch die umgekehrte Bewegung, wie die eben geschilderte, an der linken Treteinrichtung hervorgebracht wird. Durch abwechselndes Niedertreten des rechten und linken Fufstrittes wird das Fahrrad fortbewegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Stelle der im Ansprüche des Haupt-Patentes angegebenen Theile der Antriebseinrichtung, nämlich der Hebelarme i i1 mit den Schleifen h h\ den Zapfen gg\ der Daumen e e\ der Zapfen cc1 und der Hebel ddl die Anordnung der an den Hebelarmen d dl befestigten Gabelnss', der Excenterhebelarme uul und der mit dem Doppelhebel m einerseits und den Zapfen 11] andererseits verbundenen Ketten η η1, wodurch die Excenter q q1 von unten auf die Bremsscheibe ο ol, also entgegengesetzt nach dem Haupt-Patente, wirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45447D Neuerung an der unter Nr. 43160 patentirten Antriebsvorrichtung für dreirädrige Fahrräder Expired - Lifetime DE45447C (de)

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