DE453029C - Magnetelektrische, durch Radtaster betaetigte Vorrichtung zur Stromerzeugung fuer Eisenbahnzugsicherungseinrichtungen - Google Patents

Magnetelektrische, durch Radtaster betaetigte Vorrichtung zur Stromerzeugung fuer Eisenbahnzugsicherungseinrichtungen

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DE453029C
DE453029C DEB120386D DEB0120386D DE453029C DE 453029 C DE453029 C DE 453029C DE B120386 D DEB120386 D DE B120386D DE B0120386 D DEB0120386 D DE B0120386D DE 453029 C DE453029 C DE 453029C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L13/00Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
    • B61L13/04Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors
    • B61L13/047Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using electrical or magnetic interaction between vehicle and track, e.g. by conductor circuits using special means or special conductors controlling inductively or magnetically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine magnetelektrische Maschine mit zylindrischer Schiebeanordnung, die an der Schiene angebracht ist und bei welcher der Spurkranz des Rades den Schiebebolzen überfahren kann. Es sind solche Einrichtungen für Signalauslösung bereits bekannt. Diese besitzen entweder eine Drehanordnung mit Hebelübertragung, bei welcher sie sich auf der Lokomotive oder zwischen den Schienen befinden oder in weiterer Entfernung vom Radtaster angebracht sind, oder eine Abreißvorrichtung des Ankers. Bei letzterer Anordnung tritt in den mit einer Wicklung versehenen Magnetschenkeln eine magnetische Flußänderung auf, die in dieser eine elektrische Spannung zur Folge hat.' Hierbei ist der Apparat unterhalb der Schiene angebracht. Durch das Anbringen der magnetelektrischen Maschinen abseits vom Berührungspunkt der Räder mit der Schiene wird die Anlage durch die notwendigen Hebelübertragungen teuer und die Betriebssicherheit vermindert.
Bei der die Erfindung bildenden Einrichtung mit zylindrischer Schiebevorrichtung ist die Anordnung so getroffen, daß die Vorrichtung gleich an der Schiene im Bereiche der Räderspurkränze befestigt ist, so daß keine Hebelübertragungen notwendig sind und eine gute Betriebssicherheit gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι die Einrichtung in Verbindung mit den Stellvorrichtungen,
Abb. 2 die Hubräder der Stellvorrichtung, Abb. 3 die Seitenansicht nach Abb. 1,
Abb. 4 den Querschnitt durch die spannungserzeugende Vorrichtung, bei welcher das magnetische Feld bewegt wird,
Abb. 5 die an der Schiene befestigte Vorrichtung von oben,
Abb. 6 die Ansicht des Gleiträdchens χ mit Taster T,
Abb. 7 den Vertikalschnitt bzw. Ansicht durch die spannungserzeugende Vorrichtung, bei welcher der Taster die Wicklung trägt,
Abb. 8 die Ansicht dieser Vorrichtung von oben,
Abb. 9 Schaltschema einer Erregerwicklung im Nebenschluß.
Am Steg der Schiene s (Abb. 1) ist mittels Lasche e das Gehäuse m mit der Magnetwicklung w befestigt. Die Wicklung w ist auf einen Zylinder α aufgewickelt, in dessen innerer Bohrung sich ein Bolzen ti befindet, der an seinem oberen Ende zu einem Radtaster T und an seinem unteren Teil zu einem Magnetpol ausgebildet ist, der bis zum Abschnitt k des Bolzens u reicht. In die Stellen k sind widerstandsfähige Stoffe mit
der Permeabilität u — l, wie Fiber usw., eingelassen. Daran anschließend kommt ein sogenannter Druckkörper, der beim Abwärtsschieben des Bolzens u die Feder / zusammendrückt. Mit dieser Druckvorrichtung ist noch eine Stellschraube c verbunden, mit welcher der Radtaster T genau in seine vorgeschriebene Lage einreguliert werden kann. Die Stellschraube c mit Radtaster T ruht jo auf der Änschlagseite h auf, die an das Stellrad ρ angegossen ist. Mit Hilfe dieses Stellrades ρ (Abb. i) ist es möglich, die Stellung des Magnetträgers in mit dem Radtaster T je nach der Stellung des Streckensignals zu ändern. Dies wird dadurch erreicht, daß auf der wagerechten, oberen Fläche des Stellrades ρ eine Auflauffläche d im Kreisbogen aufgegossen ist. Wird nun das Stellrad ρ bei Haltstellung des Streckensignals entsprechend gedreht, so läuft das Rädchen^ auf der schiefen Fläche d auf, bis das Rädchen q so weit gehoben ist, daß die Stellschraube c auf der Anschlagleiste h aufsitzt. Beim Weiterdrehen der Scheibe.ρ z5 gleitet die Stellschraube c auf der Anschlagleiste h weiter, und da gleichzeitig die Höhe der schiefen Fläche d abnimmt, so bleibt c auf der Anschlagleiste h, und das Rädchen q mit der Stange ο wird von der schiefen Fläche d abgehoben. Soll die Einrichtung auf freie Durchfahrt gestellt werden, so wird das Rad ρ im entgegengesetzten Sinne gedreht, wodurch dann das Rädchen q auf der schiefen Fläche d abrollt und die Stellschraube c dann mit der gesamten Hubvorrichtung infolge des Eigengewichts gesenkt wird.
Soll nun auf der Lokomotive ein Haltsignal ausgelöst werden, so hat der Schubbolzen ti des Radtasters die Stellung wie in Abb. ι und 3. Die- Stellschraube c ruht auf der Anschlagleiste h. Der Taster T überragt ein wenig die Schiene s. Kommt nun eine Lokomotive oder ein Wagen angefahren, so rollen die Spurkränze der Räder auf dem mit Anlaufflächen versehenen Taster T ab und drücken so den Bolzen α in den mit der Wicklung w versehenen Zylinder α ein, wodurch in dieser ein elektrischer Strom erzeugt wird. Die Ausführungsform einer derartigen Anlage ist in Abb. 1 dargestellt. An beiden Schienen s ist je eine Einrichtung angebracht, die beide zueinander in Reihe geschaltet sind. Die erzeugte Spannung geht nun mit Hilfe des Kontakträdchens χ in Abb. 6 auf beide Schienen über und läuft weiter den Schienenstrang entlang, wobei mit dem Zunehmen der Entfernung vom Erzeugungspunkte ein zunehmender Ohmscher Spannungsabfall zu berücksichtigen ist.
Eine zweite Ausführungsart einer magnetelektrischen Maschine ist in Abb. 7 und 8 dargestellt. Der Bolzen U des Radtasters T gleitet in dem Zylinder G, der wieder durch die Lasche e an dem Steg der Schiene s festgeschraubt ist. Er trägt an seinem unteren Ende_ die zylindrische Ankerwicklung E, die sich dann beim Abwärtsbewegen des Bolzens U in das Feld des Magneten M einschiebt. Die Magnete M sind kreisförmig angeordnet und lassen sich in einer Führung mit Hilfe der Bolzen R vertikal verschieben. Wird nun der Bolzen U durch den den Radtaster T überfahrenden Spurkranz eines Fahrzeugrades r abwärts gedrückt, so dringt der Bolzen α in die Bohrung y ein und drückt damit die dort gelagerte Feder / zusammen. Andererseits wird auch durch den abwärts gehenden Bolzen U die Feder / zusammengedrückt. Durch diese Federwirkung wird die Betriebssicherheit erhöht. Mit dem Abwärtsbewegen des Bolzens U wird die Ankerwicklung E in das Magnetfeld des Magneten M hineingeschoben. Da der Bolzen a aber mit den anderen Polen des Magneten M fest verbunden ist, so bildet sich zwischen M und dem Bolzen α ein starkes magnetisches Feld. Wird nun die Wicklung E in dieses magnetische Feld geschoben, so wird ein elektrischer Strom in dieser erzeugt. Das eine Ende dieser Wicklung ist an den Bolzen U angeschlossen, das andere Ende i gleitet auf dem isoliert in dem Bolzen α eingelegten Draht P- abwärts, wodurch dann mit Hilfe des Verbindungsdrahtes / die Reihenschaltung mit den anderen entsprechend angeordneten Vorrichtungen hergestellt werden kann. Die Stellvorrichtung läßt sich genau so regulieren wie bei der ersten Ausführung. Auch für die Federwirkung gelten dieselben Gesichtspunkte wie oben. Es können auch mehrere untereinander verbundene Magnete M angeordnet werden, so daß eine stärkere Wirkung hervorgebracht wird.
So kann ohne große Kosten eine Zugsicherungseinrichtung hergestellt werden, die trotz einfacher Bauart doch eine genügende Betriebssicherheit bietet. Gleichzeitig kann aber auch die jeweilige Stellung des Strekkensignals durch diese Vorrichtung auf die Lokomotive übertragen werden, indem einfach dieser Radtaster (in beiden Ausführungsarten) als Relais an eine auf dem Stellwerk befindliche Stromquelle angeschaltet ist, so daß der Radtaster vom Stellwerk aus hoch oder tief gestellt werden kann. Ferner kann die Vorrichtung für die Geschwindigkeitsmessung der Züge benutzt werden, indem parallel zu den Klemmen ein Voltmeter mit Geschwindigkeitsskala geschaltet wird. Endlich kann er verwendet werden zum An- und
Abmelden der Züge, indem das Läutwerk der Station an seine Klemmen angeschlossen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Magnetelektrische, durch Radtaster betätigte Vorrichtung zur Stromerzeugung für Eisenbahnzugsicherungseinrichtungen, insbesondere zur Signalübertragung auf die Lokomotive, dadurch gekennzeichnet,
    ίο daß der Magnet- bzw. Wicklungsträger (ti bzw. U) zugleich als Radtaster (T) ausgebildet ist, der durch die Spurkränze des dar üb erfahrenden Zuges ohne sonstige Übertragungsorgane in das entsprechend zylindrisch angeordnete Wicklungsoder Magnetsystem (m, W bzw. M, D) zur Erzeugung eines elektrischen Stromes geschoben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Radtasters (T) in die wirksame bzw. unwirksame Stellung durch ein horizontal gelagertes Stellrad (p) mit ringförmig aufgegossener Auflauffläche (d) erfolgt, auf welcher ein Laufrad (17) der Hubvorrichtung (o) zwecks Anhebens bzw. Senkens des Radtasters (7") aufläuft bzw. abrollt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrad (p) eine Anschlagleiste (h) trägt, auf welcher die Stellschraube (c) des Radtasters (T) in der Haltstellung aufliegt, während gleichzeitig die Räder (q) der Hubvorrichtung (o) von der Auflauffläche (d) abgehoben sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB120386D 1925-06-17 1925-06-17 Magnetelektrische, durch Radtaster betaetigte Vorrichtung zur Stromerzeugung fuer Eisenbahnzugsicherungseinrichtungen Expired DE453029C (de)

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