DE450182C - Schiebeverschluss aus Schraubenfedern - Google Patents
Schiebeverschluss aus SchraubenfedernInfo
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- DE450182C DE450182C DEP49829D DEP0049829D DE450182C DE 450182 C DE450182 C DE 450182C DE P49829 D DEP49829 D DE P49829D DE P0049829 D DEP0049829 D DE P0049829D DE 450182 C DE450182 C DE 450182C
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- turns
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Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 12
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 5
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 4
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 claims description 2
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B19/00—Slide fasteners
- A44B19/10—Slide fasteners with a one-piece interlocking member on each stringer tape
- A44B19/12—Interlocking member in the shape of a continuous helix
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen aus Schraubenfedem gebildeten Sehiebeiverscliluß der
bekannten Art, bei denen die Windungen der beiden Schraubenfedern, und zwar jede mit
der einen Seite, an dem Saum des zu schließenden Schlitzes befestigt sind, während die
gegenüberliegenden freien Seiten dem gegenseitigen Eingriff dienen. Bei den bisherigen
Verschlüssen dieser Art wurde zur Sicherung
to des gegenseitigen Eingriffs der Windungen an den gegenüberliegenden freien Seiten eine
Nadel oder Stange durch die Windungen hindurchgesteckt. Die Erfindung bezweckt, den
gegenseitigen Eingriff der Windungen ohne ein solches Hilfsmittel zu sichern. Zu diesem
Zweck ist erfindungsgemäß jede Windung an der freien Seite hakenförmig abgebogen, und
greift mit diesem hakenförmigen Ende in die Windung an der freien Seite der anderen Feder
ein. Es genügt, wenn die Windungen nur der einen Feder hakenförmig abgebogen sind.
Zweckmäßig verwendet man Schraubenfedern mit länglichen Windungen; diese erhalten
gemäß der Erfindung eiförmigen Umriß, und die spitzen Windungsseiten der einen Feder
greifen in die breiten Windungseiten der anderen ein. Das spitze Ende .erleichtert die
Einführung in das gegenüberliegende breite Ende, das wiederum eine gute Auflage sichert.
Weiterhin sind die Windungen beider Federn dort, wo sie den Stoffrand verlassen, so gekröpft,
daß die freien Windungsseiten senk-
recht zu der ScMießkante gerichtet sind. Als Schloß für den neuen Schiebeverschluß wird
ein solches verwendet, welches in bekannter Weise aus einem vorgestanzten Blechstreifen
mit durch einen Steg verbundenen Flügeln hergestellt ist, deren Bogenführungien die Federwindungen
in und außer Eingriff bringen. Dieses Schloß wird gemäß der Erfindung so verbessert, daß ein Flügel in ein schmales
ίο Band ausläuft, dessen Ende den zusammengebogenen
Steg als Niet zusammenhält, während der zwischen dem Flügel und dem Niet
liegende Teil des Bandes zum Halten und Führen des Handgriffes dient.
In der Zeichnung ist die Ausführungsform dargestellt, bei welcher die freien Windungen
nur einer Feder hakenförmig abgebogen sind und die Windungen Eiforiri haben, und zwar
zeigt
Abb. ι den Verschluß in Vorderansicht,
Abb. 2 einen Ausschnitt aus der Vorderansicht in größerem Maßstabe mit ineinandergreifenden
Windungen,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2,
Abb. 4 einen Schnitt durch das Schloß nach der Linie 4-4 der Abb. 1, «
Abb. 5 den Grundriß des Blechstückes, aus welchem das Schloß hergestellt wird.
Die Stoffstreifen α und b werden durch eine
Klammer c an dem geschlossenen Ende des Schlitzes -verbunden, während jedes, offene
Ende des Schlitzes je eine Klammert,e als
Anschlag für das Schloß trägt. Zwischen den Klammern d, e und der Klammer c sind die
Federn /, g mit jeder Windung an dem Saum des Schlitzes befestigt, der zur Verstärkung
Schnureinlagen /r, i (Abb. 3) erhalten kann. Jede Windung wenigstens einer Feder ist hakenförmig
bei k (Abb. 2) abgebogen zum Eingriff in jede Windung/ der gegenüberliegenden
Feder. Gemäß Abb. 3 sind die Windungen eiförmig gestaltet, und zwar greift das
spitze EndeÄ der Windungen in das breite Endem ein, wodurch der Eintritt erleichtert
und die Auflage gesichert wird.
Da die Windungen schraubenförmig verlaufen, so liegen ihre freien Enden geneigt
zu den Schlitzkanten, wodurch der gleichmäßige Eingriff erschwert wird. Um den Eingriff
zu erleichtern, sind die Wiüdungen beider Federn .dort, wo sie den Stoffrand. verlassen,
bei ti (Abb. 2), so gekröpft, daß die freien Windungsseiten senkrecht zu der Schließkante
gerichtet sind.
Gemäß Abb. 5 wird das Schloß in bekannter Weise aus einem vorgestanzten Blechstreifen
mit durch einen Steg σ verbundenen Flügeln p, q hergestellt, deren Bogenführung
die Federwindungen in und außer Eingriff 60 bringt. Dieser Blechstreifen wird nach den
Linien/- umgebogen (Abb. 4). Gemäß der Erfindung läuft der eine Flügel q in ein schmales
Band s, t aus, dessen Ende t den nach den Linien/' zusammengebogenen Steg ο als 65
Niet zusammenhält, während der zwischen dem Flügel<7 und dem- Nieti liegende Teils,
nach den punktierten Linien abgebogen, durch die Schlitze u, ν des Steges ο geführt wird,
um zum Halten und Führen des Handgriffes w 7°
zu dienen.
Claims (4)
1. Schiebeverschluß aus Schraubenfedern, deren Windungen, und zwar jede mit
der einen Seite, an dem Saum des Schlitzes befestigt sind, während die gegenüberliegende
freie Seite dem gegenseitigen Eingriff dient, dadurch gekennzeichnet, daß jede Windung an der freien Seite hakenförmig
(bei k) abgebogen ist zum Eingriff in jede Windung [L) an der freien Seite
der anderen Feder (Abb. 2).
2. Schiebeverschluß nach Anspruch ζ mit länglichen Windungen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Windungen eiförmigen Umriß haben und die spitzen Wmdungsseiten
(k) der einen Feder in die breiten Windungsseiten (m) der' anderen Feder
eingreifen (Abb. 3).
3. Schiebeverschluß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Windungen beider Federn dort, wo sie den Stoffrand verlassen (beiß), so gekröpft
sind, daß die freien Windungsseiten senkrecht zu der Schließkante gerichtet sind (Abb. 2).
4. Schloß für den Schiebeverschluß nach Anspruch 1 bis 3 aus einem vorgestanzten
Blechstreifen mit durch einen Steg verbundenen Flügeln, deren Bogenführung die Federwindungen in und außer Eingriff
bringt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flügel (q) in ein schmales Band (s, t) ausläuft,
dessen Ende (t) den züsammengebogenen
Steg (0, r) als Niet zusammenhält, während der zwischen dem Flügel
{q) und dem Niet (t)~ liegende Teil (s) zum
Halten und Führen des Handgriffes (w) dient (Abb. 4,'5 und 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US106300XA | 1924-04-28 | 1924-04-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE450182C true DE450182C (de) | 1927-09-30 |
Family
ID=21746632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP49829D Expired DE450182C (de) | 1924-04-28 | 1925-02-20 | Schiebeverschluss aus Schraubenfedern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT106300B (de) |
| DE (1) | DE450182C (de) |
| DK (1) | DK40195C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928222C (de) * | 1953-01-22 | 1955-05-26 | Walter O Galonska | Reissverschluss |
| DE968709C (de) * | 1954-09-08 | 1958-03-20 | Oscar Suess Dipl Ing | Reissverschluss aus Schraubenfedern |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047731B (de) * | 1954-05-18 | 1958-12-31 | Stahlwerk Kabel C Pouplier Jr | Schraubenfederreissverschluss |
-
1925
- 1925-02-19 DK DK40195D patent/DK40195C/da active
- 1925-02-20 DE DEP49829D patent/DE450182C/de not_active Expired
- 1925-02-20 AT AT106300D patent/AT106300B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE928222C (de) * | 1953-01-22 | 1955-05-26 | Walter O Galonska | Reissverschluss |
| DE968709C (de) * | 1954-09-08 | 1958-03-20 | Oscar Suess Dipl Ing | Reissverschluss aus Schraubenfedern |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT106300B (de) | 1927-04-25 |
| DK40195C (da) | 1929-05-27 |
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