DE699424C - Vorrichtung zum Verhindern des Fliegens von Gefluegel - Google Patents
Vorrichtung zum Verhindern des Fliegens von GefluegelInfo
- Publication number
- DE699424C DE699424C DE1935SC106844 DESC106844D DE699424C DE 699424 C DE699424 C DE 699424C DE 1935SC106844 DE1935SC106844 DE 1935SC106844 DE SC106844 D DESC106844 D DE SC106844D DE 699424 C DE699424 C DE 699424C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bracket
- quills
- brackets
- flying
- clamp
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 244000144977 poultry Species 0.000 title claims 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 7
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K37/00—Constraining birds, e.g. wing clamps
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Birds (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
Sch 106844
Es sind Vorrichtungen bekanntgeworden, um Vögel am Fliegen zu verhindern, die aus
zwei zusammenklappbaren Bügeln bestehen, die aus einem gemeinsamen, fortlaufend gebogenen
Blechstück oder atis zwei gelenkig miteinander verbundenen Stücken gebildet
sind und an ihren freien Enden durch einen federnden Verschluß miteinander verbunden
werden.
Gemäß der Erfindung werden diese Flugbehinderungsklammern so ausgebildet, daß
sie leicht anzulegen-sind und nach erfolgtem Verschluß sicher auf den Federkielen des
Vogels festsitzen, ohne jedoch die Federkiele ""Selbst irgendwie zu beschädigen. Dieser Erfolg
wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die in an sich bekannter Weise aus Draht bestehenden Bügel der Klammer in
Verschlußstellung derart zueinander liegen, ao daß sie sich, von der Seite gesehen, so weit
decken, wie es die dazwischenliegenden Federkiele zulassen, und durch einen druckknopf-■
artigen Verschluß zusammengehalten werden. Dieser druckknopfartige Verschluß eras
leichtert das Anlegen der Klammer, die man in geöffnetem Zustande leicht mit einer Hand
um die Kiele einiger Schwungfedern legen, und dann zusammendrücken kann. Durch die
ineinanderliegenden Drahtbügel der Klammer werden die Kiele der eingeklemmten
Flugfedern zwischen den Längsdrähten der Bügel leicht durchgebogen, und die Klammer
sitzt fest. Der runde und glatte Draht kann die Federkiele nicht beschädigen, kann aber
andererseits, wenn er genügend dünn gewählt wird, ein Nachgeben der Bügel ermöglichen,
wenn die Federkiele zu stark sind. Infolgedessen läßt sich eine 'bestimmte Klammerngföße
für verschieden große Vögel verwenden. Sind die Federkiele dick und leisten sie Widerstand, so wölben sich die Klammerbügel
und passen sich der Dicke der Federkiele an, ohne sie zu verletzen. Sind die
Federkiele aber dünn und leicht nachgiebig, so werden dann die Federkiele zwischen den
Klammerbügeln leicht durchgebogen. In jedem Fall sitzt also die Klammer fest, gleichgültig,
wie stark die Federkiele sind.·
Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird der äußere Bügel an seinem Ende
durch eine Blechplatte ο. dgl. zusammengehalten, auf ■ der seine nach innen gebogenen,
federnden Enden liegen, zwischen die der innere Drahtbügel mit einer Schlaufe zum
druckknopfartigen Verschließen der Klammer eintritt.
Man kann diese Befestigung der Klammer auf den Federn noch dadurch unterstützen,
daß man die Längsdrähte der Bügel oder auch nur eines Bügels wellenförmig ausführt.
Die Zeichnung gibt etwas vergrößert eine Flugfederklammer nach der Erfindung wieder.
Fig. ι zeigt die Klammer schaubildlich in
geöffnetem Zustande.
Fig. 2 zeigt die Klammer geschlossen von der Seite gesehen, und
Fig. 3 veranschaulicht mit nochmaliger Vergrößerung
den Verschluß der Klammer.
Die Klammer nach der Erfindung setzt sich ίο der Hauptsache nach aus den beiden gelenkig
miteinander verbundenen Drahtbügeln α und b zusammen, von denen der eine α innerhalb des
anderen & liegt, wenn die Klammer geschlossen ist. Der Drahtbügel b wird an seinem
freien Ende durch eine kleine Blechplatte c ο. dgl. zusammengehalten; seine über diese
Blechplatte hinausragendenEnden d sind nach innen umgebogen und liegen auf der Blechplatte
auf, die einen kleinen Schlitz e aufweist. Der innere Bügel α hat an seinem
freien Ende einen kleinen Verschlußkopf /, der zum Verschließen der Klammer zwischen
den Bügelenden d hindurch in den Schlitz e der Blechplatte c gedrückt wird, wobei die
Bügelenden d zuerst etwas aitseinandergedrängt
werden, um dann, wie Fig. 3 zeigt, den Verschlußkopf / federnd festzuhalten.
In geschlossenem Zustande liegen die Bügel α und b mit ihren Längsseiten ziemlich
dicht aneinander, so daß die dazwischen eingeklemmten Federkiele eine leichte Durchbiegung
erfahren; die Folge davon ist, daß der Bügel sich nicht auf den eingeklemmten
Federn verschieben kann. Um in dieser Be-Ziehung noch eine größere Sicherheit zu schaffen,
können die Längsseiten der Bügel (oder auch nur eines Bügels) der Zeichnung gemäß
Wellenform erhalten, wobei sich dann gemäß Fig. 2 diese Wellen etwas übergreifen.
Zum Anlegen dieser neuen Klammer hält man mit der einen Hand den Vogel fest, führt
mit der anderen Hand den Bügel α von unten zwischen zwei Flugfedern des Flügels hindurch
und drückt ihn in Verschlußstellung, worauf die Klammer fest auf den eingeklemmten Federn sitzt. Das Abnehmen der
Klammer erfordert ebenfalls keine Mühe; denn es genügt ein einfacher Druck von unten
gegen den Verschlußkopf, um diesen aus den federnden Bügelenden d herauszudrücken,
worauf die Klammer offen ist und abgenommen werden kann.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Zum Verhindern des Fliegens von Geflügel dienende Vorrichtung, bestehendaus zwei zusammenklappbaren Bügeln, die aus einem gemeinsamen, fortlaufend gebogenen Stück oder aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Stücken gebildet sind und' an ihren freien Enden durch einen federnden Verschluß miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus Draht bestehenden Bügel in Verschlußstellung derart zueinanderliegen, daß sie sich, von der Seite gesehen, so weit decken, wie es die dazwischenliegenden Federkiele zulassen, und der Verschluß druckknopfartig ausgebildet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Bügel (&) an seinem Ende durch eine Blechplatte (c) o. dgl. zusammengehalten wird, auf der seine nach innen gebogenen, federnden Enden (d) liegen, zwischen die der innere Drahtbügel (a) mit einer Schlaufe (/) zum druckknopfartigen Verschließen der Klammer eintritt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Bügel (oder nur einer) an ihren Längsseiten wellenförmig ausgebildet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935SC106844 DE699424C (de) | 1935-04-17 | 1935-04-17 | Vorrichtung zum Verhindern des Fliegens von Gefluegel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935SC106844 DE699424C (de) | 1935-04-17 | 1935-04-17 | Vorrichtung zum Verhindern des Fliegens von Gefluegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE699424C true DE699424C (de) | 1940-11-28 |
Family
ID=7448261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1935SC106844 Expired DE699424C (de) | 1935-04-17 | 1935-04-17 | Vorrichtung zum Verhindern des Fliegens von Gefluegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE699424C (de) |
-
1935
- 1935-04-17 DE DE1935SC106844 patent/DE699424C/de not_active Expired
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