DE449798C - Maschinen mit Knotrad und Zange zum Knoten von Moebelfedern - Google Patents
Maschinen mit Knotrad und Zange zum Knoten von MoebelfedernInfo
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- DE449798C DE449798C DES76432D DES0076432D DE449798C DE 449798 C DE449798 C DE 449798C DE S76432 D DES76432 D DE S76432D DE S0076432 D DES0076432 D DE S0076432D DE 449798 C DE449798 C DE 449798C
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- pliers
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- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims description 2
- 238000004904 shortening Methods 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F35/00—Making springs from wire
- B21F35/02—Bending or deforming ends of coil springs to special shape
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F33/00—Tools or devices specially designed for handling or processing wire fabrics or the like
- B21F33/04—Connecting ends of helical springs for mattresses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
Description
- Maschine mit Knotrad und Zange zum Knoten von Möbelfedern. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Knotmaschine für Möbelfedern zur Erzeugung einer neuen Art Knoten. Der bekannte Knoten an Möbelfedern, der darin besteht, daß das Federende um den letzten Umgang der Feder gewunden wird, hat, sofern er nicht hart gewunden wird, den Nachteil, daß er beim Befestigen z. B. auf eine Matratze oder bei Benutzung einer solchen längs des letzten Umganges rutscht. Da die Möbelfedern immer mit hartem Draht geknotet werden, ist ein festsitzendes Anw finden nicht immer möglich. Um diesen Übelstand zu beheben, wurde die von Hand oder mit der Maschine geknotete Feder unter eine beliebige Presse oder auch in den Schraubstock gebracht und hinter dem Knoten eine Abkröpfung angebracht, wie aus Abb. 5, links, ersichtlich. Eine auf solche Art geknotete Feder hat folgende Vorteile: i. Wenn die Abkröpfung so erfolgt, daß sie in der Mitte der zwei Windungen des Knotens beginnt, so ist ein Rutschen vor- oder rückwärts ausgeschlossen.
- 2. Eine auf solche Art geknotete Feder erhält mit weniger Draht eine größere Gesamthöhe als eine Feder mit gleich viel Umgängen, aber normal geknotet (vgl. Abb.5, a mit b). 3. Der verfügbare Raum zwischen dem letzten und zweitletzten Umgang einer Feder mit Abkröpfknoten ist namentlich in der Nähe des Knotens selbst größer als bei einer normal geknoteten Feder, was von Vorteil ist für das Schnüren oder andere Befestigungsart der Feder.
- Bis jetzt bedingt aber die Herstellung von Abkröpfknoten einen zweiten Arbeitsvorgang, was den Herstellungspreis zu stark erhöhte. Durch vorliegende Erfindung, welche in den Ansprüchen näher gekennzeichnet ist, wird der. Knoten mit Abkröpfung bei hoher Leistung in einem einzigen Arbeitsvorgang erzeugt.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zei-hnung beispielsweise dargestellt: Abb. i zeigt die Maschine in Ruhestellung in der Seitenansicht.
- Abb. a ist teilweise eine Vorderansicht der Maschine.
- Abb. 3 ist teilweise ein Grundriß der Knoteinrichtung mit Zangenteilen.
- Abb. q. ist in Seitenansicht die Arbeitsstellung der Maschine im Zeitpunkt des Abkröpfens.
- Abb. 5 zeigt rechts eine Feder mit normalem Knoten und links eine solche mit Abkröpfknoten. Die Bewegungsteile, welche die Hauptwelle i in Bewegung setzen, wie Kupplung, Zahnräder usw., sind nicht gezeichnet. Das eigentliche Knotrad 2 sowie das Antriebrad 3 für dasselbe sind nur schematisch dargestellt.
- Auf der Hauptwelle i sitzt eine Unrundscheibe q. fest, welche im gegebenen Zeitpunkt einen am Gestell gelagerten Winkelhebel 5 in Bewegung versetzt. Die Zange, welche den ersten Umgang 7 und den zweiten Umgang 8 der Feder 6 während des Knotenvorganges festhält, besteht aus den drei Teilen 9, io, i i. Der Teil 9 wird mittels des Hebels i 2 und des Gestänges 13 durch Fußtritt geschlossen und durch die Feder 14 wieder geöffnet. Der Teil io ist fest auf dem Tisch 15 angebracht, und der Teil i i der Zange ist am Tisch 15 schwenkbar gelagert. Der Zangenteil i i ist ferner durch die Teile 17 und 18 mit dem Winkelhebel 5 verbunden. Der Knotvorgang ist nun folgender: Eine Feder 6 wird in die Zange eingeführt (Abb. i), wobei der erste Umgang 7 auf dem feststehenden Zangenteil io und der zweite Umgang 8 in der NTute 19 des Zangenteiles i i zu liegen kommt; nun wird der Zangenteil 9 durch Fußtritt gegen die Teile io und i i bewegt, und die Zange ist geschlossen. Durch hier nicht beschriebene Teile wird das schematisch bezeichnete Antriebrad 3 und das Knotrad 2 in Bewegung gesetzt, wobei der normale Knoten zum -Teil gebildet wird. Je nach Stellung der Unrundscheibe q., welche auf der Hauptwelle 1 sitzt, gegenüber dem Antriebrad 3, wird der Winkelhebel 5 früher oder später zum Ausschwingen gebracht, und dieser drückt während des Knotvorganges vermittels der Teile 17 und 18 den beweglichen Zangenteil i i in die Höhe, wobei die Abkräpfung hervorgebracht wird.
- Je nach Drahtstärke, Größe der Feder oder Wunsch soll die Höhe c (Abb. 5) der Abkröpfung verschieden sein. Dies wird auf folgende .Art erzielt: _ Der Weg des Zangenteiles ii nach abwärts wird begrenzt durch Anschlagstifte 2o im Tisch 15. Die Teile 17 und 18 sind als vierkantige Mutter und als Gewindebolzen mit Sicherungsmutter 25 ausgebildet. Der Zangenteil i i besitzt eine Vertiefung 21 (Abb. i), in welche die vierkantige Mutter 17 eingreift. Je nachdem der Gewindebolzen 18, welcher unten kugelförmig ausgebildet ist und in einer entsprechenden. Pfanne 22 des Winkelhebels 5 sitzt, gedreht wird, wird die Mutter 17 ganz. oder teilweise in die Vertiefung 21 gebracht. Da die Unrundscheibe d. dem Winkelhebel 5 immer den gleichen Weg erteilt, kann die Höhe c der Abkröpfung des Knotens durch Höher- oder Tieferstellung der Mutter 17 geregelt werden. Abb. i zeigt, daß der durch die Unrundscheibe :4 vorgeschriebene Weg nicht voll ausgenutzt wird, weil die Mutter 17 nicht ganz in der Vertiefung 2i des durch den Anschlag 2o in seiner Tiefstellung begrenzten Zangenteiles i i ruht. Hieraus ergibt sich, daß die Höhe c der Abkröpfung des Knotens niedriger wird, als wenn der ganze Weg der Unrundscheibe ? ausgenutzt würde. Die Feder 23 dient zum Anpressen der Rolle 2q- an die Unrundscheibe 4 und die Feder 16 zur kraftschlüssigen Abwärtsbewegung des Zangenteiles i i.
- Aus Obigem ist ersichtlich, daß das Knoten des Federendes mit Abkröpfknoten in einen einzigen Arbeitsvorgang vor sich geht, was einen erheblichen Zeitgewinn und eine erhebliche -Arbeitsverminderung ergibt. Diese Aufgabe ist bei möglichst einfacher und dauer-. hafter Bauart der Maschine gelöst worden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine mit Knotrad und Zange zum Knoten von Möbelfedern, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Bildung einer Abkröpfung am ersten Umgang (7) der Feder (6) bei Herstellung des üblichen Knotens hinter diesem ein den zweiten FederLUrigäng (8) erfassender, beweglicher Zangenteil (i i) mittels eines Hebelgestänges (5, 17, 18) durch eine auf der Hauptwelle (i) sitzende Unründscheibe (4.) je nach deren Stellung gegenüber dem Antriebrad (3) des Knotrades im vorherbestimmten Zeitpunkt nach oben gedrückt wird, während der erste, das Federende bildende Umgang (7) auf einem auf dem Maschinentisch :(15) festsitzenden Zangenteil (io) ruht und durch einen schwenkbaren Zangenteil (9) festgehalten wird.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelgestänge aus einem Winkelhebel (5) und einer in der Länge verstellbaren, in einer Vertiefung (21) des schwenkbaren Zangenteils (i i) mit dem freien Ende sich führenden Stange (17, 18) besteht, so daß durch Verlängerung oder Verkürzung der Stange die Höhe (c) der Abkröpfung geregelt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES76432D DE449798C (de) | 1926-10-03 | 1926-10-03 | Maschinen mit Knotrad und Zange zum Knoten von Moebelfedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES76432D DE449798C (de) | 1926-10-03 | 1926-10-03 | Maschinen mit Knotrad und Zange zum Knoten von Moebelfedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE449798C true DE449798C (de) | 1927-09-21 |
Family
ID=7506125
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES76432D Expired DE449798C (de) | 1926-10-03 | 1926-10-03 | Maschinen mit Knotrad und Zange zum Knoten von Moebelfedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE449798C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170359B (de) * | 1960-11-23 | 1964-05-21 | Spuehl Ag | Korrekturvorrichtung an einem Feder-Knotapparat |
-
1926
- 1926-10-03 DE DES76432D patent/DE449798C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170359B (de) * | 1960-11-23 | 1964-05-21 | Spuehl Ag | Korrekturvorrichtung an einem Feder-Knotapparat |
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