DE722525C - Kurbeltrieb mit geteilter Koppel - Google Patents

Kurbeltrieb mit geteilter Koppel

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DE722525C
DE722525C DER98871D DER0098871D DE722525C DE 722525 C DE722525 C DE 722525C DE R98871 D DER98871 D DE R98871D DE R0098871 D DER0098871 D DE R0098871D DE 722525 C DE722525 C DE 722525C
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DE
Germany
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coupling
crank
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spring
output
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Expired
Application number
DER98871D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Walter Bruse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER BRUSE DR
Original Assignee
WALTER BRUSE DR
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE722525C publication Critical patent/DE722525C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H21/00Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
    • F16H21/06Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides which can be made ineffective when desired

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kurbeltrieb mit geteilter Koppel Der Erfindungsgegenstand dient dem Zweck, einen durch eine Kurbel betätigten Abtrieb bei ständig fortlaufendem Antrieb willkürlich stillsetzen zu können. Ein derartiger aKurbeltrieb- ist bereits vorveröffientlicht worden. Er ist mit einer starren, eingliedrigen Koppel ausgestattet und hat vor allem den Nachteil, daß mit ihm das Stillsetzen sowie das Wiedereinrücken des Abtriebes nicht an eine bestimmte Bewegungsphase des Abtriebes oder der von ihm betätigten Arbeitsmaschinen gebunden werden kann.
  • Dieser Mangel macht das vorbekannte Kurhelgetrieb:e mit ausrückbarem Abtrieb fürviele Zwecke unbrauchbar. Es läßt sich aber beheben durch einen Kurbeltrieb mit geteilter Koppel, deren zwei gelenkig miteinander verbundene Glieder durch Wirkung einer Feder in bestimmten Lagen in gestreckte Stellung gebracht werden können. Ein derartiges als Viergelenktrieb mit zwei. hin und her schwingenden Gliedern. ausgebildetes Getriebe ist schon vorgeschlagen worden. Bei dieser Einrichtung nimmt aber das treibende das getriebene Glied abwechselnd während eines vorbestimmten Winkelweges mit und läßt @es während des weiteren Winkelweges stillstehen. Die dem E.rfindung.sgegenstand zugrunde liegende Aufgabe der willkürlichen. Abschaltung des Abtriebes und phasenbestimmter Wiederaufnahme des Abtriebes wurde mit dieser Einrichtung nicht gelöst. Daher ist der Erfindungsge genstand zur Lösung der gestellten Aufgabe so ausgebildet, daß die zweigliedrige Koppel willkürlich zum Einknicken gebracht und damit gelöst werden kann, wobei der Abtrieb bei gelöster Koppel nach -erstmaliger Überschreitung der äußeren To:tpunktlage durch den Kurbelzapfen dauernd zum Stillstand kommt.
  • Der Erfindungsgegenstand kann auf Grund oben geschilderter Eigenschaften z. B. an Vervielfältigungsmaschinen zur Stillsetzung der Bogenschieber mit besonderem V.Drteil angewandt werden, wie überhaupt üb.eräll da, wo die Aufgabe willkürlicher AußerbetrIebsetzung des Abtriebs bei fortlaufendem Antrieb auftritt, wobei weiterhin die Forderung gestellt wird, daß Arbeitsunterbrechung und Wiederaufnahme der Arbeit stets und nur an der gleichen Bewegungsphase des Abtriebs erfolgen kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abb. i bis. q. in verschiedenen Bewegungsabschnitten dargestellt.
  • Die Schwinge 5 wird bei gestreckter, aus zwei Gliedern i und 2 sowie dem Gelenk 3 bestehender Koppel in bekannter Weise durch die Kurbel io bewegt. Die Streckung der Koppel erfolgt in jeder Lage durch :eine am Koppelglied 2 und an einem am Maschinengestell angeordneten Stellhehel7 befestigte Feder q, wenn der Stellhebel bei einer Rast 8 eingeklinkt wird.
  • Abb. 2 veranschaulicht die Außerbetriebsetzung - der im Niedergehen befindlichen Schwinge 5. Sobald die Feder q. durch Verlegen des Stellhebels 7 von der Rast 8 in die Rast 9 außer Wirkung gebracht und der Kurbeltrieb weiter bewegt wird, löst der geringe Druck, den die auf dem Koppelglied i sitzende Feder 6 gegen das Koppelglied 2 ausübt, das Einknicken der Koppel aus, so daß sie, wie Abb.3 zeigt, keine Möglichkeit mehr hat, die Schwinge 5 abwärts zu bewegen. Bei weiterem Umlauf des Kurheltriebes wird die Schwinge, die während ihres Arbeitsganges stillgesetzt wurde, noch einmal bis zu-ihrer höchsten Stellung, die z. B. der Ausgangsstellung einer von ihr betätigten Arbeitsmaschine entsprechen kann, bewegt. Der Widerstand der an der Schwinge 5 hängenden Arbeitsmaschine bewirkt die Streckung der Koppel i, 2, wie aus Abb. q. ersichtlich, auch ohne Einwirkung der Feder q. bis zur äußeren Totpunktlage des Kurbelzapfens i o. Bei allen weiteren Umdrehungen der Kurbel bleibt dann die Schwinge 5 stehen. Die von neuem über die Rasterstellung 8 eingeschaltete Feder q. bringt die Koppelglieder i und 2 erst dann wieder in dauernde Strecklage, wenn der Kurbelzapfen io seine äußere Totpunktlage erreicht hat. Somit kommt auch der Abtrieb nur bei stets gleicher Stellung des Antriebs wieder in Bewegung, was von Vorteil für die gegenseitige Abstimmung der Arbeitstakte der verschiedenen vom gleichen Kurbeltrieb betätigten Arbeitsmaschinen sein kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurbeltrieb mit geteilter Koppel, deren zwei gelenkig .miteinander verbundene Glieder durch Wirkung einer Feder in gestreckter Lage erhalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei ständig weiterlaufendem Antrieb der Abtrieb willkürlich und stets an der gleichen Bewegungsphase stillgesetzt und wieder in Betrieb genommen werden kann.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbeltrieb bei gestreckter Koppel in bekannter Weise aus Kurbel (io), Koppel (i, 2) und Schwinge (5) besteht.
  3. 3. Getriebe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstreckfeder (q.) einerseits an dem mit der Schwinge verbundenen Koppelglied (2), anderseits über einen Rastenhebel (7) mit dem Maschinengestell verbunden ist. q..
  4. Getriebe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Betriebsstellung des Abtriebes (5) eine erste Rast (8), seiner Außerbetriebsstellung eine zweite Rast (9,) für den Rasterhebel zugeordnet ist.
  5. 5. Getriebe nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß nach Schalten des Klinkenhebels auf Außerbetriebsstellung das Einknicken der Koppel durch eine zweite Feder eingeleitet wird, welche einerseits an dem, mit der Kurbel verbundenen Koppelglied (i) befestigt ist und mit ihrem freien Ende bei gestreckter Koppel an einem Vorsprung des anderen Koppelgliedes. (2) unter Vorspannung anlieL-t.
DER98871D 1937-03-17 1937-03-17 Kurbeltrieb mit geteilter Koppel Expired DE722525C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030130B (de) * 1955-09-15 1958-05-14 Schloemann Ag Kurbelgetriebe
DE1045756B (de) * 1953-10-03 1958-12-04 Kurt Scheibel Ein- und abschaltbarer Gelenkantrieb fuer einen hin- und herbewegten Maschinenteil
DE1172093B (de) * 1960-08-31 1964-06-11 Siemens Ag Antrieb fuer einen elektrischen Schalter, insbesondere mit Federkraftspeicher

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045756B (de) * 1953-10-03 1958-12-04 Kurt Scheibel Ein- und abschaltbarer Gelenkantrieb fuer einen hin- und herbewegten Maschinenteil
DE1030130B (de) * 1955-09-15 1958-05-14 Schloemann Ag Kurbelgetriebe
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