DE445871C - Foerderanlage fuer eine Vorrichtung zum Komprimieren von pulverfoermigen Massen - Google Patents
Foerderanlage fuer eine Vorrichtung zum Komprimieren von pulverfoermigen MassenInfo
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- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
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Description
- Förderanlage für eine Vorrichtung zum Komprimieren- von pulverförmigen Nassen. Es sind Maschinen zum Herstellen von Preßlingen bekannt, bei denen der Riegel oder Würfel nach dem Pressen durch einen beweglichen Schieber auf eine mehreckige, absatzweise drehbare Unterlagsplatte gebracht werden, von der sie auf ein Förderband gelangen, nachdem sich die Unterlagsplatte um. go ° gedreht hat. Diese Vorrichtung zeigt gewisse Nachteile, einerseits weil die Riegel in einer kreisförmigen Bahn ziemlich rasch fortbewegt werden und dadurch infolge der Zentrifugalkraft Verschiebungen aus ihrer normalen Lage erfahren und nicht in vorgeschriebener Lage auf das Förderband gelangen. Anderseits werden die Riegel mit der Längsseite auf die Fördervorrichtung geschoben, woraus sich eine Raumverschwendung ergibt. Außerdem werden die Riegel oft zerschlagen oder beschädigt, weil sie an der Unterlagsplatte durch feuchten Sirup festkleben und dem plötzlichen Stoß des Transportorgans nicht- nachgeben können. Die Leistungsgeschwindigkeit einer solchen Maschine übersteigt nicht 5o bis 6o Riegel in der Minte mit einem Abfall von io bis 15 Prozent.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung des Abfalles und anderseits die Erhöhung der Leistung auf etwa 7o bis 75 Riegel in der Minute. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß man mittels des ersten Stoßteiles den Riegel auf ein erstes Förderband und dann mittels eines zweiten Stoßteiles auf ein zweites zu dem ersten, wie üblich, senkrechtes Förderband schiebt, aber so, daß die Riegel in der gewünschten Lage auf die Förderbänder kommen und die Stöße der Transportorgane nicht so heftig sind, daß ein Zerschlagen der Riegel verursacht werden könnte.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung.
- Abb. i ist eine Draufsicht; Abb. z ist eine Seitenansicht; Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Abb. i ; Abb. q. ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. i in größerem Maßstabe, und Abb. 5 ein gleichfalls in größerem Maßstab gehaltener Schnitt nach der Linie V-V der Abb. i.
- Wie in der Patentschrift 376 53o enthält die Maschine eine wagerechte Rundscheibe r, welche durch das mit ihm verbundene Malteserkreuz 8 in eine absatzweise Kreisbewegung versetzt wird. Die Scheibe enthält vier Lochungen z, in welchen Preßkolben 3 beweglich sind, die auf Stangen q. sitzen, welche an ihren unteren Teilen mit Rollen 6 versehen sind, die auf einem zweiteiligen Nutenring rollen, dessen einer Teil durch eine ortsfeste Nabe ii und der andere durch eine in der Höhe einstellbare Nabe iz getragen wird. Die Anordnung der Arbeitsteile zum Füllen 15, zum Pressen 18, zum Ausstoßen 25 und zum Reinigen 36, 37 ist dieselbe wie bei der Vorrichtung des Hauptpatentes. Das Heben und das Senken der Kolben wird in gleicher Weise bewerkstelligt.
- Die Maschine erhält den Antrieb mittels der Haupttreibwelle 6o (Abb. 3 und 5), welche durch ein beliebiges Vorgelege einerseits die Welle 61 antreibt, welche die Rolle 6z trägt, die mit dem Malteserkreuz 8 zusammenwirkt, und anderseits die Welle 63 betätigt, welche die unterschiedlichen Steuerungshubscheiben trägt, welche die Kolben betätigen und zum Pressen und Ausstoßen dienen.
- Die Vorrichtung zum Entleeren der Riegel gemäß vorliegender Erfindung ist wie folgt ausgebildet: Parallel zur Längsachse der Maschine ist eine erste Fördervorrichtung mit einem endlosen Band 64 angebracht, welche die dritte Lochung der Drehscheibe i streift und auf die die Riegel durch eine Platte 2,5 vorgestoßen werden. Senkrecht zu dieser ersten Fördervorrichtung und oberhalb der Hubscheibenwelle 63 ist die zweite Fördervorrichtung 65 angeordnet, auf welche die Riegel durch die Platte 66 vorgestoßen werden. Die abwechselnde Bewegung der Platte z5 nach vorn und hinten wird durch folgende Einrichtung gesteuert: Die Hubscheibenwelle 63 betätigt mittels des Schraubenradgetriebes 68, 69 die lotrechte Welle 67, auf welcher die Hubscheiben 7o, 7o' und die Gegenhubscheiben 7o1 und 7o'1 befestigt sind. Mit der Hubscheibe 7o' und Gegenhubscheibe 7o'1 wirken die Hebel 71 und 71' zusammen, welche mittels der Arme 72 und der Führungsstange 73 die Platte 25 steuern. Mit der Hubscheibe 70 und der Gegenhubscheibe 7o1 wirken in gleicher Weise die Hebel 74 und 74' zusammen, welche mittels des Armes 75 und der Führungsstange 76 die Bewegung der Stoßplatte 66 steuern. Die Arbeitsteile sind in einem Kasten 77 eingeschlossen, welcher oberhalb der Platte 18 angeordnet ist, die als Gegendruckunterlage dient.
- Die Fördervorrichtung 64 ist über zwei Trommeln 78, 79 geführt, von welchen die erste leer läuft, während die zweite eine absatzweise Bewegung mittels des Malteserkreuzes 8o erhält, das mit zwei Rollen 81 zusammenwirkt, die von dem Rad 82 getragen werden, dessen Antrieb durch die Welle 63 bewirkt wird. Die Fördervorri ftung 65 geht über zwei Trommeln 83 und 84, von welchen die erste leer läuft, während die zweite eine ununterbrochene Drehbewegung mittels des Schneckenradgetriebes 85, 86 auf der Nockenwelle 63 erhält. Oberhalb der Trommel 83 befindet sich ein Vorratsbehälter 35, welcher einen Stoß von Tragplatten 34, ähnlich wie in der Patentschrift 376 53o beschrieben, enthält. Das endlose Band 65 trägt einerseits Vorsprünge, welche - in die Schlitze 87 der Trommeln eindringen, um die Mitnahme zu sichern, und anderseits Absätze, welche beim Durchgang die untere Trageplatte des Stoßes 34 anhaken und dieselbe aus dem Vorratsbehälter auf die Führungsschienen 89 gleiten lassen.
- Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist die folgende Nach dem Vorstoßen des Riegels aus der Lochung, wobei sich der Kolben 3 in der Lage nach Abb.5 befindet, setzen die Hubscheiben 7o', 7o', die Platte 25 in Bewegung, welche den Riegel auf das endlose Band 64 vorschiebt. Der Anschlag 9o verhindert, daß der Riegel über die Mitte des Bandes hinweggeschoben wird. Die Fördervorrichtung 64 erhält in diesem Zeitpunkt mittels des Malteserkreuzes 8o eine entsprechende Vorschubbewegung, welche im wesentlichen der Länge eines Riegels entspricht und den Riegel vor die Platte 66 bringt. Diese letztere erhält in diesem Zeitpunkt eine Vorschubbewegung durch die Hubscheiben 70, 7o1, infolge welcher Bewegung der Riegel auf eine der Platten fällt, die durch das endlose Band 66 getragen werden. Die Tragplatten 34 erhalten somit nacheinander eine bestimmte Anzahlvon Riegeln und führen dieselben in der Richtung des Pfeiles f auf den Schienen 89 dem mit dem Packen betrauten Arbeiter zu.
- Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern kann sämtliche Abänderungen des Grundgedankens enthalten, welcher durch ein Zusammenwirken von zwei senkrecht zueinander verlaufenden Förderbändern gekennzeichnet ist, von welchen das erste den Riegel von der Stoßplatte erhält und sie zum zweiten Förderband führt, während das zweite die Tragplatten vorschiebt, welche aus einem Vorratsbehälter entnomenm werden und auf welche die von dem ersten Transportband zugeführten Riegel durch eine zweite Stoßplatte geschoben werden.
Claims (1)
- PATLNTnrrsPxücr-tr#_: i. Förderanlage für eine Vorrichtung zum Komprimieren von pulverförmigen Massen, wie Zucker, in Riegel, Würfel u. dgl. nach Patent 376 530, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken von zwei Stoßplatten, zwei Förderbändern und einem Tragplattenvorratsbehälter in der Weise, daß die beiden Förderbänder in an sich bekannter Weise senkrecht zueinander laufen, daß die erste Stoßplatte die Riegel von der Herstellungsscheibe zu dem ersten Förderband stößt, und daß die zweite Stoßplatte dieselben von dem ersten Förderband auf die durch das zweite Förderband selbsttätig aus dem Vorratsbehälter entnommenen und fortgeführten Tragplatten stößt. a. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Förderband in an sich bekannter Weise eine absatzweise Bewegung, z. B. mittels eines Malteserkreuzes, und das zweite Förderband eine ununterbrochene Kreisbewegung erhält und wie üblich Absätze (88) aufweist, mit Hilfe deren es die Tragplatten (34) aus dem Vorratsbehälter in an sich bekannter Weise nacheinander entnimmt. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Stoßplatten durch Hubscheiben (70, 70') und Gegenhubscheiben (7o'1, 701) gesteuert werden, welche auf gemeinsamer lotrechter Welle (67) befestigt und in einem Kasten oberhalb des Preßbalkens (18) eingeschlossen sind.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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Family Applications (2)
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