DE445640C - Konsolartige Tuerdrueckersicherung - Google Patents

Konsolartige Tuerdrueckersicherung

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DE445640C
DE445640C DESCH75965D DESC075965D DE445640C DE 445640 C DE445640 C DE 445640C DE SCH75965 D DESCH75965 D DE SCH75965D DE SC075965 D DESC075965 D DE SC075965D DE 445640 C DE445640 C DE 445640C
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Germany
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBENAM 16. JUNI 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68 a GRUPPE
(Sch η5965 1ϊ1\68α)
Paul Schütze in Erfurt Konsolartige Türdrückersicherung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. November 1925 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine konsolartige Türdrückersicherung, welche aus einem unter den Türdrücker greifenden hochklappbaren Hebel besteht, welcher durch eine Strebe gestützt wird.
Nach der Erfindung ruht die Strebe auf einem Stützklotz, der in wirksamer Stellung von einem Hakenhebel hintergriffen wird, der mittels eines Bowdenzuges und eines abgeschrägten, auf den Hakenhebel einwirkenden Kegels von einem besonderen Hilfsschloß ausgelöst wird.
Die Türdrückersicherung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar in Abb. ι in Ansicht in der Sicherungslage,
Abb. 2 in Seitenansicht in der Sicherungslage, Abb. 3 in Seitenansicht in unwirksamer Stellung,
Abb. 4 zeigt die Ansicht des Hilfsschlosses in hochgeschwungener, das Schlüsselloch des Türschlosses freigebender Lage,
Abb. 5 zeigt das Innere des Schlosses in Verbindung mit dem Bowdenzug, Abb. 6 den freigelegten Sicherungshaken für die Drückersicherung,
Abb. 7 die Auslöseglieder für den Sicherungshaken für die Drückersicherung im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 5.
Die Türdrückersicherung besteht aus dem schwenkbaren Hebel 1, der Strebe 2, dem Stützklotz 3, dem Wandteil 4, dem Hilfsschloß 5, der Befestigungskonsole 6 für dieses, dem Bowdenzug 7 als Verbindung zwischen dem Schloß 6 und dem Wandteil 4, dem Sperrhaken 8 mit Drückfeder 9 und dem Auslösekegel ϊο für den Sperrhaken 8.
Der Hebel 1 ist an dem Wandteil 4 senkrecht beweglich gelagert und besitzt eine Längsaussparung 9, in welcher der Querstift n der Strebe 2 verschiebbar ist. Die Strebe 2 ist mittels eines Querstiftes 12 an den Stützklotz 3 angeschlossen. Dieser führt sich an den aus zwei Winkeleisen zusammengesetzten Wandteil 4.
Der Stützklotz sitzt mittels eines Querstiftes 14 in einer Rast des Schlitzes 15 des Wandteils 4. An einem anderen Querstift 16 greift eine Zugfeder Vj an, deren unteres Ende am Fuße des Wandteils 4 befestigt ist. Eine Zugfeder 18 verbindet die Strebe 2 mit einem Arm 23 des Stützklotzes 3.
Zwischen den Schenkeln des Wandteiles 4 ist um den Bolzen 18 ein Haken 8 drehbar gelagert, der unter dem Druck der Feder 9 steht und den in der Rast des Schlitzes 15 sitzenden Stützklotz 3 festhält. Der Haken 8 trägt eine obere Verlängerung, in deren Loch 19 ein seitlich abgeschrägter Kegel 10 oder keilförmiger Körper eingreift, .der beim Zug des Bowdenzugs den Sperrhaken 8 verschwenkt, wodurch der Stützblock 3 frei wird.
Das Hilfsschloß 5 ist an seinem Träger 6 um Stift 20 senkrecht ausschwingbar und wird durch eine Handschraube 21 in einer Aussparung 22 festgestellt. Der Bowdenzug 7 ist einerseits an dem Riegel des Schlosses 5 befestigt und anderseits mit dem Kegel 10 verbunden.
Die Vorrichtung wird folgendermaßen gehandhabt :. Zur Sicherung des Türdrückers wird der Hebel ι in seine Stützlage hochgehoben, die Strebe 2 nach vorn gelegt und der Stützklotz 3 mit dem Stift 14 in die Rast der Führung 15 gedrückt. Bei Entsicherung von der Innenseite der Wohnung aus wird der Stützklotz 3 nach vorn gezogen, die Feder 17 zieht ihn darauf nach unten, die Feder 18 zieht die Strebe 2 in der Führung 9 des Hebels 1 nach hinten, und der Hebel fällt nach unten. Der Kegel 10 kommt hierbei mit dem Haken 8 nicht in Berührung. Die Entsicherung von außen wird dagegen durch Durchstecken eines besonderen Schlüssels durch das Türschloßschlüsselloch bis zum Hilfsschloß 6 vorgenommen. Der Riegel dieses Schlosses zieht hierbei den Bowdenzug an, so daß der abgeschrägte Kegel 10 in das Loch 19 des Sperrhakens 8 eintritt und dabei seinen Oberteil etwas nach vorn drückt.
Sein Unterteil schwingt gleichzeitig nach hinten, und der Stützklotz wird hierdurch freigegeben. Hierbei drückt aber der obere Teil des Hakens gegen den Arm 23 des Stützklotzes und drängt letzteren aus der Rast der Führung 15 heraus. Es kommt nun damit die Feder 17 zur Wirkung, welche die Drückersicherung aufhebt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Konsolartige Türdrückersicherung mit einem hochklappbaren Hebel, welcher durch eine Strebe gestützt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Strebe (2) auf einem nach unten verschieblichen Stützklotz (3) ruht, der mittels eines Querstiftes (14) in einer Rast einer Führung (15) sitzt, aus welcher er infolge des Anziehens eines Bowdenzuges, der mit dem Riegel eines Hilfsschlosses (5) in Verbindung steht, beim Eintreten eines go abgeschrägten, mit dem anderen Ende des Bowdenzuges verbundenen Kegels in ein · Loch (19) des Oberteiles eines zweiarmigen, den Stützklotz untergreifenden Hakens (8) durch Anstoßen des letzteren gegen einen Arm (23) des Stützklotzes (3) verdrängt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DESCH75965D 1925-11-07 1925-11-07 Konsolartige Tuerdrueckersicherung Expired DE445640C (de)

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