DE552118C - Schloss fuer Fahrzeugtueren - Google Patents

Schloss fuer Fahrzeugtueren

Info

Publication number
DE552118C
DE552118C DE1930552118D DE552118DD DE552118C DE 552118 C DE552118 C DE 552118C DE 1930552118 D DE1930552118 D DE 1930552118D DE 552118D D DE552118D D DE 552118DD DE 552118 C DE552118 C DE 552118C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nut
lock
double
lever
vehicle doors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930552118D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RONSDORFER SCHLOSSFABRIK DIEDE
Original Assignee
RONSDORFER SCHLOSSFABRIK DIEDE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RONSDORFER SCHLOSSFABRIK DIEDE filed Critical RONSDORFER SCHLOSSFABRIK DIEDE
Application granted granted Critical
Publication of DE552118C publication Critical patent/DE552118C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Es sind an sich Eisenbahnwagentürschlösser bekannt, bei denen von der Nuß aus sowohl die Falle als auch der Schließriegel zurückgezogen wird. Ferner ist bekannt, diese Nuß durch einen besonderen, mit einem Auslöseriegel in Verbindung stehenden doppelarmigen Hebel festzustellen und auszulösen. Zu diesem Zweck ist die Nuß bei den bekannten Schlössern mit Anschlägen versehen, die bei bestimmten Schließvorgängen im Schloß mit großer Gewalt entweder gegen den doppelarmigen, den Schließriegel zurückziehenden Hebelarm oder gegen den doppelarmigen, mit dem Auslöseriegel in Verbindung stehenden Hebelarm schlagen. Hierdurch tritt ein frühzeitiger Verschleiß des Schlosses insbesondere an den Lagerstellen der Nuß, des doppelarmigen Verbindungshebels und des doppelarmigen Feststellhebels ein.
Durch die Erfindung soll nun dieser Verschleiß auf ein Mindestmaß herabgesetzt werden. Zu diesem Zwecke ist der Auslöseriegel (Nebenriegel) mit einer Rast versehen, welche unter einem Ansatz des doppelarmigen,
25. den Schließriegel zurückziehenden Hebels greift, und an seinem äußeren Ende sitzt ein hakenförmiger Fortsatz, der mit einer entsprechend gestalteten Rast der Nuß zusammenwirkt. Da somit der besondere Sperrhebel und besondere auf die Auslöseteile schlagende Ansätze der Nuß vermieden sind, fallen auch die schädlichen Rückschläge auf die Lagerung der Nuß und des mit dieser zusammenwirkenden Hebels fort.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι das Eingerichte in geschlossenem Zustand,
Abb. 2 das Eingerichte in geöffnetem Zustand (die strichpunktierten Linien veranschaulichen die gesperrte Nuß bei teilweise vorstehender Falle).
Die Drückernuß 1 weist einen Arm 2 und etwa gegenüberliegend eine exzentrische Umfangfläche 3 mit einem Haken 4 auf. Der Arm 2 tritt in eine Ausnehmung 6 der Falle 5 ein. Diese Falle steht unter dem Druck der Feder 7. Über die exzentrische Fläche 3 gleitet der eine Arm 8 des doppelarmigen Hebels 8, 9, der in dem Bolzen 10 drehbar gelagert ist. Der Arm 9 tritt in eine Ausnehmung 11 des Schließriegels 12 ein, der unter dem Druck der Feder 13 steht. Dieser Hebel 8, 9 hat ferner einen Ansatz 14, der sich gegen eine Rast 15 an dem Nebenriegel 16 anlegt (vgl. Abb. 2). Letzterer ist-mit einem hakenförmigen Fortsatz 17 versehen und steht unter dem Druck der Schraubenfeder 18.
Die Wirkungsweise des Eingerichtes ist folgende:
Beim Drehen der Nuß in Richtung des Pfeiles 1 (Abb. 2) gleitet zunächst der Arm 8 über die Exzenterfläche 3 und schiebt somit den Schließriegel 12 entgegen der Feder 13 zurück. Gleichzeitig wird dadurch, daß der Anschlag 14 ebenfalls herumgeschwenkt wird,
der mit der Rast 15 an letzterem anliegende Nebenriegel 16 freigegeben. Die Federi8 treibt ihn nach vorn, und der Anschlag 14 legt sich von oben gegen die Rast 15, so daß" der Hebel 8, 9 und somit auch der Schließriegel 12 festgehalten ist. Beim weiteren Drehen der Nuß in Richtung des Pfeiles 1 wird außerdem die Falle S entgegen der Feder 7 vollständig nach innen gezogen. Wird jetzt die Nuß losgelassen, so tritt die Falle 5 um eine geringe Strecke wieder vor den Stülp, und der Haken 4 der Nuß legt sich gegen den hakenförmigen Ansatz 17 des Auslöseriegels 16.
Wird jetzt die Tür zugeschlagen, so wird der über den Stülp vorstehende Auslöseriegel 16 von dem Schließblech zurückgedrückt; die Sperrast 15 und der Haken am Ansatz 17 treten von dem Nußarm 3 und dem Ansatz 14
des Hebels 8 zurück, und diese Teile schnellen in ihre ursprüngliche, in Abb. 1 gezeichnete 20 Lage.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schloß für Fahrzeugtüren, bei dem von der Nuß die Falle und unter Zwischenschaltung eines doppelarmigen Hebels ein Schließriegel in die Öffnungsstellung gezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schließteile in der zurückgezogenen Stellung haltende, beim Schließen der Tür in das Schloß zurückgedrängte Nebenriegel mit einer Rast unter den doppelarmigen Hebel greift und am äußeren Ende einen hakenförmigen Fortsatz trägt, der in eine entsprechende Rast der Nuß eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930552118D 1930-11-22 1930-11-22 Schloss fuer Fahrzeugtueren Expired DE552118C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE552118T 1930-11-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE552118C true DE552118C (de) 1932-06-09

Family

ID=6563289

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930552118D Expired DE552118C (de) 1930-11-22 1930-11-22 Schloss fuer Fahrzeugtueren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE552118C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE552118C (de) Schloss fuer Fahrzeugtueren
DE102018128420A1 (de) Kraftfahrzeugschloss
DE619374C (de) Tuerschloss mit der Wirkung eines Tuerversperrers mit Spielraum
DE660884C (de) Rangierkupplung fuer Lokomotiven
DE629235C (de) Tuerschloss mit einem durch eine Feder im Schliesssinne beeinflussten Riegel und einer die den Riegel in Offenstellung zurueckhaltende Sperrung ausloesenden Hilfsfalle
DE617699C (de) Schloss fuer Tueren von Personenwagen
DE232917C (de)
DE358474C (de) Tuerverschluss mit einem durch Federdruck in der Schliesslage gehaltenen Schubriegel
DE464265C (de) Schlosssicherung fuer Bahnwagentueren
DE244351C (de)
DE346576C (de) Einsteck- und Kastenschloss
DE410702C (de) Verriegelung von Sicherheitsschraenken
DE320225C (de) Kupplungsvorrichtung fuer Kleinbahnwagen
DE1849628U (de) Vorrichtung zur fernbetaetigung von tuerschloessern fuer kraftfahrzeuge.
DE713112C (de) Vorrichtung zum Verriegeln der Tueren eines Fahrzeuges
DE480119C (de) Verriegelungsvorrichtung fuer Aufzugsschachttueren
DE934742C (de) Kupplungsbolzensicherung fuer nichtautomatische Anhaengerkupplungen
DE343301C (de) Beim Schliessen der Tuer sich selbsttaetig absperrendes Schloss
DE867661C (de) Baskueleschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeugtueren
DE1816415C3 (de) Vorrichtung zum Verriegeln eines kippbaren Fahrerhauses, insbesondere für Lastkraftwagen
DE197670C (de)
DE378346C (de) Vorrichtung zum Sichern des Schlossriegels
DE242762C (de)
DE624258C (de) Tuerschloss, bei welchem der in Offenlage festgehaltene Riegel beim Zuschlagen der Tuer ausgeloest wird
DE445640C (de) Konsolartige Tuerdrueckersicherung