DE464265C - Schlosssicherung fuer Bahnwagentueren - Google Patents

Schlosssicherung fuer Bahnwagentueren

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DE464265C
DE464265C DER66671D DER0066671D DE464265C DE 464265 C DE464265 C DE 464265C DE R66671 D DER66671 D DE R66671D DE R0066671 D DER0066671 D DE R0066671D DE 464265 C DE464265 C DE 464265C
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DE
Germany
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locking
arm
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lock
car doors
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DER66671D
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FRIEDRICH RUNGE
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/46Locking several wings simultaneously
    • E05B77/50Locking several wings simultaneously by pneumatic or hydraulic means
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B83/00Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
    • E05B83/36Locks for passenger or like doors
    • E05B83/363Locks for passenger or like doors for railway vehicles

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schloßsicherung für Bahnwagentüren mit einem durch Druckluft bedienten Sperrgliede, bei welchem die als zweiarmiger Hebel ausgebildete Sperrfalle mit einem Arm in eine Nut des Schloßriegels eingreift. Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der andere Arm der Sperrfalle von einem Anschlage oder von der Feder der Stange des von der Luftdruckleitung aus beeinflußten Kolbens auf und nieder bewegt wird, wodurch das Aus- und Einklinken der an dem Sperrarm angeordneten Sperrnase erfolgt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise erläutert:
Abb. ι zeigt die Stellung der Einrichtung bei verriegeltem, Abb. 2 bei entriegeltem Türschloß.
Die Einrichtung kann als besonderes Schloß in die Wagenwand eingesetzt sein, vorteilhafterweise wird sie jedoch, wie aus der Abbildung ersichtlich, am Schließblech des Hauptschlosses in der Wagenwand α angebracht.
Die Einrichtung besteht aus einem Zylinder i, der an die Druckluftleitung der Bremse angeschlossen ist, und in welchem sich ein Kolben h führt, der durch eine Feder k belastet ist, deren Spannung verändert werden kann. Die Stange g des Kolbens h greift durch einen zweiarmigen, bei s drehbaren Sperriegel e', e', dessen vorderes Ende in eine Nut r des einen Schloßriegelteiles q eingreifen kann. Auf der Stange g ist ein verstellbarer Anschlag t vorgesehen, durch den die Hubbewegung des Kolbens h in bezug auf den Sperriegel e', e" genau eingestellt werden kann. Die Spannung der den Kolben h belastenden Feder k, die sich nach dem jeweiligen Druck der Bremsleitung zu riehten hat, kann durch eine Verschraubung u unter Zwischenfügung eines auswechselbaren Druckringes ν nach Bedarf verändert w-erden. Zwischen den Sperriegel e', e" und die Verschraubung μ ist sodann eine schwache Feder w eingebaut, die den Zweck hat, den Sperriegel e', e' bei gehobenem Kolben h mit Sicherheit in die Sperrlage selbsttätig zurückzuführen.
Bei geschlossener und verriegelter Tür b haben die Teile der Einrichtung die Stellung der Abb. 1 eingenommen, d. h. der Kolben h ist durch den Luftdruck in der Bremsleitung in seine Höchstlage gebracht, so daß der Sperriegel e', e" in die Nut r der Schloßfalle q eingreift, wodurch ein Öffnen der Tür ausgeschlossen ist. ' Wird der Zug zum Stehen gebracht, die Bremsen also angezogen, wobei die Luft aus dem Zylinder i entweicht, so kommt die Feder k voll zur Wirkung und drückt den Kolben h in seine Tiefstlage'der Abb. 2. Dabei trifft der Anschlag t der Stange g auf den Sperriegel e', e" und bringt ihn unter gleichzeitiger Spannung der Feder w in die Lage der Abb. 2, also außer Bereich des Schloßriegels q. Sobald die Bremsen wieder gelöst werden, d. h. die Luftleitung unter Druck

Claims (1)

  1. kommt, wird das Gestänge g durch die Druckwirkung der Luft wieder gehoben und die Verriegelungsstellung nach Abb. ι unter Mitwirkung der Feder w selbsttätig wieder hergestellt. Dieselbe Wirkung tritt natürlich auch bei Betätigung der Notbremse ein, so daß also auch in Fällen der Gefahr die Türen im Augenblick des Stillstandes des Zuges ohne weiteres geöffnet werden können.
    ίο Außerdem ist für das Bahnpersonal die Möglichkeit gegeben, die Verriegelung von außen zu öffnen, indem zwischen den Zylinder i und die Druckluftleitung der Bremse ein Dreiwegehahn eingeschaltet wird, der mittels Steckschlüssels bedienbar ist.
    Durch die besondere bauliche Ausgestaltung der Vorrichtung gemäß der Erfindung wird, abgesehen von der außerordentlichen Einfachheit derselben, der Vorteil einer durchaus zuverlässigen Arbeitsweise erreicht, zu dem Zweck, daß ein vorzeitiges Öffnen der Wagentüren, also insbesondere während der Fahrt oder vor dem Stillstand des Zuges beim Einfahren in einen Bahnhof bzw. unmittelbar nach dem Abfahren eines Zuges, unmöglich gemacht wird.
    Ein weiterer Vorteil der neuen Einrichtung besteht darin, daß ihre Empfindlichkeit für jedes einzelne Türschloß entsprechend den Druckverhältnissen in der Luftdruckleitung genau eingestellt und nach Bedarf geregelt werden kann.
    PATJiNTANS I'RUC31 :
    Stoßsicherung für Bahnwagentüren mit einem durch Druckluft bedienten Sperrgliede, bei welchem die als zweiarmiger Hebel ausgebildete Sperrfalle mit einem Arm in eine Nut des Schloßriegels eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Arm (<?') der Sperr falle (e', e") von dem Anschlage (t) oder von der Feder (w) der Stange (g) des von der Luftdruckleitung beeinflußten Kolbens (A) auf und nieder bewegt wird, wodurch das Ein- und Ausklinken der an dem Arme (e") ausgebildeten Sperrnase erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER66671D 1925-05-15 1925-05-15 Schlosssicherung fuer Bahnwagentueren Expired DE464265C (de)

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